Göttlicher Zufall
Sie ist nicht zu übersehen: die Martin-Luther-Kirche in Hainburg. Wolf D. Prix bietet mit Coop Himmelb(l)au nicht nur formal Neues, sondern nutzt aktuelle konstruktive und technische Möglichkeiten für seine Ideen. Ein Winterbesuch.
Betreten geboten
Würdig erinnern und zugleich einen öffentlichen Raum für alle schaffen: Ob dieses Konzept gelingen kann, wird am „Gedenkort Turnertempel“ in Wien zu überprüfen sein.
Die neue Ordnung
Ein buntes Nebeneinander: Belgrad im Winter 2012 zeigt sich als Stadt mit reicher Baugeschichte im Zustand des Verharrens. Die Menschen versuchen dennoch guten Mutes zu sein.
Das Erlebnis Bad
Wiens schönstes Bad wird soeben saniert. Jetzt muss nur noch das Becken dicht werden. Ein Baustellenbesuch.
Alt, neu und gut
Engadin, östliches Graubünden: In zahlreichen Orten findet sich städtisch geprägte Wohnkultur, die ihren Ursprung am Ende des Dreißigjährigen Krieges hat. Dank hartnäckiger Initiativen wird regionale Bautradition neben zeitgenössischer Architektur beibehalten. Ein Streifzug.
Gut fürs Geschäft
Über Räumlichkeiten, die den Innsbruckern und ihren Besuchern dringende und andere Bedürfnisse erfüllen: zwei Gestaltungen des Architekten Rainer Köberl.
Hotel der anderen Art
Das Hotel Daniel am Landstraßer Gürtel in Wien birgt einige Erstaunlichkeiten: außen groß, innen im Minimalstil gehalten mit Flohmarkt-Chic. Allein, es fragt sich, welche Klientel es ansprechen soll.
Bilder, die Bauten machen
„Erschaute Bauten“ in Wien, „italomodern“ in Innsbruck: Zwei Ausstellungen zeigen eindrucksvoll, wie Architektur in der Fotografie entsteht.
Die Brücke von Linz
Die Eisenbahnbrücke ist die älteste der Linzer Brücken. Doch seit je fristet sie ein Stiefkind-Dasein. Nun wird wieder einmal über ihre Zukunft debattiert, weil die Bausubstanz schwere Schäden aufweist.
Hochsitz für die Kunst
Höflein an der Hohen Wand: Im Haus des Bildhauers Vadim Kosmatschof und der Textilkünstlerin Elena Koneff werden Kunst und Architektur vereint. Umgeben von Wald und Wiese.
Licht durch den Trichter
Das Besucherzentrum für das neue Grazer Museumsquartier unter die Erde zu verlegen ist eine Königsidee. Aber sie hat ihren Preis. Joanneumsviertel: eine erste Visite.
Nach falschem Rezept
250 bis 300 Millionen Euro müssen bis 2017 ins Parlamentsgebäude investiert werden. Kann sich die Republik eine Sanierung leisten, von der man am Ende kaum etwas sieht?
Budget und Freiheitsrechte
Damals schrieb Die Presse: (19. November 1861) Aus der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses können wir die Ueberzeugung schöpfen, daß die Versammlung noch viel Nützliches außer der Budgetprüfung schaffen kann, ja daß ihr Ansehen im Volke gerade in dem Maße wachsen wird, als sie die Umbildung Oesterreichs zu einem auf freiheitlichen Fundamenten ruhenden Rechtsstaate verwirklichen wird.
Das Haus an der Bahn
Bei der Konzipierung eines Pflege- oder Altenheims stehen die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner im Vordergrund. Doch was ist, wenn das Angebot nicht angenommen wird? Zu Hubert Hermanns Pflegewohnhaus in Wien-Meidling.
Fünfzehn Minuten Ruhm
Ein Geheimtipp unter Architekturfans: der mährische Kurort Teplice nad Bečvou. Geprägt durch Bauhaus-Funktionalismus, erzählt der Ort die Lebensgeschichten von ehemals dort ansässigen Familien.
Zwischen hier und dort
Aufbahrungshallen sind Orte des Übergangs, die besondere Achtsamkeit in der Gestaltung verlangen. Drei Beispiele – in Linz, Graz und Slowenien – zeigen, wie unterschiedlich Symbolkraft und Metapher ihren Ausdruck finden.
Kindesmord in Heiligenstadt
6. Oktober 1861: Damals schrieb die Presse ueber einen schändlichen Kindesmord.
Wo ist denn hier das Welterbe?
Nach zehn Jahren Weltkulturerbe ist die Wiener Innenstadt mehr „Collision City“ als davor. Entsteht Baukultur jetzt dort, wo keiner sie sieht?
Damals schrieb die Presse: Die Hierarchie im Harem
Die Berichte, nach denen der Sultan von Konstantinopel bei seiner Thronbesteigung den Harem reformieren und der Polygamie einen schweren Stoß versetzen wolle, sind nicht zutreffend.
Italien in Kagran
Nennen wir es „Kagraner Mischung“: eine Wohnanlage, die den Donaustädter Stadtteil neu interpretiert, aber auch zeigt, dass überzogene Wohnvorstellungen passé sind.
„Der Platz vor dem Ring ist verhaut“
Friedrich Kurrent im Gespräch. Über seine Gewinn- und Verlustrechnung, Freund- und Feindschaften – sowie seinen noch offenen großen Wunsch: eine Synagoge am Wiener Ring.
Schützen an der Halfpipe
Wie man ein Denkmal von Missverständnissen befreit: der neu gestaltete Landhausplatz im Zentrum von Innsbruck.

John Malkovich Hollywoodstar als Wiens Casanova
Erotik statt Körperkunst Andreas H. Bitesnichs neue Serie
Grammys 2011 Eminem, Lady Gaga & Co. im Wettstreit
