Galaxy S8: Eine logische Design-Entwicklung

Nach dem Galaxy S5 legte Samsung eine Design-Trendwende ein und verabschiedete sich von Plastik. Das Galaxy S6 war aus Metall, mit einem gebogenen Display. Das S8 punktet ebenfalls mit diesen Merkmalen, ist aber anders.

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In London und New York präsentierte Samsung sein neuestes Topmodell. Das Galaxy S8 (5,8) und die Phablet-Version mit 6,2 Zoll großem Display.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Schon beim ersten Angreifen wird klar, dass Samsung hier ein hochwertiges Gerät auf den Markt wirft. Die technische Ausstattung ist aktuelle Hardware, die sich im Vergleich zur Konkurrenz an die Spitze setzt.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Die ausgestellten Testgeräte reagierten gewohnt schnell und flüssig auf Eingaben. Vor allem das reduzierte User-Interface, das Samsung über die Android-Software gelegt hat, überrascht durch sein aufgeräumtes Design und seine Zurückhaltung. Und das war auch längstens an der Zeit.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Dennoch mangelt es nicht an Software- Funktionen. Die Gesichtserkennung und der Iris-Scanner (schon bekannt vom Note 7) sind sehr schnell und funktionierten im ersten Test problemlos. Vor allem beim Iris-Scanner erwartet sich Samsung einen breitgefächerten Einsatz und hofft auf viele Entwickler, die die Funktion anstatt von Passwörtern in ihre Apps einbauen.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Mit dem randlosen Display, das Samsung als "Infinity Dislay" bezeichnet, bekommt der Nutzer knapp 20 Prozent mehr Display als bei den Vorgänger-Modellen. Normalerweise macht der Bildschirm an der Front knapp 60 bis 65 Prozent aus. Beim S8 sind es 84 Prozent.

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Der Klinkenstecker bleibt, der Home Button muss gehen.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Damit das auch gelingen konnte, wurde der Samsung-typische Home-Button wegreduziert. Der im ersten Moment befürchtete Nachteil in der Bedienung stellt sich beim ersten Kurztest als unbegründet heraus. Die Funktionen des Hardware-Buttons wurden in das Display integriert - die eigentliche Innovation in den Augen Samsungs.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Ähnlich wie Force-Touch bei Apple reagiert das Display auf die Druckintensität - im Gegensatz zur großen US-Konkurrenz ist das aber auf eine einzige Stelle am Bildschirm begrenzt. Nervig, aber ist das voreingestellte Samsung Pay am unteren Rand des Bildschirms. Der graue Balken lässt sich aber über die Einstellungen entfernen.

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Wie es sich für einen würdigen Nachfolger handelt, hat Samsung auch an den Maßen geschraubt. Es ist dünner, leichter und auch schmaler als das S7.

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Die 5,8 Zoll Variante misst 148,9 x 68,1 x 8,00 Millimeter und bringt 155 Gramm auf die Waage. Das nur 5,1 Zoll große Gerät S7 hatte im Vergleich dazu folgende Abmessungen: 142.4 x 69.6 x 7.9 mm. Durch das geänderte Bildschirm-Verhältnis von 16:9 zu 18,5:9 hat den Vorteil, dass das Display zwar größer ist, aber das Gehäuse insgesamt nicht. Auf eine Einhand-Bedienung wie sie beim LG G6 (5,7 Zoll) möglich ist, muss man aber verzichten - außer man hat große Hände.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Mit Bixby bringt Samsung auch nach langem Zögern einen Siri-Konkurrenten. Dieser soll aber viel mehr können und präsentiert sich als Mischung aus BlackBerry Hub, personalisiertem News-Feed und Assistent.

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Zum Beginn ist er aber nur auf Englisch und Koreanisch verfügbar. Deutsch soll in den kommenden Monaten folgen.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Eine Funktion, mit der Amazon bei seinem ersten und einzigen Smartphone gescheitert ist, ist die Shopping-Foto-Assistenten-Funktion. Grundidee: Ich sehe eine Tasche an einer fremden Frau. Statt die Dame zu fragen, fotografiere ich das Objekt und bekomme über den Punkt Shopping passende Produkte vorgeschlagen. Klingt in der Theorie spannend,...

(c) diepresse.com/Barbara Grech

... ist aber bei ersten Praxis-Versuchen leider gescheitert. Das Huawei-Smartphone und auch die Testkamera wurden nicht erkannt. Das kann sich noch bis zum Marktstart ändern, aber auch Amazon hatte seine massiven Probleme damit.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Das liegt aber nicht an der verbauten Kamera, die mit 12 Megapixel auf der Rückseite auflöst. Generell ist das obere Drittel der Rückseite gut gefüllt. Neben Kamera und Dual-Blitz ist dort jetzt auch der Fingerprint-Scanner verbaut. Das kann man, muss man aber nicht mögen. Negativ ist auf jeden Fall, dass man damit ständig über die Kamera mit dem Finger schmiert, wenn man eigentlich das Gerät entsperren will.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Die Bildqualität kann sich wie gewohnt sehen lassen. Ob Samsung auch mit dem für September erwarteten iPhone, das in puncto Kamera immer vorne liegt, mithalten kann, wird sich erst dann herausstellen. Bis dahin ist es auf jeden Fall auf dem Spitzenplatz.

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Ab dem 28. April sind beide Geräte in Österreich erhältlich. Vorbesteller bekommen das S8 wieder vorab. Im Lieferumfang sind AKG-Kopfhörer enthalten.

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Erstes Fazit: Samsung hat seit dem Galaxy S6 eine logische Weiterentwicklung an seinen Geräten vorgenommen. Die Benutzeroberfläche ist aufgeräumt und mit den inkludierten Office-Apps ist es nicht nur Lifestyle-Produkt, sondern auch ein Arbeitsgerät. Für 800 bis 900 Euro bekommt der Nutzer viel geboten. So aufgeräumt es aber oberflächlich gesehen ist, so überladen wirkt es hinsichtlich Funktionen und Specs, die normalerweise auf Kosten des Akku gehen. Das kann aber erst ein ausführlicher Test klären. 

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In London und New York präsentierte Samsung sein neuestes Topmodell. Das Galaxy S8 (5,8) und die Phablet-Version mit 6,2 Zoll großem Display.

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Schon beim ersten Angreifen wird klar, dass Samsung hier ein hochwertiges Gerät auf den Markt wirft. Die technische Ausstattung ist aktuelle Hardware, die sich im Vergleich zur Konkurrenz an die Spitze setzt.

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Die ausgestellten Testgeräte reagierten gewohnt schnell und flüssig auf Eingaben. Vor allem das reduzierte User-Interface, das Samsung über die Android-Software gelegt hat, überrascht durch sein aufgeräumtes Design und seine Zurückhaltung. Und das war auch längstens an der Zeit.

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Dennoch mangelt es nicht an Software- Funktionen. Die Gesichtserkennung und der Iris-Scanner (schon bekannt vom Note 7) sind sehr schnell und funktionierten im ersten Test problemlos. Vor allem beim Iris-Scanner erwartet sich Samsung einen breitgefächerten Einsatz und hofft auf viele Entwickler, die die Funktion anstatt von Passwörtern in ihre Apps einbauen.

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Mit dem randlosen Display, das Samsung als "Infinity Dislay" bezeichnet, bekommt der Nutzer knapp 20 Prozent mehr Display als bei den Vorgänger-Modellen. Normalerweise macht der Bildschirm an der Front knapp 60 bis 65 Prozent aus. Beim S8 sind es 84 Prozent.

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Der Klinkenstecker bleibt, der Home Button muss gehen.

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Damit das auch gelingen konnte, wurde der Samsung-typische Home-Button wegreduziert. Der im ersten Moment befürchtete Nachteil in der Bedienung stellt sich beim ersten Kurztest als unbegründet heraus. Die Funktionen des Hardware-Buttons wurden in das Display integriert - die eigentliche Innovation in den Augen Samsungs.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Ähnlich wie Force-Touch bei Apple reagiert das Display auf die Druckintensität - im Gegensatz zur großen US-Konkurrenz ist das aber auf eine einzige Stelle am Bildschirm begrenzt. Nervig, aber ist das voreingestellte Samsung Pay am unteren Rand des Bildschirms. Der graue Balken lässt sich aber über die Einstellungen entfernen.

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Wie es sich für einen würdigen Nachfolger handelt, hat Samsung auch an den Maßen geschraubt. Es ist dünner, leichter und auch schmaler als das S7.

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Die 5,8 Zoll Variante misst 148,9 x 68,1 x 8,00 Millimeter und bringt 155 Gramm auf die Waage. Das nur 5,1 Zoll große Gerät S7 hatte im Vergleich dazu folgende Abmessungen: 142.4 x 69.6 x 7.9 mm. Durch das geänderte Bildschirm-Verhältnis von 16:9 zu 18,5:9 hat den Vorteil, dass das Display zwar größer ist, aber das Gehäuse insgesamt nicht. Auf eine Einhand-Bedienung wie sie beim LG G6 (5,7 Zoll) möglich ist, muss man aber verzichten - außer man hat große Hände.

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Mit Bixby bringt Samsung auch nach langem Zögern einen Siri-Konkurrenten. Dieser soll aber viel mehr können und präsentiert sich als Mischung aus BlackBerry Hub, personalisiertem News-Feed und Assistent.

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Zum Beginn ist er aber nur auf Englisch und Koreanisch verfügbar. Deutsch soll in den kommenden Monaten folgen.

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Eine Funktion, mit der Amazon bei seinem ersten und einzigen Smartphone gescheitert ist, ist die Shopping-Foto-Assistenten-Funktion. Grundidee: Ich sehe eine Tasche an einer fremden Frau. Statt die Dame zu fragen, fotografiere ich das Objekt und bekomme über den Punkt Shopping passende Produkte vorgeschlagen. Klingt in der Theorie spannend,...

(c) diepresse.com/Barbara Grech

... ist aber bei ersten Praxis-Versuchen leider gescheitert. Das Huawei-Smartphone und auch die Testkamera wurden nicht erkannt. Das kann sich noch bis zum Marktstart ändern, aber auch Amazon hatte seine massiven Probleme damit.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Das liegt aber nicht an der verbauten Kamera, die mit 12 Megapixel auf der Rückseite auflöst. Generell ist das obere Drittel der Rückseite gut gefüllt. Neben Kamera und Dual-Blitz ist dort jetzt auch der Fingerprint-Scanner verbaut. Das kann man, muss man aber nicht mögen. Negativ ist auf jeden Fall, dass man damit ständig über die Kamera mit dem Finger schmiert, wenn man eigentlich das Gerät entsperren will.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Die Bildqualität kann sich wie gewohnt sehen lassen. Ob Samsung auch mit dem für September erwarteten iPhone, das in puncto Kamera immer vorne liegt, mithalten kann, wird sich erst dann herausstellen. Bis dahin ist es auf jeden Fall auf dem Spitzenplatz.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Ab dem 28. April sind beide Geräte in Österreich erhältlich. Vorbesteller bekommen das S8 wieder vorab. Im Lieferumfang sind AKG-Kopfhörer enthalten.

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Erstes Fazit: Samsung hat seit dem Galaxy S6 eine logische Weiterentwicklung an seinen Geräten vorgenommen. Die Benutzeroberfläche ist aufgeräumt und mit den inkludierten Office-Apps ist es nicht nur Lifestyle-Produkt, sondern auch ein Arbeitsgerät. Für 800 bis 900 Euro bekommt der Nutzer viel geboten. So aufgeräumt es aber oberflächlich gesehen ist, so überladen wirkt es hinsichtlich Funktionen und Specs, die normalerweise auf Kosten des Akku gehen. Das kann aber erst ein ausführlicher Test klären. 

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