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Protest gegen Facebook: "Privates muss privat bleiben"

05.04.2010 | 16:36 |   (DiePresse.com)

Die deutsche Ministerin für Verbraucherschutz protestiert in einem Brief an Facebook-Chef Zuckerberg gegen die jüngst überarbeiteten Datenschutzrichtlinien des sozialen Netzwerks.

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Das Vorhaben von Facebook, allgemeine User-Daten an Dritte weiterzugeben, wird von der deutschen Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz  Ilse Aigner kritisiert. In einem Schreiben wendet sich die CSU-Politikerin an den Facebook-Chef Mark Zuckerberg direkt. "Privates muss privat bleiben - ich denke, ich spreche hier für viele Internet-Nutzer", schreibt Aigner laut "Spiegel online". Sie erwartet von dem sozialen Netzwerk, eine umgehende Überarbeitung der neuen Richtlinie.

Facebook achte den Schutz personenbezogener Daten nicht, "was auch durch die jüngste Studie der 'Stiftung Warentest' belegt wurde. Facebook schneidet hier schlecht ab. Im Umgang mit Benutzerdaten und bei Nutzerrechten ist jeweils die Note "mangelhaft" vergeben worden", so Aigner in dem Schreiben weiter.

Für die Ministerin sei es umso erstaunlicher, "dass Facebook nicht gewillt ist, die bestehenden Mängel im Datenschutz abzustellen, sondern stattdessen noch weitergehende Eingriffe vornimmt. Mit solchen Entscheidungen kann ein Unternehmen auf Dauer kein Vertrauen gewinnen." Sollte Facebook nicht bereit sein, seine Firmenpolitik zu ändern, sehe sie sich gezwungen, ihre Mitgliedschaft zu beenden.

Laut neuer Datenschutzrichtlinie von Facebook sollen etwa der Name, das Geschlecht, Profilbilder oder der Computerstandort der User weitergegeben werden können. An welche Drittanbieter Facebook die Daten weiterleitet, ist nicht bekannt. Das Social Network sieht sich zu der Maßnahme "gezwungen", damit seine Benutzer "auch außerhalb von Facebook nützliche Erfahrungen im sozialen Bereich machen zu können".

(Red.)

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8 Kommentare
Gast: mike
06.04.2010 08:57
0 0

Muß man sich

an so einem elektronischen "Stasi"- ( c Niavarani ) Verein beteiligen ?

Gast: Sturm
06.04.2010 00:00
1 0

XDDDDD

ich packs gar ned mehr; das is ja als würdn die USA ander Länder dazu auffordern die Menschenrechte einzuhalten... war da nicht was :D

die Politik is ein Kabarett ohne gleichen^^

4 0

Selbst schuld!

Es ist jeder selbst Schuld, der sich bei Facebook einträgt. Die sind ja schon seit langem dafür bekannt, daß sie die Daten der Nutzer illegal, d.h. gegen gesetzliche Vorschriften, weitergeben.

Antworten freeman
06.04.2010 07:55
0 0

Legal, illegal,...

Interessant ist, ob der Nutzer seine Daten dort freiwillig eingibt (und das wird wohl so sein), nicht was irgendein "Staat" (der "seine" Daten wenn "notwendig" in wesentlich unangenehmerer Weise verwendet) dazu meint.

Antworten Gast: gast
06.04.2010 07:17
0 0

Re: Selbst schuld!

Wer nicht will, dass seine Daten in Facebook sind, soll sie halt nicht einstellen.

0 0

Re: Re: Selbst schuld!

Meine Rede!
Deshalb sag ich ja: Selbst schuld, wenn da überhaupt jemand bei solchen Bedingungen irgendetwas eingibt.
Da gibts halt ein paar Millionnen belämmerte :-)

Gast: gast
05.04.2010 17:33
6 0

viel spass an alle trotteln die überall ihre privatend daten in netzwerken auch noch freiwillig eingeben


Cuchulainn
05.04.2010 17:24
2 2

Stoppt die deutschen Schnüffler!

Lächerlich! Ausgerechnet die deutschen Regierungsschnüffler beschweren sich hier, die längst alles auskundschaften, was sie interessiert.