Die sieben Gefahren

Allegorische Figuren, seltsame Personen tummeln sich in Lukas Meschiks Roman „Luzidin oder Die Stille“. Die Stadt Wien etwa siegt zwar in einem Boxkampf gegen Berlin, muss aber einige Gebäudetreffer einstecken.

Luzidin oder Die Stille“ ist der umfangreiche zweite Roman von Lukas Meschik, Autor, Sänger und Texter, der durchaus einlöst, was 2009 sein Debüt „Jetzt die Sirenen“ versprochen hat. Das ungestüm Wilde jedenfalls ist geblieben: „Das Universum ist groß. Womit der Erzählrahmen abgesteckt wäre“ lautet das Motto – auch wenn der kosmologische Auftakt mit einer etwas verwitzelten Apokalypse in der „Wetterkapriole“ eines Buchstabensuppenregens endet.

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