Militärgeländewagen-Firma Humvee klagt Computerspiele-Macher Activision

Der Spielekonzern soll in "Call of Duty" Lizenzrechte verletzt haben.

GERMANY-GAMESCOM
Schließen
GERMANY-GAMESCOM
Humvee-Wagen in Call of Duty eingebaut – APA/AFP/PATRIK STOLLARZ

Die US-Militärfahrzeug-Marke Humvee fährt schwere Geschütze gegen den "Call of Duty"-Macher Activision Blizzard auf. Humvee reichte vor einem US-Bezirksgericht in Manhattan Klage gegen den Computerspielekonzern ein. Demnach hat Activision Blizzard Humvee-Wagen ohne Rücksprache mit dem Hersteller in sein Spiel "Call of Duty" eingebaut und bei Lizenzprodukten wie Spielzeugen und Büchern genutzt.

Die Humvee-Muttergesellschaft AM General wirft dem kalifornischen Marktführer vor, den Ruf der Marke für sich zu nutzen und fordert nun Ausgleichszahlungen sowie Bußgelder. Activision war zunächst nicht erreichbar.

Die Egoshooter-Reihe "Call of Duty", bei der der Spieler meist als Soldat agiert, kam bereits 2003 auf den Markt und war im vergangenen Jahr mit 250 Millionen veräußerten Exemplaren das meistverkaufte Konsolenspiel der Welt. Der Umsatz lag bei mehr als 15 Mrd. Dollar.

Humvee-Militärautos werden seit mehr als 30 Jahren von der US-Armee genutzt und waren unter anderem in Afghanistan und dem Irak im Einsatz. AM General stellt auch den berühmten Hummer-Geländewagen für die zivile Nutzung her.

(APA/Reuters)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Kommentar zu Artikel:

    Militärgeländewagen-Firma Humvee klagt Computerspiele-Macher Activision

    Schließen

    Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
    Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.