Harald Gründl: "Offenes Design"!

Schon vor 40 Jahren wurden in einer Wiener Ausstellung negative Auswirkungen auf Umwelt und Mensch thematisiert. Seither ist unser ökologischer Fußabdruck noch deutlich größer geworden. Und jetzt? Hoffnungsträger „offenes Design“.

Vor 40 Jahren fand im Bauzentrum im Garten des Palais Liechtenstein die Ausstellung „Schluss mit der ewiggestrigen Zukunft. Umdenken – Umschwenken“ statt. Organisiert wurde die Ausstellung von der Arbeitsgruppe Alternative (AGA), einem Verein, der von Studierenden und Assistenten Wiener Hochschulen sowie an der Umwelt Interessierter ins Leben gerufen worden war. Der Verein sollte als Plattform für alternative Ideen dienen und der Öffentlichkeit einen Anstoß zu einem Umdenken geben. In der Kritik standen zerstörerische Lebensformen, die negative Auswirkungen auf Umwelt und Mensch haben. Der Blick zurück lohnt, da viele gute Ideen noch immer nicht umgesetzt sind. Auch muss das appellative „Umdenken – Umschwenken“ mit Nachdruck wiederholt werden. Unser ökologischer Fußabdruck ist seit damals um 50 Prozent angestiegen und beträgt die eineinhalbfache Biokapazität – Tendenz steigend.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.04.2017)

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