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Der Mythos vom billigen Deutschen

18.06.2012 | 18:02 |  von Matthias Auer (Die Presse)

Mit zu niedrigen Löhnen habe Deutschland Europas Staaten unnötig Konkurrenz gemacht und Eurokrise entfacht, heißt es oft. Stimmt nicht, sagt die Statistik. Deutschland hat von der Euro-Einführung nicht profitiert.

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Wien. Wer nach Schuldigen an der Eurokrise sucht, wird schnell fündig: Die faulen Griechen, tönt es aus der einen Ecke. Die billigen Deutschen, aus der anderen. Die Bundesrepublik habe von der Einführung des Euro am meisten profitiert: Die deutschen Arbeiter hätten über Jahre hinweg zu niedrige Löhne erhalten. Das hätte einerseits die deutsche Nachfrage nach griechischem Olivenöl und italienischer Pasta geschwächt. Und andererseits die deutschen Exporte so stark verbilligt, dass die Industrien in den südlichen Ländern der Eurozone keine Chance mehr hatten, am Heimmarkt zu bestehen.

Während beim Export-Weltmeister Jobs geschaffen wurden, gingen diese im Rest Europas verloren, heißt es immer wieder. „Um das Gleichgewicht in der Eurozone herzustellen“, soll Deutschland sein Lohnniveau an das Frankreichs und Italiens anpassen, fordert auch der Internationale Währungsfonds in seinem jüngsten Länderbericht über Deutschland. IWF-Chefin Christine Lagarde wetterte schon mit Vorliebe gegen die moderate Lohnpolitik der Deutschen, als sie noch Frankreichs Finanzministerin war. Nun hat sie offenbar auch Angela Merkel überzeugt: Die Zeit sei reif für höhere Löhne, räumte die deutsche Kanzlerin ein.

Lohnstückkosten im EU-Schnitt

Stimmt die verführerische These vom „billigen Deutschen“ also tatsächlich? Ist die deutsche Wirtschaft in den vergangenen Jahren auf Kosten anderer EU-Länder gewachsen?

Mitnichten, zeigt ein Blick in die Statistik. Deutschland hat von der Euro-Einführung de facto gar nicht profitiert. Auch die Lohnstückkosten entwickelten sich nicht langsamer als im Schnitt der Eurozone, schreibt Georg Ebner, Ökonom am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in seiner Studie „Dichtung und Wahrheit: Deutschlands Position bei Lohnstückkosten, Extrahandel und realen Wechselkursen in der Euro-Zone – was sagt die Statistik“.

Deutschlands Exporte in die Eurozone veränderten sich seit Einführung des Euro nämlich kaum. Zwischen 2001 und 2007 stagnierten die Ausfuhren. Erst in den Jahren nach Ausbruch der Krise konnten die deutschen Unternehmen etwas mehr in Europa absetzen. Die deutsche Industrie konnte also die Unternehmen der anderen Euroländer auf ihren Heimmärkten gar nicht verdrängen – sie war nicht stärker vertreten als vorher. So konnten auch Länder wie Portugal oder Griechenland ihre Export-Anteile innerhalb der Eurozone annähernd halten. Die großen Gewinner waren die Länder Osteuropas.

Auch der Vorwurf, dass Deutschland die Löhne zu stark drückte und so quasi „zu wettbewerbsfähig“ wurde, entkräften die Daten. Zwar stiegen die deutschen Löhne nominell tatsächlich nur schwach. Die Lohnstückkosten entwickelten sich, auch aufgrund sinkender Produktion, in Deutschland allerdings nicht anders als in Frankreich, Italien oder im Schnitt der Eurozone (siehe Grafik). Lediglich zwischen 2004 und 2007, während der Amtszeit der rot-grünen Regierung, senkte Deutschland seine Lohnstückkosten deutlicher.

Die wahren Ausreißer sind die heutigen Krisenländer: Während Deutschland seine Lohnstückkosten von 2000 bis 2010 um ein Zehntel anhob, stiegen sie in Griechenland, Irland, Portugal und Spanien mehr als doppelt so schnell, was diese Staaten um ihre Wettbewerbsfähigkeit gebracht hat.

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Chinesen lieben deutsche Autos

Das deutsche Exportwunder fand zwar statt – allerdings außerhalb des Kontinents. Vor allem die Fahrzeugindustrie des Landes erfreut sich seit einigen Jahren guter Exporte in die USA und die aufstrebenden Schwellenländer – allen voran China. Auch das sei nicht nur auf billige Löhne zurückzuführen, heißt es in der Studie. Vielmehr habe es das Land geschafft, hochwertige und innovative Produkte zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Zum Nutzen aller Euroländer, argumentiert der Ökonom. Denn auch die These vom konsumfaulen Deutschen entpuppt sich bei näherer Betrachtung als unwahr. Ein gutes Drittel der deutschen Importe kam schon zwischen 2000 und 2007 aus der Eurozone. Bei den restlichen Ländern der Währungsunion sieht es ähnlich aus. Am Boom der Deutschen naschten aber auch diese kräftig mit: Die Einfuhren aus der Eurozone stiegen seit dem Jahr 2009 um 1,1 Prozentpunkte.

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133 Kommentare
 
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Gast: Tourist
16.07.2012 11:29
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Soll das ein Scherz sein?

"Mitnichten, zeigt ein Blick in die Statistik. Deutschland hat von der Euro-Einführung de facto gar nicht profitiert. Auch die Lohnstückkosten entwickelten sich nicht langsamer als im Schnitt der Eurozone, schreibt Georg Ebner, Ökonom am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)"

Welche Statistik?
Fuer bloed halten Sie uns eigentlich?
Es gibt mehrere Statistiken die das Gegenteil belegen und zeigen, dass die Exporte seit Euro Einfuehrung um ueber 200% gestiegen sind:
http://de.wikipedia.org/wiki/Welthandel/Tabellen_und_Grafiken#Nach_L.C3.A4ndern" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Welthandel/Tabellen_und_Grafiken#Nach_L.C3.A4ndern

Antworten Gast: Tourist
16.07.2012 12:00
1 0

Unteren Link anklicken


Gast: Defender
19.06.2012 22:42
1 1

Den Artikel bitte an Swoboda weiterleiten!

der hat in der Diskussion im ORF - wieder mal - nachdrücklich bewiesen, dass er von der Materie keine Ahnung hat und nur Propaganda absondern kann!

Mit solchen "Experten" in Brüssel brauchen wir diese EU nicht!

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Ich zweifle diesen Artikel stark an!

OECD, Eurostat und weitere Quellen berichten anderes, siehe zB folgende Charts:

http://bit.ly/MbhNvi
http://bit.ly/MbhPDo
http://bit.ly/Lcd3tL
http://bit.ly/Lcda8E

Antworten Gast: Defender
19.06.2012 22:43
2 2

Re: Ich zweifle diesen Artikel stark an!

Passt nicht in die Propaganda gell!

1 0

Re: Re: Ich zweifle diesen Artikel stark an!

http://www.bbc.co.uk/news/business-16290598

Antworten Antworten Antworten Gast: Defender
20.06.2012 11:02
1 2

Re: Re: Re: Ich zweifle diesen Artikel stark an!

Was soll das?
Das D die 3 % als 1. durchbrochen hat schön und gut - in Relation zum Gesamtschuldenstand - kein Problem, mit dem Wissen, dass es sich um Lasten aus der Wiedervereinigung handelt (wo man sich etliche grobe Fehler geleistet hat) schon überhaupt kein Problem.
Dass sich die Kosten der Refinanzierung für diese Kandidaten erhöht haben wundert nicht und ist nur der Spiegel für das Versagen bei Reformen und Schuldenabbau – würden Sie Anleihen von diesen Ländern kaufen?
Die Handelsbilanz von D wird getragen von den Exporten außerhalb Europas und ist ein Ergebnis der Produkte die in aller Welt eben (aktuell) sehr gefragt sind.

Fakt ist, das D die Einheit "überwunden" hat, sich durch Reformen neu aufgestellt hat, die Produktivität erhöht hat und jetzt eben gut dasteht.

"Weggenommen" wurde keinem anderen EU-Land auch nur irgendwas!

Diese Länder haben in Relation zu Ihrer Produktivität ihre Löhne um 30, 40, 50 % erhöht. Das kann sich eben nicht ausgehen und ist allein diesen Ländern anzulasten. Dies Deutschland „anzuhängen“ ist reine Propaganda und soll lediglich von den eigenen Fehlern ablenken. Wie in der Schule wo der Klassenbeste für seine Leistung gemobbt wird.

1 0

Re: Re: Re: Re: Ich zweifle diesen Artikel stark an!

Menschen wie Sie verstehen nicht, dass wir uns in einer WWU befinden und uns an Regeln zu halten haben, damit diese funktioniert (zB LSK = Inflation). Ihr Beispiel ist auch eher von der duenneren Sorte. Der Klassenbeste ist absolut nicht von den "Schlechten" abhaengig und die "Schlechten" werden auch keine besseren Noten haben, nur weil der Klassenbeste schlecht ist.

Griechenland ist weltweit eine relativ kleine Volkswirtschaft, deshalb auch fuer Deutschland nicht der Top-Exportpartner, weshalb D klarerweise von Exporten ausserhalb Europas getragen wird. Allerdings ist Deutschland auch Hauptimportpartner von Griechenland und deshalb ist die Rolle von D nicht einfach so undifferenziert zu betrachten.

Dass D niemandem auch nur irgendetwas weggenommen hat mag Ihre Meinung sein, stimmt aber nicht. Jeder Beteiligte hat seine Fehler gemacht, Griechenland sowieso, Deutschland aber auch! Und sich dann hinzustellen und dreist zu behaupten, dass man nicht gemobbt werden soll, nur weil man der EU-Klassenbeste ist laecherlich. Dass sich der Klassenbeste, dann noch wie der Herr Oberlehrer den Stundenplan und die Lehrinhalte bestimmt ist nochmals dreister und das hat aufzuhoeren. Merkel wird das schon auch noch mitbekommen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Defender
20.06.2012 17:31
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Ich zweifle diesen Artikel stark an!

„an Regeln zu halten haben“
Diese Regeln wurden mit der €-Verschenkung an GR der Lächerlichkeit preisgegeben. Gemeinschaft bedeutet ALLE machen nicht einige zahlen und der Rest verpulvert!

„Der Klassenbeste ist absolut nicht von den "Schlechten" abhaengig“
Wann wurde in Ihrer Schulzeit mehr und intensiver gearbeitet – bei lauter 5er Kandidaten oder bei einer Mischung aus 1-5 wo der „Verlust“ von 1-2 Nachzüglern in Kauf genommen werden kann?

„Deutschland auch Hauptimportpartner von Griechenland“
Da können Sie mir sicher die Vergleichswerte für D aus GR für die letzten 10 Jahre geben!? Einbrüche in den letzten 12 Monaten sind wohl auf div. GR Unfreundlichkeiten zurückzuführen.

„Dass D niemandem auch nur irgendetwas weggenommen hat mag Ihre Meinung sein, stimmt aber nicht.“
Na dann mal GANZ KONKRET – wem hat D was weggenommen?

„Und sich dann hinzustellen und dreist zu behaupten, dass man nicht gemobbt werden soll, nur weil man der EU-Klassenbeste ist laecherlich.“
Jetzt wird’s aber richtig lustig. Diese Schuldnerstaaten würden doch SOFORT mehr und weitere Schulden machen – weil’s ja gar nicht anders geht. Blöd nur, dass es Länder wie D gibt die das Gegenteil aufzeigen!

„Merkel wird das schon auch noch mitbekommen.“
Merkel wird mitbekommen, dass Sie diesen Geldvernichtern schon viel zu viel nachgegeben hat. Es braucht harte Vorgaben und Sanktionen, wer diese nicht erfüllen will (oder es noch nie getan hat) kann gehen. Das spart den Nettozahlern schon mal eine Stange Geld.

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ich zweifle diesen Artikel stark an!

die regeln wurden mit der nicht-einhaltung derselben von beiden seiten (griechenland und deutschland) der laecherlichkeit preisgegeben.

den zweiten absatz lasse ich mal so stehen. ich finde dieses beispiel immer noch sehr unpassend.

schauen sie sich daten von oecd, eurostat, statista oder dem statistischen bundesamt an.

deutschland hat sich selbst zu wettbewerbsfaehig gehalten (klingt jetzt fuer sie sicher auch wieder komisch, kann ich aber nix dafuer). andere laender (zB griechenland) haben sich zu sehr gehen gelassen. leider verstehen von lohnstueckkosten die wenigstens was. deutschland hat ueberproportional vom euro profitiert, andere eben weniger. das funktioniert nicht. da hat deutschland gewissen laendern etwas weggenommen, wenn man das so sagen will. siehe BBC link.

ja wuerden sie, weil ihnen nichts anderes ueberbleibt. siehe oben.

geldvernichter, harte sanktionen bla bla. deutschland nimmt geld zu negativzinsen auf und diktiert anderen laendern was sache ist. das ist doch pervers. nettozahler hin oder her. es geht halt nicht, dass alle immer nur nehmen und nettoempfaenger sind.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Defender
20.06.2012 19:14
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ich zweifle diesen Artikel stark an!

Nehmen und damit was Sinnvolles wie nachhaltige Strukturprojekte, Schuldentilgung ok.
Geld verschleudern, Schulden vergrößern, keine Leistung erbringen und dann jammern kommen - NEIN DANKE!

"deutschland hat ueberproportional vom euro profitiert"
Na klar die Exportindustrie (über die Jahre gingen Quoten von 40 – 60 % des Exportes in andere Märkte) von D war sicher höchst erfreut über den €-Kurs der von 0,8irgendwas auf bis 1,4. geklettert ist.

In der Summe können Ihre Thesen einer kritischen Prüfung nicht standhalten (eine BBC Seite ohne Substanz ist einfach viel zu wenig) und Sie Ihre Behauptung eines Importeinbruchs von GR nach D nicht mit ZDF stützen können, also „aus dem Bauch“ argumentieren.
Selbiges gilt für „konkretes Wegnehmen“.

Fakt ist, das Deutschland keineswegs Musterschüler ist, jedoch ist Einauge unter den Blinden eben der König. Da macht es also keinen Sinn sich das verbleibende Auge auszustechen.
Gemeckert wird ohnehin nur von Träumern und Schuldenkaisern, was kratz es die Eiche wenn sich das Borstenvieh dran reibt.


Antworten Gast: EFF EFF
19.06.2012 19:30
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Re: Ich zweifle diesen Artikel stark an!

Die Zweifel bekräftige ich. Unternehmen sind aus Griechenland nach Deutschland wegen der günstigeren Lohnstückkosten abgewandert.
Außerdem offenbart der Auer gnadenlos die deutsche Verteilungsungerechtigkeit. Die deutschen Löhne sind nominal im Vergeich zu 2000 um über 2% gesunken, während sie in Südeuropa normal gestiegen sind. Dadurch wurde der deutsche Binnenmarkt ausgetrocknet und statt Olivenöl aus Griechenland müssen sich die Konsumenten mit Rapsöl aus Deutschland begnügen. Monti versucht die gleiche Strategie in Italien. Die Konsumenten werden billigst am liebsten noch mit faulem Fleisch abgespeist.

Gast: gladiator18
19.06.2012 14:27
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IN DEUTSCHLAND WERDEN ZIG TAUSENDE LEUTE BEI SCHLECKER ENTLASSEN UND DIE VERBRECHER SCHICKEN DAS GELD NUN AUCH DEN SPANIERN HINTERHER!!! SCHÜRT DAS NICHT WUT????!!!!


Antworten Gast: Tourist
16.07.2012 11:32
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Re: IN DEUTSCHLAND WERDEN ZIG TAUSENDE LEUTE BEI SCHLECKER ENTLASSEN UND DIE VERBRECHER SCHICKEN DAS GELD NUN AUCH DEN SPANIERN HINTERHER!!! SCHÜRT DAS NICHT WUT????!!!!

DAS GELD SCHICKEN DIE SPANIER WIEDER ZURUECK AN DEUTSCHE BANKEN.

Oder wer glaubst du hat bei den spanischen Banken aller Forderungen?
DEUTSCHE BANKEN die beim Immobilienboom fuer deutsche Rentner ihre Kohle verspekuliert haben.

Antworten Gast: Die Wahrheit macht frei
19.06.2012 14:38
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Re: IN DEUTSCHLAND WERDEN ZIG TAUSENDE LEUTE BEI SCHLECKER ENTLASSEN UND DIE VERBRECHER SCHICKEN DAS GELD NUN AUCH DEN SPANIERN HINTERHER!!! SCHÜRT DAS NICHT WUT????!!!!

Ach was, wegen solcher Lächerlichkeiten regen Sie sich auf!

Es ist Fußball-EM, das ist wichtig!

Am Wirtschaftssender n-tv wird täglich eine Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft übertragen und x-Mal wiederholt. Da erläutert z.B. der Spieler Schweini ob er heute schon am Klo war und eine ganze Nation hängt an seinen Lippen.

Das ist wichtig!

Re: Re: IN DEUTSCHLAND WERDEN ZIG TAUSENDE LEUTE BEI SCHLECKER ENTLASSEN UND DIE VERBRECHER SCHICKEN DAS GELD NUN AUCH DEN SPANIERN HINTERHER!!! SCHÜRT DAS NICHT WUT????!!!!


ARD war gestern Abend recht objektiv, NTV ist ja ein amerikanischer Propagandasender!

Beim ORF gibt es sowieso nichts Besseres als den Euro und die EU, da erübrigt sich jeder Kommentar....

Den Regierungspropagandasender kann man völlig vergessen!


Da muss man mal zwischen den Zeilen lesen..

naja, oder auch nicht: "Deutschland hat von der Euro-Einführung nicht profitiert". Ich mein angesichts der Euro Krise wird man das auch unschwer bestreiten wollen, doch hier gehts ja um den Zeitraum davor.

Man darf ruhig weiter fragen. Hat Österreich vom Euro profitiert? Oder hat Österreich vom EU Beitritt profitiert?

Unsere Wirtschaftsforscher haben nämlich unermüdlich zu errechnen versucht um wie viel Österreichs Wirtschaft stärker gewachsen sei, weil man bei EU und Euro dabei ist. Die Vorgehensweise war stets die selbe: zunächst unterstelle man entsprechende Wachstumsvorteile, und dann rechnete man aus wie viel das Wachstum ohne EU niedriger gewesen wäre. Kurz um: ein richtig solider Ansatz getragen vom Geist der Tautologie.

Der einzige Vorteil der am Ende übrig blieb, war der ganz neuer statistischer Methoden. Allein die kreative Berechnung der Teuerung brachte seit 1995 so zusätzlich 8% "Wirtschaftswachstum"...

Gast: DfD
19.06.2012 13:38
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Wenn Rot-Grün in DE die Lohnstückkosten deutlich

gesenkt hat, dass wünsche ich mir Rot-Grün für AT. Man bedenke, dass der KHG zur selben Zeit die Lohnstückkosten massiv gesteigert hat ...

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Wirtschaft ist nicht SOOO kompliziert

Wirtschaft ist nicht so kompliziert, wie es uns manche Wirtschafts-"Experten" weis machen wollen. Für erfolgreiches Wirtschaften genügen ein paar Binsenweisheiten:
1) Freier Markt
2) Wenig Staat
3) Die Erkenntnis, dass keiner auf Dauer mehr ausgeben kann als er einnimmt.
4) Fleiß
5) Innovation und Forschung
Das war's!


Antworten Gast: wennesnursoeinfachwaere
19.06.2012 20:48
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Re: Wirtschaft ist nicht SOOO kompliziert

Wenn es nur so einfach wär, wäre es schön. Sie tun so, als ob niemand ein Wirtschaftsstudium bräuchte.

Antworten Antworten Gast: Tourist
16.07.2012 11:35
0 0

Re: Re: Wirtschaft ist nicht SOOO kompliziert

Braucht man nicht. Laut Christian Ortner reicht ein Hauptschulabschluss.

Re: Wirtschaft ist nicht SOOO kompliziert

ihr Nickname (=sir) bedeutet auf russisch 'Käse' ... irgendwie doch passend, oder?


Antworten Gast: Thammtaler
19.06.2012 13:39
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Genau, und England

war in den 80ern unter Thatcher reich und erfolgreich. HA HA HA.

der € ist so super

so super nämlich, dass er schon nach 10 Jahren am Ende ist ...

Außerdem, bitte WER hat denn NICHT vom Euro profitiert?

Ab in den Urlaub, in des Österreichers liebstes Urlaubsland Italien ohne Geld wechseln zu müssen bzw. in Deutschland beim großen Bruder einkaufen zu können - nein wenn das KEINE Vorteile sind, dann weiß ich auch nicht ...


Antworten Gast: neinsonicht
19.06.2012 20:49
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Re: der € ist so super

Euro am Ende? Nein, diesen Sieg wer ma den Amerikanern nicht gönnen.

Das wahre Problem

die Netto-Reallöhne sind über die letzten Jahre ständig gefallen, in Deutschland wie in Österreich. Gestiegen sind hingegen die Steuern und die Inflation.
Unser Problem in Europa sind nicht zu niedrige Brutto-Lohnkosten in Deutschland sondern Geld druckende Notenbanken und Schulden machende Staaten.
Wir brauchen Hartgeldpolitik, radikale Ausgabensenkungen beim Staat und Steuersenkungen und eine Befreiung der Wirtschaft von Überregulierung.

 
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