Penthouse für alle?

Baugemeinschaften lassen die Genossenschaftsidee im Wohn-bau wieder aufleben. Wie Reich- tum durch Teilen entsteht: so gesehen in Wien-Leopoldstadt.

Gemeindezentrum Molln: Der solide Kern

Gesucht: eine Neuordnung des öffentlichen Raums und eine stärkere Beziehung der Ansässigen zu ihrem Lebensmittelpunkt. Gefunden: ein modernisiertes Gemeindeamt in einem Neubau, der eine zeitgemäße Verbindung zwischen Ort, Nutzung und architektonischem Ausdruck herstellt. Besuch in Molln, Traunviertel.


Besessen, treibend, kämpfend

In den 1960er-Jahren begann er, die Welt der Architektur nach Österreich und österreichische Architektur in die Welt zu tragen. Diesen Sonntag wird Hans Hollein 80 Jahre alt.


Bauen für eine bessere Welt

Mit „Build Social“ ruft das Architekturzentrum Wien zu einer alternativen Architektur auf, die Antworten auf die sozialen Fragen der globalen Gesellschaft gibt. Können die gezeigten Beispiele mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein sein?

Money Maker

Jetzt sind alle Illusionen ad acta zu legen. Nach zwei Jahren Diskussion, einem kooperativenVerfahren und einem Architekturwettbewerb ist klar: Ein Projekt, das die gewünschte Rendite bringt und stadtplanerisch und architektonisch überzeugt, hat sich nicht gefunden. Zum Umbau von Hotel Intercontinental und Wiener Eislaufverein.|6 Kommentare


Wenn das Denkmal lebt

Die Architekten der slowakischen Spätmoderne hinterließen im ganzen Land hochrangige Zeugnisse einer international orientierten Architektur. Doch in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit haben diese Bauten keinen leichten Stand. Nachrichten aus dem nächsten Osten.

Retter der Donau City?

Vor wenigen Tagen feierlich eröffnet, ist der von Dominique Perrault entworfene DC Tower der unumstrittene Star in der Wiener Donau City. Noch ein böses Hochhaus mehr – oder tut es der Gegend sogar gut?

Ergötzlichkeiten im Krieg

Nachgerade haben wir uns einigermaßen an den Kriegszustand gewöhnt.

Neigung statt Not

Hoher Anspruch für Normalverbraucher: Auch geförderte Wohnbauten profitieren von gelungener Architektur. Nahe dem Stadtgeschehen, aber dennoch Privatsphäre – neu in Wels.

Furchtlos in Zürich

Architektur, die an nichts erinnern und nichts erzählen will. Adolf Krischnitz' Projekt für die Zentrale der Zurich-Versicherung besticht durch Gelassenheit.

Erbe, saniert und adaptiert

Ein Ort, der, ganz natürlich in seiner zeitgenössischen Gestaltung, eine funktionierende Synthese mit den umgebenden historischen und neuen Bauten bildet: die neue Durchwegung bei der Universitätszahnklinik Wien.

Ein trauriges Geschäft

(Wien, 12. Februar 1864) (Streifzüge auf dem Kriegsschauplatze.) Einige ergreifende Scenen schildert der Berichterstatter der Voss. Ztg. aus Schleswig, 7. Februar, indem er erzählt: Heute Früh, etwa 1 Uhr, ertönten Trommeln und Hörner, die zum Sammeln riefen.

Mehr als nur Schule

Wenn Lehrer gerne länger als nötig in der Schule bleiben. Gabu Heindl verschaffte dem BG Zehnergasse in Wiener Neustadt nicht nur die geforderten zusätzlichen Räume, sondern auch neue Nutzungsmöglichkeiten.

Der große Potlatch

Ab und zu träumt man sogar in Wien davon, die Stadt neu zu erfinden. Bei Tag sieht dann alles etwas anders aus: der Wettbewerb für das neue Forumgebäude.


Die eine und die andere Seite

Selten wird Architektur so ideologisch verhandelt. Über das neue Schubhaftzentrum in Vordernberg, Obersteiermark, die Möglichkeiten der Architekten, zum würdevollen Umgang mit Schubhäftlingen beizutragen, und die Frage, ob die Erfüllung solcher Bauaufgaben statthaft ist.

High tech meets old castle

Einst Ruine, heute Wirtschaftszentrum: Seit 1989 beherbergt Schloss Hagenberg im Mühlviertel das Forschungsinstitut RISC der Kepler-Universität Linz. Nun erhielt das Institut zusätzliche Räume – und beteiligte sich selbst an der Umsetzung.

Harmlos im Burgtheater

Im Burgtheater sind die harmlosen Abende die hübschesten, und werden die harmlosen Stücke am besten gespielt; beides konnte man erst neulich wieder bestätigt sehen.

Wider den Kleingeist

Baustelle Parlament: Sanierung und Denkmalpflege? Das muss kein Widerspruch sein. Mögen die Parlamentarier endlich den Mut aufbringen, einem der wichtigsten Baudenkmäler in Österreich eine würdige Zukunft zu bereiten.

Mit Blick in die Zukunft

Anlässlich des Todes von Boris Magaš: Als einer der bedeutendsten Architekten Nachkriegs-Jugoslawiens zeichnete er verantwortlich für zwei große Hotelkomplexe an der dalmatinischen Küste und für das Poljud-Stadion des Fußballklubs Hajduk Split. Sein Interesse galt dabei stets dem Kommenden.

Angst vor Visiten

Damals schrieb die Presse: Wien, am 31. December 1863.

Vom Preisen und Lobsingen

Es gibt mehr als 30 Architekturpreise im Land. Die sollen Kunde geben von der aktuellen Baukultur, vom Innovationspotenzial, von Pionierleistungen, von kommenden Persönlichkeiten. Doch: Wen ehren, wem dienen sie?


Kommt's nur auf die Crema an?

In der Welt der Kaffeepatronen gibt es keine Umweltsünde – natürlich wird recycelt. Doch versteckt sich hinter dem das Gewissen beruhigende Tun eine andere Wahrheit: anstatt ewigen Lebens ein schneller Tod des Aluminiums.

Die Retter der Sofie

Würstel statt Engel, Investoren statt Mäzene: die neu-alten Wiener Sofiensäle, ein Pyrrhussieg der Denkmalpflege.

Gutes Gedeihen

Welche Räume für den Nachwuchs geeignet sind, weiß man inzwischen. Wie man diese erlangt, ist dagegen noch nicht ganz gesichert – doch gibt es bereits positive Versuche. Ein Besuch in Linz.

Ein böses Problem

Ein kooperatives Verfahren, wie es sein sollte: Alle haben dazugelernt, am Ende steht ein Kompromiss, aber kein fauler. Über den aktuellen Stand in der Sache Otto-Wagner-Spital, Ostareal.|18 Kommentare

Klassik

Sinkothek auf DiePresse.com »

Gartenkralle

AnmeldenAnmelden