Seit 1998 hat Apple-Gründer Steve Jobs jedes Jahr im Frühsommer die Bühne betreten um die hauseigene Entwicklerkonferenz WWDC zu eröffnen. Er stellte dort neue iPhones vor, das erste MacBook Pro und zahllose Software-Neuigkeiten. Am heutigen Montagabend wird die "World Wide Developers Conference" erneut ihre Tore öffnen. Erstmals ohne den Visionär Jobs. Sein Nachfolger Tim Cook tritt in große Fußstapfen.
Die Geheimhaltung im Vorfeld ist auch heuer beinahe perfekt geglückt. Die Gerüchteküche brodelte die vergangenen Wochen und erst am Freitag sickerte eine handfeste Information durch. Beim Aufbau im Moscone Center in San Francisco wurde ein Banner gesichtet, auf dem das nächste Betriebssystem für iPhone und iPad angekündigt wird, iOS 6.
Ersatz für Google Maps?
Details verrät freilich auch das iOS-Transparent keine. Die Gerüche ranken sich um einen hausgemachten Ersatz für Google Maps, der einen 3D-Modus bietet. Zudem könnte erstmals das älteste iPad von dem neuen Update ausgeschlossen sein. Dass Cook heute auch ein neues iPhone vorstellt, halten die meisten für unwahrscheinlich. Bereits das iPhone 4S wurde an einem eigenen Termin im Herbst angekündigt. Dafür rechnen viele mit neuen MacBooks und eventuell einem Update für Apple TV oder sogar einem eigenen Apple-Fernseher. Klarheit gibt es erst, wenn Tim Cook um 19 Uhr die Bühne betritt.
(sg)
Steve Jobs: Der Macher von Apple




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