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Nokia-Interview: "Der Zauber von Apple ist gebrochen"

08.10.2012 | 16:53 |  Sara Gross (DiePresse.com)

Ex-Österreich-Chef Giesswein findet im DiePresse.com-Interview, dass Apple tolle Geräte macht, die innovativeren Ideen heuer aber von Nokia kamen.

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Martin Giesswein hat bis Ende September das Zentral- und Osteuropa-Hauptquartier von Nokia in Wien geleitet. Der Standort wurde jetzt verlegt, zahlreiche Mitarbeiter entlassen. Im Interview mit DiePresse.com zieht Giesswein Bilanz und erklärt, warum Nokia seiner Meinung nach heuer Apple als Innovationsführer abgelöst hat. 

 

Seit Anfang Oktober sind Sie Marketingleiter von Nokia Zentral- und Osteuropa in Budapest. War es ein schwerer Abschied von Nokia Österreich?

Martin Giesswein: Ich bin es gewohnt international zu arbeiten. Ich war vor Österreich zwei Jahre in Deutschland und habe in der letzten Zeit mehrere Länder betreut. Da ist es oft so, dass man das berufliche Zuhause im Auto und im Flieger hat. 

Wie lautet Ihre Bilanz als Österreich-Chef von Nokia?

Die internationale Entwicklung von Nokia haben wir selbstverständlich auch in Österreich durchgemacht. Was mir sehr positiv in Erinnerung bleibt ist die enge und starke Verbindung mit den Mobilfunkbetreibern. Da gab und gibt es sehr viel Unterstützung und positives Feedback von den Geschäftsführern und Vorständen der Mobilfunkbetreiber. Die sind sehr froh über die Partnerschaft mit Microsoft und die Alternative zu diesem Duopol von Apple-iPhone und Google-Samsung. Es ist gut, dass diese großen Konglomerate herausgefordert werden. Was auch sehr positiv zurückbleibt ist, dass wir (Österreicher, Anm.) eine starke Zuneigung zu unserer Marke haben. 

Wieviele Lumia-Smartphones hat Nokia in Österreich verkauft?

Das darf ich nicht sagen. 

Was bleibt von Nokia in Österreich?

Es gibt eine Veränderung in Wien, es gibt aber keine Veränderung von Nokia Österreich. Vertrieb, Marketing und Kundensupport bleiben bestehen. Was sich ändert ist, dass das regionale Hauptquartier nach Budapest verlegt wird. 

Wie ist es dazu gekommen?

In einem internationalen Unternehmen gibt es viele Änderungen, auch bei regionalen Knotenpunkten. Das gibt es bei sehr vielen Unternehmen. 

Warum kam es zu dieser konkreten Verlegung des regionalen Knotenpunktes?

Die Länder in Europa wurden so eingeteilt, dass Österreich zu einer Region gehört, die sich mehr nach Nord-Westen orientiert. In dieser Region gibt es eine sehr viel höhere Smartphone-Penetrationsrate als in den Ländern in Zentral- und Osteuropa. Hier sollte man vertriebs- und marketingtechnisch anders arbeiten um diese unterschiedliche Marktsituatiopn zu berücksichtigen. 

Was passiert mit den Mitarbeitern in Österreich?

Wir haben leider etliche Veränderungen gehabt. Es gibt Mitarbeiter wie mich, die in die neue Region wechseln. Es hat aber leider Gottes auch Situationen gegeben, wo sich die Wege zwischen den Mitarbeitern und Nokia getrennt haben. Das ist eine traurige Situation, die aber sein musste. 

Wieviele Mitarbeiter haben ihren Job verloren? 

Mitarbeiterzahlen kommunizieren wir nicht.Die Presse

Die Presse

Zur Person
Martin-Hannes Giesswein war Country Manager von Nokia Österreich und seit Jänner 2012 General Manager von Nokia in Österreich, Kroatien, Slowenien und Bosnien-Herzegowina. Mit Oktober wechselte er in die neue Zentral- und Osteuropa-Zentrale in Budapest und übernimmt dort die Marketingleitung.

Wie sieht Ihre neue Aufgabe in Budapest aus?

Ich bin zuständig für das Marketing in Zentral- und Osteuropa. Das umfasst 19 Länder von Polen bis nach Israel. Wir haben in Zentral- und Osteuropa eine sehr starke Stellung im Markt. Wir sind sehr engagiert im Bereich Social Media. Ich finde es schön, dass es um die neuen Lumia-Smartphones eine so große Diskussion gibt. Wir haben gezeigt, dass nicht jedes Smartphone schwarz sein muss. Wir können uns wieder Farben erlauben. Wir ermöglichen den Konsumenten, sich zu differenzieren. 

Sehen Sie die bunten Farben der Lumia-Smartphones als das Asset gegenüber dem iPhone oder anderen Smartphones?

Das ist das, was sehr viel diskutiert wird. Auch unsere neue Technologie zum Wireless Charging (kabelloses Aufladen des Akkus, Anm.) wird sehr gut aufgenommen. Das geht wie ein Raunen durch die Industrie. Ich darf ja bereits den Prototypen ausprobieren und muss sagen, das ist schon sehr komfortabel. Bei vielen Smartphones kommt man ja mit dem Akku nicht mehr über den Tag. Auch bei der Verarbeitungsqualität gibt es ein ganz starkes Vertrauen in Nokia. Auf diese Wahrnehmung der Marke dürfen wir aufbauen. 

Wie groß ist Nokia in Zentral- und Osteuropa?

Wir dürfen keine regionalen Zahlen heraus geben. Wir wollen der Größte sein in der Empfehlung von einem Menschen zum anderen. Wir wollen in den Herzen der Menschen sein. 

Letztes Jahr haben Sie mir in einem Interview gesagt, 2012 wird das Jahr von Nokia. Der Verlust von 1,4 Milliarden Euro alleine im zweiten Quartal zeichnet ein anderes Bild. Was ist schief gelaufen?

Das Jahr 2012 war erfolgreich in der internen Transformation. Wir haben uns eingestellt auf unsere Rolle als Herausforderer. 

Das haben Sie damals auch von dem Jahr 2011 gesagt.

Wir haben das komplettiert. Das war sehr wichtig, um richtig am Markt aufzutreten. Außerdem haben wir eine ganze Reihe Windows Phones auf den Markt gebracht - in allen Preiskategorien. Und 2012 haben wir auch das Bewusstsein geschaffen, dass es eine Alternative gibt. Wo wir noch arbeiten müssen, ist bei den Kosten. Das ist etwas, das länger dauert, als wir es uns gewünscht haben. Da sind wir noch nicht dort, wo wir sein wollten - im Sinne unserer Profitabilität. Da gibt es viel aufzuholen. Da sind aber unsere Ankündigungen der neuen Lumia- und Asha-Geräte genau das Richtige. Eine Transformation ist etwas, das ein bisschen länger dauern kann. Apple hat 2007 etwas gebracht, was nicht erwartet wurde. Wir befinden uns jetzt an dem Punkt, wo der nächste Schritt im mobilen Internet folgt.  Google ist mit Suche und Werbung das "Was?", Facebook und Konsorten belegen sehr stark den Bereich "Wer?". Der nächste wichtige Schritt ist das "Wo?". Da haben wir 2012 massive Fortschritte gemacht. Vier von fünf Auto-Navigationen werden mit Technologien bestritten, die von Nokia kommt. Wir haben sehr viel Zuspruch aus der Industrie bekommen, von BMW, VW, Hyundai, Garmin, Oracle, Amazon und Groupon, die alle unsere Navigationskompetenz schätzen.

Auf welche Bereiche konzentriert sich Nokia neben diesem "Wo"?

Im Imaging-Bereich ist 2012 ebenfalls mehr passiert, als man erwartet hätte. Das hat begonnen mit dem Nokia 808 PureView mit einer Technologie, die jetzt in die Lumia-Klasse einzieht und den gesamten Markt revolutioniert. Die Innovation in diesem Bereich ist von Nokia ausgegangen. Das macht mich sehr zuversichtlich. Wir haben bei den wirtschaftlichen Kennzahlen nach wie vor großen Arbeitsbedarf. Aber bei Innovationen sind wir aufgebrochen und haben sehr viele positive Rückmeldungen bekommen.

Warum schlägt sich das nicht in den Verkaufszahlen nieder?

Es schlägt sich in den Verkaufszahlen nieder. Dass das schwierig ist und Zeit dauert, ist unbestritten. Sprechen wir über Zeit in der Mobilfunkbranche oder in der Internetbranche. Wie lange hat ein iOS-Betriebssystem oder ein Android-Betriebssystem gebraucht, um Marktrelevanz zu erreichen? Je nachdem wie man misst, hat iOS ungefähr zwei Jahre gebraucht, Android sogar rund 33 Monate. Das heißt, wir sind gerade in der Phase, in der wir noch besser werden müssen, noch besser erklären müssen. Wie lange dauert es, dass sich der Markt einmal um 180 Grad dreht, also dass ein neuer Spieler der Marktführer wird? Ich glaube, dass ein Markt wie Telefonie/Internet dafür drei Jahre braucht. Wir sehen heute, dass der Zauber von Apple gebrochen ist. Mit der Vorstellung des iPhone 5 - auch wenn das am Anfang gute Verkaufszahlen sind, tolles Gerät, bravo - ist der Zauber gebrochen, weil die Innovation nicht mehr da ist. Wenn Apple jetzt wirklich ein kleineres iPad vorstellt, sage ich auch "toll", aber das was wir an Innovationskraft von diesem Mitbewerber kennen, ist weg. Der Zauber ist gebrochen. Wenn man sich anschaut, wie Samsung agiert, dann ist das ein tolles und erfolgreiches Unternehmen. Der CEO hat aber gesagt, man müsse sich bei Software mehr überlegen - da lese ich heraus, dass Samsung begriffen hat, dass ihr Erfolg stark von dem guten Willen von Google abhängt. Samsung hat ein Problem, wenn Google mit Android etwas anderes vorhat und sie nicht eine eigene Lösung oder einen starken Partner wie wir haben. 

Ist es eine gute Strategie, mit dem Lumia 920 das Weihnachtsgeschäft zu verpassen?

Das Weihnachtsgeschäft ist natürlich sehr wichtig für den Markt. In Österreich wird Weihnachten mit Tarifen Mitte Oktober ausgerufen und endet erst Mitte Februar. Es ist also durchaus eine längere Phase. Hier gilt es mit allen Geräten und den richtigen Preisen präsent zu sein. Wir haben ja nicht nur ein Gerät. 

Lumia 920 und 820: Nokias neue Windows Phones im Bild

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Nokia hat sich mit der Microsoft-Kooperation relativ spät in das Smartphone-Rennen mit Apple und Samsung gebracht. Besteht diese Gefahr jetzt auch am Tablet-Markt?

Bei Smartphones haben wir schon mit dem Communicator angefangen vor sehr vielen Jahren. Dann haben wir Smartphone und Kamera in einem N95 verbunden, dann waren wir im Symbian-Bereich mit neuen Herausforderungen wie Touch beschäftigt. Dann war es ein klarer und richtiger Schritt, sich mit jemandem zusammen zu tun, der nicht nur eine mobile Software bietet, sondern ein ganzes Ökosystem, das mit unserem zusammenpasst. Dann gilt es, möglicht schnell am Markt zu sein - das Lumia 800 war innerhalb von sechs Monaten am Markt. 

Im Vergleich zur Konkurrenz war das sehr spät. Wiederholt sich das bei den Tablets?

Schauen wir uns den Tablet-Markt an. Der wird zu einem hohen Prozentsatz vom iPad beherrscht. Bisher waren alle anderen im Bereich Android nicht über-erfolgreich. Wenn man in diesem interessanten Markt tätig ist, muss man etwas bieten, das hervorragend ist - gleichgültig in welcher Kategorie. Das ist ein Feld, das wir uns anschauen und wo wir zum richtigen Zeitpunkt versuchen, ein Angebot zu machen. Ich glaube, dass dieser Markt jetzt gerade erste aufwacht. Der Markt wird jetzt ein neuer. Es geht nicht mehr darum, ein iPad zu haben, sondern es geht darum, dass diese Geräte-Kategorie in unserem Leben eine neue Rolle einnimmt. Das wird von Windows 8 aufgebrochen. Der Markt wird von uns sehr genau beobachtet. 

 

(sg)

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77 Kommentare
 
12 3
Gast: Take one und es ist ein Klax to be free
11.10.2012 12:23
2 0

Möglicher Dialog zwischen Nokia-Marktforscher und CEO

Nokia-Markftforscher zu CEO: "Chef, Apple hat ein Mobiltelefon herausgebracht!"

CEO: "Ja dürfen die das denn überhaupt?"

Marktforscher: "Ja, und stellen Sie sich vor, es hat nur eine einzige Taste!"

CEO: "Ja, Jobs hatte noch nie alle Tasten... Der ist ja nur ein Träumer, aber man nennt in Visonär. Der Halbgott glaubt wahrscheinlich, er würde als Visionär jenen Propheten in den Schatten stellen."

Marktforscher: "Das Handy ist ganz anders zu bedienen, hat viele Apps auch von Drittanbietern, die virtuelle Tastatur ist nur dann da, wenn man sie braucht und man bedient es mit dem Finger, nicht mit einem Stylus."

CEO: "Ja, und dann hat Jobs' LSD seine Wirkung verloren!" (lächelt)

Marktforscher. "Ich denke, wir sollten uns das ansehen und darauf reagieren. Es ist ganz anders und sogar ich finde dieses iPhone interessant!"

CEO: "Lieber Marktforscher! Wir sind Marktführer und das nicht ohne Grund. Wir sind gut. Wir sind die Besten und wenn es eine andere Möglichkeit gäbe als das Telefon so zu bedienen wie ein Nokia 1611, dann hätten wir das schon längst gemacht!"

Markforscher: "Darf ich Ihnen das iPhone präsentieren? Sie sollten es sehen!"

CEO: "Wollen sie meine kostbare Zeit stehlen?"

Marktforscher: "Nein, aber es könnte Kunden geben, die..."

CEO: "Halten Sie den Mund!"

---

Derartige Dialoge kommen in selbstverliebten Unternehmen, die im eigenen Saft braten vor. Egal wie groß sie sind oder in welcher Branche sie tätig sind.

Ich kenne das von mir selbst. :-)

hahah.. : D

ja genau.. XD

Gast: Hinter Hansens Hühnerhaus hüpfen hundert Hasen raus.
10.10.2012 08:34
4 0

Warum muss jedes neue Gerät eine Revolution sein?

Warum erwartet an von Apple mit jedem neuen Gerät eine "Revolution?"

Wie viele "Revolutionen" hatte Nokia pro herausgebrachtem Gerät und wie viele Apple?

Übrigens: Apple hat seinen Erfolg vom iPod und iTunes "nur" auf das Mobiltelefon und das Tablet übertragen. Und alleine das ist schon eine Revolution; eine verlgeichbare hat kaum ein anderes Unternehmen in der Geschichte der Industrie zusammengebracht.

Andere Frage: Ist jeder neue VW Golf eine Revolution? Warum soll dann jedes neue iPhone eine Revoultion sein?

Gast: maxx
09.10.2012 21:34
13 0

...Der Markt wird von uns sehr genau beobachtet...

Samsung und Apple tun währenddessen ein wenig mehr als nur den Markt beobachten

2 0

Re: ...Der Markt wird von uns sehr genau beobachtet...

denk ich auch,den markt beobachtet jeder Anleger das ist für jedes Unternehmen zu wenig

ehrlich gesagt..

haben beide enttäuscht:
Nokia hat zwar wieder bisschen Rückstand zur Konkurrenz aufgeholt, aber wirkliche Innovation war es nicht, ein halbwegs brauchbares Smartphone auf den Markt zu bringen.
Vor allem nicht für einen Konzern, der jahrelang die Spitze der Mobilfunkbranche angeführt hat.
Apple hat einfach nur alles in eine bisschen größere Version verwandelt, neues OS drüber - fertig. Dafür 700€ zu verlangen ist ja wohl schier dreist.

Hoffentlich kommt bald irgendein Hersteller mit WIRKLICH innovativen ideen

Gast: Brne
09.10.2012 16:33
2 10

Apple ist ken Zauber sonder Religion

Da geht es nicht um technische Schnickschnack sondern um die Begeisterung an der Religion. Millionen Jünger können sich nicht irren.

Gast: gast11
09.10.2012 14:48
5 11

"apple's zauber" basierte auf der illusion, das ein teureres produkt auch das bessere sei

samsung's hardware ist seit jahren technisch überlegen und android's entwickler werden nicht gefesselt und geknebelt, wie die iOS counterparts.

ich bin zwar nur laien-entwickler, aber bei apple hätte ich 300$ für den erweiterten werkzeugkasten zu hinterlegen, bei android gibt es keine derartigen restriktionen.

apple würde ein produkt wie google maps wohl bis zum letzten cent ausschlachten und agiert damit so kurzsichtig wie nokia seinerzeit.

Re: "apple's zauber" basierte auf der illusion, das ein teureres produkt auch das bessere sei

Unsinn, entwickeln dürfen sie für iPhone und Mac kostenlos. Nur wenn sie in den App Store wollen kostet das im Jahr 75€.

Re: "apple's zauber" basierte auf der illusion, das ein teureres produkt auch das bessere sei

Und welches ist das?

apple's zauber

mag zwar gebrochen sein aber sie demonstrieren mit jedem neuen gerät, dass man auch mit evolution statt revolution erfolgreich sein kann.
eine gute erfolgschance für nokia sehe ich darin, wenn sie sich im business-segment (mit rim's situation wären sie derzeit auch in guter lage) ansiedeln würden und marketingtechnisch dort vermehrt präsenz zeigen würden.

NOKIA wäre vermutlich kein Zacken aus der Krone gefallen hätten sie auch vor rd. 2 Jahren ein Android Handy rausgebracht

Vermutlich hätten sie von Google auch noch Geld dafür bekommen und Samsung wäre jedem egal.

So wie Samsung jetzt hätte auch NOKIA jetzt einfach zusätzlich zu Android WP8 Geräte auf den Markt bringen können. Der Kunde hätte dann entschieden, was er will und NOKIA immer ein gutes Geschäft gemacht.

Was da abgelaufen ist, ist an Sturheit und Dummheit wohl schwer zu überbieten.

Gast: Technik Fan
09.10.2012 12:29
4 2

Ganz unrecht hat er aber nicht ...

Eines ist sicher: Nokia hat geschlafen und den Trend mit Smartphones völlig verpasst.
Dabei waren sie Vorreiter mit dem Communicator (war mein erstes Smartphone; dann Qtek).

Aber was Apple betrifft, ist etwas Wahres dran an seiner Aussage: Was hat den Apple seit dem iPhone 4 neues Innovatives gebracht? Nichts!! iP 4s mit Siri / 5 MP Camera, iP 5 dünner und länger (nicht grösser) ????
Bei den iPads immer nur ein kleiner Schritt, damit die Kunden gezwungen sind, die nächsten Modelle kaufen.

Ich bin ein langjähriger iPhone- und iPad-Benutzer. Aber seit dem iPhone 4 kommt nichts spektakuläres mehr; Auch die iPad2 und new iPad sind nicht spektakulär.

Habe es auch mit Android Geräten versucht; aber das sagt mir nicht zu.

Windows Phone 7.5 habe ich ausprobiert und war positiv überrascht: sehr schnell und eine mir zu sagende andere Art der Navigierung auf dem Smartphone. Werde mir sicher das Lumia 920 oder 820 anschauen.

Gast: umfana
09.10.2012 11:50
3 0

Erinnert stark an Comical Alo

Das Nokia interview erinnert mich stark an Iraqs Comical Ali: https://www.youtube.com/watch?v=W9aW1atFLMM&feature=related

Gast: George B.
09.10.2012 11:13
4 0

Mühsam

immer diese subjektiven Selbstdarsteller, die Telekommunikation hat leider und einfach zu viel von diesen Profil Neurosen....mühsam Interview kann man sich sparen

Gast: Harbachoed-Kater
09.10.2012 10:17
2 1

Der Zauber der Mitbewerber

ist gebrochen?

LOL
Rufen im Walde… nur meine Meinung, kein wesentlicher Beitrag


Re: Der Zauber der Mitbewerber

Na ja, so unrecht hat er nicht, Apple hat sich bis auf die Knochen blamiert.

Re: Re: Der Zauber der Mitbewerber

Wegen was blamiert?dieses Apple bashing tut echt schon weh..

Re: Re: Re: Der Zauber der Mitbewerber

würde mir auch weh tun .... wenn ich dieses letzte glanzstück von apple gekauft hätte ...

0 0

Re: Re: Re: Re: Der Zauber der Mitbewerber

Irgendwas machen sie dann ja doch richtig, enorme Umsatzzahlen und millionen Zufriedener Kunden. Auf diese Art würde ich mich gerne blamieren!

So ein langes Interview mit dem Schwachmatiker...

...a la Treichl auf den Punkt gebracht:

Zu blöd*) und zu feig**)

*) für Innovationen
**) die Bude gleich zuzusperren

:))

Gast: RA
09.10.2012 08:57
8 2

Selbst wenn

es so sein sollte, dass der Apple-Zauber vorbei ist, nützt das Nokia gar nichts.
Da gibt es auch noch Samsung und andere, die von den Käufern bevorzugt werden.

Das ist alles nur dummes Geschwätz, dass Nokia offensichtlich notwendig hat, weil die Verkaufszahlen lahmen.

10 1

Am Besten ...

...er darf nicht sagen wieviele Luminas Handy verkauft wurden.

Nichts zu sagen, sagt schon alles !

Wo hat wohl Nokia die letzten Jahre verbracht? Im Wald?


Gast: inte
09.10.2012 07:57
9 4

Windows pfui, MeeGo hui!!

Die sollen wieder MeeGo-Geräte bauen, den Windows-Scheiss will doch kein Mensch!

Gast: gast:1
09.10.2012 07:05
4 1

selbst wenn

Nokia jetzt ein super-duper Smartphone bringt - es ist einfach unchic ein Nokia zu kaufen.

Nokia sollte eine neue Marke gründen und (!) die Dinger zum Kampfpreis raushauen.

Für teures Geld bekommt man ohnehin schon bei anderen Anbietern was Feines und Nokia hat obendrein 2 Spassbremsen auf den Schultern: die Marke Nokia an sich und das BetriebsSystem (WinPhone).

 
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