Happy End für ein Haus

Im Jahr 1938 beauftragte der Unternehmer Josef Volman in Čelákovice östlich von Prag zwei junge Architekten mit dem Bau seiner Villa. Aufgrund der Kriegswirren und der Emigration der Familie stand die Villa viele Jahre leer, dem Verfall preisgegeben – bis eine neue Eigentümergesellschaft die Instandsetzung anordnete.

Ist das schon gut genug?

Kann die Aufstockung zweier schwacher Bestandsbauten zu einem starken Resultat führen? Am Karlsplatz wird man sich dieser Frage stellen müssen.



Lasst die Kinder frei!

Welche Haltung gegenüber unseren Kindern verrät die heimische Spielplatzkultur? Welche Art von Erwachsenen wird einmal aus den Kindern, für die keine Spielplätze, sondern Hochsicherheitszonen geplant werden? Ein Appell.

Zierden der Gegend

Den historischen Bestand nicht überformen, sondern mit heutigen Mitteln weiterbauen: Gut Hochreute in Bayern und Gut Gasteil in Niederösterreich, ländliche Idylle und städtisch-bürgerliche Baukultur im Einklang – bis heute.


Der ideale Bauherr

Versuch einer Charakterisierung: Was sind die Voraussetzungen, die zu einer geglückten Beziehung zwischen Bauherren und Architekten führen – und zu guten Bauwerken?



Die Stadt als Objekt

Eine Stadtplanung, die mehr ist als der geschickte Umgang mit Sachzwängen und Interessen: Ist so etwas überhaupt vorstellbar? Die Wiener Architektenkammer lädt mit einem „Strategiepapier zur Stadtentwicklung“ zum Dialog ein. Man darf auf die Antworten gespannt sein.

Die Kirche im Dorf

Viel neuer Platz in Wien und Niederösterreich: Pointner/Pointner Architekten zeichnen verantwortlich für die Sanierung der Pfarrkirche Wien-Essling sowie für das neue Pfarrheim der Kirche Großebersdorf.

Gustav Freytag und die Wiener

Wien, 23. August 1866. Er ist in gutemAndenken bei euch, Wiener, der Verfasser von „Soll und Haben“, der „Verlorenen Handschrift“ und der Abende, welche euch durch die „Journalisten“, „Die Valentine“ und den „Grafen Waldemar“ im Burgtheater geworden!

Frisch im Sommer

Als Sport, Körperkultur und Sonnenbräune um 1900 an Bedeutung gewannen, entstanden in Österreich die ersten Frei- und Seebäder. Einige überlebten den Konkurrenzkampf, andere sind heute Ruinen. Ein Ausflug in die Welten des Wassers.

Allfälliges

Wien, 16. August 1866. Niederösterreichischer Landesausschuß.

Waffenstillstand oder Friede?

Wien, 9. August 1866. In Paris wird gegenwärtig über den Waffenstillstand, eventuell den Frieden, zwischen Oesterreich und Italien sehr eifrig unterhandelt.

Wie man sich's mit Geld richtet

Muss Raumordnung mehr sein als die Verortung von Zentren und Räumen? Gedanken zur steirischen Raumplanung anlässlich eines aktuellen Entscheids des Verfassungsgerichtshofs zur Rechtslage der Shopping City Seiersberg.

Kleine Chronik

Wien, 3. August 1866. Städtische Angelegenheiten.

Sparen mit Verstand

Mit seinem Programm zum „smarten“ Wohnen sucht der geförderte Wiener Wohnbau nach der Quadratur des Kreises: günstige Mieten trotz hoher Qualität. Ein erstes Ergebnis, geplant von Geiswinkler & Geiswinkler, beweist: Das geht. Wir müssen nur lernen, Urbanität in der dritten Dimension zu leben.

Schuld unserer Schmach

Wien, 26. Juli 1866. Die Völker Oesterreichs werden noch länger Qualen ausgesetzt sein, welche eine feindliche Occupation, die Störung des Verkehrs und die Ungewißheit über die Zukunft mit sich bringen.

Design, öffne dich!

In den 1920er-Jahren versuchte die Wiener Siedlerbewegung, durch Genossenschaften der Wohnraumnot der Wiener beizukommen; heute heißt die Lösung „WikiHouse“: ein offenes Bausystem für Holzhäuser. Wie durch offene Architektur gesellschaftliche Probleme zu bewältigen sind.

Neues Rapid-Stadion: Nicht Himmel, nicht Hölle

Bild: GEPA pictures
Das neue Stadion des SK Rapid in Wien-Hütteldorf wird wohl kaum den Status einer baulichen Ikone erreichen. Schade! |18 Kommentare

Kein zweites Königgrätz

Wien, 18. Juli 1866. Die Heere Oesterreichs und Preußens stehen sich neuerdings zum Kampf gerüstet gegenüber, größer an Zahl, stärker an Geschützen als in den mörderischen Schlachten von Münchengrätz, Skalitz und Königgrätz.

Wien, eine offene Stadt

Wien, 12. Juli 1866. Wenn wir gestern Früh davon gehört hätten, daß der Bürgermeister von Wien und seine beiden Stellvertreter eine Audienz von Se. Majestät dem Kaiser erbeten haben, so würden wir in diesem Momente allgemeiner Bedrängnis, und auf diese Aussprache des Monarchen an seine Völker von den Repräsentanten der Großcommune nur die eine Antwort erwartet haben: Eure Majestät rechnen auf unser Vertrauen, wir auf das Allerhöchstihrige.

Eins und eins macht . . .?

Ein Ministerentscheid degradiert die Österreichischen Bundesgärten zur Unterabteilung einer Berufsschule. 400 Jahre Gartengeschichte müssen sich nun ohne fachlich kompetente Leitung gegen wachsenden wirtschaftlichen Druck behaupten. Geschichte einer Demontage.

Auf dem Wasser gehen

Drei Kilometer lang, 16 Meter breit, auf dem Wasser schwimmend, bestehend aus Polyethylen-Hohlkörpern, bedeckt mit gelbem Nylonstoff: Christos „Floating Piers“ am oberitalienischen Lago d'Iseo. Rezeptionsversuch eines Kunstwerks.

Die dunkle Macht

Um ein paar Stunden der peinvollen Erwartung (heute schweigt der Telegraph vom deutschen Kriegsschauplatze gänzlich), um einen verregneten Sonntag-Nachmittag, wie diesen, kann uns wenigstens der neue Roman des Herrn Alexander Dumas Sohn betrügen.

Vom Vorteil, schlecht zu hören

In eine der demokratischen Vorversammlungen in Berlin zur Wahl der Landtags-Deputirten war jüngst ein Conservativer gerathen und hielt eine Rede, in der er seine Grundsätze klar und deutlich auseinandersetzte.

Auf der Rolltreppe zur Antike

Vor 20 Jahren wurde vor der kroatischen Insel Lošinj eine der besterhaltenen Bronzestatuen des griechischen Altertums entdeckt. Jetzt hat man ihr ein eigenes Museum errichtet. Ein Lokalaugenschein in der Inselhauptstadt, Mali Lošinj.


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