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Islamisierung Europas: Nein, ich habe keine Visionen

IRAN RAMADAN
Bild: (c) APA/EPA/ABEDIN TAHERKENAREH (ABEDIN TAHERKENAREH) 

Wohlmeinende Christen preisen den „Dialog“, wohlmeinende Grüne ihren muslimischen Gemüsehändler. Nur die Feministinnen schweigen sich lieber aus. Die Islamisierung Europas. Eine Groteske.

 (Die Presse)

Der orthodoxe und der radikale Islam sind eine Geißel der Menschheit. Der Historiker Egon Flaig bezeichnet den Scharia-Islam als „die schlimmste Gefahr für Demokratie und Menschenrechte im 21. Jahrhundert“. Nur ein Islam ohne Scharia sei mit den Menschenrechten vereinbar. Doch diese Vision bleibt Zukunftsmusik, die Realität sieht anders aus.

Die Islamisierung Europas ist die sichtbarste Veränderung der meisten europäischen Gesellschaften. An dieser Entwicklung scheiden sich die Geister: Während liberale und gebildete Bürger den zunehmenden Einfluss des konservativen und radikalen Islams mit großen Bedenken betrachten und die Zukunft des Kontinents eher düster sehen, interpretieren ihre sogenannten progressiven Gegner die Islamisierung als kulturelle Bereicherung und Überwindung eines obsolet gewordenen Nationalstaates. Der Kampf der Vordenker eines radikalen postnationalen Europas gilt jeder nationalen Identität: Die autochthonen Europäer sollen offensichtlich auf jegliche nationale,kulturelle, religiöse sowie letztlich auch auf eine traditionelle sexuelle Identität verzichten. Selbst die radikalsten kommunistischen Intellektuellen gingen seinerzeit in ihren Forderungen nicht so weit. Die Diskussionen nehmen geradezu groteske Formen an. Die Eliten der Gesellschaft werden nicht müde, große Teile der eigenen Bevölkerung des Rassismus und der Xenophobie zu bezichtigen, während große Teile der Bevölkerung längst das Vertrauen in die vermeintlichen politischen und medialen Vordenker verloren haben.

Wohlmeinende Zeitgenossen versuchen eine vermittelnde Position einzunehmen, indem sie die Argumente der widerstreitenden Kulturkämpfer vorsichtig abwägen und die bestehende Desintegration vieler muslimischer Migranten mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, aber gleichzeitig auf vermeintliche historische Traditionen eines weltoffenen Islams verweisen, die in Europa eine postmoderne Renaissance erfahren sollen. Christen bieten einen Dialog der Religionen an, um bestehende Vorurteile zu beseitigen, und schämen sich reumütig der Kreuzzüge eines imperialen Christentums. Grünbewegte preisen ihren muslimischen Gemüsehändler als Ikone einer gelungenen Integration an. Feministinnen schweigen sich lieber über den Machismus von jungen Männern mit arabischem Migrationshintergrund aus. Gekaufte Bräute und Ehrenmorde gehören auch nicht zu den Lieblingsthemen ihrer Gesellschaftskritik. Bildungsforscher rühmen sich, dass aufgrund vermehrter Integrationsangebote die Quote muslimischer Maturanten zunähme, während ihre Kritiker auf die steigende Zahl krimineller Delikte islamischer Migranten verweisen.

Den exorbitanten Judenhass vieler Muslime und die Verachtung des Christentums relativieren die „Islam-Verteidiger“ mit dem gebetsmühlenartig vorgetragenen Vorwurf eines anti-islamischen Rassismus der einheimischen Bevölkerung. Die politischen und intellektuellen Eliten stehen den Integrationsproblemen hilflos gegenüber und würden den Scherbenhaufen, den sie da angerichtet haben, am liebsten verschweigen. Eine öffentliche Debatte über die Zukunft der europäischen Einwanderungsländer wird von ihnen deshalb so weit wie möglich vermieden. – Ein Blick auf die reale Welt des Islams könnte diesen politischen Träumern die Augen öffnen: Europa sprang nicht vom Mittelalter in die Moderne, sondern es bedurfte vermittelnder Instanzen und glücklicher Zufälle.

Ohne die Annahme des antiken Erbes, die Herausbildung der Renaissance, der Reformation, des Humanismus und vor allem der Aufklärung in ihren unterschiedlichen Facetten wäre keine europäische Moderne entstanden. Die religiösen, intellektuellen, kulturellen, gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen in Europa waren höchst unterschiedlich und verliefen keineswegs in einer einheitlichen Richtung. Die Krisen und Katastrophen der europäischen Moderne im frühen 20. Jahrhundert führten fast zur Selbstzerstörung.

Eine islamische Moderne konnte nicht entstehen, weil schon im zehnten Jahrhundert – also mit der Durchsetzung der islamischen Theologie – „das Tor zur Auslegung“ des Korans weitgehend geschlossen wurde. Noch im neunten Jahrhundert diskutierten die theologischen Vertreter der Mu'taziliten –die von der griechischen Philosophie beeinflusst waren – die Willensfreiheit und die Verantwortlichkeit der Menschen. Danach kapselte sich der Islam mehrheitlich von der übrigen Welt theologisch und intellektuell bis heute ab. Mit dieser Entwicklung verschloss sich der Islam dem europäischen Rationalismus gänzlich und „versiegelte“ seine potenzielle spirituelle und intellektuelle Entwicklung. Der Islam kennt deshalb nur eine theologisch begründete Heilsgeschichte, keine säkulare Weltgeschichte. Im Christentum unterscheidet man seit dem Kirchenvater Augustinus zwischen einer göttlichen Heilsgeschichte und einer säkularen Weltgeschichte, die von Menschen gemacht wird. Die Menschen sind demnach gezwungen, ihre gesellschaftliche und politische Zukunft selbst zu gestalten, modern gesprochen: Gott gibt keine konkrete Anweisung zur Politikgestaltung.

Im Vergleich dazu regelt der Gott des Islams auch alles Irdische: Er greift in das politische Geschehen ein, tötet persönlich die Feinde des wahren Glaubens und straft sündige Muslime. Muslime müssen die religiösen Vorgaben des Islams erfüllen: den Kampf gegen die Ungläubigen. Eine Koexistenz ist nur auf Zeit erlaubt. Die Ablehnung von säkularen Gesetzen bedeutet die Zurückweisung des demokratischen Rechtsstaates und der Menschenrechte. Damit erfüllt der Islam nicht die mindesten Voraussetzungen einer modernen, demokratischen Gesellschaft: Religiösen und politischen Pluralismus kennt der Islam nicht.

Wir erleben die groteske Wiederkehr des Dreißigjährigen Kriegs, der zwischen 1618 und 1648 in Europa wütete, nun unter islamischen Vorzeichen. Der islamischen Welt fehlen jedoch jene reformatorischen Persönlichkeiten, ohne deren Wirken der Dreißigjährige Krieg nicht verstanden werden kann; es gibt historisch im Islam keinen Martin Luther, keinen Huldrych Zwingli oder Johannes Calvin: theologische und politische Reformer, die in unterschiedlicher Weise die Macht der katholischen Kirche und der Päpste bekämpften und die christliche Theologie reformierten. Das Ende des Dreißigjährigen Krieges schuf nicht nur einen fragilen Religionsfrieden, sondern leitete die Modernisierung Europas ein.

Die Zerstörung der islamischen Zivilisation kann nicht auf postmoderne Kreuzzüge, neoimperialistische oder neokolonialistische Bestrebungen des Westens zurückgeführt werden, sondern die Gründe müssen in der Religion und der Zivilisation der islamischen Gesellschaften selbst gesucht werden. Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und in Nordafrika dokumentieren den Zerfall einer nach dem Ersten Weltkrieg künstlich geschaffenen politischen Ordnung.

Der kontemporäre Dreißigjährige Krieg findet in der islamischen Welt zwischen Sunniten und Schiiten, urbanen Modernisten und korrupten semisäkularen Machteliten, zwischen verschiedenen radikalen Islamisten und Terroristen sowie zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen im globalen Ausmaß statt. Drahtzieher im Hintergrund sind im Nahen Osten die Regionalmächte Iran, Türkei und Saudi-Arabien, die jeweils die Hegemonie anstreben und ihre Ränke schmieden. Die islamische Agonie ist aber vorgezeichnet, weil niemand eine religionspolitische Exit-Strategie im Sinne eines Reform-Islams besitzt.

Die politische Perspektivlosigkeit ist allerdings der größte Motor des radikalen Islams: Je unfähiger der reaktionäre Islam ist,eine politische und gesellschaftliche Lösung zu finden, desto stärker wird der Hass auf den Westen. Allein diese politische Strategie ist vielversprechend: Der Islam kann nur gewinnen, wenn er sich das alte Europa zur Beute macht, in der Kolonisierung Europas hat er eine politische und ökonomische Zukunft. Der drohende zivilisatorische Untergang zwingt zur Eroberung der Ungläubigen.

Vor diesem Hintergrund einer kulturellen und letztlich gesellschaftlichen Selbstzerstörung wird die Islamisierung zur größten Gefahr: Die demografischen Verschiebungen zwischen den einheimischen Bevölkerungen und den muslimischen Einwanderern werden dazu führen, dass die meisten europäischen Gesellschaften diese Entwicklungen nicht mehr korrigieren können. Kollektive Verirrungen wie der Kommunismus, der Faschismus oder der Nationalsozialismus waren reversibel: Nach ihrem Scheitern konnte auf das kulturelle und religiöse Erbe Europas zurückgegriffen werden, und neue zivilisierte, demokratische Gemeinwesen entstanden. Werden jedoch die einheimischen Bevölkerungen zur Minderheit, dann ist dieser Weg der zivilisatorischen Regeneration versperrt.

Der orthodoxe Islam ist weder mit der Demokratie noch mit der europäischen Zivilisation vereinbar: Scharia und demokratischer Rechtsstaat, Individualismus und Kollektivismus schließen sich gegenseitig aus. Der immer wieder geäußerte Einwand, dass viele Muslime gut integriert seien und die Vorzüge einer offenen Gesellschaft sehr wohl schätzten, ist als politisches Argument wenig überzeugend. Die wichtigsten islamischen Institutionen sind orthodox und meist von Muslimbrüdern und anderen radikalen Gruppierungen unterwandert. Die liberalen Muslime bilden institutionell eine verschwindende Minderheit innerhalb der islamischen Gesellschaften und werden von den herrschenden Eliten nicht wahrgenommen.

Die Islamisierung Europas hat verschiedene Gesichter: Einerseits sind die Nationen nicht in gleichem Maße von der muslimischen Migration betroffen, und andererseits ist die regionale Aufteilung muslimischer Gemeinschaften höchst verschieden. Mark Steyn beschreibt diese Entwicklung treffend: „Viel von dem, was wir vage die westliche Welt nennen, wird dieses Jahrhundert nicht überleben. Vermutlich wird es auf den Landkarten noch eine Region geben, die als Italien oder Deutschland bezeichnet wird, so wie es in Istanbul noch immer ein Bauwerk gibt, das Sankt-Sophia-Kathedrale heißt. Nur ist es eben keine Kathedrale mehr, sondern bloß eine Immobilie. Ebenso werden Italien und Deutschland Namen von Liegenschaften sein.“

Italien und Deutschland werden als geteilte Nationen weiter existieren: Neben der indigenen Bevölkerung wird es einen großen muslimischen Anteil geben, der natürlich weder ethnisch noch religiös homogen sein wird. Das bedeutet jedoch, dass viele Regionen kein rein säkulares Rechtssystem mehr haben werden, sondern ein gemischtes. Wo eine Mehrheit von muslimischen Bürgern besteht, können Teile des Scharia-Rechts Eingang in die Verfassung und die Gesetzgebung finden.

Moderne Islamisten wie Tarik Ramadan fordern deshalb ein europäisches Scharia-Recht, das auf die europäischen Bedingungen Rücksicht nimmt. Anders ausgedrückt: Die Islamisierung wird mit einem „Reform-Islam“ vorangetrieben, der schrittweise das säkulare Recht durch das göttliche Recht ersetzt. Das Ausmaß der Islamisierung der Rechtssysteme kann in einem unterschiedlichen Umfang erfolgen; diese Entwicklungen werden jedoch irreversibel sein, da sie, wie gesagt, aufgrund der demografischen Veränderungen nicht zurückgenommen werden können.

Aus der multikulturellen Utopie wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein religionspolitischer Albtraum werden: Homo- undTranssexuelle werden ebenso wie Genderisten von der Bildfläche verschwinden und in Regionen flüchten, die sich gegen ein drohendes Kalifat verteidigen. Dieses Schicksal werden viele süd-, west- und nordeuropäische Gesellschaften erleiden: Es werden im Grunde binationale Staaten entstehen, die sich in mehrheitlich muslimisch und mehrheitlich nicht muslimisch regierte Regionen aufteilen.

Gesamtstaatliche Regierungen werden sehr schwach sein, und deshalb sind Regierungs- und Koalitionswechsel an der Tagesordnung. Mit zunehmender Verschärfung der mannigfaltigen Konflikte droht die Gefahr des failed state, des Staatsverfalls. Als Beispiele für diese Prozesse können der Libanon, das frühere Jugoslawien, die heutigen Staaten des Nahen Ostens und Teile Afrikas angeführt werden. Diese Gesellschaften waren nicht und sind nicht in der Lage, multi-religiös in demokratischen Kulturen zusammenzuleben. Folglich wird der Bürgerkrieg ein latentes respektive dauerhaftes Phänomen. Langfristig können diese multireligiösen Gesellschaften nicht existieren und versinken in Agonie.

In Regionen, in denen eine muslimische Mehrheit besteht, wird die Forderung nach politischer und kultureller Autonomie aufkommen. Diese muslimisch beherrschten Gebiete halten jedoch aller Voraussicht nach an einem Gesamtstaat fest, weil sie ökonomisch unterlegen sein werden. Viele indigene Europäer werden die Erfahrung machen, dass sie auf eigenem Boden zur Minderheit geworden sind.

Vorstellbar sind auch Staatsteilungen, also territoriale Abspaltungen ganzer Regionen, und die Entstehung neuer Staatseinheiten entlang religiös-ethnischer Grenzen. Diese Aspirationen werden eher von den indigenen Bevölkerungen ausgehen, um ihre eigene Kultur und ihren Lebensstandard zu erhalten. Sollten diese Entwicklungen in größerem Umfang stattfinden, könnte sich das Europa der Nationalstaaten zurück entwickeln in ein Europa der Kleinstaaterei. Dies wäre die Konsequenz einer europäischen Balkanisierung, eines politisch zerfallenden Kontinents, der nicht nur seinen inneren Zusammenhalt verlöre, sondern auch zum politischen Spielball würde. Die europäischen Kulturen wären auf bestimmte Regionen begrenzt und würden durch die fortschreitende Islamisierung zunehmend bedroht.

Die Antwort auf den Zivilisationscrash kann deshalb nur in der Rückbesinnung auf die Grundlagen der europäischen Kulturen liegen: der nationalen, ethnischen, religiösen und kulturellen Vielfalt und der europäischen Werte des Humanismus und der Aufklärung. Die Zukunft mag sehr düster erscheinen: Europa steht vor der Wahl zwischen einer Reconquista – einer Rückeroberung seiner Zivilisation – und seinem Selbstmord. ■

Der Autor

Michael Ley. Geboren 1955 in Konstanz. Dr. phil. Lebt in Wien. Sozialwissenschaftler. Lehrtätigkeit als Dozent. 2012 bei Wilhelm Fink, München: „Die kommende Revolte“. Anfang Juli kommt im Hintergrund Verlag, Osnabrück, sein Buch „Der Selbstmord des Abendlandes. Die Islamisierung Europas“ heraus.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.06.2015)

 
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191 Kommentare
 
12 3 4 5
MichiTom742
29.07.2016 14:29
0

Lieber Semiintelektueller Herr Ley!

Zuerst die aktuelle Situation aufgezeigt, dann über die geschichtlichen Hintergründe von Orient und Okzident berichtet, gegen Ende aber in die angstmacherische Schiene der Rechts"intelektuellen" abgedriften. Von mir nur teilweise Zustimmung. Die Kluft zwischen aufgeklärtem Europa und orthodoxem Islam ist ein großes Problem, aber zu dramtisch muss man es nicht machen, wir werden kein "failed state"! Ex-Muslimbruder und Islamkritiker Hamed Abdel Samad sagt, nicht Europa, sondern die islamische Wet schafft sich ab. Hier die Prognose der Bevölkerungsanteile von Muslimen weltweit bis 2050:http://www.welt.de/politik/ausland/article142756110/Muslime-Die-Gewinner-des-demografischen-Wandels.html
Die Kirche auch mal im Dorf lassen, wir werden nicht ausgetauscht!

LeoLinks
03.07.2016 10:33
1

"islamisierung" als rechtsaußen - Begriff.

wie der rechs-intellektuelle Sarazzin versucht Ley seinen rechtsaußen - standpunkt mit Judenfreundlichkeit zu verschleiern. Ich finde es schon falsch von "Islamisierung" zu sprechen; das würde stattfinden, wenn sich nicht - mulsimische Europäer zum Islam bekehren. Er argumentiert damit also, ebenso verschleiert, gegen den Zuzug von Menschen aus Muslimischen Ländern. Die passiert akutell hauptsächlich durch Flucht aus Kriegs-gebieten; ein Hauptgrund warum diesen Menschen Religion wichtiger ist; genauso wie in Europa das Christentum während und nach dem Weltkrieg viel wichtiger war.

fantoccio
30.01.2016 20:59
1

Die Geschichte wiederholt sich.

"Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam"

von Bat Ye´or

Solche Bücher sollten nicht auf einem INDEX stehen, der von der politisch-korrekten Fraktion geleitet wird.

Ajarn Pand
04.10.2015 08:44
4

Zustimmung !

Insgesamt das intellektuell Beste seit langem in der Presse. Kommt schon an Sloterdijk heran. Nur könnte Prof. Sloterdijk das Schreckensszenario mittels Ironie wieder entschärfen. Es ist kein Zufall, dass sich der orthodoxe Islam am meisten vor Witz und Ironie fürchtet, das wäre auch das einzige Gegengift gegen Religion, gegen jede Religion, gegen jeden systemischen Absolutheitsanspruch. Wirlich gut sind die Sätze wie es historisch, nach dem 2.WK, zu den künstlichen arabisch-islamischen Nationalstaaten überhaupt kam, auch dass dort niemals und im Gegensatz zu buddhistischen Ländern Industrialisierung und Amerikanismus sich entwickeln konnte. Der Islam erodiert seit mindestens 100 Jahren, wahrscheinlich viel länger, aber durch neue Medientechnologien beschleunigt sich diese Erosion und es finden daher zuerst die gewaltigen inner-islamischen Glaubenskriege statt (Sunniten, Schiiten) und somit ist überzeugend, dass diese Potlatsch-Glaubensbrüder dann den Westen, Amerika etc. als den wahren Feind seit jeher erkennen. Für das römische Imperium war ein gekreuzigter Jude in etwa so wichtig wie ein Taliban der vom Fahrrad fällt. man kennt die historische Wahrheit, schon nach 300 Jahren. Überhaupt ist Kabarett in solchen Zeiten entscheidend: die gesamte deutsche Wiedervereinigung, Abschaffung des Arbeiter/Bauernstaates, Nato Mitgliedschaft des Ostblocks wurde in einem Kabarettsketch von WOLFGANG NEUSS, "Sind wir noch zu retten?" Stockholmer Flüchtlingsgespräch, NUR dort prophezeit!

Nikotrala
18.09.2015 23:37
3

Ähnliche Argumentationen...

Kenne ich aus einer Zeit in der durch starres auseinander dividieren der Gesellschaft über Religion und Herkunft ein Schreckens Regime an die Macht kam das Europa zerstörte.
Wer sich nur ein wenig mit der Vielvalt der Menschen die jetzt und in den letzten Jahrzehnten nach Österreich migrierten auseinandersetzt erkennt das dieses Dividieren in Wir (Christen) und die Anderen (moslens) kompletter Blödsinn ist. Gefährlich ist es allema Mnschen auf ihre (relugiöse) Herkunft zu reduzieren. Egal ob Erdogan, der Autor dieses Artikels oder Strache so etwas tun. Solche Leute treiben Keile zwischen die Menschen in unseren Land. Das ist derzeit die große Gefahr.

Dick Maverick
16.09.2015 20:44
5

Stimme völlig überein

- die meisten politischen Verantwortungsträger in Europa aber ticken offenbar anders, gemessen an ihrer Unentschlossenheit und Untätigkeit, der drohenden Entwicklung Einhalt zu gebieten.

traumhaft
09.09.2015 20:20
18

Danke! Danke!

Bitte Herr Ley, machen Sie Ihre Anslyse zu einer öffentlichen Lesung und laden Sie dazu Faymann und Merkel ein.

Gehen Sie bitte auch an die Universitäten, um den indoktrinierten Dozenten und Studenten die Augen zu öffnen.

Gehen Sie auf die Kanzeln der Kirchen, um den scheinheiligen Priestern und gutgläubigen Christen wieder in die Wirklichkeit zu helfen.

Ausführungen wie die Ihren, sind wie Balsam auf die blauen Flecken der Menschen, die täglich Prügel vom Mainstream und den eigenen Politikern bekommen.

Danke!

Königsberger
07.09.2015 08:56
10

Liebe Bundesregierung ! Liebe Abgeordnete des Parlaments !

Bitte, bitte lesen Sie diesen Artikel. Lesen Sie ihn genau und zu Ende. Und handeln Sie bitte danach im Sinne der eingeborenen Bevölkerung, die- wenn nicht gehandelt wird- nicht mehr lange die Mehrheit in diesem Land darstellen wird.

grauhemd
07.08.2015 02:58
7

Wessen Propaganda...

.... treibt die Presse hier?

"schämen sich reumütig der Kreuzzüge eines imperialen Christentums"

-> Wie kommt er darauf, dass sich das Christentum wegen der Kreuzzüge schämen müsste?

Welche Religion war denn früher in Syrien, Palästina und Kleinasien? Und wie verschwand sie von dort?

kriste
25.07.2015 21:24
14

Neues Buch vom Autor dieses Artikels

Es gibt ein neues Buch von Michael Ley: "Der Selbstmord des Abendlandes. Die Islamisierung Europas“

achtungachtung
05.07.2015 21:06
8

Irren

Mit dem Aussehen Deutschlands und Italiens am Ende dieses Jahrhunderts irrt der Autor, den es läuft auf einen Konflikt in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts hinaus, der Blut und Tränenreich werden wird (Ausgang offen).

Antworten derschonwieder
15.07.2015 19:25
6

Re: Irren

so wie sich die Dinge entwickeln ist es unwahrscheinlich dass es bis zur zweiten Hälfte des Jahrhunderts friedlich bleiben wird.

Kriege beginnen in erster Linie aus der wirtschaftlichen Notwendigkeit heraus. Mit der derzeitigen Entwicklung des Geldsystems allgemein und dem Euro speziell wird es nicht lange dauern bis die nächste größere Krise kommt gefolgt von einer größeren.

Mit der finanziellen kommt meist auch eine politische Instabilität und wenn man in die Ukraine blickt wird klar, dass auch in Europa die Kriege nicht ausgestorben sind und sich die Lage innerhalb kürzester Zeit ändern kann.

Es gibt noch viele offene Rechnungen in Europa, die nur von dem wirtschaftlichen Aufschwung überdeckt wurden.

Antworten Antworten Zimbi
26.07.2015 08:05
10

Re: Re: Irren

Macht man sich da nichts vor, und belügt sich selbst?

Wie soll Europa das schaffen, diese Flüchtlingswelle, wenn nicht die Ursache bekämpft wird, und das sind zum größten Teil wir, also der Westen. USA und Kapital das zündelt, und Europa was Afrika ausbeutet.

Ich sehe da keine Ursachenbekämpfung, im Gegenteil, es wird eingetrichtert, man müsse doch empathisch sein, sonst ist man ein böser böser Nazi, von genau jenen, die jeden Krieg schön geredet haben, und man müsse doch die Demokratie exportieren.

peppi123
28.06.2015 19:31
34

Und wie konnte es so weit kommen?

50 jahre Islamische Zuwanderung, von der Politik abgesegnet und vorangetrieben. Niemals Gedanken darüber gemacht wohin das führen kann. Da muß die Politik total bescheuert gewesen sein. Und so wie es aussieht denkt die Politik gar nicht daran Islamischer Zuwanderung einen Riegel vorzuschieben. Selbstverschuldet. Jetzt steht Europa vor einem Dilemma. Die Zukunft sieht echt düster aus.

selberlehrer
27.06.2015 00:49
4

vor 100 Jahren

hat man so über das Judentum in Europa geschrieben, dass sie eine Gefahr für die europäische Gesellschaft wären. Was schreckliches herausgekommen ist, wissen wir. Gelernt haben manche offenbar nichts und machen die nächste Religion zu Aussätzigen und Freiwild, weil sie angeblich "nicht dazu gehören".
Wehret den Anfängen.

Antworten Annakarina
29.06.2015 12:11
21

Re: vor 100 Jahren

So ein Unsinn kommt dabei heraus, wenn man sich selbst lehrt. Hitler hat die Juden nicht wegen ihrer Religion verfolgt.
Es geht auch jetzt nicht gegen die muslimischen Menschen, die als Muslime geboren werden und zunächst einmal für ihre Verführung gar nichts können. Erst wenn sie die totalitäre Ideologie als ihre Religion übernommen haben, werden sie zur Gefahr. Denn der Islam will erklärtermaßen die
Weltherrschaft. Und dazu befiehlt der Koran Gewalt : www.de.knowQuran.org/koran/gewalt und www.fachinfo.eu/fi033.pdf - Bitte lesen !
Solange unsere Politiker nicht Salafismus und
Djihadismus strafrechtlich verbieten und die 550 vom Verfassunsschutz definierten Gefährder verhaften, müssen wir weiter das
schlimmste befürchten.
Fürchten müssen wir uns auch vor den Verharmlosern, die Allah für einen braven Gott
halten. Er hat keinen Sohn und kann deshalb als der Gegner unseres Gottes und Vaters Jesu Christi definiert werden. Das 1.Gebot lautet : "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." Die deutsche Gesellschaft hat sich mehr und mehr von Gott entfernt und muss sich nicht wundern, wenn Gott diese
islamischen Verbrechen geschehen lässt und nicht bewahrend eingreift.

Antworten Ediii1991
28.06.2015 19:36
16

Re: vor 100 Jahren

maximal ein Turnlehrer
.. das Judentum ist wohl nicht mit dem Islam zu vergleichen. Insbesondere nicht in den Punkten die im Artikel angesprochen werden. (Sharia, Toleranz gegenüber Ungläubigen usw usw)
Wie kann man es sich nur so einfach machen, diesen Blödsinn posten und sich wohl auch noch denken wie ungerecht und intollerant mit dem Islam umgegangen wird.

anna89
26.06.2015 12:07
30

wow!


Seit wann dürfen solche Ansichten in den Medien laut und deutlich veröffentlicht, ja das Thema überhaupt angesprochen werden?

Was ist da jetzt passiert?

Warum musste bis jetzt geschwiegen/ gelogen werden?

Ich bin weder Rechts, noch Blau oder Braun - aber halt auch nicht blind.

Antworten Ingrid Augustin
26.06.2015 13:05
14

Re: wow!

Das ist ein Ventil. Vorübergehend dürfen die Leute ein wenig Dampf ablassen.

Antworten Antworten chris5
26.06.2015 14:15
16

Re: Re: wow!

So sehe ich das auch. ausserdem wird so die Stimmung der Bevölkerung ausgelotet. es ist Wahl. ...ganz einfach

Antworten Tom K.
26.06.2015 12:56
24

Re: wow!

Sie müssen nicht extra betonen, nicht "Rechts" zu sein. Rechts ist das Gegenteil von links und kein Verbrechen. Wären Sie rechts-EXTREM, wäre das erwähnenswert - ebenso wie es erwähnenswert sein müsste, links-EXTREM zu sein.

Jeder Linke ist stolz darauf links zu sein und kann das trotzdem ganz problemlos mit den regelmäßigen Gewalttaten einer links-extremen Antifa unter einen Hut bringen.

Antworten Antworten Kerberos
28.06.2015 10:07
12

Re: Re: wow!

Linke haben mit der Ablehnung linksextremer Gewalt wesentlich mehr Schwierigkeiten als Rechte mit der Ablehnung rechtsextremer Gewalt!

Sir Fntörf
25.06.2015 12:30
6

den Glauben

erhalten- die Religionen abschaffen!

Habö
24.06.2015 20:53
30

Europäische Werte vermitteln!

Danke für den Artikel. Man muss ja nicht die düsteren Aussichten teilen. Aber die
".... Rückbesinnung auf die Grundlagen der europäischen Kulturen ... auf die nationale, ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt und die europäischen Werte des Humanismus und der Aufklärung" tut dringend not.
Aber nur Rückbesinnung ist viel zu wenig!
Popper schau oba und hilf uns, dass wir auf unsere offene Gesellschaft schauen!! Bitte, Herr Ley; schreiben Sie noch einen Zweiseitenartikel, der diese Werte der breiten Masse
vermittelt!

Antworten grad-denker
27.06.2015 21:58
1

Re: Europäische Werte vermitteln!

Bitte keinen zweiten Artikel, gehöre zur breiten Masse und hab den ersten auch nicht verstanden.

Senfgeber
24.06.2015 19:43
44

christlich die andere Backe hinzuhalten,

wird von der Parallelgesellschaft wohl eher als Schwäche ausgelegt als zu deren Einsicht führen...

 
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