Innsbruck: Klage von Rektorsanwärterin abgewiesen

01.06.2012 | 10:51 |   (DiePresse.com)

Das Landesgericht Innsbruck sieht im Fall von Margarethe Hochleitner keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Sie wollte 2009 Rektorin der Med-Uni Innsbruck werden.

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Das Landesgericht Innsbruck hat die Klage der Rektorsanwärterin Margarethe Hochleitner auf Schadenersatz wegen Diskriminierung abgewiesen. Wie die Universität am Freitag in einer Aussendung mitteilte, habe das Landesgericht bei der Wahl des Rektors im Jahr 2009 keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes feststellen können.

Grundlage des Urteils sei ein umfangreiches Beweisverfahren gewesen, das sich unter anderem auch auf Zeugenaussagen der Mitglieder des Universitätsrates und des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen bezogen habe.

Der Uni-Rat der Medizinischen Universität hatte im April 2009 aus einem Dreier-Vorschlag Herbert Lochs zum neuen Rektor gewählt. Die damalige Vizerektorin Hochleitner, die ebenfalls im Vorschlag war, kam nicht zum Zug. Eine Beschwerde des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen wurde vom Wissenschaftsministerium zurückgewiesen, woraufhin die Bundes-Gleichbehandlungskommission (B-GBK) eingeschaltet wurde, und diese eine Diskriminierung Hochleitners aufgrund ihres Geschlechtes gegeben sah. Danach war die Schiedskommission mit einer abermaligen Prüfung beauftragt worden und wies die Beschwerde ab.

(APA)

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6 Kommentare
Gast: Konservativer
03.06.2012 19:44
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Wir kennen die Methodik des Feminats. Klagen, wenn der Mann den Job bekommt.

Dem Feminismus geht es nicht um Gleichberechtigung, sondern um Benachteiligung des Mannes.

Und noch etwas:

"Diskriminierung" ist natürlich eine sehr Ego-schonende Ausrede für mäßig erfolgreiche, aber umso kritikresistentere Damen.

Die Erkenntnis und v.a. das Eingeständnis, dass das Scheitern auf mangelnde Qualifikation, Fach- und/oder Sozialkompetenz zurückzuführen sein könnte, würde dementsprechend mehr schmerzen.

Dann doch lieber Krokodilstränen und einen Opferzirkus auf Kosten der Allgemeinheit.

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Re: Und noch etwas:

Sprach einer, der so ein Nichts ist, dass er sein Ego nur mit unqualifizierter Abwertung anderer so halbwegs über Wasser halten kann.

Re: Re: Und noch etwas:

Web-Cojones. Bravissimo.

"Gleichbehandlungs"-Mafia

Der gesamte Komplex "Gleichbehandlung" (Euphemismus für Frauenbevorzugung) ist ein einziger parasitärer Komplex zur steuerfinanzierten Beschäftigung ideologischer Kriegerinnen mit nutzlosen Ausbildungen à la Gender Studies oder Soziologie, die nie im Leben in der produktiven Wirtschaft einen Arbeitsplatz finden würden.

Das System schafft sich allein durch ständig fingierte oder vermutete "Benachteiligungen", die sich so gut wie immer - wie in diesem Fall - als aus der Luft gegriffen herausstellen, seine eigene Existenzberechtigung und wächst wie ein Moloch.

Eine ersatzlose Abschaffung würde sowohl viel Geld als auch viel negative Energie sparen.

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Gut so!

59.000 Euro Verfahrenskosten werden eine Lehre sein.

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