Geldsystem: Das Endspiel nimmt Form an

20.01.2012 | 12:08 |  NIKOLAUS JILCH (Die Presse)

Die Gelddruckprogramme der Zentralbanken werden immer größer. Laut Credit Suisse könnte die EZB demnächst bis zu zehn Billionen Dollar in den Markt pumpen, um Zeit für das Finanzsystem zu kaufen.

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Wien. Meldungen können trügerisch sein – und positive Meldungen besonders trügerisch. So sieht es oberflächlich derzeit so aus, als hätte sich die Eurokrise entspannt. Spanien, Italien und auch der „Euro-Rettungsschirm“ EFSF konnten in den vergangenen Tagen erfolgreich Anleihen platzieren, und in Griechenland wird fieberhaft über einen Schuldenschnitt verhandelt. In der öffentlichen Diskussion ist von einer „Entspannung“ die Rede, von einem „Aufatmen in Europa“.

Aber nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt. Tatsächlich sind die geglückten Anleihenauktionen nur dem Eingreifen der EZB zu verdanken. Und die Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern über einen Schuldenschnitt bisher ein Desaster. Wenn nicht bald eine Lösung gefunden wird, könnte das Land laut griechischer Regierung im März endgültig in den Staatsbankrott schlittern. Und weil die Zentralbanken das wissen, statten sie die Banken vorsorglich mit Geld aus – um Zeit für das Finanzsystem zu kaufen. Denn die erste Regel der Notenbanken lautet: Brauchst du Zeit, drucke Geld.

EZB-Chef Draghi druckt

Die Schweizer Großbank Credit Suisse schreibt dazu: „Das Endspiel nimmt Form an. Die ultimative Frage bleibt: Wird am Ende Deutschland auch Frankreich retten?“ Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen derzeit die Europäische Zentralbank (EZB) und die Frage, wie viel frisches Geld sie drucken wird. Der neue EZB-Chef Mario Draghi hat bereits in den ersten drei Monaten seiner Amtszeit bewiesen, dass er die Inflationsangst seines Vorgängers Jean-Claude Trichet nicht teilt.

Er hat immer wieder gesagt, dass er die Banken mit aller Liquidität versorgen will, die diese benötigen. Und er hat geliefert. Beim ersten von zwei Angeboten billiger Dreijahreskredite per Ende Dezember haben die Institute fast 500 Mrd. Euro abgerufen. Im großen Spiel der Notenbanker, die fest davon überzeugt sind, dass sie die Probleme der Weltwirtschaft durch das elektronische „Drucken“ von immer mehr Geld lösen können, galt die EZB vor Draghi noch als zurückhaltend.

Anders als die US-Notenbank Fed darf die EZB Anleihen jedoch nicht direkt von den Staaten kaufen. Daher versorgt sie stattdessen die Banken mit Geld, damit diese das erledigen. Zudem kauft sie auf dem sogenannten Sekundärmarkt dann doch Staatsanleihen von diesen Banken (bisher in der Höhe von rund 200 Mrd. Euro). Vor diesem Hintergrund ist der Dreijahreskredit als „Gelddrucken durch die Hintertür“ zu verstehen. Eine Methode, die die EZB gerade zu perfektionieren scheint.

Dieses Aufblähen der Geldmenge führt zu Inflation. Eine Entwicklung, die vor allem Deutschland Angst zu machen scheint. Zuletzt meinte der Bundesbanker Carl-Ludwig Thiele, die Idee, das benötigte Geld einfach zu drucken, „muss ein für alle Mal vom Tisch“. Aber wenn die Spekulationen der Banken auch nur ansatzweise zutreffen, steht der Welt stattdessen ein neues Kapitel im großen Gelddruckspektakel bevor. Denn die zweite Regel der Notenbanken lautet: Du musst immer mehr Geld drucken als beim letzten Mal.

(c) DiePresse

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Zehn Billionen Dollar?

Am 29. Februar – einen Monat vor dem wahrscheinlichen Bankrott Griechenlands – wird der Dreijahreskredit der EZB noch mal aufgelegt. Die Credit Suisse schreibt, man habe Spekulationen von einer Liquiditätsspritze von „bis zu zehn Billionen Dollar“ vernommen.

Man bedenke: Die Bilanz der EZB ist durch die Hintertür-Gelddruck-Programme bereits jetzt auf 2,7 Billionen Euro aufgebläht(siehe Grafik). Selbst eine Geldspritze in der Höhe von „nur“ einer Billion Euro würde die EZB-Bilanz explodieren lassen und die Inflationsgefahr verschärfen.

Auf eine kurze Börsenrallye würde der Verfall des Eurokurses folgen. Das würde zwar die europäische Exportwirtschaft stärken, aber auch den Abwertungswettlauf zwischen den Währungen weiter beschleunigen. Die Federal Reserve müsste die Notenpressen selbst wieder anwerfen und die dritte Auflage ihres oft kritisierten Gelddruckprogramms „Quantitative Easing“ starten, um die US-Wirtschaft zu schützen.

Die möglichen Folgen sind nicht abzuschätzen. Denn die dritte Regel der Notenbanken wird selten bedacht: Irgendwann kannst du keine Zeit mehr kaufen, egal, wie viel Geld du druckst. Oder, wie die Credit Suisse meint: „Wir bleiben überzeugt, dass die entscheidende Krise noch bevorsteht.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.01.2012)

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117 Kommentare
 
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Gast: Grobian
17.02.2012 07:48
2

Zukunft: düster

Ich glaub nicht mehr an Zufälle, Versehen, Fehler o.ä.
Ich gehe davon aus, dass, wenn in der Politik etwas geschieht, es ganz ganu so geplant war.
Die Eurokrise wurde absichtlich herbeigeführt, um als Krisenmanagement getarnt (Wirtschaftsregierung, Fiskalunion, politische Union, ESM....) die von den Völkern Europas (IRL, NL, FRA) abgelehnten Vereinigten Staaten von Europa aufzubauen. Und dass dieser neu entstehende Zentralstaat eher die Züge einer Sowjetunion als die einer freiheitlichen Demokratie aufweisen wird, ist bereits heute erkennbar.

Gast: gismorundsusi
23.01.2012 19:54
2

Hinausgeschoben ist nicht aufgehoben

Das ist nur ein Hinausschieben, damit sie noch schnell alles vom Volk heraussaugen können was geht. Wer es nicht glaubt, wird dann aufwachen wenn's zu spät ist. Diese Verbrecherbande (auch Politiker, Medien, Richter etc.) machen nichts zufällig. Denkt daran ...

Gast: nonplusultra
23.01.2012 13:40
2

mit Obamas berühmten Satz "too big to fail"

wurde der Kapitalismus über Nacht abgeschafft. In Europa sprach man dann von "systemrelevanten Banken" die unbedingt gerettet werden mussten . Seitdem leben wir in einer Kleptokratie, die sich mit aller Macht gegen den Untergang wehrt.

Geldsystem: Das Endspiel nimmt Form an

sollte es nicht heissen "EU-System: das Endspiel" ?

Mit welch Argumenten da noch verhindert werden soll die Banken, welche bisher bestens profitiert hatten, pleite gehen zu lassen, ist sagenhaft und unglaubwürdig gleichzeitig !

Der Dokumentarfilm "Dominoeffekt" auf Arte zeigte einiges derart seltsamer wie gewünschter Machtstrukturen bestens auf.

Und ein Schulz gestern im Ard, setzt dem noch die ihm verliehene Krone auf indem er meinte; man müsse eine (diktatorische) Obrigkeit in Kauf nehmen, um künftig eventuelle Kriege in Europa (welche Gefahren es da wohl geben soll?) zu verhindern können.
Und überhaupt, Schengen gibt es ja auch ohne EU als Eimngeständniss und Zugabe ;-)

Wofür brauchen bestimmte (nettozahlende) Völker dann eigentlich diese Union wirklich ?!

Auch dafür hatte er eine nicht wirklich plausible Anwort parat; die Wirtschaft würde sonst wegen drohender Ausfälle im Export, zusammenbrechen ?!

Wo liegt dieses Geld?

Wenn es in die Wirtschaft gepumpt worden wäre, hätten wir ein nominelles (nicht reales) Wirtschaftswachstum in derselben Grössenordnung.

Dem ist aber nicht so. Die Wirtschaft ist derzeit stabil. Darum sehe ich derzeit noch keinen Grund zur Panik, und muss Saif al Ottakring teilweise recht geben.

Heulen, Wimmern und Zähneklappern

Bis auf einen einzigen Poster saugen Alle das in sich auf und sch,,sen anschliessend in die Hosen.

Wie lang gibt's denn den Euro schon nicht mehr? Für März 2011 wurde mehrheitlich der Kollaps prognostiziert, jetzt ist hals der März 2012.

Der Euro steht auf 1,29, die Wirtschaft hat 2-3% Zuwächse, Gold bricht massiv ein, weil den Schwachsinn keiner mehr will, die S§P Abstufung liess die Börsen kalt und ihr liegt vor einem Extremszenario, denn nichts weiter ist der Artikel, bibbernd im Staub. Seltsame Vögel.

Re: Heulen, Wimmern und Zähneklappern

Tja, wenn man die Gegenwart betrachtet, dann kommt man zu solchen Schlüssen wie Sie. Und Sie können mir ruhig glauben ich würde was dafür geben, damit es auch so bleibt!

Aber jetzt kommt halt die große Frage ob dieser Artikel auch stimmt. Wenn er stimmt und die EZB vermehrt die Geldmenge um Billionen, dann stimmt auch das kommende Szenario, das da beschrieben ist.

Im Grunde braucht man ja nur zu erfahren um wie viele Prozent die Geldmenge erhöht wird, dann weiß man auch genau um wieviel das Euro-Guthaben jedes einzelnen im Wert gesunken ist!

Re: Re: Heulen, Wimmern und Zähneklappern

Wenn die Flohkiste einmal offen ist, ist es sehr schwer, die Flöhe wieder einzufangen. So ist das auch mit dem Gelddrucken - es ist so bequem und weckt so viele Begehrlichkeiten...

Die Staatsschulden werden noch sehr viel weiter steigen, und sie werden nie im Leben jemals zurückgezahlt werden können. Währungsreform ist so gut wie sicher.

Gast: buddhabrot
20.01.2012 19:02
0

aber Griechenland kann trotzdem deutsche Panzer kaufen

da frage ich mich doch, wo die das Geld herhaben

Re: aber Griechenland kann trotzdem deutsche Panzer kaufen

Von den Deutschen. Die zahlen sich momentan weitgehend selbst ihre Exporterlöse. Das ist aber immer noch besser als alles kommt zum Erliegen.

Re: Re: aber Griechenland kann trotzdem deutsche Panzer kaufen

zum ersten Teil grün, beim zweiten allerdings rot; denn warum belügt und betrügt man das eigene Volk das den Wahn bezahlen wird müssen und bereits mehrfach schon bezahlt hat?

Am Beispiel Autoproduktion, wieviel müsste das Volk verdienen, um sich diese Überproduktion leisten zu können ?

Oder handelt es sich auch hier eigentlich wieder um eine weitere Blase welche zerbrechen wird müssen da sich nur wenige wirklich leisten können ?!


Re: Re: Re: aber Griechenland kann trotzdem deutsche Panzer kaufen

Ich bin mir eben gar nicht so sicher, ob das ein Selbstbetrug ist. Wenn man bedenkt, dass der Staat von dem, was die Leute verdienen, selbst wieder 70% zurückbekommt und diese Leute - wenn sie arbeitslos wären - dann sowieso vom Staat - wenngleich auch als Versicherungsleistung - bezahlt werden müssten, ist der Unterschied vielleicht garnicht so groß. Man hält damit die Betriebe in Betrieb und wenn wieder alles normal läuft, dann müssen die nicht erst wieder neu aufgebaut werden und alles läuft wieder gut weiter.

Und falls es nicht gelingt, die Situation zu retten und alles zusammenbricht, sind etwas mehr oder weniger Schulden vermutlich auch egal.

Betreffend die Autoindustrie habe ich aber erst unlängst gelesen - ich weiß nicht, wie weit das stimmt -, dass es der nicht so schlecht geht, weil die Nachfrage aus China so gestiegen sein soll.

Geldsystem: Das Endspiel nimmt Form an

hoffentlich geht das schnell von statten, um es einigermassen ohne grössere Volksschäden verdauen undüberwinden zu können !

Dann erst wird mit allerlei Lügen aufgehört werden (wir die besonders privelgierten Profiteure brauchen den Euro) müssen.

Auch deshalb wird wohl auch solange bis das Schiff untergeht, an diesem Märchen festgehalten.- koste es was es wolle ?!

Gast: EuroTanic
20.01.2012 16:21
3

So lange

Dieser Unsinn wird solange nicht aufhören wie die Massen sich nicht aktiv dagegen wehren. Und davon ist momentan nicht auszugehen. Die Masse der Menschen ist entweder physisch und mental gar nicht willens oder in der Lage die wichtigen Dinge zu durchschauen die ihr eigenes Leben betreffen. Der Aufruf von Kant: "Habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" verhallt beim Michel ohne Konsequenzen. Die Menschen wollen scheinbar auf Ewigkeit weiter Sklaven bleiben.

was die extremsten linken, auch die mit ständigen absurden enteignungsplänen über jahrzehnte schaffen würden

das schaffen jetzt ein paar kapitalisten in kürzester zeit spielend:

sie bringen ganze generationen flächendeckend um ihr vermögen, ihre aufbauleistungen, ihre zukunftsvorsorge etc. einfach um alles.

in dieser verrückten welt wird der reset-knopf nicht von linken und geld/finanzmarktkritikern, sondern von irregeleiteten und fehlbesetzten kapitalismusvertretern die nicht (nachhaltig/dauerhaft angelegt) wirtschaften können selbst gedrückt.

Antworten Gast: CRT
20.01.2012 19:31
0

Re: was die extremsten linken, auch die mit ständigen absurden enteignungsplänen über jahrzehnte schaffen würden

Was hat ein, von einer zentralen Behörde gelenktes, Geldsystem mit Kapitalismus gemeinsam?

Re: Re: was die extremsten linken...

das WIE es gelenkt wird, und zwar nicht nur von "dieser einen zentralen behörde".

an 1000en kleinen schräubchen und merkmalen ist zu erkennen dass -wenn auch tw unbewusst - in unseren volkswirtschaften alles auf kumulatives finanz-leveraging hinauszielt: von zahlreichen staatl. förderungen zwingend als annuitätenzuschüsse - sprich nur bei entsprechenden bankdarlehen möglich - bis zum fehlen einer absetzbaren eigenkapitalrendite im steuersystem (ich brauche daher bei jedem investment, auch wenn ich das cash dazu habe, einen pseudo-kredit dessen mittel ich dann wieder veranlagen muss, sonst bin ich mangels dieser zinsenabschreibungen indiskutabel hoch steuerbelastet...), kein vernünftiges direktangebot der staatsschuld an innerstaatliche privatanleger/bürger zur pensionsvorsorge, etc etc

wenn diese systematische staatlich regulierte (!) zwangsbeglückung der realwirtschaft und des privaten sektors mit de facto unumgänglichen schuld-und forderungskreisläufen und dienstleistungen von damit auch so hochgezüchteten versicherungs- und finanzsektoren keine merkmale von kapitalismus-systemen sind, was dann?

Antworten Antworten Antworten Gast: CRT
21.01.2012 08:35
1

Re: Re: Re: was die extremsten linken...

Nein.

Was sie ansprechen sind staatliche Eingriffe, die ihrerseits den Markt verfälschen und zwangsweise eine Korrektur durch die natürliche Marktordnung hervorrufen. Sie sind das Ergebnis der Überzeugung der Politiker, alles bedürfe einer Regulierung.

Betrachten Sie die wichtigsten Produktionsfaktoren - Arbeit und Geld. Bildet sich der Lohn durch einen Marktprozess? Nein; die "Sozialpartner" schließen in 90 % der Fälle einen Kollektiv"vertrag", der gleichsam normative Wirkung hat. Bilden sich die Zinsen durch einen Marktprozess? Nein; die Notenbanken (also staatliche Behörden) drucken Geld um die Zinsen niedrig zu halten.

Sie können es einen kranken Kapitalismus nennen; ich bin aber der Meinung, dass in Europa spätestens seit EFSF/ESM von einer monetären Planwirtschaft gesprochen werden darf.

Re: Re: Re: Re: was die extremsten linken...

Und die Mafia verfälscht den Markt nicht gravierend!?.Oder gehört die zum freien Markt!?.Es gibt keinen freien Markt.Freier Markt wäre Faustrecht.

Re: Re: Re: Re: was die extremsten linken...

ich denke es wäre kein allzu großer widerspruch stehenzulassen wir hätten beide nicht unrecht.
wobei ich das was ich erwähnte nicht unbedingt schon als als eingriffe sondern eher als schlichte systemgestaltung (steuern...) bezeichnen würde. natürlich verfallen auch die verzweifelten kapitalismusvertreter nun am ende der fahnenstange in (extrem-) planwirtschaft. was könnte ihnen der faktenlage denn sonst noch einfallen...?

und:
ihr kritisch gemeintes (?) beispiel zur preisbildung beim faktor arbeit ist natürlich ökonomisch gesehen grundsätzlich richtig. aber in keiner westl. gesellschaft wäre wohl eine puristsche freigabe an die marktkräfte auch nur andenkbar, bei dem überschuss an mittelmäßig bis schwacher qualifikation in der gesellschaft, bei gleichzeitig ständig schrumpfendem angebot adäquater beschäftigung...(im übrigen ab/unter einem gewissen niveau ja rationell-rechentechnisch nicht etwa primär ein so soziales personen- sondern eher ein staats-begünstigungs-lohnsystem, wenn gesellschaftl. common sense ist dass er niemanden zu verhungern und komplett vor die hunde gehen zu lassen hat...)

und überlegen sie in dem zusammenhang mal wo - neben den pensionisten - in unseren demokratien die wählerschwerpunkte liegen :-)

Antworten Gast: HiHiHiHi
20.01.2012 15:14
1

Re: Ist doch gut so! Wenn das Spiel aus ist, werden die Karten neu gemischt - und da man ja scheinbar nicht dazulernen will - auf ein Neues! Wie bei Monopoly!

Endlich zeigen sich auch die wahren Gesichter des Kapitalismus und der Marktwirtschaft! Alles nur Lug und Trug!

Gast: Walter Gröbchen
20.01.2012 13:13
0

Endspiel

He Sie! Jawohl, Sie da! Hätten Sie Zeit? Ich habe Geld. Zehn Billionen Dollar. Wieviel Zeit bekomme ich dafür? Wie, Sie meinen, meine Dollar wären nichts wert? Ich will ja Ihre Zeit nicht stehlen. Also hin mit dem Zaster, her mit ein paar Stunden, Tagen, Monaten... Lesen Sie doch, was drauf steht auf den Dollarscheinen: "In God We Trust". Danke für die Zeit, die Sie mir geschenkt haben. Der Rest ist für Sie.

Bisher hat die sich vergrößernde Geldmenge noch zu keiner wesentlichen Inflation geführt!

Preistreiber sind hauptsächlich gierige Energieversorger die in Europa noch mit sehr wenig Wettbewerb auskommen; und natürlich die öffentlichen Haushalte die die Gebühren ständig erhöhen.
Aber sonst ist keine nennenswerte Inflation zu verzeichnen.
Eher hatten wir in den vergangenen Jahren Deflation.

Antworten Gast: Hansbert
24.01.2012 04:53
0

Re: Bisher hat die sich vergrößernde Geldmenge noch zu keiner wesentlichen Inflation geführt!

Ich zahle in der Ukraine alles mit Euro.
Die Preise in Euro gerechnet steigen seit vielen Monaten, bei jedem Einkauf ist fast jeder Artikel wieder einiges teurer !
UND der Dollar ist wegen gleich hoher Inflation wohl kaum zum Vergleich geeignet !

Antworten Gast: 1+1=?
20.01.2012 15:20
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Re: Habenichtsen kann man das einreden! Aber die Sachwerteinflation ist doch enorm!

Die Preise für Rohstoffe, Immobilien, Energie, etc. sind doch stark gestiegen!
Wohnen extrem teurer geworden!

Antworten Gast: Ausguck
20.01.2012 13:38
4

Re: Bisher hat die sich vergrößernde Geldmenge noch zu keiner wesentlichen Inflation geführt!

"Deflation" in den vergangenen Jahren - so so
Wer Ihnen den das ausgerechnet?

 
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