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Sprachspaltereien: Ein bisschen ausverkauft
Einige Vorstellungen der Wiener Festwochen sind schon ziemlich ausverkauft, erfahren wir aus der Presse. -
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Ich bin nicht mein Gehirn
Warum hat die angebliche „re-ligiöse Illusion“ die Aufklärung so nachhaltig überlebt, fragt Peter Strasser. Und geht den Argumenten der aggressiven Atheisten wie Richard Dawkins auf den Grund. -
Entwurf einer Wüste
„Es kommt der Moment, in dem wir sogar für die billigste, schäbigste Anteilnahme von außen alles Ehrgefühl, das in uns stecken mag, gerne hingeben: Es ist der Moment des Alterns.“ Aus einem Prosaband. -
Bücher brennen in der Wanne
Nathan Englander erzählt mit Witz und pointenfreudigen Dialogen die Geschichte einer jüdischen Familie, die unter Gewalt und bürokratischem Zynismus der argentinischen Militärdiktatur leidet. -
Herzstich, ganz ohne Messer
Er steht im Netz – und nur dort: „Neid“, Elfriede Jelineks „Privatroman“. Und tatsächlich erfährt man darin so viel Privates über die Autorin wie nie zuvor. -
Klappentext: Vom „Kulturbruch“ im Wirtschaftsteil
Der Begriff „Kulturbruch“ wird aktuell nicht im Feuilleton debattiert, sondern auf den Wirtschaftsseiten. -
Die ganz große Illusion
Thomas Pynchon hat einen monumentalen Roman geschrieben. „Gegen den Tag“ ist eine fantastische Zeitreise durch die Anfänge der Moderne. Einen möglichen Beginn setzt er etwa mit den Energie-Experimenten Nikola Teslas an. -
Prostata okay, und deine?
„Wir wollen doch noch den Staatspreis für Literatur kriegen, sagt Luc, oder? Und den kriegt man doch erst ab 70. – Ja, sage ich, man muss durchhalten. Bis kein anderer mehr da ist.“ Beginn eines Romans. -
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Putsch und Pflicht
General Kurt von Hammerstein war Gegner Hitlers und somit einer der „guten Deutschen“. Hans Magnus Enzensberger montiert seine Geschichte aus Anekdoten, Glossen, fiktiven Gesprächen und Interviews. -
Mörder vor lauem Kaffee
Es klappert oft das Geschirr in Bernhard Schlinks „Das Wo-chenende“. Leider klappern in diesem Roman über Revolteure von einst oft auch die Sätze. -
Mit dem dritten Ohr
Alle Themen und Topoi George Taboris sind in der Sammlung der Theatertexte von 1968 bis 2007 versammelt. Leider ent- spricht die Qualität der Edition nicht jener der Opuskula des Magiers der Bühne. -

