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Telekom Austria: Pecik hält keine Aktien mehr

25.09.2012 | 14:37 |   (DiePresse.com)

Investor Ronny Pecik hat die restlichen 16 Prozent seiner Beteiligung an die mexikanische America Movil des Milliardärs Carlos Slim übertragen.

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Der Investor Ronny Pecik hält ab sofort keine Anteile mehr an der Telekom Austria. Mit dem heutigen Tag seien die restlichen 16 Prozent seiner Beteiligung am größten heimischen Telekom-Unternehmen an die mexikanische America Movil des Milliardärs Carlos Slim übertragen worden, heißt es in einer Aussendung vom Dienstag.

Die Marathon Beteiligungs GmbH, eine Hundert-Prozent-Tochter der RPR Privatstiftung von Ronny Pecik habe den Verkauf der noch ausstehenden rund 16 Prozent Anteile an der Telekom Austria AG an die Hundert-Prozent-Tochter von America Movil, S.A.B. de C.V. ("AMX") heute abgeschlossen. Schon am 15. Juni waren die ersten rund fünf Prozent der Aktien an AMX übertragen worden.

Unabhängig davon prüft die Finanzmarktaufsicht noch den Verkauf, weil die Telekom Austria eine Bankkonzession besitzt und damit kontrolliert werden müsse, ob der neue Aktionär geeignet ist, die nachhaltige Entwicklung des Konzerns zu unterstützen.

Rasinger: "Spät aber doch kehr Vernunft ein"

Indes kehrt mit der am Montag angekündigten Dividendenkürzung bei der Telekom Austria nach Ansicht des Anlegervertreters Wilhelm Rasinger "spät, aber doch die Vernunft ein, die die IVA (Interessenvertretung der Anleger, Anm.) immer wieder eingefordert hat". Er halte jedoch nichts von einer "homöopathischen" Dividende von fünf Cent, sagte Rasinger am Dienstag. Es wäre besser gewesen sie vorerst ganz ausfallen zu lassen.

Sobald es wieder eine Grundlage für eine Gewinnausschüttung gebe, könnte laut Rasinger wieder eine "spürbare Dividende" gezahlt werden, die für ihn bei zehn Cent beginne.

"Es bedurfte des Herrn Pecik"

"Es ist schon eigenartig, dass es erst des Herrn Pecik bedurft hat, dass beim Vorstand und Aufsichtsrat der Telekom wirtschaftliche Vernunft einkehrt", sagte Rasinger. Er wäre auch sehr daran interessiert, die Vereinbarungen und Überlegungen von ÖIAG und Telekom Austria zum neuen Aktionär America Movil zu erfahren. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die zuschauen, wie sie innerhalb von ein paar Monaten ein Drittel ihres Kapitaleinsatzes verlieren." Seit Jahresbeginn hat die Telekom-Aktie 39 Prozent an Wert verloren und notierte heute um 13.30 Uhr bei 5,69 Euro (minus 7,3 Prozent).

"Eine schwierige Baustelle" für die Telekom sei Weißrussland, sagte der IVA-Chef. "Das war immer eine strategische Fehlentscheidung, in Weißrussland so viel Geld auszugeben, was sich jetzt bitter rächt."

(APA)

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7 Kommentare

An die Wand fahren ...

... wird das genannt, was hier passiert! Der Konzern wird kaputt gemacht um die Regierung zum Verkauf an den mexikanischen Investor zu zwingen ...

..bringt der TA 150 Mio

Und wieviel kostet der TA der Kusrssturz?

Wenn man die Aktionäre so dramatisch um ihre Dividenden besch...t, darf man sich nicht wundern, wenn die die Aktie verkaufen. An der Dividende sparen ist schon auch in Ordnung-aber diese gleich auf unter ein Viertel heruntersetzen ist eine Bankrotterklärung.

Leider "denken" die Wirtschaftsbosse alle so engstirnig. Hauptsache, die eigene "Dividende" in Form von Bonuszahlungen stimmt.

Es ist schon höchste Zeit für einen Stronach.

Gast: Halbwissen
25.09.2012 21:26
2 0

Der Pecik war doch nur ein Strohman !

Null Risiko !

Re: Der Pecik war doch nur ein Strohman !

Bitte abwarten. Eventuell könnten wir in Zukunft auch zu diesem Thema eine Erfahrung in Sachen verdeckter Finanzierung machen.

Gast: DER BÜRGER
25.09.2012 14:34
9 0

ES GEHT ABWÄRTS

War gestern die Aktie noch knapp über 6 so ist sie heute (25.9.2012) knapp über 5.
Welche Leistung hat der Vorstand & Aufsichtsrat in den letzten Jahren erbracht.
> Belegschaft (Qualifizierte Techniker) abbauen, die nun an allen Ecken und Enden fehlen.
> Freunderl voll bedient (Maischberger & Co).
> Mehr Dividende ausbezahlt als nötig.....

In einem Satz ausgedrückt.

SIE FAHREN DAS UNTERNEHMEN VOLL AN DIE WAND.

> Wo ist das versprochene Glasfasernetz gebliegen (Der Österreichweite Ausbau)?
> Was hat die Fusionierung A1 & Telekom wirklich gebracht?

Antworten --> SIEHE OBEN.

Man kann auch sagen:
WIR HABEN DIE RICHTIGEN (für diesen Job), ABER NICHT DIE BESTEN
© Hickersberger

Der Vorstand & Aufsichtrat muss sofort das Unternehmen ohne Prämien usw. verlassen --> FRISTLOS. Sie haben Volkswirtschaftlich schon genug angerichtet --> ABGANG MEINE DAMEN & HERREN ABER FLOTT...............

Re: ES GEHT ABWÄRTS

nicht so garstig, der schöne hannes wirds schom richten, hat er doch auch von den aktienmacholoikes nix gewußt, wie denn auch. schön reden schön aussehen , ja das genügt heute in verbindung mit den richtigen politischen netzwerken für einen millionenjob, die kunden sind gelegentlich nur störenfriede.

Gast: kaasbauer
25.09.2012 12:05
5 0

so, und was hat nun der

Herr " Investor " so Grossartiges , ausser für die eigene Tasche, geleistet ? Nichts, wir aber die Erkenntnis gewonnen, dass die ÖIAG vollkommen nutzlos und lediglich eine Versorgungsstation von
ÖVP - Freunden ist.

Hobbyökonom