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Justiz erhebt schwere Vorwürfe gegen Anton Schlecker

12.08.2012 | 13:09 |   (DiePresse.com)

Der Drogerieunternehmer soll schon Jahre vor der Insolvenz Teile seines Vermögens in Sicherheit gebracht haben.

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Die Staatsanwaltschaft wirft dem deutschen Drogerieunternehmer Anton Schlecker laut einem "Spiegel"-Bericht vor, schon Jahre vor der Insolvenz Teile seines Vermögens in Sicherheit gebracht zu haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf den Durchsuchungsbeschluss gegen Schlecker. Schon als die Umsätze 2008 und 2009 dramatisch einbrachen, habe der 67-Jährige erkannt, "dass die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens drohte". Von dieser Zeit an hätten "verdächtige unentgeltliche Vermögensübertragungen auf Familienangehörige" begonnen, zitierte der "Spiegel" aus dem Beschluss.

Als Beispiel werde unter anderem die Übertragung des Familienanwesens in Ehingen genannt. Außerdem habe Schlecker seiner Frau ein nach Ansicht der Stuttgarter Staatsanwaltschaft überhöhtes Gehalt von 60.000 Euro im Monat bezahlt.

Finanzierung durch "Schneeballsystem"?

Die Ermittler werfen Schlecker dem Bericht zufolge außerdem vor, die Drogeriemarktkette durch eine Art "Schnellballsystem" finanziert zu haben. So habe er mit seinen Lieferanten außergewöhnlich lange Zahlungsfristen vereinbart und mit dem Erlös aus bereits verkaufter, aber noch nicht bezahlter Ware sein Unternehmen finanziert.

Schlecker habe sich auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen äußern wollen, berichtete der "Spiegel".

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart war am Sonntag nicht für Nachfragen zu erreichen. Die Behörde hatte vor einem Monat ein Ermittlungsverfahren gegen Anton Schlecker und 13 weitere Beschuldigte eingeleitet. Dabei geht es um den Verdacht der Untreue, Insolvenzverschleppung und des Bankrotts.

(APA/dpa)

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2 Kommentare
Gast: formulieren wir es einfacher
12.08.2012 17:33
0 0

Der Drogerieunternehmer soll schon Jahre vor der Insolvenz Teile seines Vermögens in Sicherheit gebracht haben.

nooonaaaneeeeeeet....

;-)

Gast: 1. Parteiloser
12.08.2012 16:26
3 0

Der Hr. Schlecker hätte es in Österreich machen sollen!

In Österreich ist es normal ein möglichst großes Vermögen auf die private Seite zu schaffen.

Das hat der Elsner bis Heute geschafft, der Flöttl auch.

Das hat der Kulterer und der ganze Vorstand der HGAA auch geschafft, der Veit Sorger hat seine Zockergewinne auch noch immer.

Der Vorstand und Aufsichtsrate der Kommunalkredit besitzen Heute, nach der Milliardenpleite allesamt ein größeres Vermögen als vor Übernahme der Verantwortung.

Es gibt vermutlich noch 1000ende Beispiele, wo es in Österreich sehr erfolgreich geschafft wurde. Die Ö Justiz hat sich um diese Dinge auch nie gekümmert und kümmert sich auch Heute nicht darum.

Hr. Schlecker war eben nicht schlau genug eine Privatstiftung im Steuerparadies Österreich zu gründen und sich ganz legal ein großes Vermögen, trotz Pleite, zu schaffen.

Hobbyökonom