23.05.2013 03:42 Merkliste 0

10,000 fl. für die Kunst

(19. Mai 1863) Wiener Nachrichten. In der „Morgenpost“ von heute Früh fragt eine Stimme aus dem Publicum nach der Verwendung der vom Reichsrathe in der vorjährigen Session bewilligten 10,000 fl. zur Unterstützung der Kunst in Oesterreich.

Es geht auch ohne „Styl“

Von Theophil Hansens Ringstraßenarchitektur ist dieser Tage, anlässlich seines 200. Geburtstags, viel die Rede. Und wie steht's um die beiden so gut wie gleichaltrigen Wiener Architektur-Dioskuren Sicardsburg & van der Nüll? Versuch einer Ehrenrettung.

Will das der Markt?

Hauptsache Rendite: wie man Wohnungen verkauft, in die der Käufer nie einziehen würde. Ein Beispiel aus Wien.

Eintritt in eine andere Welt

Wohnatmosphäre statt Krankenhausgeruch lautet heute die Devise bei den Pflegeheimen. Im Pflegewohnhaus Wien-Liesing ist sie besonders nobel ausgefallen.

Oslo goes global

Norwegen ist mehr als unberührte Landschaft – vor allem die Ölindustrie floriert. Um sich international besser zu positionieren, wurde 2008 ein Umbau von Oslo gestartet. Das kann einmal gut und einmal weniger gut aussehen.

Genug Bier für die Zukunft

Im oberösterreichischen Freistadt gilt Bierbrauen seit jeher als Bürgerrecht. Warum der Umbau der Braucommune nicht nur wichtig für die diesjährige Landesausstellung ist.

Der kleine Krieg

(Wien, 22. April 1863) (Der Rumänen-Congreß.) Die heutigen Telegramme bestätigen formell die einstimmige Annahme der verfassungsfreundlichen Adresse des in Hermannstadt versammelten Rumänen-Congresses.

Licht von unten

Die Verbindung von hoher Dichte und hoher Wohnqualität gelingt nur, wenn Städtebau und Architektur gemeinsam neu gedacht werden. Eine geförderte Wohnanlage im zehnten Wiener Gemeindebezirk holt die Stadt ins Haus.

Prophet im eigenen Land

Wer war Hans Adolf Vetter? Architekt, Philosoph, Poet und Womanizer, lebendes Inventar im Café Herrenhof nebst Musil, Broch und Co. Zum Leben und Werk eines wiederzuentdeckenden Wieners (1897–1963).

Saal ohne Schmuck

(Wien, 8. April 1863.) (Aus dem grünen Saale.) E. Rr. Nach dem Vorbild Englands und Frankreichs sieht man seit einigen Jahren an vielen Orten Deutschlands Fachmänner sich vereinigen, um populäre naturwissenschaftliche Vorlesungen zu halten.

Alles andere ist primär

Quasi ein Gemeinschaftsprojekt: geplant von dem einen, weiter ausgeführt und umgesetzt von den anderen. Und dazwischen auch noch Platz für eine Zeitungsvolksbefragung. Zum neuen Musiktheater in Linz.

Vom AzW zum AmÖ?

Das Architekturzentrum Wien präsentiert Teile seiner Archivbestände in einer Ausstellung: „Das Gold des AzW“ – ein starkes Argument für ein österreichisches Architekturmuseum.


Zurück in die Zukunft

Der Vergleich zum tristen Dahinvegetieren von Bad Gastein oder Baden bei Wien drängt sich auf – aber um wie viel besser bewältigte man ähnliche Herausforderungen im Schwarzwald. Der Kurort Wildbad: eine Visite.

Alpin ohne Jodeln

Trotz großen Volumens kein Fremdkörper im kleinen Ort: Am Hotel „Travel Charme Bergresort Werfenweng“ in Salzburg ist erkennbar, was der persönliche Bezug des Architekten zu einem Bauort ausmachen kann.

Aelteste Bewaffnung

Wien, 12. März 1863. Die Väter der Stadt Wien haben beschlossen, um die Wiedereinführung der Bürgerwehr zu bitten.

Salto mortale mit Schlag

Schöner als die Nike von Samothrake: Coop Himmelb(l)au setzt der futuristischen Phase in der rasanten Entwicklung Chinas mit dem Konferenzzentrum in Dalian ein Denkmal.


Zubau mit Folgen

Wien-Döbling: Wenn schnelle Lösungen auf den Tisch sollen, wird auf die Qualität oft vergessen. Es geht aber auch anders: Lokalaugenschein in der Ferstel-Volksschule.

Alles zum Besten der Narren

Willkommen am Steinhof: In jeder zivilisierten Stadt wäre ein derart grober Umgang mit wertvollem Bestand spätestens am Gestaltungsbeirat gescheitert. In Wien wurschtelt man sich durch.


Holzbau: Raus aus dem Korsett!

In puncto Baumaterialien hat sich viel getan: Der Holzbau befreit sich von seinem Nischendasein und ist in der Stadt angekommen. Blick auf einen prototypischen Büroturm in Dornbirn.

Würde in Zivil

Eine Garnison aus dem 19. Jahrhundert als modernes Domizil. Ein Teil ist für Wohnungen reserviert, im anderen findet sich eine betreute Wohngruppe. Zur Revitalisierung der Welser Dragonerkaserne.

WM. Und dann?

Bauboom im „herausgeputzten“ Skiort: Welches Image vermittelt das steirische Schladming, das sich nach der Ski-WM als Kongressstadt und Ganzjahresdestination etablieren will? Eine Bestandsaufnahme mit Blick in die Zukunft.

Vermehrung der Advocaturen

"Wien, 28. Jänner 1863: Damals schrieb die Presse...

Alles für das Dorf

Die Entstehung von Raum durch einen wohlorganisierten Wettbewerb ist keine Selbstverständlichkeit. Doch mit Mut und Sachverstand kann einiges in Gang gesetzt werden. So geschehen im Hausruckviertel.

Joseph Ressels Privilegium

(Wien, 16. Jänner 1863) Bekümmert ging Ressel auf die Pariser Börse, um an der Säule Triest vielleicht einen TriesterKaufmann zu finden, der ihm das Reisegeld vorstrecken möchte.

Wer hat Angst vor der Kunst?

Interventionen gegen die visuelle Verschmutzung der Stadt: Unter der Erde präsentiert sich Wiens öffentlicher Raum urbaner als darüber. Eine Reise durch den Untergrund.

Ikonen am Berghang

Konkurrenz für Bayreuth: Einer „Verrücktheit“ verdankt sich die Entstehung des neuen Festspielhauses in Erl. Über das Zusammentreffen von Rauheit und Perfektion in der Tiroler Landschaft.

Staatsschulden

30. December 1862: Damals schrieb die Presse...

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