Die Kinder Europas

Bild: (c) EPA (Robert Ghement)
Die einstmals stolze Vision Europa ist dabei, zum schlingernd dem Abgrund zurollenden Euro zu verkommen. Aber halt! Gab es das denn jemals, eine Vision von Europa? 

Eine Blume im Haar. Vielleicht.

„Expedition Europa“: Verbrüderung, rumänisch-moldawisch.

Ein Ohr, wie es wenige besitzen

Die Verlängerung in die Zukunft oder rhetorische Schlaufen mit dem Hörrohr: über die Schwerhörigkeit von Adolf Loos und deren Inszenierung.

Weiter. Nicht stolpern!

Wien. Schauen. Spazieren gehen. Nur scheinbar etwas wirr durch die Stadt, wieder einmal. Über Kleingeisterei, Budenrummel, Begegnungszonen und andere Kleinigkeiten.

Wo „Hellas“ nur noch Zunder ist

Meine Schachtel Orient und andere Rauchangelegenheiten– samt einer zigarettenkurzen Anekdote.

Ein Bahnhof ohne Züge

Ich bin früher gerne und oft in die Nationalbibliothek gegangen. Ich habe den Lesesaal geliebt. Nie quälte mich Zwielicht, es herrschte unbedingte Stille, das Personal kompetent und freundlich, die meisten Plätze besetzt mit lesenden Menschen. Was davon geblieben ist? Erregung eines Leidenden.|6 Kommentare

Und ab wann zahlen wir fürs Salz?

Alles war gut, bis wir noch ein paar Gläser Wasser bestellten und die Rechnung verlangten. Vom Ende der Kaffeehauskultur.|143 Kommentare

Die Piraten von Livorno

„Expedition Europa“: auf der Suche nach Italiens Online-Demokraten.

Wer Patronen ins Feuer wirft

Vier Jahre ist es her, da wurde der große Ortstafelfriede zu Kärnten geschlossen. Was hat sich seither in meiner einstigen Heimat verändert? Und wie steht es heute um meine Muttersprache, das Slowenische? Ein Lokalaugenschein.|12 Kommentare

Wetter aus dem Häuschen

In der Mitte des 19. Jahrhunderts tauchte ein neues Stadtmöbel in den europäischen Metropolen auf: das Wetterhäuschen. Bald wurden die Türmchen zu identitätsstiftenden Stätten und überregionalen Wahrzeichen, die Orientierung boten.

Was heißt denn da „Reform“?

Irreführende Wortschöpfungen, irreleitende Redefiguren, hohle Phrasen. Höchste Zeit für ein Wörterbuch der Verblödungsmaschine! Über „Staatsschuldenkrise“, „Substanzsteuer“ und andere Vernebelungsversuche.

Zwischen Grexit und Charybdis

Der Kurs des griechischen Kahns wurde von schrillen Zurufen begleitet. An den Ufern hatte sich eine lautstarke Elite der Ökonomen versammelt.|7 Kommentare

Mischa und der „Drive“

„Expedition Europa“: Odessa, Ukraine, georgisch wie noch nie.

Eine Fata Morgana namens Omar

Kairo, Sommer 2011. Präsident Mubarak ist abgesetzt, die Demonstrationen aber gehen weiter. Einer, der sich mit den Demonstranten solidarisiert: der Filmstar Omar Sharif. Guter Grund für ein Interview. Aber wie an ihn herankommen? Mit Omar Sharif durch die Weiße Wüste – beinahe. Eine Erinnerung.

Russland, wohin stürmst du?

„Das Volk will kein Blut“, sagen mir die Leute, und sie meinen damit, dass die russischen Menschen, Leute wie du und ich, bestimmt keinen Krieg wollen. Zu sehen ist, dass die Sanktionen der Europäer hier bestimmt die Falschen treffen. Russland: eine Wiederbegegnung.

Nur kein Wort Deutsch

Jean Winkler sieht für seine 92 Jahre sehr gut aus, er hat nur ein Problem: Er erinnert sich zu gut. Der letzte Überlebende des Massakers von Stein: eine Begegnung in Bourges, Frankreich.

Mein Leben als Skandalnudel

„Expedition Europa“: der Tag, an dem ich Rumänien erregte.

Bitte achten Sie auf den Spalt!

Die soziale Disqualifizierung von Hunderttausenden wird hierzulande öffentlich nicht wahrgenommen. Diese Ignoranz rächt sich spätestens dann, wenn die Hetzer das große Wort führen.Unsere gespaltene Gesellschaft oder: Höchste Zeit für mehr Achtsamkeit – nicht nur in der U-Bahn.|14 Kommentare

Leben, Schritt für Schritt

In Wien aus dem Haus treten und gehen. Bis in die Schweiz. Oder nach Slowenien. Zu Fuß zu reisen ist die langsamste aller Fortbewegungsarten. Und die ereignisreichste. Eine Selbsterfahrung.|8 Kommentare

Wien, die Welt, die Mädchen und der Schmäh

„Ich wollte eigentlich nach Paris gehen nach dem Studium, hab kein Stipendium bekommen, und dann war plötzlich eine Kontragitarre da.“ Wie Peter Havlicek zum Mittelpunkt des Booms rund um das neue Wienerlied wurde: ein Gespräch.

Fremd daheim

Der Tonfall der Ämter, die Sprach- und Sprechmuster des Alltags, die Koppelung von gepflegtem Wort und Brutalität des Handelns, einschließlich des falschen poetischen Scheins: Satire als einzig rechtmäßige Form der Heimatkunst. Über Wien in der Literatur des Nachkriegs.

Der Schrecken in Unter-Maoča

„Expediton Europa“: Islamischer Staat, bosnische Art.

Wie man Feuer fängt

Vor kaum etwas anderem haben wir so viel Angst; zugleich ist es uns ein unentbehrlicher Begleiter: Feuer – eine kulturgeschichtliche Erhellung im Jahr des Lichts.

Was ist ein „Islam ohne Scharia“?

Zu Michael Leys „Islamisierung Europas: Nein, ich habe keine Visionen“ im vorigen „Spectrum“. Eine Replik.|20 Kommentare

Wer den Dämon braucht

Das „Andere“ als Feindbild und Stimmenbringer: Matti Bunzl, designierter Leiter des Wien Museums, über alten Antisemitismus, neuen Antisemitismus – und was sie mit der hiesigen Islamophobie verbindet.

Warum nur, warum?

Ich bin kein Kind mehr, doch das Wort „Warum“ begleitet mich noch immer. Meist in ziemlich alltäglichen Situationen... Ein paar Fragen, auf die es keine vernünftigen Antworten gibt. Warum eigentlich?

2048

Sehnsucht nach dem anderen. Wenn wir uns vorauserinnern: Barbara Frischmuth, Franzobel, Peter Rosei, Josef Winkler.

Islamisierung Europas: Nein, ich habe keine Visionen

Wohlmeinende Christen preisen den „Dialog“, wohlmeinende Grüne ihren muslimischen Gemüsehändler. Nur die Feministinnen schweigen sich lieber aus. Die Islamisierung Europas. Eine Groteske.|186 Kommentare

Graf Popeye schläft anderswo

„Expedition Europa“: vom Leben zwischen Hausruinen – unterwegs in Westbosnien.

Wer nachts das Bett verlässt

Die Schatzhöhle in meinem Zimmer: ein Nocturno.

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