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UPC wird Mobilfunker

23.08.2012 | 17:39 |   (Die Presse)

Der Kabelnetzbetreiber UPC, der derzeit Festnetztelefonie, Fernsehen und Internet anbietet, profitiert von der Übernahme des Mobilfunkers Orange.

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Wien/Eid. Die geplante Übernahme des Mobilfunkers Orange durch Hutchison („3“) soll die lang erwartete Konsolidierung des heimischen Mobilfunkmarktes bringen. Jetzt zeichnet sich das Gegenteil ab: Weil die EU-Kommission eine Einschränkung des Wettbewerbs fürchtet, hat sie „3“ die Auflage erteilt, ihre Infrastruktur anderen Firmen zu öffnen, die selbst über kein eigenes Netz verfügen. „3“ hat das nun getan und mit einer Firma einen Vorvertrag geschlossen. Es ist der Kabelnetzbetreiber UPC, wie „Die Presse“, erfuhr.

Die UPC, die derzeit Festnetztelefonie, Fernsehen und Internet anbietet, würde dann zum „virtuellen Mobilfunkanbieter“ (MNVO) werden. Tele2 hat auch Interesse angemeldet, bisher aber kein konkretes Ansinnen gestellt.

Die EU prüfe nun das Angebot, hieß es bei Hutchison, wo man im September mit einer positiven Entscheidung dazu rechnet. Denn das Angebot sei „äußerst attraktiv“ und biete dem Quereinsteiger Flexibilität in der Tarifgestaltung, einen erfolgreichen Markteintritt und langfristige Rentabilität.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.08.2012)

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21 Kommentare
Gast: stabilo81 (Gast)
27.08.2012 15:33
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zu viele, zu wenige??

Da heißt es jahrelang Österreich hat zu viele Mobilfunkanbieter ... jetzt wird der Markt konsolidiert und dann zwingt man die Unternehmen erst recht neue Mitbewerber zu schaffen.

... die Abgabe von Yess! an A1 war ja auch ein selten dämlicher Schachzug der Wettbewerbsbehörden.

Antworten Gast: OK?
27.08.2012 16:32
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Re: zu viele, zu wenige??

Grundsätzlich kann es für den Konsumenten nie zu viel Anbieter geben, es sie denn durch den Kostendruck schwindest die Qualität.

Die Wettbewerbsbehörden hatten nie etwas damit zu tun, dass Yess! an A1 geht - das war die Idee von 3 um sich Orange leisten zu können.

am Anfang glaubt man beim Schmied ist man besser aufgehoben als beim Schmiedl

und dann stellt sich raus, daß der Schmied sich auf einen Gemischtwarenhändler upgegradet hat...

Infrastruktur anderen Firmen öffnen...

..da hätte ich als "andere Firma" schon Bauchschmerzen, wenn ich auf die Infrastruktur der Konkurrenz angewiesen wäre.

Grundsätzlich scheint der Wettbewerb in der Telekombranche in Österreich ganz gut zu funktionieren, da die Preise im Vergleich niedrig sind, wie auch die Gewinne der Unternehmen, und die Qualität passt (meist).

Durch die Teilnahme eines (teil)staatlichen Unternehmens überrascht das sogar etwas... hier scheint die EU ausnahmsweise mal zu funktionieren (im Sinne des freien Wettbewerbes und als Anti-Monopol-Behörde)


Gast: sörwistschartsch
24.08.2012 19:58
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bringt in Österreich nichts

Hier sind alle verhabert. Die Unterschiede werden im Grundentgelt, der Taktung, der SIM-Gebühr, der Service-Charge, der Anmeldegebühr und in vielen lustigen Tarifvarianten liegen... und in Summe zahlt man bei jedem wieder dieselben horrenden Beträge in EURO.

Wer den "Service" von UPC kennt, kann die Erweiterung des Geschäftsfeldes nur als gefährliche Drohung verstehen.

Re: bringt in Österreich nichts

Mobiltelefonie ist in Österreich wohl lächerlich billig im Vergleich zur Festnetztelefonie. Hier wird auch noch quersubventioniert, weil von Festnetz ins Mobilnetz viel teurer ist, als umgekehrt.

Re: bringt in Österreich nichts

Wenn die Preise der hiesigen Mobilfunk hoch sind, sollten sie mal ihr Land verlassen und sich informieren. Gute Reise.

Ähhm?

Welche Preise schweben dir denn so vor? Wo sind die Preise geringer?

Problem

da sich die Probleme mit UPC häufen, ist das Hinzufügen eines weiteren Geschäftsfeldes negativ zu bewerten. UPC hat den Service-Bereich verkleinert bzw. sehr viel ausgelagert. Die Besitzer von UPC fordern ständig eine Steigerung der Effizienz - ich denke diese Sache bedeutet das Ende von UPC-Österreich - bin gespannt wer die UPC-Infrastruktur übernehmen wird.

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Re: Problem

www.d-light.at

Antworten Antworten Gast: Loltroll
27.08.2012 13:37
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Re: Re: Problem

... das aber nur in wenigen Bezirken Wien möglich ist (da blizznet.at-Ableger).

Wien Energie lässt sich mit dem Ausbau ja verdammt viel Zeit.
(Vor.. 8 Jahren waren sie mit 100mbit synchron/unlimited ja sehr visionär. Aber heute juckt das niemanden mehr hintern Ofen hervor.)

Und billig ist d-light.at ja wahrlich nicht.

Re: Re: Re: Problem

bei upc ist aktuell im angebot 22,90+1,25 pro monat für 35mbit down und 4mbit up. (plus aktivierungsentgelt von 19,90 bzw. 29,90)

da sind die 30mbit down/up für 29,90 von d-light nicht wirklich teurer. bzw. die 5 eur im monat für das symmetrische internet zahl ich gerne. (vorausgesetzt service und support sowie verfügbarkeit sind besser als bei upc)

Re: Re: Problem

klingt nicht so schlecht, ist das wirklich synchron, also gleicher upload/download?
wie gut ist die performance, wenn da steht "bis zu"? erreicht man das auch?

und immerhin: kein unnötiges service-entgelt.

Antworten Antworten Antworten Gast: x6n
27.08.2012 13:41
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und immerhin: kein unnötiges service-entgelt

Ist in den monatlichen Nutzungsgebühren bereits einkalkuliert.

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Re: Re: Problem

Mein Gott ist das teuer.
Ich habe suchen müssen um noch was teures zu finden:
http://www.astra2connect.de/1874430/de

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Wen juckt das?

Mit 3 werden sie auch mit Kombipaketen (HDTV Highspeedinternet) nicht mithalten können.

Der Konsument wird wohl eher verunsichert als geschützt


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Re: Der Konsument wird wohl eher verunsichert als geschützt

Das hatten wir schon einmal. Eine Staatliche Beamten-Telekom welche frei von Konkurrenz sündhaft teuer 1/4 Telefone verkauft hat.
Kaum gab es Wettbewerb sind die Preise gefallen.

Wettbewerb sichert Innovation, Staatliche Monopole Resignation. Zudem zögern Politiker mit unpopulären Entscheidungen so lange bis es meist zu spät ist. Siehe z.B. die AUA bei der ein gewisser Bundeskanzler von der Rot-Weiß-Roten Heckflosse phantasiert hat bis das Desaster sich nicht mehr ignorieren hat lassen.

Re: Re: Der Konsument wird wohl eher verunsichert als geschützt

Ich meinte damit auch das Behörden Unternehmen wie Spielsteine herum schieben. Der Schutz des Konsumenten ist gerade heute sehr wichtig, aber hier wird es merkwürdig.

Re: Der Konsument wird wohl eher verunsichert als geschützt

Mündige Leute schützen sich selber. Nur Schafe wählen einen Staat der sie überall beschützen soll.

Re: Re: Der Konsument wird wohl eher verunsichert als geschützt

Sie wählen einen Staat? Alle Achtung, einmalig in unserer Gesellschaft.