Hans-Werner Sinn: „Euro ist in Explosion begriffen“

19.04.2012 | 17:30 |   (Die Presse)

Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn sieht keine Alternative zum Euro-Ausstieg Griechenlands und sieht selbst den Frieden in Europa in Gefahr. „Aus Nachbarn wurden Gläubiger und Schuldner“, sagt er.

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Wien/GH. „Der Patient ist krank, er bekommt Opium, er hat sich an das Opium gewöhnt, und wir geben es ihm immer weiter.“ So sieht der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn das Dilemma Griechenlands und der Euroländer. Bei seinem Vortrag in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zeichnete er Mittwochabend ein düsteres Bild. Er sprach sich dagegen aus, den „Club Med“, wie er die südeuropäischen Länder despektierlich nennt, bis in alle Ewigkeit durchzufüttern. „Ich sehe nicht ein, dass wir noch zehn Jahre zahlen, und dann stehen wir wieder am Anfang.“

Sinn glaubt nicht daran, dass sich Länder wie Griechenland oder Spanien im Euro entschulden können. Was Spanien betrifft, meinte er nur lapidar. „Da kommt noch was auf uns zu.“

„Der Euro hat die Krise, unter der er leidet, selbst verschuldet“, sagt er. Denn vor Einführung des Euro kaschierten Länder wie Italien und Griechenland ihre mangelnde Wettbewerbsfähigkeit durch massive Abwertungen. Wer damals griechische Staatsanleihen zeichnete, erzielte bis zu 25 Prozent Rendite, weil man wusste, dass diese mit Risiko behaftet waren. Doch mit dem Euro sei diese Gefahr plötzlich vom Tisch gewesen, die Länder erhielten billiges Geld und: „Da war Party“, meint Sinn salopp. Die Griechen hätten plötzlich auf Pump ihren Lebensstandard erhöht, es kam zu massiven Lohn- und Preissteigerungen. In Spanien boomte die Baubranche – finanziert vom billigen Geld aus Deutschland.

„Notenpresse im Keller“

Das Grundproblem der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit sei durch den Euro zehn Jahre übertüncht worden. „Nun bricht die Wahrheit hervor.“ Fazit: In Portugal seien die Preise um 35 Prozent zu hoch, in Griechenland um 30, in Spanien und Frankreich um 20 und in Italien um 15 Prozent. Dieser Verlust der Wettbewerbsfähigkeit sei das „fundamentale Problem Europas“, sagt Sinn und fügt hinzu:. „Daran kann der Euro zerbrechen, wird er vielleicht auch.“

Denn nach der Lehman-Pleite, als plötzlich kein Geld mehr von den Banken kam, sei die Party fröhlich weitergegangen. „Jeder hat ja eine Notenpresse im Keller“, sagt Sinn, der natürlich weiß, dass kein Geld mehr gedruckt werden muss, um es in Umlauf zu bringen. „Das wird am Computer gemacht.“ Die Konsequenz: „Das Eurosystem ist in Explosion begriffen, aber im Zeitlupentempo.“

Warum die EZB dann immer weniger Sicherheiten verlange, wenn sich Staaten refinanzieren? Sinn: „Weil der ,Club Med‘ unter französischer Führung 70 Prozent der Stimmen im EZB-Rat hat.“

Sinns Tiraden auf den Euro blieben in der Expertendiskussion nicht unerwidert. Gertrude Tumpel-Gugerell saß früher selbst im EZB-Gremium und betonte: „Es kann keine Notenbank einen Euroschein ohne Genehmigung der EZB drucken.“ Sie glaubt an eine Entschuldung der südeuropäischen Länder, sofern die Sparpläne umgesetzt werden. Auch Michael Landesmann vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche sieht Sinns These als eine Minderheitsmeinung unter Ökonomen. Unterstützung erhält Sinn in vielen Punkten hingegen vom früheren Weltbank-Direktor Robert Holzmann. Wie Sinn sieht er nicht die Finanzmärkte als Ursache der Krise. „Es waren nicht die Finanzmärkte, es war die Politik – und die Banken fungierten als Mitwisser.“

Haftungen gefährden Frieden

Wohin geht die Reise? Monika Gehring-Merz, Ökonomin der Universität Wien, ist davon überzeugt: „Es wird Inflation passieren.“ Dem widerspricht der Wiener Ökonom Erich Streissler.

Und Hans-Werner Sinn? Er malt natürlich wieder um einige Nuancen schwärzer. Das Festhalten am Euro könnte er vielleicht noch verstehen, „wenn dadurch wenigsten Frieden in Europa gesichert würde“. Doch durch all die Haftungen für Griechenland und andere Länder „wird Unfrieden gesät“, meint er und konstatiert: „Aus Nachbarn wurden Gläubiger und Schuldner.“

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174 Kommentare
 
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Sinn und Unsinn

Zitat: "In Portugal seien die Preise um 35 Prozent zu hoch, in Griechenland um 30, in Spanien und Frankreich um 20 und in Italien um 15 Prozent".

Und was wäre dann, wenn man in diesen Ländern abwertet ? Dann gehen z.B. die Einnahmen aus dem Tourismus für diese Länder zunächst im annähernd gleichen Ausmaß zurück. Natürlich würde sich die Lage im Zeitablauf wieder verbessern, weil ja zusätzliche Touristen durch das günstigere Preisniveau angelockt würden. Aber ob dann am Ende ein realer Einnahmenzuwachs herauskäme, wer wagt das vorherzusagen ?

Und das Gleiche gilt für die exportierende Wirtschaft. Und dann wäre da noch das Problem mit den lebensnotwendigen Importen, zum Beispiel bei Energie. Kurzum: die vorgeschlagene Therapie wäre schlimmer als die Krankheit, sie würde den Staatsbankrott der betroffenen EU-Mitgliedsländer mit Sicherheit herbeiführen.

Mit Wirtschaftspolitik als einigermaßen rationaler Diskussion über mögliche Handlungsoptionen, oder gar mit Makroökonomie als Wissenschaft, haben die Ausführungen von Professor Sinn nichts mehr zu tun. Der Herr Professor drängt anscheinend mächtig in die Politik, und wie viele politische Neulinge verfällt er der Versuchung zur Demagogie. Vom Sinn zum Unsinn ist dann nur ein kurzer Schritt. Herr Professor Sinn ist in letzter Zeit etwas zu - leichtfüßig.

Für linke Möchtegern-Ökonomen starker Tobak !


Doch die Wahrheit ist zumutbar !!

Ist die Trumpel..

..der Trampel vom AK Trumpel?

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Baubranche mit Billigarbeiter aus Afrika

Es wurde das Meiste schwarz gebaut.

Gast: unbeteiligter
02.07.2012 09:18
4 0

man muss den Eu-Fanaten ja nur ins Gesicht ...

schauen und dann erkennt man:

die wissen, dass das Spiel aus ist - nur das dumme volk soll bis zum crash weiterzahlen

(geht ja um Macht und Posten und die Banken, die die Politik abschmieren.)

Der Euro ist nicht zu retten und die Wahrheit über spanien wird bald ans Licht kommen.

PS: glauben die Eu-Fanaten wirklich, dass sich 50 Prozent jugendarbeitslose in Spanien auf Dauer ruhig stellen lassen?

Tod der EU !

5 0

Er hatte immer recht

Vom Anfang an war es so, und es hat sich alles als wahr herausgestellt, was Herr Sinn je gesagt hat. Diese Länder werden nie wieder Schulden abbauen können und werden nach all den "Investitionsplänen" etc noch einen Schuldenschnitt brauchen.
Da fährt die Eisenbahn drüber.

Unkenntnis schützt nicht vor verantwortungsvollen Ämtern !

Es wird einem schlecht, wenn man sieht, welch geistge Tiefflieger oft in verantwortungsvollen Gremien sitzen !

Re: Unkenntnis schützt nicht vor verantwortungsvollen Ämtern !

Das System braucht diese Tiefflieger (eigentlich sind es schon U-Boote), legitimiert von ihresgleichen.
Welcher Prinz wird Dornröschen wachküssen?
Märchenbuch zu, Geschichtsbuch auf, noch Fragen?

Gast: tarent
23.04.2012 09:13
4 0

traurig, welche leute sich in österreich experten schimpfen

"Tumpel-Gugerell saß früher selbst im EZB-Gremium und betonte: „Es kann keine Notenbank einen Euroschein ohne Genehmigung der EZB drucken.“ Sie glaubt an eine Entschuldung der südeuropäischen Länder, sofern die Sparpläne umgesetzt werden." ---->

also entweder hat die tante das geldsystem nicht ganz verstanden, oder es ist bewusste desinformation? zuerst einmal passierte die geldschöpfung über die geschäftsbanken über die überschwängliche vergabe von krediten, jetzt da die banken die bücher voll haben mit diesen uneinbringlichen forderungen, kommt das geld von der EZB in form von billionenschweren langzeit-tendern. aber auch die müssen einmal zurückgezahlt werden.... wer wirklich an eine entschuldung der südländer oder auch österreich glaubt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen, der hat einfach das geldsystem nicht verstanden! der sollte vielleicht einmal mit der netten geschichte vom goldschmied fabian anfangen:
http://www.neueimpulse.org/index.php?id=208

Gast: pleiti
21.04.2012 18:37
3 0

Entschuldung Südeuropa

Südeuropa kann sich nur durch Leistungsbilanzüberschüsse entschulden.
Das geht nur durch Lohnreduktion. Damit wird weniger importiert und die Exporte steigen.

Ein Nulldefizit ist noch kein Schuldenabbau.


...und natürlich durch Währungsabwertung. Dh.ohne Euro.


Antworten Gast: Tourist
02.07.2012 11:05
0 0

Re: Entschuldung Südeuropa

Wie soll das funktionieren?

Loehne senken geht nicht so leicht wie Loehne erhoehen. Aber wie auch immer, das schau ich mir an wie alle in der Eurozone Leistungsbilanzueberschuesse erwirtschaften wollen.

http://static.seekingalpha.com/uploads/2011/12/7/313467-1323267099873-One-Eyed-Guide_origin.png

Gast: gastname_
21.04.2012 16:44
5 0

Target2

inzwischen sind wir soweit, daß es viele, darunter auch "Ökonomen" gibt, denen Schulden egal sind und Guthaben Anderer sowieso.

Verantwortungsbewußtsein ist ganz sicher ein Minderheitenprogramm, Mr. Landesmann.

Erfreulich, auch Sie haben Sinns Buch gelesen. Schade daß wir Politiker haben, die offenbar nicht lesen können.


1 0

Schulden egal

Die Schulden sind völlig egal , es stimmt, nur wie werden Beamte und Politiker bezahlt????? wenn die Märkte kein Geld hergeben. Bevor sie sich abschaffen werden sie wohal abwerten und Steuer erhöhen.

Der Artikelschreiber "GH" sollte sich seinen süffisanten Ton verkneifen, das steht einem Berichterstatter nicht zu!

"Sinn glaubt nicht daran", dass sich die hoch verschuldeten Staaten "entschulden" können. Das kann doch niemand glauben! Die jährliche Neuverschuldung Griechenlands war noch niemals so hoch, wie seit dem EU-Sparpaket. Wie sollen da Schulden abgebaut werden? Das ginge nur mit mehr Wettbewerbsfähigkeit, die nicht in Sicht ist!

Die EU rührt auch keinen Finger, um die Zahlungsfähigkeit der Pleitestaaten zu verbessern. Die "Rettungsschirme" bessern oder retten gar nichts, diese Riesensummen (für die wir haften) haben den einzigen Zweck, die Fortführung der Schuldenpolitik zu ermöglichen!

Solche Schuldenlasten können nie verdient werden, es gibt keinen anderen Ausweg als Währungsabwertung = Inflation!

Wenn die EZB immer weniger Sicherheiten verlangt, dann einfach nur deshalb, weil es niemanden mehr gibt, der mehr Sicherheit bieten kann, die Schuldenpolitik aber unbedingt weitergeführt werden soll.

Wenn Frau Tumpel-Gugerell an eine "Entschuldung Griechenlands" glaubt, dann müsste sie aber schon sagen, wie das gehen soll!

Natürlich sind nicht die Banken, die praktisch gezwungen waren, den Staaten immer mehr Geld zu leihen, an der Krise schuld, sondern ganz allein die Politik, die dieses Geld zum Wählerfang brauchte!

Was Erich Streissler zur Inflation wirklich gesagt hat, wäre interessant. Der Doyen der öst. Nationalökonomen weiss doch, dass es keinen anderen Ausweg aus einer solchen Überschuldung gibt als Geldentwertung!

Gast: Die Brüder Barroso
21.04.2012 14:46
2 0

„Euro ist in Explosion begriffen“

Keine Sorge

Wir kaufen den dafür notwendigen Sprengstoff selbstverständlich auf Pump.

Gast: harras
21.04.2012 11:54
0 16

der Herr Sinn ist halt

ein Blender und Selbstdarsteller par exellance, er hat ja auch, beflügelt durch andere , ein riesiges schwarzes Loch in der Bilanz der Deutschen Bundesbank entdeckt, von dem plötzlich nicht mehr die Rede ist. Vielleicht fällt er ja selber bei nächster Gelegenheit da rein.Und wenn einer auch noch Honorarprofessor in Österreich ist ......

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Re: der Herr Sinn ist halt

Hans-Werner Sinn ist einer der wenigen Ökonomen, die bei der Vernebelungs- und Vedunkelungtaktik der EU nicht mitmachen, sondern sagen, was Sache ist!

Auch die EZB steht ja inzwischen - besonders seit die deutschen Mitglieder des Präsidiums aus Protest gegen diese Politik zurückgetreten sind - ganz unter dem Einfluss des "Club Med", der gegen die Staatsschuldenkrise gar nichts unternimmt, sondern einfach so lange weiter Schulden macht, bis die letzten Reste von Bonität futsch sind und alle gemeinsam in die Staatspleite rutschen!

Heute erst konnte man lesen, dass die Mittel der Weltbank um 430 Mrd. US-$ aufgestockt werden. 200 Milliarden davon zahlt die EZB, die dieses Geld nicht hat sondern ausborgen muss, was nur möglich ist, wenn die 5 Euro-Staaten, die noch Kredit haben (D, Lux, NL, Fin, Öst) mit dem Geld ihrer Steuerzahler dafür bürgen!
Da wird uns immer vorgemacht, dass das eh nur Haftungen sind, die nichts kosten und sogar Zinsen bringen.
Dabei kann doch niemand glauben, dass die südlichen Pleitestaaten Zinsen zahlen können, an die Einlösung unserer für sie übernommenen, astronomisch großen Haftungen kann doch überhaupt niemand wirklich denken. Das fällt uns noch unweigerlich auf den Kopf!

Unter dem "riesigen schwarzen Loch der deutschen Bundesbank" meinen sie wohl Target2. Das "davon plötzlich nicht mehr die Rede ist" kann nur einer sagen, der keine Zeitung liest! sonst müsste man wissen, dass jetzt alle davon reden und die Mauer des Schweigens eingestürzt ist!

Expertenmeinung ?

Wieder einmal eine Meinung eines sogenannten Experten. Davon wurden hier schon hunderte veröffentlicht. Fast alle sagen irgendwie etwas anderes aus. Also alles nur Vermutungen oder bewusste Meinungsmache zugunsten eigener Interessen. Auf den Punkt gebracht: nur warme Luft.

Antworten Gast: Tourist
02.07.2012 11:15
0 0

Re: Expertenmeinung ?

Sinns Bruder im Geiste Max Otte ist noch so ein Experte. Der hat immer wieder vorgeschlagen Griechenland einen Teil der Schulden zu erlassen (trotz Warnungen von Finanzexperten). Die Folge war dass die Zinsen fuer Spanien und Italien raufgegangen sind. Jetzt will er nochmal einen Schuldenschnitt fuer GR.

Und der Herr Sinn kann nicht einmal einen Zinsatz fuer Eurobonds ausrechnen.
Den gewichteten Mittelwert hat er genommen und Liquiditaetseffekte ausser Acht gelassen.

Gast: frenzi
21.04.2012 07:59
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Die Finanzkrise ist keine Kapitalismuskrise, sie ist eine SOZIALISMUSkrise.

Durch künstlich niedrig gehaltene Zinsen von Alan Green$pan, der die Geldmengenpolitik beherrschte mit der Allmacht eines Sowjetkommissars, und die Korruption der Kreditvergabepraxis (keine Anzahlung, kein Einkommensnachweis, kurzfristig Lockzinsen etc) aus washington wurde der Immobilienboom ZENTRAL ERZEUGT, der dann zum unvermeidlichen crash führte, den wir noch Jahrzehntelang abzahlen werden.
Freie Marktwirtschaft läßt einen Immobilienboom gar nicht erst zu.

Re: Die Finanzkrise ist keine Kapitalismuskrise, sie ist eine SOZIALISMUSkrise.

Es war nicht Greenspan, sondern Bill Clinton, der wegen seines Programmes "Jedem Amerikaner sein Haus" die Banken per Gesetz gezwungen hat, Hauskredite auch an praktisch zahlungsunfähige Schuldner zu vergeben!

Das haben die beiden, damals halb, inzwischen ganz staatlichen Immobilienbanken Fannie.mac und Freddie.mae in großem Umfang gemacht. Die haben dann auch ihre undurchsichtigen Bündel aus wertlosen Schuldverschreibungen den europäischen Banken (fast nur solchen, die von der Politik gelenkt wurden) angedreht!

Als die Wertlosigkeit dieser Bündel offenbar wurde, kamen die Banken ins Gedränge und mussten von den Politikern, die ohne ihre Geldgeber nicht existieren können, mit Hilfe von Staatsschulden gerettet werden.

Die Finanzkrise war damit überwunden, sie wurde aber durch die noch heute grassierende Staatsschuldenkrise abgelöst. Die europäischen Staaten waren ja schon vorher bis zum "Geht nicht mehr" verschuldet, sodass die Bankenrettung das Fass zum Überlaufen bringen musste!

Jetzt versuchen sich die Politiker, die das alles angerichtet haben, auf undefinierbare "Spekulanten" auszureden!

Re: Re: Die Finanzkrise ist keine Kapitalismuskrise, sie ist eine SOZIALISMUSkrise.

Hinzufügen muss man noch, dass Alan Greenspan als Chef der FED, die in den USA ja nicht unabhängig ist, die niedrigen Zinsen sicher auch als Unterstützung für Clintons politisches Programm gesehen hat.

Antworten Antworten Antworten Gast: frenzi
22.04.2012 16:22
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Re: Re: Re: Die Finanzkrise ist keine Kapitalismuskrise, sie ist eine SOZIALISMUSkrise.

Peter Wallison über die Ursachen:
http://reason.tv/video/show/peter-wallison-interview

(nur inhaltlich betrachten. Parteizugehörigkeit spielt keine wesentliche Rolle in dem zweiköpfigen Einparteiensystem der USA.)

Gast: Apoka
21.04.2012 01:51
3 1

Es wird grauenvoll sein!

So grauenvoll, dass selbst die die ständig nach Revolution schreien, sich Wünschen werden niemals auch nur ein bisschen zur Spirale beigetragen zu haben.
Ohnmacht, Zähneknirschen kein Halt mehr ringsherum - das immanente Nichts!

 
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