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Budget: Lohnsteuer legt kräftig zu

24.07.2012 | 07:18 |   (DiePresse.com)

Die Steuereinnahmen sind um 4,7 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro gestiegen. Rückgänge gibt es bei der Kapitalertragssteuer auf Zinsen und bei der Bankenabgabe.

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Die Steuereinnahmen haben auch im ersten Halbjahr leicht zugelegt - und zwar um 4,7 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro. Das geht aus der nun veröffentlichten Steuerbilanz des Finanzministeriums für die Monate Jänner bis Juni hervor. Deutlich zugelegt hat dank steigender Beschäftigung und relativ hoher Lohnabschlüsse die Lohnsteuer, auch die Körperschaftssteuer auf Unternehmensgewinne ist weiter im Plus. Rückgänge gibt es dagegen bei der Kapitalertragssteuer auf Zinsen und bei der Bankenabgabe.

Dass die Lohnsteuereinnahmen in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit zulegen, ist nur auf den ersten Blick ein Widerspruch. Gleichzeitig ist in den vergangenen Monaten nämlich auch die Beschäftigung angestiegen: im Mai hatte Österreich mit 3.430.000 den höchsten Beschäftigtenstand in der Geschichte des Landes. Außerdem schlagen sich die hohen Lohnabschlüsse auch in der Steuerbilanz nieder. Insgesamt hat der Fiskus im ersten Halbjahr rund 11,1 Milliarden Euro aus der Lohnsteuer eingenommen, um 7,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2011.

Zweites Schwergewicht bei den Steuereinnahmen ist die Umsatzsteuer, die leicht auf 12,1 Milliarden Euro zugelegt hat. Im Plus ist auch die Körperschaftssteuer auf Unternehmensgewinne.

Vorwegbesteuerung von Pensionskassen

Noch keine Einnahmen registriert hat das Finanzministerium aus der Vorwegbesteuerung von Pensionskassen, die heuer insgesamt 900 Millionen Euro bringen soll. Allerdings haben die rund 80.000 Betroffenen noch einige Monate Zeit, um über den Umstieg auf das im Rahmen des Sparpakets eingeführte neue Steuermodell nachzudenken. Der zuständige Fachverband in der Wirtschaftskammer rechnet mit ersten Zahlen über die Akzeptanz des Modells Mitte September.

Zurückgegangen ist die Kapitalertragssteuer auf Zinsen, auch die Bankenabgabe ist im Minus. Diese Trends hatten sich im Wesentlichen schon zum ersten Quartal abgezeichnet.

Von den Gesamteinnahmen bleibt zwar der Gutteil beim Bund, insgesamt 10,7 Milliarden Euro (plus 3,7 Prozent) wurden allerdings als "Ertragsanteile" an Länder und Gemeinden weiterüberwiesen. Der EU-Beitrag stieg auf 1,7 Milliarden Euro. Beim Bund blieben im ersten Halbjahr abzüglich aller Überweisungen 18,9 Milliarden Euro - ein Plus von 3,9 Prozent.

(APA)

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7 Kommentare
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Und was brachte die KGSt, von den Sozis 2011 eingeführt?

Null, nada!

wichtig ist, ...

... das die Banken Rabatt bekommen.
man muss ja die Verluste sozialisieren.

Gast: biersauer
24.07.2012 09:48
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Angesichts der Bankenkrise, zieht jeder sein Geld ab.

Damit sinken die Zinserträge und die Steuer.
10% Wertverlust des Euro. seit der Wahl des roten Hollande, ist auch kein Zeichen auf Besserung.

Gast: biersauer
24.07.2012 09:42
1 0

Angesichts der Bankenkrise, zieht jeder sein Geld ab.

Damit sinken die Zinserträge und die Steuer.
10% Wertverlust des Euro. seit der Wahl des roten Hollande, ist auch kein Zeichen auf Besserung.

Gast: 1. Parteiloser
24.07.2012 08:10
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Das Problem bleiben die irren Staatsausgaben!

2012 sieht es, nur aus Bundessicht, so aus:
https://www.bmf.gv.at/budget/akthh/2012/201206hauptueberblicke.htm

Periode Jan- Juni 2012, Vergleich zum Vorjahr:
Ausgaben:....35.797,9 Mio. Euro (+4,7%!)
Einnahmen:...29.501,6 Mio. Euro (+0,7%)

Defizit:...6.296,3 Mio. Euro (6 Monate!). Das sind +28% zum Vorjahr!

Das Defizit läuft sowohl dem Wirtschaftswachstum, als auch der Teuerungsrate weit davon, der Staatshaushalt wird bald kippen müssen.

Was macht die Regierung mit den Staatsausgaben, woher kommen die starken Steigerungen. Auffallend sind folgende Positionen:

- Beitragsleistung an die EU um irre +18% gestiegen.

- Transferzahlungen an die Länder auch um +34% gestiegen sind, das passt herrlich dazu.

- Transferzahlungen an die ÖBB um +15%.

Diese Regierung wird wohl den Plan der auch 2012 weiter schnell steigenden Staatsausgaben auch bei der Gesamtbetrachtung schaffen. Diese Totalversager haben ja gesamte Staatsausgaben von über 155 Mrd. Euro (ink. SV) geplant, sich selber also irre 44.000.- Euro pro Haushalt und Jahr genehmigt.

Es ist eine Staatlichkeit, welche auch noch Ruhegenüsse bis über 100.000.- Euro pro Jahr unter "Soziales" bucht, aber auch schon mehr als 1 Mio. Menschen in Armutsgefährdung administriert.

Die Selbstbedienung an den öff. Geldern, den Zwangsabgaben der Österreicher, durch die Parteien und deren Herrschaftsbereiche, steigt noch immer schnell. Deren Gier und Unfähigkeit ist einfach nur Galaktisch!

Antworten Gast: biersauer
24.07.2012 09:57
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Re: Das Problem bleiben die irren Staatsausgaben!

Da heißt es jetzt, sich mit Mehl und Nudeln rasch einzudecken, einpar Dosen mit Bohnen, Getränkedosen, Kerzen und Feuerzeuge, etc. was halt so ab 1944 Mangelware war!

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
24.07.2012 10:42
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Re: Re: Das Problem bleiben die irren Staatsausgaben!

Kann man so machen wie Sie geschrieben haben. Man kann aber auch vor diesem Versagen in die eigene Freiheit flüchten.