Apple soll der kleinen Patentfirma VirnetX nach einem Gerichtsbeschluss 368,2 Mio. Dollar (287,66 Mio. Euro) für Patentverletzungen zahlen. Das entschieden Geschworene im US-Staat Texas. In dem Fall ging es vor allem Technologien für die sichere Online-Verbindung (VPN) bei Apples Videotelefonie-Dienst Facetime. Die geschworenen stellten eine Verletzung von vier VirnetX-Patenten auf breiter Front fest, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht.
Apple behauptet, bei Facetime eine andere Lösung als die von VirnetX geschützte gefunden zu haben. Die Firma wollte ursprünglich mehr als 700 Mio. Dollar haben. Sie hatte 2010 bereits ein Verfahren gegen Microsoft mit einem Vergleich über 200 Mio. Dollar beendet. Am Dienstag reichte VirnetX zudem eine weitere Klage gegen Apple bei der US-Handelsbehörde ITC ein, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Bei der ITC wird um ein Verkaufsverbot der Apple-Produkte angesucht.
(APA/dpa/Red. )
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