Automobilität: Das Gewisse

Wir dürfen es nicht beim Namen nennen. Seine noch immer wirksame Erotik lässt alle, die es kritisieren, als lustfeindliche Sauertöpfe dastehen. Aber diese Staus. Und die Sache mit den Parkplätzen . . . Wenn die Automobilität von der Regel des Alltags zur Ausnahme wird.

Nun können wir ja offen reden. Die Wende ist geschafft, alles bewegt sich in die richtige Richtung. Wir müssen uns nicht mehr der Gefahr aussetzen, den Fortschritt oder die Wirtschaft zu behindern. Wir können frei von emotionaler Erhitzung und missionarischem Eifer feststellen, dass seine Zeit abläuft. Die Zahl der Neuzulassungen geht in Europa, aber auch in Nordamerika zurück, ebenso die Zahl der gefahrenen Kilometer. Viele junge Menschen kümmern sich nicht mehr darum, einen Führerschein zu erwerben. Es ist ihnen nicht wichtig, es ist nicht mehr Teil ihrer Rituale.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.04.2014)

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