Wer Patronen ins Feuer wirft

Bild: (c) APA/GERT EGGENBERGER
Vier Jahre ist es her, da wurde der große Ortstafelfriede zu Kärnten geschlossen. Was hat sich seither in meiner einstigen Heimat verändert? Und wie steht es heute um meine Muttersprache, das Slowenische? Ein Lokalaugenschein.

Und ab wann zahlen wir fürs Salz?

Alles war gut, bis wir noch ein paar Gläser Wasser bestellten und die Rechnung verlangten. Vom Ende der Kaffeehauskultur.|131 Kommentare

Wetter aus dem Häuschen

In der Mitte des 19. Jahrhunderts tauchte ein neues Stadtmöbel in den europäischen Metropolen auf: das Wetterhäuschen. Bald wurden die Türmchen zu identitätsstiftenden Stätten und überregionalen Wahrzeichen, die Orientierung boten.

Ein Bahnhof ohne Züge

Ich bin früher gerne und oft in die Nationalbibliothek gegangen. Ich habe den Lesesaal geliebt. Nie quälte mich Zwielicht, es herrschte unbedingte Stille, das Personal kompetent und freundlich, die meisten Plätze besetzt mit lesenden Menschen. Was davon geblieben ist? Erregung eines Leidenden.|6 Kommentare

Die Piraten von Livorno

„Expedition Europa“: auf der Suche nach Italiens Online-Demokraten.

Wo „Hellas“ nur noch Zunder ist

Meine Schachtel Orient und andere Rauchangelegenheiten– samt einer zigarettenkurzen Anekdote.

Auf dem Elefanten Richtung Wien

Sufis, Harems, religiöse Eiferer: Rund um Jahan, einen Schüler des genialen Baumeisters Sinan, entwirft die türkische Autorin Elif Shafak ein prächtiges Gemälde der Blütezeit des Osmanischen Reichs.


Lola läuft und liebt

Die Figuren in Mirna Funks Roman „Winternähe“ sind alle ein bisschen exzentrisch. Trotzdem vermittelt er ein realistisches Bild vom modernen Leben in Europa und in Tel Aviv mit den sozialen Netzwerken, dem Antisemitismus und dem Leben unter Raketenbeschuss. Fesselnd und aktuell.

Undine begräbt ihre Träume in Schächtelchen

„Nausikaa oder Die gefrorenen Wellen“: Rüdiger Görners melancholische Spaziergänge durch eine verloren gegangene Welt.

Gestapelt und gereiht

Eine kleine feine Wohnanlage in Brunn am Gebirge, geplant vom Büro Češka Priesner, schafft den Spagat zwischen Wohnqualität, Sparsamkeit und architektonischem Anspruch.

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