Tiere sehen dich an

Tiere essen bedeute „Krieg“, meinte schon Tolstoi, und Schlachthäuser seien nicht von Schlachtfeldern zu trennen. „Tiere essen“: Jonathan Safran Foers literarisch virtuoses Sachbuch über industrielle Masttierhaltung, Schlachthöfe und Gewinnmaximierung.

Die Welt ist ein dunkler, dunkler Ort.“ Wie die Vorgartenidyllen vonDavid Lynch kaschiert auch der Anblick friedlicher Rinder, gackernder Hühner oder rosiger Ferkel doch nur den reinen Horror – und das gleich milliardenfach. Weltweit stehen 450 Milliarden Nutztiere in Massentierhaltung. Und ein US-Bürger, männlich, Lebenserwartung 77 Jahre, isst durchschnittlich 7,39 Tonnen Fleisch – Frauen etwas weniger.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2010)

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