Über Gott und die Welt

Wollen wir ein wenig über „Gott und die Welt“ plaudern? Unverbindlich, unbekümmert. Doch Achtung: Schnell finden wir uns damit auf aktuellstem, brisantestem Terrain. Denn dies Thema ist zu einem Kampfthema in unruhiger Zeit geworden.

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(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wer ankündigt, über Gott und die Welt zu sprechen, darf mit einem wissenden Lächeln rechnen. Über Gottund die Welt – das ist eine Redensart, die fröhliche Unbekümmertheit ebenso signalisiert wie eine unverbindliche Beliebigkeit, die es sich erlauben kann, über alles Mögliche zu räsonieren, ohne thematische Fixierung, ohne gedankliche Verbindlichkeit, ohne Ergebnisorientierung. Gleichzeitig schwingt in diesen Bestimmungen auchein Moment von Freiheit mit: reden können, ohne sich auf etwas festlegen zu müssen, von einem zum anderen springend, dieses und auch jenes streifend, ohne jeden Anspruch auf schlüssige Argumentation oder angestrengte Überzeugungsarbeit.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.09.2016)

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