Eine furchtbar nette Familie

Lange war Maria Lazar vergessen, nun ist die heimische Autorin neu zu entdecken. In ihrem erstmals 1920 erschienenen Roman „Die Vergiftung“ kämpft ihre junge Heldin Ruth tapfer gegen ihre großbürgerliche Herkunft.

Merkwürdig“, so der Herausgeber, sei die fast durchgängige „Absenz“ der Schriftstellerin und Feuilletonistin Maria Lazar in den Autobiografien nachmals berühmter Männer wie Ernst Fischer, mit dem sie ihren Roman „Der Fall Rist“ dramatisierte, Elias Canetti, für den sie in ihrer Wohnung eine Lesung organisierte, oder all der anderen Herren, mit denen sie im Salon Eugenie Schwarzwalds verkehrte, wo Oskar Kokoschka 1916 ihr Porträt „Dame mit Papagei“ malte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.05.2015)

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