Das Grafikkartenspezialist Nvidia hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas überraschend eine eigene Spielkonsole vorgestellt. Genannt Project Shield, soll das Gerät einerseits die Vorzüge des neuen Chips Tegra 4 demonstrieren. Die Konsole schaut aus wie ein sehr großes Gamepad, an das ein 5-Zoll-Touchscreen angeschraubt wurde. Als Betriebssystem wird Android genutzt - und zwar ohne jegliche Anpassungen, wie Nvidia betont.
Das Besondere an Project Shield ist aber die Möglichkeit, Spiele über WLAN von einem Widnows-PC mit einer Nvidia-Grafikkarte auf die tragbare Konsole zu streamen. Dazu wird eine Grafikkarte vom Typ GeForce GTX 650 oder neuer benötigt. Shield kann diese Spiele auch weiterleiten an einen Fernseher. Auf der CES präsentierte Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang, wie er den Online-Spieledienst Steam von einem PC aus auf dem Shield nutzte und die Ausgabe dann auf einen Fernseher weiterleitete.
Auf der CES wurden noch Prototypen präsentiert. Im zweiten Quartal sollen die fertigen Geräte in den USA und Kanada auf den Markt kommen. Preislich ließ sich Nvidia nur auf die Aussage ein, dass der Hersteller Project Shield nicht mit Verlust verkaufen möchte.
(Red.)





E3 2013Alles über das wichtigste Event der Branche
Technik-Experten-QuizKey Lime Pie zum Frühstück?
iOS 6Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad
Wii UNintendo präsentiert Gamepad und Miiverse
Angry-Birds-FrustAlternativen für iPhone und Android