Wen soll wohnen glücklich machen?

Wohnangebote in Ballungszentren werden zunehmend durch die Interessen von Anlegervertretern bestimmt und nach deren Vorstellungen geplant. Über die Tendenz, Wohnraum für reine Profitmaximierung zu schaffen: eine Widerrede.

Stadt statt Hypo

Eine Stadt für 100.000 Menschen auf zwölf Quadratkilometern – um 19 Milliarden Euro, der geschätzten Schadensumme im Hyposkandal. Hypotopia – die Proteststadt gegen die Geldvernichtungsmaschinerie Hypo Alpe Adria. Das Modell im Maßstab 1:100 steht seit dieser Woche vor der Wiener Karlskirche.

Die Hanna im Oktober

18. Oktober 1864. Aus der Hanna (Or.-Ber.)(Kartoffel-Ernte). Die Hanna producirtaußer einer Menge Körner- und Hülsenfrüchte auch große Quantitäten Knollengemüse, worunter die Kartoffel nach der Runkelrübe die meiste Beachtung verdient.

Abgeholt wird später

Viel Holz, viel Raum, viel Gelassenheit: Der Susi-Weigel-Kindergarten drückt Wertschätzung für die jüngsten Bludenzer ebenso aus wie für eine verdienstvolle Wahl-Vorarlbergerin.


Wohnen in der Schule?

Bauen Sie schon oder diskutieren Sie noch? Im neuen Kultur- und Schulzentrum Feldkirchen an der Donau schaffen Freiluftklassen und Wintergärten ein heiteres Flair für lustvolles Lernen und Arbeiten.

Schön allein ist nicht genug

Spitzengastronomie bietet die Gelegenheit, gutes Essen und gute Architektur an einem Ort zusammenzuführen. Mit der Erweiterung des Steirerecks im Wiener Stadtpark ist PPAG die ideale Bühne für eine Begegnung gelungen, die alle Sinne anspricht.


Kein Glamour am Berg

Das Panhans, das Kurhaus und das Südbahnhotel am Semmering: drei Beispiele für die Melancholie des Leerstandes und des freudlosen Dahinexistierens. Der ehemals mondäne Höhenluftkurort im architektonischen Dornröschenschlaf.



Die Bühne als Skulptur

Ein weißes Etwas in der Landschaft, das auffällt, aber nicht stört: die neue Freiluftbühne in Königsbrunn am Wagram. Erst aus der Nähe erschließt sich die eigentliche Bedeutung.

Open House hautnah

70 Bauten aus unterschiedlichen Epochen sind am 13. und 14. September in Wien geöffnet: 70 Bauten, zu erleben in ihrer Alltagsnutzung. Inklusive Dialog mit Bauherren, Architekten und Nutzern.

Cluster macht Schule

Volksschule Mariagrün in Graz, zumindest hier bewegt sich das Bildungssystem: Lerninseln ersetzen die Korridore, Bildungsbereiche die Klassenzimmer. Werden sich diese neuen Räume auch bewähren?

Dialog von Alt und Neu

Und aus Ruinen hebt sich die Vergangenheit... Unmittelbares Nebeneinander von repräsentativer Geste und Verfall: Aus der Burg Reichenstein im Mühlviertel wurde nun das Burgenmuseum Reichenstein.

Des Fälschers Lust

Kunst der Produktpiraterie: Alljährlich wird der Plagiarius, ein Negativpreis für die beste Fälschung, vergeben. Die Ausstellung „Original vs. Fälschung“ im Designforum Wien will ein Bewusstsein für den Wert von Originalen schaffen.

Offenheit auf Abruf

50 Jahre nach seiner Errichtung ist der Bonner Kanzlerbungalow Star des deutschen Pavillons auf der Architekturbiennale in Venedig. Der zeitgleich entstandene Neubau der Deutschen Botschaft in Wien dagegen steht vor dem Abriss.

Eine undichte Stelle

Das Wiener Stadthallenbad ist endlich eröffnet. Die Farce um seine Sanierung endet wohl vor Gericht.

So billig kann nicht billig sein

Welche Autorität hat Autorschaft? Nicht lange ist es her, da wurde die Nachtwallfahrtskapelle am Tiroler Locherboden „eines der eindrucksvollsten Zeugnisse sakralen Bauens“ der 1990er genannt. Mittlerweile hat man sie durch einen Zubau verschandelt.


24 Staaten und ein Erbe

Initiiert wurde es wegen seiner herausragenden ökologischen Bedeutung. Doch das Grüne Band Europa, das entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs entstehen soll, ist nicht nur Natur-, sondern auch Kulturgut. Hinweise zu einer Konzeption als künftiges Welterbe der Unesco.


Ein Nachlass als Vorbild?

Eine Aussichtsplattform mit Weitblick und ein revitalisierter Heustadel, beides in der Unesco-Welterberegion Hallstatt/Salzkammergut: Und was bedeutet „Weltkulturerbe“ eigentlich? Eine Annäherung.


Nichts ist egal

Seine Bauten waren ihrer Zeit Jahrzehnte voraus. So ist es keine Überraschung, dass sie heute dringend saniert werden müssen. Wien sollte das Andenken an Helmut Richter ehren, indem es seine Bauten weitersprechen lässt– die Stadt hat nicht viele Räume dieser Qualität zu bieten.


Platz braucht Zeit

Mödling hat ein Verkehrsproblem und einen unattraktiven Bahnhofplatz. Für Letzteren gäbe es schon eine Lösung.

Das Neue im Alten

Dass die Streckhöfe, traditionell im pannonischen Raum zu finden, in den vergangenen Jahrzehnten vielfach vernachlässigt und verlassen wurden, hat viele Gründe. Manche Neuinterpretationen zeigen, wie viel an Qualität und Potenzial sie in sich bergen. Aktuelles aus dem Burgenland.


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