Eine Frau, ein Netzwerk

Vor ihren Umarmungen war so gut wie niemand sicher. Das Verbindende war ihr Element. Die Biografie Deborah Holmes' über Eugenie Schwarzwald breitet ein spannendes Stück Kulturgeschichte aus.

Ihre Feuilletons erschienen in der „Neuen Freien Presse“, obwohl ihre Ideen von sozialdemokratischen Politikern aufgegriffen und umgesetzt wurden. Ihr Frauenbild war traditionell, aber sie ermöglichte Mädchen höhere Bildung und legte die Basis, damit Frauen auch Jus studieren konnten. In den von ihr gegründeten Gemeinschaftsküchen während des Ersten Weltkriegs gab es weiße Tischdecken und Blumen. Als die Russische Revolution siegte, hielt sie in ihrer Schule eine kurze Ansprache und gab den Schülerinnen zur Feier des Tages schulfrei.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2012)