Doch Chancen für Opfer einer "Schwarzfahrt"

Versicherungsverband springt ein.

Themenbild: Führerschein
Schließen
Themenbild: Führerschein
Themenbild: Führerschein – (c) APA (Hans Techt)

Wien. Vorige Woche berichtete das „Rechtspanorama“ vom Opfer einer „echten Schwarzfahrt“: Eine Frau ohne Führerschein hatte sich das Auto ihrer Freundin genommen, war ohne deren Wissen davongefahren und hatte einen Unfall verursacht. Die Haftpflichtversicherung der Zulassungsbesitzerin lehnte es ab, den Schaden des Unfallgegners zu ersetzen. Der OGH gab ihr damit recht (2 Ob 141/ 17z). Das muss aber nicht das Ende der Geschichte sein.

Wie Wolfgang Reisinger, Experte für Versicherungsrecht, erläutert, kann das Opfer einer echten Schwarzfahrt seine Ansprüche nach dem Verkehrsopfer-Entschädigungsgesetz gegen den Versicherungsverband richten. Da sich der Unfall am 7. November 2015 ereignet hat, sind die Ansprüche noch nicht verjährt. (kom)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Kommentar zu Artikel:

    Doch Chancen für Opfer einer "Schwarzfahrt"

    Schließen

    Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
    Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.