24 Staaten und ein Erbe

Initiiert wurde es wegen seiner herausragenden ökologischen Bedeutung. Doch das Grüne Band Europa, das entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs entstehen soll, ist nicht nur Natur-, sondern auch Kulturgut. Hinweise zu einer Konzeption als künftiges Welterbe der Unesco.

Ein Nachlass als Vorbild?

Eine Aussichtsplattform mit Weitblick und ein revitalisierter Heustadel, beides in der Unesco-Welterberegion Hallstatt/Salzkammergut: Und was bedeutet „Weltkulturerbe“ eigentlich? Eine Annäherung.

Nichts ist egal

Seine Bauten waren ihrer Zeit Jahrzehnte voraus. So ist es keine Überraschung, dass sie heute dringend saniert werden müssen. Wien sollte das Andenken an Helmut Richter ehren, indem es seine Bauten weitersprechen lässt– die Stadt hat nicht viele Räume dieser Qualität zu bieten.



Platz braucht Zeit

Mödling hat ein Verkehrsproblem und einen unattraktiven Bahnhofplatz. Für Letzteren gäbe es schon eine Lösung.

Das Neue im Alten

Dass die Streckhöfe, traditionell im pannonischen Raum zu finden, in den vergangenen Jahrzehnten vielfach vernachlässigt und verlassen wurden, hat viele Gründe. Manche Neuinterpretationen zeigen, wie viel an Qualität und Potenzial sie in sich bergen. Aktuelles aus dem Burgenland.


Volle Kraft – mit 900 Watt?

Nach der Glühbirne wird nun dem Staubsauger der Kampf angesagt: Eine neue EU-Ökodesign-Richtlinie verbietet ab 2017 gewöhnliche Powerstaubsauger, erlaubt sind nur noch umweltgerechte Geräte. Und wo sind die anderen innovativen Ideen hin?

Vor dem Parlament sind alle gleich

„Orte der Macht“: Mit feiner Ironie präsentiert Christian Kühn anlässlich der 14. Architekturbiennale in Venedig die Parlamente dieser Welt. Der von ihm verantwortete Österreich-Pavillon zeigte sich wahrscheinlich noch nie unver-krampfter und schöner als heuer.


Zwischen Kunst und Konsum

Die Passage als Ort der Vergnügung hat ihren Ursprung im Paris des frühen 19. Jahrhunderts. Ihr bürgerlicher Charakter war wohl Grund dafür, dass sie sich im höfischen Wien nie wirklich durchsetzte. Ganz anders in Prag. Ein Streifzug an der Moldau.



Inspiration (nicht nur) für Investoren

In Wohnbaupolitik und Stadtplanung liegt vieles im Argen. Den Akteuren seien zwecks intellektueller Bereicherung ein paar Neuerscheinungen empfohlen.


Spare in der Not?

Neue Wirtschaftlichkeit oder Armseligkeitsgebot? Anmerkun-gen zum sozialen Wohnbau – und zu einem aktuellen Vorschriftenkatalog aus Oberösterreich.



Das Museum wird lebendig

150 Jahre auf dem Buckel, und es tritt nicht leiser – im Gegenteil: Sensationelle Installationen, spektakuläre Werkpräsentationen, provokante Themenausstellungen gab es schon, nun liegt der Schwerpunkt auch auf Design. Zur Geschichte eines Sonderfalls: das Wiener MAK.


„Einmal was Gscheites bauen“

Junge Architekten sind heutzutage mit anderem beschäftigt als mit der Frage, ob sie Baukünstler sind. Der Zugang zu öffentlichen Aufträgen, selbst zu kleinen, ist schwierig geworden. Vielseitigkeit und Offenheit der Profession sind bedroht. „Berufsfeld Architektur 2.0“: Anmerkungen zu einer Studie der TU Wien.

Golden Nugget, weicher Kern

In der Außenansicht verschlossen, innen höchst variantenreich: Nach etlichen Jahren gelang es PPAG, ein Europan-Projekt von ehedem zur Reife zu führen. Nachrichten aus der Simmeringer Fickeystraße.

Vergessen und erinnert

Technischer Planer, Architekturtheoretiker, Vizepräsident des Österreichischen Werkbunds, Designer für Thonet in den USA, Professor am Carnegie Institute of Technology der Pittsburgh University: zur Erinnerung an den Wiener Architekten Walter Sobotka, der vor 40 Jahren in New York starb.

Victor Hugo über Shakspeare

(19. April 1864.) Nicht neue urkundliche Aufschlüsse über das Leben Shakspeare's, nicht eine Kritik oder Analyse seiner Werke wolle man in der umfangreichen Schrift suchen, welche Victor Hugo soeben dem großen Briten gewidmet hat.

Penthouse für alle?

Baugemeinschaften lassen die Genossenschaftsidee im Wohn-bau wieder aufleben. Wie Reich- tum durch Teilen entsteht: so gesehen in Wien-Leopoldstadt.

Gemeindezentrum Molln: Der solide Kern

Gesucht: eine Neuordnung des öffentlichen Raums und eine stärkere Beziehung der Ansässigen zu ihrem Lebensmittelpunkt. Gefunden: ein modernisiertes Gemeindeamt in einem Neubau, der eine zeitgemäße Verbindung zwischen Ort, Nutzung und architektonischem Ausdruck herstellt. Besuch in Molln, Traunviertel.


Hans Hollein: Besessen, treibend, kämpfend

In den 1960er-Jahren begann er, die Welt der Architektur nach Österreich und österreichische Architektur in die Welt zu tragen. Ende März wurde Hans Hollein 80 Jahre alt.

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