Schädel auf Stativ

Er war Maler und Gelehrter, Heiliger und Heiler, aber auch Sozialrevolutionär: In der Mongolei des 19. Jahrhunderts prangerte Danzan Ravjaa die Korruption an. Sein Werk über seine Heimat hinaus bekannt zu machen war für mich ein guter Grund, mich auf Schatzsuche in die Wüste Gobi zu begeben.

Am 1. August 2009 hoben wir in der Wüste Gobi einen Teil des Schatzes eines lokalen Heiligen und übertrugen das Ereignis live ins Internet. Es war eine Story, die um die Welt ging. Zeitungen von Japan bis Brasilien berichteten darüber und der hiesige Boulevard erklärte mich zum „österreichischen Indiana Jones“. Die vordergründige Abenteuergeschichte war allerdings nicht das, was wir der Welt vermitteln wollten.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.05.2010)

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