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Soziopathen: Tricks und Taktiken der Skrupellosen

26.08.2007 | 18:51 |  CHRISTINA LECHNER (Die Presse)

Aufgeblättert. Krank oder böse? Soziopathen sind Menschen, die andere skrupellos quälen und sich nicht an Normen halten. Ein Buch beschreibt diese Persönlichkeitsstörung.

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An der Stelle ihrer Seele klafft ein Loch: „Was Soziopathen fehlt, das ist etwas, das ihr Leben mit Sinn und Herzenswärme erfüllt“, schreibt die amerikanische Psychologin Martha Stout in ihrem Buch „Der Soziopath von nebenan“.

Soziopathen sind Menschen, die ihr Spiel mit anderen Menschen treiben. Als Kinder quälen sie Tiere und als Erwachsene schrecken sie vor sexuellen Übergriffen nicht zurück. So berichtet Stout etwa über einen skrupellosen Geschäftsmann, der Familie wie Geschäftspartner gleichermaßen hintergeht und ausnützt, oder über eine Hochstaplerin, die sich als Therapeutin ausgibt und Patienten wie Kollegen in einer Klinik schikaniert.

Der Grund, warum sie sich entschlossen habe, das Buch zu schreiben, waren die vielen, oft jahrelang von Soziopathen seelisch gequälten und manipulierten Opfer, die schließlich die Hilfe der Psychologin suchten. Soziopathen zu erkennen, falle allerdings nicht leicht, denn sie geben sich charmant, sind meist attraktiv und ziehen andere Menschen leicht in ihren Bann.

„Hellhörig sollte man werden, wenn sie nach ihren Vergehen um Mitleid betteln“, empfiehlt Stout. „Soziopathen empfinden allerdings nie wirklich Schuldgefühle und fühlen sich niemandem verpflichtet“, erklärt sie weiter. Typisch für Soziopathen ist zudem, dass sie notorische Lügner sind.


Wenn andere noch so leiden

Während Stout davon spricht, dass bis zu vier Prozent der Bevölkerung von einer solchen soziopathischen Persönlichkeitsstörung betroffen sind, scheint diese Zahl dem Vorarlberger Psychiater Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller etwas hoch gegriffen: „Tatsächlich sind weniger als ein Prozent von einer solchen soziopathischen Persönlichkeitsstörung betroffen. Es handelt sich dabei aber nicht um eine Krankheit sondern um eine Charaktereigenschaft, die allerdings kaum veränderbar ist.“

Soziopathie, so auch Stout, sei so gut wie unbehandelbar – vor allem auch deshalb, weil die Betroffenen kaum Einsicht in ihr Verhalten zeigen, selbst wenn andere noch so sehr darunter leiden.

„Soziopathie bedeutet, keine Normen einzuhalten – weder gesellschaftliche Normen noch Vorschriften oder Verkehrsregeln“, schildert Haller. Meist zeichnet sich die soziopathische Persönlichkeitsstörung schon im Kindesalter ab: „Typisch sind Schule schwänzen, Tierquälereien und Brandlegungen.“ Haller erklärt auch, dass die Störung in negativen Erziehungseinflüssen wurzelt – „in fehlender Zuwendung, Zärtlichkeit und Zeit“.

Erforscht werden auch erbliche Komponenten und abnorme Funktionen der Großhirnrinde. Wie Stout in ihrem Buch beschreibt, zeigen Probanden beim Lösen von Aufgaben mit emotional besetzten Wörtern – zum Beispiel „Liebe“ – normalerweise typische Muster der Hirndurchblutung, die sich von jenen beim Lösen trockener Sach-Aufgaben deutlich unterscheiden. Nicht so bei Soziopathen: „Beim Versuch, eine Aufgabe mit emotionalen Wörtern zu lösen, haben Soziopathen mehr oder weniger so reagiert, als wären sie aufgefordert worden, eine Rechenaufgabe zu lösen“, schildert Stout. Neuerdings wird unter Hirnforschern jedoch diskutiert, dass diese neuronalen Befunde Folgen der Beziehungs-Defizite und des fehlenden emotionalen Ansprechens in der kindlichen Entwicklung sein könnten, wie Haller berichtet.

Im Gegensatz zu Stout meint der Vorarlberger Psychiater jedoch, dass Soziopathen mitunter sehr wohl an den Folgen ihrer Störung leiden könnten: „Schließlich verlieren sie häufig den Arbeitsplatz oder werden immer wieder straffällig.“ Fest steht aber auch für ihn, dass Soziopathen auf Grund ihres einnehmenden Wesens oft nur schwer zu erkennen sind. „Ganz wichtig ist es für Menschen in ihrem Umkreis, sich so rasch als möglich abzugrenzen, wenn sie das Gefühl haben ausgenützt und hintergangen zu werden.“


Scheinheiligkeit erkennen

Das frühzeitige Erkennen von Scheinheiligkeit, die Fähigkeit zur Reflexion und die Erziehung zu einem gesunden Selbstvertrauen sind jedenfalls präventive Strategien, die verhindern, Opfer von Soziopathen zu werden – so wie Stout am Beispiel eines couragierten Mädchens schildert, das zu einem Frösche-quälenden Mitschüler ganz einfach sagt: „Hör auf damit – das ist gemein!“

„Der Soziopath von neben an. Die Skrupellosen: ihre Lügen, Taktiken und Tricks“, Springer-Verlag, ISBN-10 3-211-29707-3, 29,95 €.

SIE LIEBEN NICHT

Gewissenlos: Soziopathie ist eine Persönlichkeitsstörung. Wichtiges Symptom: fehlendes Gewissen.

Täuschung:Soziopathen empfinden weder Schuld noch Reue. Sie können nicht lieben und lernen früh, Gefühle vorzutäuschen.

Ein Buch will möglichen Opfern helfen, Soziopathen zu erkennen und sich vor ihnen zu wappnen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.08.2007)

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43 Kommentare
 
1 2
Gast: Dieser Gastname kann nicht verwendet werden
21.04.2012 01:01
0 0

Ich kann mir nicht helfen, ich musste sofort an

Politiker, EU und Rettungsschirmspanner denken.
Auch sind viele Diktatoren nachweislich vaterlos aufgewachsen.

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also bei mir ist es so

dass ich eine normale kindheit hatte, meine eltern und großeltern haben mir genug liebe gegeben aber schon in der unterstufe des gymnasiums also vor meinem 16 lebensjahr ist mir das schon dermaßen auf die nerven gegangen das ganze abbusserln usw. ich hasse es so richtig. aber meinen eltern/großeltern zu liebe spiele ich mit. bei beziehungen ist es bei mir so dass ich wenn ich ein mädl gefunden habe welches mir gefällt mir sehr viel mühe gebe dann aber wenn ich sie "geknackt" habe das interesse verliere... fand das schon immer interessanter als eine beziehung einzugehen. ich hasse beziehungen. diese unfreiheit pack ich einfach nicht. straftaten wie oben angeführt würde ich nicht begehen... nicht weil mir die opfer leid täten sondern weil ich keine lust auf freiheitsentzug usw habe. hätte auch keine probleme damit leute zu manipulieren weil wenn sie sich manipulieren lassen ist das deren schuld. wer nicht denkt, pech gehabt. die "persönlichkeitsstörung" sehe ich eher als chance etwas zu schaffen ohne sich mit moral zu belästigen.

Gast: Gesellschaft?
31.01.2012 09:45
2 1

Stimmt eig. alles

Ich habe selbst diese "störung". Meine Kindheit war schlimm. Hatte damals selbst eine Depression. Als die sich gebessert hatte wurde meine Persönlichkeit immet stärker. Ich war teilweise gewalttätig. Die Psychologie war immer interessant. Somit konnte ich meine Manipulationen perfektionieren. Ich habe einfach Spaß am "Psycho-Terror". Am lustigsten empfand ich es immer mich zu entschuldigen :) Ich sehe die "Erkrankung" nicht als Problem, sondern als Chance. Das logisch/analytische Denken ist sehr stark ausgeprägt. Vielr Normen und Werte empfinde ich aks lächerlich. Emotionale Menschen sind dumm.

Antworten Gast: nomine vacans
29.04.2012 18:25
0 0

-.-*

wenn du diese erkrankung nicht als problem, sondern als chance siehst. dann musst du eine logische schlussfolgerung analysieren das du ein einsames sinnloses leben führen wirst, und sich keiner einen feuchten dreck um dich scheren wird wenn du mal in not bist (wenn dies jetzt schon nicht der fall ist). Kein Mensch auf Gottes Erden will mit einem Menschen auch nur einen funken zu tun haben, der in seiner gesellschaft nur schaden anrichtet.

Logisch oder? :)

Antworten Gast: Ha
15.04.2012 13:59
0 0

Re: Stimmt eig. alles

"Psycho-Terror" findest du also amüsant? Nicht schlecht. Dann hoffe ich nur für dich, dass du mit so etwas niemals an einen normalen Menschen gerätst, der sich zu wehren weiß. Nein ich bin kein Soziopath, ich empfinde Gefühle wie Reue oder Mitgefühl für andere... ABER, ich habe ein starkes Rechtsbewusstsein nach dem Motto: "Wenn jemand mich mit allen Mitteln zerstören oder mir schaden will, werde ich auch mit allen Mitteln mich zur Wehr setzen" Ich persönlich habe keine Hemmungen davor, skrupellosen Menschen skrupellos zu begegnen. (Hört sich widersprüchlich an)
Grund: Wie soll ich mit jemandem mitfühlen, der keine Gefühle besitzt, in die man sich hineinversetzen könnte. Das mag im Umkehrschluss natürlich auch gültig sein, also für den Soziopathen: "Wie soll ich mit jemandem mitfühlen, wenn ich selbst nicht mitfühlen kann"
Jedoch der gravierende Unterschied dabei ist, dass ich niemals der Aggressor sein werde, lediglich der Verteidiger.

Gast: Soziopath
24.12.2011 07:44
2 3

Asoziale Gesellschaft

Wir sind doch alle Soziopathen, wir fressen uns die Bäuche voll und sehen wie in vielen Länder die Menschen verhungern!!!

Antworten Gast: xeros
10.02.2012 02:37
2 1

Re: Asoziale Gesellschaft

Das muss aber nicht sein, du kannst ja auch hungern...
Wenn du denkst, das hilft jemandem.

Hunger hat viele Ursachen, eine davon ist lokale Überbevölkerung.
Und die Ursache dafür liegt im Fortschritt und unserer Humanität.
Denn ohne Antibiotika und die Impfprogramme der UNO wäre die Kindersterblichkeit deutlich höher.

Gast: elise
02.10.2011 02:58
4 3

sehr treffend

gerade gefunden...das ist treffend:

Ich bin davon überzeugt, dass wir zurzeit die ersten Ergebnisse der Folgen eines systemweiten Zusammenbruchs der Kindererziehung im familiären und institutionellen Bereich erleben. Dieser Zusammenbruch bringt einen neuen virulenten Stamm von Persönlichkeitsgestörten hervor: die funktionellen Soziopathen.

Gast: elise
02.10.2011 02:40
5 0

soziopath

was empfehle ich einem menschen bei dem soziopathie festgestellt wurde..?
er soll sich als fallmanager beim jobcenter bewerben...dort wird er karriere machen!

3 0

Re: soziopath

oder wahlweise als zahnarzt ^^

Gast: opfer100
26.08.2011 20:35
0 0

hat G-hautentzündung auch was mit soziophatischem Verhalten zu tun oder ist das nicht bewiesen?

Bie meinem Bruder bin ich mir nicht sicher.
Der war immer sehr kleinlaut und unscheinbar.
Dann - mit 15 Jahren war er in eine Schule mit lauter naja, groben Mitschülern, gekommen, änderte er sich fast schlagartig - er wurde extrovertiert, und grob, aber tatkräftig.
Ich litt leider selber in der Jugendzeit an Komplexen (leider falsch verstandene Selbsteinschätzung, Ödipus-komplex, etc. - ich fühlte mich z.B. stellvertretend for meinen VAter schuldig).
Mein Bruder war öfter grob zu mir, und ich hatte eigentlich keinen eff. Selbstschutz (eben wg. Komplexen und schlechtem Selbstwertgefühl).
Eigentlich war ich immer Opfer - viell. hatte ich vo meiner Mutter den Opferstatus übernommen, den sie ggüber dem Vater hatte.

Jedenfalls hatte ich immer Abgrenzungsprobleme ,traute mir selber wenig zu, und vieles vom obigen kommt mir (in Bezug auf den Bruder SEHR bekannt vor!).
Er hatte Meningitis in der Kindheit, ich dachte mir bei mir ob hier viell. eine VEränderung stattgefunden haben könnte? Man liest ja manchmal was von Stirnlappen oder Hirnhäuten die sich verändern könnten.

Da er IMMER bemüht war mit mir etwas zu unternehmen, oft sogar sehr eindringlich - viell. hat ihm das ein WOhlgefühl oder Hochgefühlr bereitet, wenn er jemanden hatte der ihm "hörig" war und devot?

Ich kann mir vorstellen, dass es ein Überlegenheitsgefühl geben kann, wenn man ohne Rücksicht auf andre vorgehen kann, und soziale Regeln nicht einhält - der Aussenseiter als Egomane...

Gast: AHA
26.08.2011 05:31
1 0

Also

1. Menschen werden nicht mit sozipathischen Eigenschaften geboren, sondern können diese nur aufgrund ihrer Erziehung, ihrer negativen Erfahrungen uws. annehmen. Von Vererbung kann nicht die Rede sein. Die Kinder übernehmen nur das Verhalten der Eltern. Erfahren sie keine Liebe, können sie auch keine Liebe fühlen.
2. Es gibt unterschiedliche Ausprägungen von fehlendem Einfühlungsvermögen, deshalb kann nicht jeder Mensch, der mit anderen nicht mitfühlen kann, als Soziopath bezeichnet werden.
3. Nicht zu verwechseln sind daher Menschen, die Angst haben, nachdem sie eine schlechte Erfahrung gemacht haben, diese noch mal zu machen, sodass sie sich gefühlsmäßig verschließen, jedoch sehr wohl im Inneren zum Mitgefühl fähig sind.

Antworten Gast: goschek
07.01.2012 21:51
0 0

Re: Also

es ist doch nicht erforscht, wie soziopathie entsteht ! Wie so wissen Sie es so genau ?

Gast: opfer99
12.08.2011 16:30
1 0

Opfer einer Soziopathin

Ich habe dreizehn Jahre mit so jemanden zusammengelebt. Musste zweimal Kredite nehmen um die von ihr gemachten Schulden bezahlen zu können. Hab 3 Kinder wo ich mir allerdings nicht sicher bin ob 2 davon von mir sind. Als das 3. Kind unterwegs war hat sie mich angefleht endlich zu heiraten. Nach nicht mal einen Jahr hat sie mir eröffnet das sie mich verlassen wird. Bei den Nachforschungen hat sich durch Zufall herausgestellt dass sie schon seit 2007 ein Verhältnis (vermutlich mit den Kindesvater) hat. Man hat ihr nichts angemerkt, sie war wie immer. Sie hatte nur ständig einen neuen Freundeskreis weil sie stets alle belogen und untereinander ausgespielt hat. Sie hat Kredite mit meiner gefälschten Unterschrift aufgenommen und Versicherungsbetrügereien durchgeführt. Ihre Mutter und Schwestern sind genauso wie sie. Also ist so etwas doch vererbbar. Ich hab derzeit nur zu meiner (sicheren) Tochter Kontakt. War eine jhr in Therapie wo mir auch geraten wurde den Kontakt abzubrechen um nicht zu zerbrechen. Das Verhältnis hat mir bestimmt mehr als 100.000 Euro gekostet.

Antworten Gast: Marrob
10.04.2012 11:22
0 0

Re: Opfer einer Soziopathin

Bei mir ist der Fall ähnlich, jedoch denke ich trotzdem nicht, dass Soziopathie vererbbar ist... Ich kann mir eher vorstellen, dass sich das bei Ihrer Exfrau vor allem durch die Erziehung so entwickelt hat. Wenn die Mutter genauso ist, liegt das auch sehr nahe.

Gast: Nemesis
17.07.2011 08:37
4 0

Falsch.

Ein wirklich "böser", skrupelloser kann sich eben sehr gut in sein Gegenüber einfühlen und damit auch manipulieren - das ist ja die gefährliche Stärke - siehe Diktatoren.
Gnadenlose Böse halten sich an die Normen und nutzen diese aus.
"Soziopathen" sind allein durch ihr unangepaßtes, abweichendes Verhalten eben auffällig und damit geächtet.

Antworten Neuer 1
10.12.2011 11:58
0 0

Re: Falsch.

Viele Soziopathen können Gefühle heucheln, sind oft intelligent und haben das "Spiegeln" des NLP offensichtlich in den Genen.
Die müssen, dass nicht einmal lernen - zusätzlich kommt eine verquerte Moral (im Sinne ich und meine Ziele haben immer Recht) - diese Menschen treiben andere zu mindestens in die Depression...
und viele steigen die Karriereleiter in unendliche Höhen...

Antworten Neuer 1
10.12.2011 11:46
0 0

Re: Falsch.

Viele Soziopathen können Gefühle heucheln und haben das "Spiegeln" des NLP offensichtlich in den Genen.
Die müssen, dass nicht einmal lernen - zusätzlich kommt eine verquerte Moral (im Sinne ich und meine Ziele haben immer Recht) - diese Menschen treiben andere zu mindestens in die Depression...
und viele steigen die Karriereleiter in unendliche Höhen...

Antworten Gast: Bärenfalle...
10.09.2011 09:44
3 0

Re: Falsch.

Falsch, auffällige "Soziopathen" sind meistens nur dumm und unfähig die (desöfteren juristische) Reaktion der Gesellschaft auf ihre Taten vorwegzunehmen, die statistische Verteilung des IQ macht auch vor Soziopathen nicht halt.

Unter dem Aspekt "Diktatoren" ist etwa Gustave LeBon"Psychologie der Massen" lesenswert.

Es gäbe keine Diktatoren und Herrscher wenn die meisten Menschen nicht all zu leicht bereit wären die Verantwortung für ihr Tun abzugeben.

"Ich habe nur Befehle ausgeführt"

Antworten Antworten Gast: miss marpel
13.11.2011 04:35
0 0

Re: Re: Falsch.

Falsch ,das stimmt auch nicht ganz ! wer mit einem Soziopathen zusammen lebte , ( bei mir auch 13 jahre ) ist durch die art verhalten so damit beschäftigt , zu verstehen warum .das man nicht erkennt wie link falsch rücksichtslos er ist . dazu kamme- kommen die wut aus brüche eines Sozioparhen ! die von jetzt auf gleich passieren ! als ich es merkte wars zu spät für meine seele !

Antworten Gast: AHA
26.08.2011 05:19
0 0

Re: Falsch.

Der Begriff "einfühlen" wird hier falsch interpretiert. Es geht um das Mitfühlen, Nachempfinden usw. und nicht um das sich vorstellen können, was der Gegenüber als nächstes tun wird und manipulieren zu können.

Gast: kritzikratzi
15.07.2011 13:06
1 0

die Frau hat keine Ahnung

Soziopaten sind nicht immer grausam, manipulativ, schön , charmant u.s.w.
Fakt ist, dass uns der Bezug zu den Menschen fehlt, ich wurde es eher als Gefühlskälte und dadurch bedingte Einfühlungsblindheit bezeichnen. Ich möchte nicht wissen, wie viele in Beziehungen leben, und verzweifelt versuchen sich der gesellschaftlichen Erwartungen anzupassen. Was schlecht ist, wissen wir sehr wohl durch die Erziehung, doch sich immer im Griff zu haben, um die Grenzen einzuhalten verlangt extrem viel Selbstdisziplin und ist sehr sehr anstrengend.

Gast: wnet
08.07.2011 02:51
0 0

Und dann?

2oo8 lernte ich einen ganz wunderbaren Menschen kennen. Wir verstanden uns auf anhieb sehr gut und wurden ziemlich schnell beste Freunde. Alles war schön. 2oo8/2oo9 und 2o1o. Ende 2o10 brach irgendwie die Kommunikation zwischen uns ein, er musste beruflich weit weg und wir sahen uns immer weniger. Derzeit (2o11) wohne ich in seinem Haus, aber er kommt nur noch 1x im Monat. Als meine Eltern starben, hat er null Anteil genommen. Er hat 3 Kinder, aber kein wirkliches Interesse an ihnen. Wenn ich mit ihm Reden will, meint er nur er sei niemandem Rechenschaft schuldig, er mache stets sein Ding. Kurzum: in all der Zeit (besonders in den vergangenen 6 Monaten) entstand immer deutlicher ein Bild dessen, was man Soziopathisch nennt. Ich versuchte oft die Ursache für seine Verschlossenheit zu finden. Er ist nicht gerade ein Freund der Kommunikation. Nur wenn es darum geht eine neue Frau zu generieren. Er ist selbstverliebt, ich-bezogen und macht weder seinen Kindern noch anderen Geschenke. Nur jetzt kommts: Ich liebe diesen Menschen.. aber was kann ich tun um a) selbst weniger unter seiner ignoranz zu leiden und b) ihn dazu zu bringen wieder kommunikativer und liebevoller zu werden. denn so war (zumindest zu mir) am anfang unserer freundschaft...

Antworten Gast: isi
24.10.2011 13:29
0 0

Re: Und dann?

je weiter du dich bückst, desto weiter sieht man dir unter den rock!

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psychotherapie.

jetzt

Antworten Gast: @wnet
28.08.2011 22:09
3 0

Re: Und dann?

SIe dürften unter Narzissmus leiden.
Ziehen sie da nicht ihren Freund mit rein.

Lassen sie sich behandeln, um ihre Sucht, immer im Mittelpunkt stehen zu müssen, zu besiegen.

Männer müssen nicht immer Frau(en) als Lebensmittelpunkt haben - obwohl Frauen das oft annehmen, dass sich alles im Leben eines Mannes um SIE drehen müsste.
Männer sind eben oft so, dass wenn sie ne Frau "in Tüchern" haben, dann ihre Anstrengungen (die sie anfangs tätigen mussten um die Frau in ide Kiste zu kriegen) stark reduzieren.
Frauen im Gegensatz dazu reduzieren ihre Gunstbeweise, wenn der Mann dann in sicheren Netzen gefangen ist und auch institutionell gebunden ist, Stichwort Sexentzug...

Also - wenn ein Mann enier Frau nicht permanent zu Füssen liegt, ihr nicht permanent zu Diensten ist und Liebesbeweise ausstösst, wenn er sogar andere Interesse als eine/die Frau hat - Männer sind eben so.

Wenn sie ne Frau brauchen geben sie Gas, dann haben sie wieer andere Interessen (Hausbau, Auto, TEchnik, Hobby, Beruf, usw.).

Also in diesem Sinne alles Gute - sich selber nicht zu wichtig nehmen!

 
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