Eine Front findet sich immer

Alle zwei Jahre versammelt sich die Architekturszene zur Positionsbestimmung in Venedig. Diesmal ist sie gerade noch nicht unter die Räder der guten Absichten geraten.

Wo einst Pferde speisten

Pferdeställe sind in der Regel selten für feierliche Zusammenkünfte konzipiert. Das brachliegende Restaurant in den ehemaligen Ställen des Schlosses Lamberg in Steyr hatte daher großen Veränderungsbedarf. Ein gelungenes Beispiel für das Erreichen hoher räumlicher und kultureller Qualität.


90 und immer recht leise

Der Holzmeister-Schüler Franz Kiener ist kein „Stararchitekt“. Doch gerade jemand wie er trägt zu einer lebendigen Baukultur Österreichs bei. Zum 90. Geburtstag: ein Rückblick.


Meint ihr das ernst?

Die Pläne für die Bebauung am Wiener Eislaufverein gehen in die nächste Runde. Der städtische Fachbeirat für Stadtplanung und die Unesco geben in den kommenden Wochen ihre Empfehlungen ab. Wie wird der Gemeinderat im Herbst mit dem Projekt verfahren?



Auffallend unauffällig

Ein einfaches Haus wurde gewünscht, in einer geschlossen bebauten Häuserzeile am Stadtrand. Ein unspektakulär funktionierender Ort zum Leben und Arbeiten ist es geworden. Geplant von Jürgen Radatz in Wien.

Die neue Vitalität

Nachhaltiges Handeln, wie heute von uns verlangt, wird an Zweckbauten der Nachkriegsmoderne demonstriert. Das ehemalige Chemie-Institut der TU Graz: Beispiel für eine differenzierte Sicht auf Denkmalschutz.



Wie baut man eine Stadt?

Das Areal um den Wiener Hauptbahnhof. / Bild: Clemens Fabry
Wohnen am Helmut-Zilk-Park in Wien-Favoriten: Die ÖBB wagen den Sprung von der Liegenschaftsverwertung zum Städtebau. Ein Bericht zum aktuellen Stand. 

Aus Mangel kreativ

Findige Planung und Finanzierung, günstige Angebote seitens der Bauindustrie und viele freiwillige Helfer: Dank dieses Zusammenspiels wurde aus einem ehemaligen Internat ein Heim für Flüchtlinge. Geschehen in Innsbruck.


Natur der Stadt, grün und grau

Sein Leitsatz hat nach wie vor Gültigkeit: Stadträume schaffen, die lebenswert und schön zugleich sind. Der Schweizer Dieter Kienast (1945 bis 1998): Entwerfer, Forscher, Leitfigur der europäischen Landschaftsarchitektur. Nun erschien die erste Monografie zu seinem Œuvre.


Rückkehr der Glühbirne

Was sind intelligente Lichtsteuersysteme, und wie wirkt sich künstliches Licht auf die Gesundheit und Leistungssteigerung der Menschen aus? Diese und andere Fragen zu Lichtkörpern wurden dieser Tage auf der Messe für Licht und Gebäudetechnik in Frankfurt gestellt.



„We make the world“

Wenn Architektinnen und Architekten die Welt erklären: so geschehen kürzlich in Wien, beim Architekturfestival „Turn On“. Einblicke und Ausblicke im Rückblick.

Heiter und leicht

Volker Gienckes „Great Amber“: ein Haus für Proben und Aufführungen des städtischen Symphonieorchesters, das zudem durch Musikschüler, Gastspiele, Konferenzen und sogar Hochzeiten belebt wird. Zu Besuch nach der ersten und wichtigsten Bauphase des Kulturdistrikts in Liepaja, Lettland.


Ich gestalte, also bin ich

Wer auf Architektur und Gestaltung baut, erzeugt, erntet und verbreitet mehr Wert. Über das Verhältnis von Architektur und Unternehmertum.



Nix wie rein ins Grätzl!

Wer will schon kühle, gesichtslose Zimmer in Hotelketten? Dann lieber auf in die Quartiere, die teilnehmen lassen am wahren Leben der Stadt. Über die Stadtlofts der Wiener „Grätzlhotels“ – und die „Wiener Gäste Zimmer“ in einer Favoritner Essigfabrik.


Da kommt noch was!

Wenn Architektur Gewohnheiten nicht mehr herausfordern dürfte, gäbe es keine Entwicklung. Eine Antwort auf Peter Reischers Polemik gegen die Stararchitektur von vergangener Woche.


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