Leben, Schritt für Schritt

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In Wien aus dem Haus treten und gehen. Bis in die Schweiz. Oder nach Slowenien. Zu Fuß zu reisen ist die langsamste aller Fortbewegungsarten. Und die ereignisreichste. Eine Selbsterfahrung.

Wien, die Welt, die Mädchen und der Schmäh

„Ich wollte eigentlich nach Paris gehen nach dem Studium, hab kein Stipendium bekommen, und dann war plötzlich eine Kontragitarre da.“ Wie Peter Havlicek zum Mittelpunkt des Booms rund um das neue Wienerlied wurde: ein Gespräch.

Fremd daheim

Der Tonfall der Ämter, die Sprach- und Sprechmuster des Alltags, die Koppelung von gepflegtem Wort und Brutalität des Handelns, einschließlich des falschen poetischen Scheins: Satire als einzig rechtmäßige Form der Heimatkunst. Über Wien in der Literatur des Nachkriegs.

Wenn Vögel herrschen

Allerlei Seltsames: hereinschwir-rende Papierflieger, verwirrte Omas, herrschsüchtige Vögel, Terror in der Kirche, gepiercte Geigen, eiserne Haie, Wale in der Donau, Liebe mit Sommersprossen. Lektüre für Kinder, wenn der Sommer Pause macht.

Der Wind zerrt am Hemd

„Bora“, der Titel von Ruth Cerhas Roman, ist eigentlich ein kalter Fallwind aus dem Karst, der „die Leute verrückt macht“. Doch in diesem Buch der heimischen Autorin herrschen lindere Lüfte und Sommergefühle.

Das mährische Füchslein

Das Opernschaffen im Zentrum: Michael Fütings lesenswerte Biografie über Leoš Janáček.

Wo Messer zu guten Freunden werden

„Das grüne Rollo“: Heinrich Steinfest verbindet in seinem überbordenden Science-Fiction-Roman Reales und Fantastisches und verliert sich in grünen Welten.




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Sehnsucht nach dem anderen. Wenn wir uns vorauserinnern: Barbara Frischmuth, Franzobel, Peter Rosei, Josef Winkler. 

Zeichen der Zeit

Warum nur, warum?

Ich bin kein Kind mehr, doch das Wort „Warum“ begleitet mich noch immer. Meist in ziemlich alltäglichen Situationen... Ein paar Fragen, auf die es keine vernünftigen Antworten gibt. Warum eigentlich?  

Zeichen der Zeit

Was ist ein „Islam ohne Scharia“?

Zu Michael Leys „Islamisierung Europas: Nein, ich habe keine Visionen“ im vorigen „Spectrum“. Eine Replik.  

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