Sie ließen die Arme hängen

Um die Herrschaft zu sichern: Aufrichtung von Kultur auf einem Fundament von Lug und Trug. / Bild: (c) Wolfgang Freitag
Demokratie – dass ich nicht lache. Eine Parabel.

Der Heimat blieb die Asche

Von der „Ekstase“ zur Mobiltelefonie oder: Wie eine Schönheitskönigin zur Erfinderin wurde. Zum 100. Geburtstag: Hedy Lamarr – von Wien in die Welt. Und ihre Rückkehr nach dem Tod.

Meister der Zucht

Er war der typische preußische Gelehrte: ein scharfer Analytiker, fleißig und herrisch. Viele Thesen Max Webers sind inzwischen populärwissenschaftlich. In der akademischen Soziologie spielt er kaum mehr eine Rolle. Zum 150. Geburtstag: Zwei Biografien erinnern an den großen Sozialwissenschaftler.

Vom Recht, das Richtige zu tun

Die Flucht kennt, gestern wie heute, keine Legalität. Der Weg ins Exil wurde immer erkämpft, der Bürokratie abgerungen und erforderte nicht selten eine List.Über „Schlepperei“ oder: Warum die Republik selbst zum Fluchthelfer werden sollte.

Ein Fall für den Kater

Viel weniger provokant als ihre Dresdner Rede: Im Katzenkrimi „Killmousky“ lässt Sibylle Lewitscharoff einen vom Dienst suspendierten Münchner Kommissar in den USA einen Fall klären – den vermeintlichen Selbstmord einer Tochter aus reichem Haus.

Damen mit spitzen Zungen

Betty Paoli war eine der ersten „freien“ Literatinnen Österreichs. Galt sie bisher als Avantgardistin des Feminismus, so rückt Claudia Erdheim in ihrem Roman einen anderen Aspekt ins Zentrum: „Betty, Ida und die Gräfin“ oder die Kunst als Kitt der Gesellschaft.

Das Schöne in Stepnogorsk

In der Serie „Expedition Europa“: was Chinesen in die südukrainische Steppe führt.


Penthouse für alle?

Baugemeinschaften lassen die Genossenschaftsidee im Wohn-bau wieder aufleben. Wie Reich- tum durch Teilen entsteht: so gesehen in Wien-Leopoldstadt.

Nur pomadige Schmeicheleien

Die bedrückenden Erfahrungen einer jüdischen Heimkehrerin nach dem Krieg: „Donnerstags bei Kanakis“ – Elisabeth de Waals stimmungsvolles Dokument des Heimwehs aus dem Nachlass.

Orion im Sechseck

Wolfgang Petersens „Twilight Imperium“ ist das wahrscheinlich kompletteste Brettspiel über-haupt. Von einem Spiel, das aus der 4X-Formel ein „Catan“ für Erwachsene geschaffen hat.

Erbarmen mit den Politikern?

Bild: (c) Clemens Fabry/ Die Presse
Machen die Medien die Politik kaputt? Über das heikle Verhältnis von kritischem Journalismus, medialer Inszenierung und Politik. |40 Kommentare

Zeichen der Zeit

Automobilität: Das Gewisse

Wir dürfen es nicht beim Namen nennen. Seine noch immer wirksame Erotik lässt alle, die es kritisieren, als lustfeindliche Sauertöpfe dastehen. Aber diese Staus. Und die Sache mit den Parkplätzen . . . Wenn die Automobilität von der Regel des Alltags zur Ausnahme wird.  

Zeichen der Zeit

Fünf Kühe für die Braut

„Expedition Europa“: von der serbisch-albanischen Liebe.  

Zeichen der Zeit

Meine jüdische Nachbarin: Schalom, Grete!

Der letzte Satz ihres autobiografischen Berichts lautet: „Ich bin zufrieden und denke ohne Hass und Bitterkeit an die Vergangenheit zurück.“ Meine bunte jüdische Nachbarin. Ein Nachruf.  

Literatur

1000 Seiten zum Schwärmen: Donna Tartts „Distelfink“

Donna Tartt hat mit dem Roman „Der Distelfink“ ein Buch verfasst, bei dem es schwer ist, nicht ins Schwärmen zu geraten. Ein kleiner Hinweis: Tom Sawyer und Huck Finn heißen hier Theo und Boris.  

Literatur

Die kreisenden Frauen des Archäologen

Allzu kunstfertig: Margriet de Moors sinnliches Kaleidoskop von Liebe und Leid.  

Klassik

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