30.09.2016 18:48

Und gelacht habe ich, wo ich auch hätte weinen können

Ist es eine Komödie? Ist es eine Tragödie? Über das Tragische und das Komische: zwei Blickwinkel auf ein und dieselbe Sache.

30.09.2016 18:47

Ungarn kämpft, Österreich hilft

In Ungarn zum Klassenfeind erklärt, bin ich 1951 mit meiner Familie in ein Straflager deportiert worden. Fünf Jahre später, 1956, kam es zum Volksaufstand gegen die sowjetische Unterdrückung, an dem ich aufseiten der aufständischen Nationalgarde teilgenommen habe. Erinnerungen eines Zeitzeugen.

30.09.2016 18:47

Wer streichelt da Migranten?

„Expedition Europa“: Verstreutes vom ungarischen Nachbarn.

30.09.2016 18:47

Die Stadt frisst ihre Äcker

Wir brauchen städtische Landwirtschaft für Nahversorgung wie für ökologische Ziele. Doch die Produktion von Gemüse wird in Wien zunehmend durch eine PR-Produktion von Gemüsegartenbildern abgelöst. Über Urban Gardening, Donaufeld, Haschahof – und darüber, was das eine mit den anderen zu tun hat.

Über Gott und die Welt

Bild: (c) Die Presse (Clemens Fabry)
Wollen wir ein wenig über „Gott und die Welt“ plaudern? Unverbindlich, unbekümmert. Doch Achtung: Schnell finden wir uns damit auf aktuellstem, brisantestem Terrain. Denn dies Thema ist zu einem Kampfthema in unruhiger Zeit geworden. 

Als Frau Holaubek nach Hause ging

„Zwei ältere Damen standen einmal auf, als ich gerade in meinem ersten Monolog war, kamen zur Bühne und sagten: ,Von Ihnen hätten wir so etwas nicht erwartet, Herr Matić!‘“ Über Otto Schenk, Peter Handke und den Abend, als echtes Blut über die Josefstädter Bühne floss: frühe Theatererinnerungen.


Der Traum, den alle träumen

Ideologien, Parteiprogramme sind ihm suspekt. Und der Heiligenschein ist ihm ferner als die Fehlbarkeit. Zum 85. Geburtstag Desmond Tutus: Begegnungen mit dem Alterzbischof von Kapstadt und Friedensnobelpreisträger.

Neutral? Nicht der Prosciutto!

„Expedition Europa“: Montenegros „Lovćen-Erklärung“ – und was es damit auf sich hat.

Grund und Abgrund

Bild: (c) Die Presse (Clemens Fabry)
Ohne Wohlstand, ohne eine ausreichend optimistische Mittelschicht, die auf eine Zukunft für ihre Kinder hoffen kann: keine Offenheit, keine universellen Menschenrechte, keine liberalen Demokratien. 

Lieber Bären als eine Kuh

„Expedition Europa“: von der Hochjagd in Graubünden.

Das Ende der Stars

Gut zwei Monate läuft sie noch. Aber schon jetzt steht fest: Diese Architekturbiennale von Venedig stellt eine Zertrümmerung der gewohnten Szene dar – danach wird nichts mehr so sein, wie es davor war. Eine Bilanz.

Kälber und Helikopter

Themenbild / Bild: imago/Meike Engels
Der Globhof ist der letzte Vollerwerbsbetrieb in Soboth. Das Unternehmen FACC beliefert die halbe Luftfahrtwelt. Was ist Wirtschaft? Zwei Beispiele aus der heimischen Praxis. 

Das Rätsel ÖVP

Bild: (c) BilderBox
Was habe ich mich an der ÖVP abgearbeitet! Ich habe ihren „Events“ beigewohnt und ihren Rednern zugehört, bis zum Abwinken übertrainiert von amerikafrohen Experten. Immer wieder stellte ich mir die Frage, wie man dem Bürgerlichen eine moderne Form geben, ja, wo man es überhaupt finden könnte. Und warum das die ÖVP nicht schafft. |15 Kommentare

Liebe, Anarchie und Nero, der Kater

Als einzige Frau inszenierte sie in den 1960ern einen Spaghettiwestern, als erste wurde sie in den 1970ern für den Regie-Oscar nominiert. Als die Via Veneto über eine Nase sprach: Lina Wertmüller – eine Begegnung in Rom.

Bei den drei Hexen

„Expedition Europa“: Abtreibungspillen in Nordirland.

Stille über der Piazza

Vor 500 Jahren entstand das erste Ghetto für jüdische Bürger – in Venedig. Eine Reportage aus der Lagunenstadt samt Besuch der großen Ghetto-Ausstellung im Dogenpalast.

Wem gehört die Heimat?

Heimat ist neuerdings überall. Sie grüßt uns von Wahlplakaten und taugt auch Banken als Werbesujet. Aber was ist Heimat eigentlich? Und was steckt hinter ihrem Revival? Versuch einer Klärung.

Die Nacht gehört der Sünde

Zu einer aufstrebenden Metropolegehört schon ein Nachtleben, das diesen Namen halbwegs verdient. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts versuchte sich auch Wien auf sündhaft nächtlichem Terrain. Doch mehr als das eigentliche Leben boomte das Image – dem Fremdenverkehr zur Freude.

Bei Babo

„Expedition Europa“: Was wurde aus dem Privatstaat „Autonome Provinz Westbosnien“?

Der Weg ins Freie

Bild: (c) Erwin Wodicka
Der Glaube an die Aufklärung ist zertrümmert. In Scherben liegt, was ganz war. Es kann eine neue Aufklärung nur geben, wenn wir uns der Hoffnungen der alten auf eine solidarische, offene Gesellschaft erinnern und wenn wir wagen, über die Begrenztheit des Nationalen hinauszudenken. |6 Kommentare

Was braucht der Mensch?

Bild: (c) Die Presse (Clemens Fabry)
Reden wir ausnahmsweise nicht vom Wetter – und auch nicht von den Migrantenströmen (beides besorgniserregend). Gab's da nochwas? Angeschlagener Mittelstand. Ausbeutungsverträge für junge Akademiker. Prekäre Altenbetreuung. Staatlicher Kontroll- und Abgabenwahn. Digitale Totalverblödung. Alles bestens. |6 Kommentare

Das frühe Eisen

Ich googelte erst einmal. Hoflehner, Bildhauer. Was hat dieser Rudolf Hoflehner, vor 100 Jahren geboren, noch mit mir zu tun? Mit mir spaßverdorbener, tagesaktueller Kunstkritikerin 2.0? Was hat er mit Ihnen zu tun? Am Schicksal von Hoflehners Generation sieht man fast verstörend, wie schnell Markt und Medien die Kunst und ihren Betrieb verändert haben.

Magischer Realismus

Wie kommt Kaiser Franz Joseph nach Nicaragua?

Inseln ohne Strom

„Expedition Europa“: das ukrainische Venedig im Donaudelta.

Dank sei dem Erzählen

So sehe ich es: Literatur ist nicht bloß ein Mittel, die Welt zu retten, sie ist auch ein Ort der Verbrüderung und des Friedens. Durch das Erzählen leben wir. Ein Plädoyer – nicht nur für Schriftsteller.

Ach, lieber Stifter!

Adalbert Stifter, noch einmal. Nein, kein runder Geburtstag und kein eckiger Todestag stiften mich hier an, sondern nur der dritte Versuch, den „Witiko“ zu lesen.

Unser letztes Tabu

„Expedition Europa“: Besuch imnorwegischen „Inzestzentrum“.

See? Stadt? Möglich!

240 Hektar und ein gewisser Hang zu architektonischer Extravaganz, mitunter zum Nachteil der Nutzbarkeit: Seestadt Aspern.  / Bild: Wolfgang Freitag
Seestadt Aspern, Wiens städtebauliches Prestigeprojekt, ist zu einem Drittel fertig. Klassische Defizite anderer Neubauviertel scheinen zwar überwunden. Doch umso klarer treten grundsätzliche Probleme der Wiener Stadterweiterung zutage. Eine Zwischenbilanz aus Aspern. |24 Kommentare

Wer nicht kuschte, ward zerrissen

Zwischen Alphütten und Jauchegruben: Das Teatro Caprile inszeniert „Auf der Flucht“ im österreichisch-schweizerischen Grenzgebiet als „interaktive Theaterwanderung“. Eine szenische Collage aus den „Anschluss“-Jahren.


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