Griechen-Sorgen: ATX rutscht drei Prozent ins Minus

10.02.2012 | 13:58 |   (DiePresse.com)

Die Angst vor einem Scheitern der Griechen-Rettung bringt auch die Wiener Börse unter Druck. Deutlich Federn lassen mussten die Bankaktien.

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Die Wiener Börse hat am frühen Freitagnachmittag ihre Kursverluste deutlich ausgeweitet. Der heimische Leitindex ATX rutschte gegen 13.40 Uhr um 3,05 Prozent ins Minus und notierte bei 2.177,29 Zählern. Die Angst vor einem möglichen Scheitern der Sanierungsbemühungen in Griechenland hat auch die übrigen europäischen Aktienmärkte stärker unter Druck gebracht. So lag der DAX in Frankfurt 1,7 Prozent tiefer und der Euro-Stoxx-50 verlor 1,5 Prozent. Auch der Euro verlor gegen den US-Dollar weiter an Wert.

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Der Parteichef der griechischen Rechten hat Freitagmittag angekündigt, das mit der EU, EZB und IWF vereinbarte Sparpaket im Parlament nicht mitzutragen. Die Spitzen der drei die Regierung stützenden Parteien hatten sich in der Nacht auf Donnerstag in siebenstündigen Verhandlungen auf Eckpunkte des Sparpakets geeinigt. Abstimmung in Athen wäre am Sonntag.

Deutlich Federn lassen mussten die heimischen Bankaktien. So rutschten Erste Group-Papiere 5,8% ab und Raiffeisen mussten ein Minus von 5,3 Prozent hinnehmen. Mit klaren Abschlägen notierten auch voestalpine (minus 5,0 Prozent) sowie Wienerberger, die 4,9 Prozent einbüßten.

 

(APA)

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