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Das Feuer am Ring
Olympische Fackelläufe finden seit den Berliner Spielen 1936 statt. Schon damals gab es Massenproteste. Am heftigsten in Wien. -
„Wenn es duster wird, geh ich“
Ende Mai würde sie ihren 85.Geburtstag feiern. Wenige Monate vor ihrem Tod war ich ein letztes Mal mit ihr unterwegs: auf ihrem „Geburts- fluss“, der Mur. Die Fotografin Inge Morath (1923 bis 2002) – eine Erinnerung. -
18, das bedeutet „Leben“
Kaffee mit Kardamom. 398 jüdische Frauen in der bildenden Kunst. Ein Pensionistenheim voller Handys. Und dazwischen Angst– oder Apathie. Israel: Versuch einer Annäherung. -
Europa: Das säkulare Wunder
Wie christlich kann, soll, muss Europa sein? Und wie europäisch die katholische Kirche? Was macht sie tatsächlich aus, die viel beschworene europäische Identität? Eine Aufklärung. -
Der Gadscho versteht uns nicht
Sozialpädagogisch verkniffen oder geigenselig verbrämt – wir wissen noch nicht einmal, wie wir über die Roma reden sollen. Ich besuchte sie einfach: drei Begegnungen. -
Was heißt da „noch nie“?
Der heftigste Hurrikan aller Zeiten. Die Jahrhundertflut. So heiß war es noch nie. Neuerdings scheint sich Extremereignis nahtlos an Extremereignis zu reihen. Spielt unser Wetter verrückt? Sachverhaltsdarstellung eines Klimatologen. -
Die Not und die Tugend
Elisabeth zeigt uns das Zimmer, wo neben dem Bett das schöne Hochzeitsbild hängt. Das Kleid, erzählt sie, sei ihr Nachthemd gewesen, die Mutter habe einfach Spitzen draufgenäht. Die Salzkammer-gütler der Waldkarpaten: ein Besuch in der Ukraine. -
Die Wellen im Spiegel
Ihr Sohn wurde, wie sie sagt, ihr Lehrer, sie seine dauerhafte Bewunderin. Als André gehört er der Öffentlichkeit, wenn sie über ihn spricht, nennt sie ihn unverändert Franz: Elisabeth Heller, Jahrgang 1914. Begegnung mit einer Dame. -
Die letzten drei Minuten
„Man fühlt sich danach richtig leer.“ Janine Jansen über Aggressivität, Starrummel und Frauen an der Geige: Gespräch mit einem Shootingstar. -
Jesus im KZ
Das „Mauthausen-Fenster“ in der Wiener Votivkirche: von der Opferthese der Zweiten Republik zur Katholisierung des KZ-Gedenkens. -
Die Wunden der Zukunft
Ein terzenseliges Singen hebt an. Marillenbrand wird aus-geschenkt. Von nebenan folgt Schinken, Brot. Und dazu: Debatten über Belgrader Zentralismus, die EU und die Sehnsucht nach Selbstständig- keit. Novi Sad: Begegnungen im Norden Serbiens. -
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„Haxn grade! Brust raus!“
Auf und ab. Vom Praterstern zum Lusthaus und zurück zum Praterstern. Vorbei am Planeta-rium, im Wettlauf mit der Liliput-Bahn, vorbei am Kopfschütteln der Passanten. Hier muss jeder durch, der sich Marathonläufer nennen will. Die Hauptallee: eine Hommage. -
Schweiß und Spiele
Über Tom, der den Zaun streicht. Über den Gärtner im Park. Über meine Freundin Gabi, eine moderne Bio-bäuerin. Über einen Lehrer und seine zwölfjährigen Schüler. – Vom Arbeiten. -
Regie und Rückgrat
Wieso meine Wahl zum Dresdner Generalmusikdirektor in einen Eklat mündete. Und woran mein Bayreuth-Debüt scheiterte. Aus dem Innenleben des Musikbetriebs – Fabio Luisi berichtet.

