Der Tänzer im Rollstuhl

Bild: (c) Die Presse (Clemens Fabry)
Ich lehne mich weit hinaus aus meinem Fenster in Schönbrunn. Zu Hause in Wien – was heißt das? Selbst wenn man sich in das Herz der Stadt eingeschlichen hat und dort wohnt, wo der Kaiser lebte – fühlt man sich deshalb zu Hause in Wien? Eine Mauerschau.

Freiheit durch Besitz?

Über die Schnittmengen zwischen dem Dichter Anton Wildgans, der österreichischen Industriellenvereinigung und meiner Wenigkeit. Rede zur Verleihung des Wildgans-Preises.

Nur kein „starker“ BP: Warum denn?

Die Rechte des österreichischen Bundespräsidenten: Replik auf Oliver Rathkolbs Beitrag im „Spectrum“ vom 14. Mai.

Panik hinter den Rollläden

Die Schlafstädte weiten sich aus. Schlafstädte, durch die sich kaum einer mehr zu Fuß bewegt. Und wo der öffentliche Raum verlassen ist, steigt die Verunsicherung: Man zieht sich sich in die Innenräume zurück. „Suburban angst“ heißt das Phänomen in den USA– und ist hierorts ebenfalls schon weit verbreitet. Eine Nachschau.

Überall ist Vater

Kann man als Sohn eines SSlers glücklich werden? Der Schatten des Vaters verlässt den 1945 in Ostdeutschland geborenen Protagonisten in Christoph Heins Roman nicht. Doch er stellt sich – im Gegensatz zu seinem Bruder – der Vergangenheit. Und wird zum „Glückskind mit Vater“.

Das Ich und das Nichts

Sven Hillenkamp beschreibt in einem auf vier Bände angelegten Projekt die Moderne als „Sturz ins Nichts“. Wir haben Nein zur Welt und Nein zu uns selbst gesagt, in der Hoffnung auf ein anderes. Doch das will sich nicht einstellen. Ein Theoriesturm.

Vom Gebrauch der Güter

Eigentum war gestern. Das Ende des Kapitalismus naht, behaupten Jeremy Rifkin und Paul Mason. Aber die Welt, die sie beschreiben,gibt es nicht. Ein Faktencheck.


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