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Österreich bleibt CERN-Mitglied

19.05.2009 | 11:50 |  MARTIN FRITZL UND MARTIN KUGLER (Die Presse)

Bundeskanzler Faymann pfeift Wissenschaftsminister Hahn zurück: Österreich bleibt Mitglied beim Schweizer Forschungszentrum. Ein Ausstieg würde dem Ansehen des Landes zu sehr schaden. Nun muss bei anderen Forschungsprojekten gespart werden.

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Bundeskanzler Werner Faymann hat erstmals in seiner Amtsperiode ein Machtwort gesprochen: Der von Wissenschaftsminister Johannes Hahn geplante Ausstieg aus dem europäischen Kernforschungszentrum CERN findet nicht statt. „Reputation und Ansehen Österreichs sind etwas, das übergeordnetes Interesse hat“, sagte Faymann am Montag nach einem Treffen mit Hahn. Dieser nahm die Niederlage zur Kenntnis und erklärte auch von seiner Seite die Diskussion für beendet. Für einen Ausstieg aus dem Forschungsprojekt hätte Hahn die Zustimmung des Koalitionspartners benötigt: Sowohl Ministerrat als auch Parlament hätten Ja sagen müssen.

20 Millionen Euro jährlich hatte Hahn in andere Forschungsprojekte umschichten wollen. Doch in den vergangenen Tagen wuchs der Widerstand gegen diesen Plan. Nicht nur die Wissenschafts-Community meldete sich lautstark kritisch zu Wort, sondern auch der Koalitionspartner in Gestalt von Infrastrukturministerin Doris Bures. Das Vorhaben endgültig zum Kippen gebracht haben dürfte NÖ-Landeshauptmann Erwin Pröll. Hahns Parteifreund fürchtete nach einem Gespräch mit dem CERN-Generaldirektor um „sein“ Krebsforschungsprojekt MedAustron in Wiener Neustadt, das mit CERN kooperiert. Er habe von dem Vorhaben aus den Medien erfahren, sagte Pröll am Montag gegenüber der „Presse“. Wenn er die Interessen Niederösterreichs verteidigen müsse, „dann gibt's weder Freunde noch sonst was“.

Widerstand, den Hahn unterschätzt haben dürfte. Im Vorfeld hatte er Bures, SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl und Bundespräsident Heinz Fischer informiert, ohne dabei ein klares Nein zu hören – wohl aber habe Bures durchklingen lassen, dass es Gesprächsbedarf gebe, hieß es. Der Versuch, auch Faymann zu informieren, scheiterte: Der Kanzler hatte dafür angeblich keine Zeit. Dass er sich nun klar gegen die Pläne ausgesprochen hat, sieht man im Wissenschaftsressort auch als Retourkutsche der SPÖ in Sachen Lehrerarbeitszeit: Unterrichtsministerin Claudia Schmied war von der ÖVP allein im Regen stehen gelassen worden.

 

CERN machte Stimmung

Aber auch das CERN selbst scheint hinter den Kulissen viel Stimmung gegen Hahns Entscheidung gemacht zu haben. Nach dem Gespräch zwischen dem Minister und dem CERN-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer vergangenen Montag in Wien war, so hört man, eigentlich Stillschweigen vereinbart gewesen. Heuer hat aber dennoch bereitwillig Medien Auskunft gegeben. Auch wollen Insider wissen, dass bei Kanzler Faymann und auch in Niederösterreich Briefe aus Genf eingetrudelt sind. So würde sich auch die einwöchige „Schrecksekunde“ der Kritiker erklären.

Für CERN selbst stand viel auf dem Spiel: Schon seit Langem haben manche Mitglieder kritisiert, dass ein hoher Sockelbetrag quasi als Eintrittskarte verlangt wird. Dieser ist vom Bruttoinlandsprodukt abhängig und macht für größere Staaten erkleckliche Summen aus – unabhängig vom wissenschaftlichen Interesse, das durch zusätzliche Projektkosten finanziert wird.

In Österreich hat die von Teilchenphysikern initiierte Petition „SOS – Save Our Science“ mehr als 30.000 Unterzeichner gefunden. Allerdings war die Front der Ablehnung unter Wissenschaftlern keineswegs geschlossen. Auch in der „Presse“-Redaktion hat sich eine ganze Reihe von Wissenschaftlern gemeldet, die das Ansinnen Hahns goutierten. Dabei war etwa von einer „hypertrophen Hochenergiephysik“ die Rede und davon, dass nun endlich auch andere Wissenschaftszweige Anschluss an internationale Großforschungseinrichtungen bekämen. Aber niemand wollte offiziell ein Statement dazu abgeben. Am Montag brach die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb diese Mauer des Schweigens – sie meinte, dass es für die Wissenschaft wichtigere Probleme zu lösen gebe. Zu spät: Kurze Zeit später verkündete Faymann das Ende des Projekts.

Unklar ist nun, wo die 20 Mio. Euro eingespart werden sollen. Nötig ist dies erst ab dem Budget des Jahres 2011. Das von Hahn frei verfügbare Forschungsbudget beträgt 200 Mio. Euro – ein Zehntel wäre also von der Kürzung betroffen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.05.2009)

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83 Kommentare
 
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Gast: kh123
22.05.2009 20:29
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Unglaubwürdig

Hahn behauptet also, das wäre in andere Projekte geflossen. Mag schon sein, ist schließlich das Wissenschaftsbudget, von dem er spricht, und dass er es ganz woanders hin umschichtet (weit kommt man mit 16 Mil ohnehin nicht). Nur kommuniziert wurden solche Alternativen nicht. Und was diese Behauptung noch unglaubwürdiger macht: im ORF Teletext wird eine andere Hahn Variante vorgestellt, die so klingt, als hätte Hahn hier nur eine Taktik gewählt, um den Preis zu drücken und weniger bei CERN zahlen zu müssen. Was hat all das eigentlich noch damit zu tun, dass gerade bei den letzten Budgets immer groß darauf hingewiesen wird, dass gerade bei Forschung keine Einsparungen sondern angeblich massive Mehrinvestitionen vorgesehen sind - von wegen Forschung und Investition in die Zukunft! In der Praxis sind da wohl eher ein paar Freunderl gemeint, denen man so die letzten Reste eines Forschungsbudgets zuschanzt, und der Rest geht baden. Und die sind jetzt sauer. Hahn schafft es offensichtlich, an Inkompetenz sogar der Frau Gehrer Konkurrenz zu machen. Vom Ressort keine Ahnung und politisch auch kaum ein Fettnäpfchen auslassend.

Gast: beroshi
20.05.2009 15:49
0 0

Lieber Herr Hahn...

...sie können nicht herkommen, und bekanntgeben: Wir steigen aus dem CERN-Projekt aus, ohne vorher einen Bericht herauszugeben, in welche Projekte stattdessen investiert werden sollte, oder wie Projekte wie MedAustron sonst abgesichert werden.

Somit begrüße ich die Entscheidung weiter CERN-Mitglied zu bleiben.

Gast: gast
20.05.2009 14:35
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nur keine selbstkritik ueben

schuld sind immer die anderen - in dem fall die boese SPOe

vielleich waere ein wenig reflexion angebracht?

koennte es sein, dass es gute rationale argumente gegen einen CERN austritt gab?

waere es denkbar, dass man das bei der naechsten aktion vielleicht vorher besprechen sollte?

es ist doch keine schande, fehler einzugestehen!

viel schlimmer ist es, auf seinem standpunkt zu beharren und beleidigt zu spielen

Gast: blabla
20.05.2009 11:09
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beleidigte leberwurst

bildung und wissenschaft sollte aus dem parteipolitischen hickhack herausgehalten werden. dieses theater ist ja laecherlich. schon im vergleich zu den budgets der problemtatik (20mio gegen ein paar hunder mio.).

ausserdem war die mietstundung der schulen der groesste bildungspolitische fehler und macht nur unnoetige schulden.

Steininger
20.05.2009 07:17
0 0

Du liebe Güte!

Daß die ÖVP einfach alles auf sich bezieht und keine noch so kleine Sachentscheidung die gegen ihren Willen läuft nicht ertragen kann schwächt sie.

Gast: Rescheneder
20.05.2009 07:06
0 0

Cern oder Nano ?

CERN oder Nano ?
Wien 20.5.2009
Aktuelles Thema ist im Moment der geplante Austritt aus dem CERN- Forschungsprogramm in Genf. Erwin Pröll sagt - es ist eine Schande für Österreich.
Es ist eine Schande, dass Österreich in der Nanotechnologie hinter Deutschland 5-8 Jahre zurück ist.
Das weiß offenbar Herr Landeshauptmann Pröll gar nicht ?
So wichtig für die internationale Forschung der Nachweis eines „schwarzen Loches“ ist so unwichtig ist diese Frage für die österreichische Wissenschaft und Bevölkerung die außer mit Geld (Steuermittel), dort nichts beitragen kann.
Die Informationen und eine zentrale Verantwortung der Schlüsseltechnologie Nanotechnologie in der Zukunft im Österreich hat da schon eine wesentlich höhere Priorität.
Das will niemand in der Regierung hören. Große Worte und Schlagzeilen verdecken wie immer den negativen Zustand der Wissenschaft in Österreich
Rescheneder – Wien – karlrescheneder@hotmail.com


Antworten Gast: MS Deutschland
20.05.2009 09:57
0 0

Re: Cern oder Nano ?

Ja die Pillcam - eine Kamera, die man schluckt - könnte in Österreich um 20 Mio. Euro entwickelt werden. Nein, das will man aber nicht, denn dann könnte die Krankenkasse Geld bei Gastroskopien (Magenspiegelungen) sparen und Patienten hätten weniger bis keine Angst mehr davor.

Die SPÖVP-Regierung will keine Lösungen, sie will auch nicht sparen, sie möchte SPÖVP-Bonzen weiter ungebremst und nutzlos Steuergelder in die Bonzensäckln stopfen.

Die SPÖVP-Regierung will aber auch mit Angst und Schrecken regieren. Das Volk soll vor Faymann, Pröll und Häupl auf die Knie fallen. Da kommt CERN, das mit Pech ein Schwarzes Loch erzeugt, gerade recht. Kommt kein Schwarzes Loch, werden die gewonnenen Daten als großer Erfolg verkauft, obwohl sie erst wieder nichts wirklich erklären können. Vielleicht braucht man die Daten mal in 200 Jahren, wer weiss. In diese Richtung wird derzeit argumentiert.

Hauptsache das Geld wird sinnlos verbraten, damit möglichst bald das Chaos losbricht.

Antworten Antworten Gast: KH123
22.05.2009 20:58
0 0

Re: Re: Cern oder Nano ?

Um 20 Mill könnte man die Pillcam in Österreich entwickeln? Wozu, die gibt es doch schon http://www.pillcam.ch/_de/index.asp
Mag
sein dass Sie ein paar Ideen für eine Anwendung im Magen hatten, aber sie klingen so, als wären sie einfach missgünstig, weil Sie so gern auch was von den letzten Überresten des österr. Forschungsbudget abhaben wollten und halt nix kriegen. Und in der Folge teilen Sie in der Manier eines Hasspredigers Rundumschläge aus, die von paranoidem Bonzenverfolgungswahn bis zur Androhung von Chaos und Schwarzem Loch, von verschwörungsartigem Verhindern von achso tollen Projekten, die ja nur den Patienten dienen würden bis Terrorherrschaft reichen. Ganz im Ernst? Einem Menschen mit so undifferenzierten Ansichten spreche ich jede sachliche Kompetenz ab, ein wissenschaftliches Projekt mit der erforderlichen Kritikfähigkeit umsetzen zu können. Hier hat wohl endlich jemand die richtige Entscheidung getroffen, welches Projekt man besser nicht fördern sollte.

Gast: Spectator2
19.05.2009 23:01
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Resumee...

"Das also war des Hahnes Cern( -austritt).
Ein fahrender Skolast?Der Kasus macht mich lachen "

Gast: Dan
19.05.2009 16:58
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MS Deutschland

Ich finde die hier von MS Deutschland angeführten unqualifizierten und schlichtweg dummen comments einfach unerträglich. Gibt es hier keine Selektion, die solch minderen Kommentare herausfiltert?

Antworten Gast: blabla
20.05.2009 11:11
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Re: MS Deutschland

na, das ist halt das problem wenn halbgebildete auf einem kreuzzug sind. jetzt haben sie die platform gefunden, weil ihnen sonst eh niemand zuhoeren wuerde.

Antworten Gast: MS Deutschland
19.05.2009 17:43
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Re: MS Deutschland

Nein, sonst wäre ihr Kommentar doch nicht erschinen.

Im Übrigen wünsche ich ihnen viel Glück beim Versuch mich zu beleidigen. Es wird ihnen niemals gelingen. Ich bin zwar ich, war aber nie ich und werde nie ich sein!

Sie müssen meine Beiträge ja nicht lesen. Auch müssen sie kein Experiment machen. Allerdings würde mich interessiern WAS GENAU sie als schlichtweg dumm und einfach unerträglich an meinen Kommentaren erachten.

Woran erkennt man konkret einen minderen Kommentar? Oder bezeichnen sie meine Kommentare als minder, da sie CERN-kritisch ausfallen und sie mir mein Steuergeld nicht gönnen, das ich gern für eigene Experimente verpulvern würde. Ich falle damit niemanden zur Last, ich arbeite ja für meine Steuern, die ich zahle im Gegensatz zu jenen in CERN die Steuergelder kassiern und als Auslandsösterreicher nichts zahlen.

Erklären sie mir bitte konkret was man WIRKLICH konkret weiss, wenn man das Higgs-Boson nachweist. Wieder ist die abnahme der Entropie nicht geklärt. Bei mir schon. Wieder ist dies und das nicht geklärt. In meinem Modell schon.

Zapflhuber
19.05.2009 16:44
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Herr Kopf hätte

das auch anders sichergestellt (MedAustron).
Na wie denn? Mit dummen Sprüchen vielleicht?

Antworten Gast: MS Deutschland
19.05.2009 17:23
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Re: Herr Kopf hätte

Kaufen sie eine Rinderherde, wenn sie ein Glas Milch wollen? Genauso ist es bei Daten. Man kann sie einfach kaufen.

Ich frage mich aber, warum Hahn zurückziehen musste. Wie hat man Hahn erpresst und womit erpresste Pröll (der Onkel vom Finanzminister) Faymann, damit der wiederum Hahn erpresst, von seiner Entscheidung als Minister komplett umzuschwenken.

Es geht hier um eine Erpessungssumme von 20 Mio. pro Jahr, die jährlich weiter aufgefettet wird.

Offensichtlich liegt hier eine strafbare Handlung vor, denn Hahn wollte denen, die nun wieder Unsummen bekommen kein Geld geben und so etwas nennt man nun mal Erpressung oder Raub.

Antworten Antworten Gast: Fuck MS Deutschland
20.05.2009 11:15
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Re: Re: Herr Kopf hätte

Das Einhalten von bestehenden Vertraegen als strafbare Handlung, Erpressung und Raub zu beurteilen zeigt von der Intelligenz des MS Deutschland.

Gast: Öko
19.05.2009 16:15
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Primus1962

Sehr geehrter Herr Minister

das als retourkutsche zum lehrerstreit zu betrachten ist doch ihrem geist nicht würdig

oder sehen sie das anders

Antworten Gast: KO
19.05.2009 16:36
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Re: Primus1962

Bitte nochmals lesen! Die Retourkutsche-Aussage kam von Kopf und der ist kein Minister.

Gast: martin
19.05.2009 15:17
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Freundschaftsdienst am Vizekanzler

Das war keine Returkutsche sondern eher eine Aushilfe bei ÖVP-internen Problemen. Der Onkel aus Niederösterreich wollte den CERN-Ausstieg nicht, der Neffe in Wien konnte schwer gegen seinen eigenen Minister vorgehen, also ist der Bundeskanzler eingesprungen. Also ein Freundschaftsdienst und keine Boshaftigkeit.

starfury
19.05.2009 14:08
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M.Blumenau hat dazu sehr schön geschrieben....

"Politik in Österreich sieht des weiteren so aus, dass die Stelle, die für die große Linie zuständig wäre, sich aber mit derlei Gedöns nicht wirklich beschäftigen mag, erst ab dem Moment eingreift, wo sich eine öffentliche Mehrheits-Meinung abzeichnet. Dann traut sich der Chef ein Machtwort zu und overrult den überforderten Minister, vorher nicht. Das ist eine klassische Maßnahme des Populismus - sich nicht bewegen, ehe nicht eine Haltung zu orten ist, die von Medien, Mächtigen und Lobbys ausdefiniert wird."

http://fm4.orf.at/stories/1603448/

Antworten starfury
19.05.2009 17:18
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der link

ich hoffe das der link hier jetzt bei nochmaligem versuch funktioniert

http://fm4.orf.at/stories/1603448/

(oben werden ein paar zeichen ("
") an den URI angehängt, so dass eine fehlersiete angezeigt wird. ggf. bitte entfernen.)

Eva Porate
19.05.2009 14:08
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ANTIMATERIE

Vatikan ist zwar gerettet, aber dafür Hahn dematerialisiert.

Antworten Gast: MS Deutschland
19.05.2009 16:27
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Re: ANTIMATERIE

Der Vatikan braucht sich vor echten Erkenntnissen der Physik nicht fürchten. CERN zwar nicht, aber die Physik wird beweisen, dass man tatsächlich mit Körper und Geist immer lebt, auch wenn man scheinbar auf der Erde stirbt. Das ist durch Logik ableitbar, wenn man den tensonellen Aufbau der Welten verstanden hat. Natürlich lebt man nur zu 99,999...98 % gleich wie bisher, aber man war ja sowieso nie man selbst auch wenn man ist und wird es nie sein.

Und wem interessiert es schon, dass es einen Gott nicht gibt, wenn dafür wissenschaftlich gesichert ist, dass man ewig mit Körper und Geist lebt, so wie es schon Jesus, der mit Karawanen nach Indien gereist war und diese Erkenntnis offensichtlich dort aufschnappte, predigte.

Ich glaube dass Papst Benedikt XVI weltoffen genug ist um diese doch sehr beruhigenden Erkenntnisse seinen Gläubigen mitzuteilen, die doch in Wahrheit nur Glauben um ewig zu leben. No na leben sie auch ewig, wenn sie nicht glauben, aber es stirbt sich sicher leichter wenn man weiss, man lebt ewig, also ist es von Nutzen, wenn der Papst aus Bayern seinen Katholiken reinen Wein oder - weil billiger und 1 Mrd. Gläser teurer Wein mehr kosten würden - eher Gambrinus-Bier einschenkt.

Die Christen sind gewohnt zu verzeihen und werden den Irrtum ihrem Papst, um die man sie schon wie ich als Heide beneiden muss, verzeihen, dass man sie Jahrzentelang mit Gott und Teufel geängstigt hat, da diesen ein sicheres Leben nach dem Tod viel wichtiger ist.

Gast: MS Deutschland
19.05.2009 13:25
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CERN die pure Ineffizienz, die in Wahrheit keiner haben will!

Wo waren eigentlich die Staaten, die so gern statt Österreich 20 Millionen pro Jahr und von Jahr zu Jahr mehr, nach CERN überweisen wollten. Angeblich, hätten ja so viele Staaten CERN Forschungsgelder nachwerfen wollen. Wer sind diese Staaten? Es gibt sie leider nicht. CERN hat wieder mal alle belogen. Andernfalls hätte Österreich mit diesen Staaten, die so locker 20 Mille in den Sand setzen können, längst in Österreich anklopfen müssen um die ach so super Verträge Österreichs zu übernehmen.

Der Output von CERN ist rundum gemessen am Einsatz von Mitteln lächerlich. Das muss mal gesagt werden und das hat Hahn auch sehr richtig erkannt, allerdings ist Hahn nicht standhaft und wie ein abgerichteter Hund in den SPÖVP-Sumpf auf Befehl diverser SPÖVP-Bonzen von Pröll bis Faymann gesprungen und untergegangen.

Schade! Wenn die 20 Millionen wenigstens nicht für die Katz sondern für arme österreichische Katzen verwendet würden, aber leider die SPÖVP-Bonzen haben eben ihre SPÖVP-Bonzen in CERN nicht vergessen und mit 20 Mio. Euro, das sind rund 270 Mio. Schilling pro Jahr, fürs Nichtstun rentenversorgt.

Antworten Gast: gast
19.05.2009 16:09
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Re: CERN die pure Ineffizienz, die in Wahrheit keiner haben will!

Es ist besonders ironisch den CERN output als "laecherlich" zu bezeichnen unter Verwendung eines Mediums welches am CERN entwickelt worden ist...

CERN ist die Speerspitze der modernen Physik und Technik, und zwar weltweit!

Der CERN haette einen Ausstieg Oesterreichs schon verkraftet, aber Oesterreichs Wissenschaft nicht einen Ausstieg vom CERN. Zum Glueck ist das jetzt hinfaellig!

Antworten Antworten Gast: MS Deutschland
19.05.2009 17:33
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Re: Re: CERN die pure Ineffizienz, die in Wahrheit keiner haben will!

Der CERN-Output ist fürwahr verhältnismäßig lächerlich, wenn man den Einsatz der Mittel betrachtet.

Lieber wäre mir Hyper G als CERNer www. Aber CERN hat sich eben durchgesetzt.

Österreichs Wissenschaft wäre gezwungen sich zu bewegen, wenn man aus CERN aussteigt und Bewegung schadet faulen Säcken nie. Ganz nebenbei werden sehr große Mittel für sinnvollere Projekte als sie CERN bietet frei. Beim CERN-Experiment weiss man ja schon, dass man erst kein wirklich kleinstes Teil finden kann, nachdem man sucht. Wozu also weitere 20 Mille pro Jahr reinbuttern? Österreich macht sich doch international lächerlich, wenn sich zeigt, dass unsere Wissenschafter derartige Versager sind und wissentlich sinnlos forschen. Wer will, kann ja auf EIGENE Kosten beweisen, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Mit Steuergeldern sollten derartig sinnlose Experimente wie jene in CERN aber nicht durchgeführt werden. Was können sie denn wirklich beweisen, wenn man das Higgs-Boson findet? Wieder nichts!

Leser
19.05.2009 12:45
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Andere Projekte?

mich hätte interessiert welche? wird wie immer zu wenig kommuniziert.

 
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