Auf dem Basar der Prinzipien

„Expedition Europa“: die Wahl in Moldawien – off the record.

Kids, lasst euch nicht entmutigen!

Wozu noch etwas unterrichten, wozu noch etwas lernen, was man im durchregulierten „praktischen“Leben nicht braucht? Ich aber sage: Und dennoch, gerade deshalb! Courage! Aufruf an unsere jungen Leute und ihre Lehrer, gehalten in approbierter Textsorte 9: Feierrede.|15 Kommentare

Ach ja, unsere Werte!

Wer sich in berechtigtem Zorn über die Attentate von Paris auf die europäischen Werte einschwören lässt, der schadet ihnen möglicherweise mehr, als ihm lieb ist. Einige skeptische Einwürfe.|7 Kommentare

Herr Zenon und das Chaos

Jeder vierte Erwachsene, jeder zweite Jugendliche: arbeitslos. Die Verhältnisse: trostlos. Die staatlichen Dienstleistungen: immer schlechter, immer teurer. Was jetzt? Griechenland vor der Wahl.

Bin ich eine schrullige Alte?

Warum freut sie sich, wenn man sie für jünger hält, als sie ist? Vielleicht, weil die Models in der Dritte-Zähne-Werbung oder in der Pensionsvorsorge-Werbung oder in der Kosmetik-für-die-reife-Frau-Werbung alle so unverschämt jung ausschauen?Über das Altwerden.

Ein Tag mit Susanne

Die Breits waren eine jüdische Familie in Krems an der Donau. Eine besondere Familie, denn mit den Breits hat alles begonnen. Eine Spurensuche zwischen Krems und Basel.

Paragraf und Parataxe

Kenntnisreich: eine kleine Kulturgeschichte der juristisch gebildeten Dichter.

Es geht seinen Gang. Basta!

Was soll das Gejeier, was soll das Geheule? Geht's uns nicht gut? Alle sind happy. Freunde, lasst uns das gute Leben leben. „The good life“, wie Keynes es nennt: Was ist das eigentlich?

Brimsen und blaue Augen

„Expedition Europa“: wovon junge Slowakinnen träumen.

Nicht noch einmal. Denn. Sonst.

Das ist unter anderem die Geschichte davon, dass ich aus dem Koran etwas vorlesen wollte. Die Geschichte eines Scheiterns.

Vom Schlafen unter Sternen

„Expedition Europa“: meine ukrainisch-holländischen Neujahrstage.

Wie man Frauen ausdünnt

Hierarchisches Gefälle: unbarmherzig. Ich bin mit Elias Canettis Werken aufgewachsen. Doch ich habe offenbar schon seine Frau Veza Canetti gelesen, bevor ich es wusste.

Saufen, singen, sitzen

Was das fröhliche Besingen des fröhlichen männlichen Betrinkens mit den Werten der Universität verbindet – oder auch nicht. Anmerkungen zu einem Liedgut besonderer Art.|11 Kommentare

Unter den Dächern der Profit

Über die Dachbodenstiege hetzte ich, wenn mir die Wohnung zu eng wurde, zum Lesen, zum Spüren der Stille. Der Dachboden war der Raum der Marder, Schwalben, Fledermäuse. Der Raum meiner Träume. Heute ist er der Traum der Dachbodenverwerter. Zum Verschwinden eines urbanen Topos.|12 Kommentare

Cowboy mit Kamera

Das Alltägliche und die Ränder der Gesellschaft haben Nikolaus Walter immer mehr interessiert als das vordergründig Spektakuläre. Bregenz widmet dem österreichischen Fotografen zum bevorstehenden 70er zwei Ausstellungen.

Bitte lesen Sie– und hören Sie nicht damit auf

In den 1990ern dachte ich noch, ich würde mein Leben lang von meiner Arbeit an Büchern leben. Das glaube ich heute nicht mehr.

Spuren im Schnee

Menschen aus aller Welt zahlen 1000 Euro, Anreise nicht eingerechnet, um Miloš Majdaund Tomaš Hulik zu treffen. Um stundenlang durch unberührte Wälder zu gehen. Um vielleicht zwei bestimmte Luchse zu finden. Eine Begegnung im Nationalpark Große Fatra, Nordslowakei.

Ach ja, dass ich nicht vergesse: Krieg!

Wiener Schnitzel, ein Kreuzer namens „Elisabeth“ und das Tao Te King. Reich an Skurrilitäten: Chinas Kriegserklärung an Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg.

Die Sache des Leviathan

Die Integration islamischer Gemeinschaften in liberal-demokratische Gesellschaften erfordert eine grundlegende Reform des Islam. Lippenbekenntnisse zum modernen Rechtsstaat genügen keineswegs.|22 Kommentare

Ein Mahnmal namens Molnár

„Expedition Europa“: Wie prickelnd ist die Lokalpolitik in Devínska Nová Ves?

Der Kampf in den Bergen

Probleme eines Alpinisten: das Tourenbuch des Postbeamten Karl S. aus der Ersten Republik.

Mit dem Skoda in den Luxus

27. Dezember 1989: Wir sehen erstaunt, wie die tschechoslowakischen Zöllner ein Auto nach dem anderen ins Freie winken. Es war wie in einem Traum: keine Kontrolle, einfach rüberfahren. Und schon bummelte ich durch Wiens Gassen. Vor 25 Jahren: mein erster Wien-Besuch. Eine Pragerin erinnert sich.

Sex, Drugs & blauer Dunst

„Expedition Europa“: Rauchen hinter PVC – Besuch in Ungarns „Nationalen Tabakgeschäften“.

Das Leben ist ein Fest

Das Leben könnte so schön sein, doch die Angst vor Alter und Tod richtet nur Unheil an. Daher meine Forderung: Schafft das Altern ab! Meine Frau meint zwar: „Ewiges Leben? Pah! Lieber noch ein Kind.“ Ich aber bleibe dabei: Aufruf zur Abschaffung des Alterns.

Pause, 30 Jahre lang

Der Kampf um die Hainburger Au: Vor 30 Jahren hat ein Bundeskanzler den Weihnachtsfrieden verkündet und zu einer Nachdenkpause für die Donauauen eingeladen. Was seither in Sachen Umweltschutz geschah. Und noch immer nicht geschieht.

Dennoch

Seit 20 Jahren ist Österreich Mitglied der EU. – Europa und ich: Fian, Frischmuth, Gauß, Geiger, Mischkulnig, Mitgutsch, Röggla, Scharang, Winkler, Wondratschek – Autoren und Autorinnen antworten.|5 Kommentare

Noch immer einsam

Für die Regierungskampagne vor Österreichs EU-Beitritt wurden die Selbstzweifel der Bevölkerung erfolgreich instrumentalisiert. Die Orientierungslosigkeit aber ist geblieben.

Wie Brüssel nach Böhmen kam

An der Grenze: jede Menge Tafeln mit und ohne Logos der Europäischen Union. Ein paar Kilometer dahinter: das tschechische Staré Město, das mittlerweile auch die Touristiker entdeckt haben. Über alte Österreicher, junge Tschechen und EU-geförderte Wanderwege: eine österreichisch-tschechische Grenzerfahrung.

Warum wir die Neinsager brauchen

Über die Zeitlosigkeit der Verweigerung, das Recht auf Müßiggang – und was über solche wie den Baron Karl in Erinnerung geblieben ist. Anmerkungen zu einem Archetypus der Wiener Zwischenkriegszeit.

Schwitzen, transkarpatisch

„Expedition Europa“: Advent bei den ukrainischen Ungarn.

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