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"Ein Pfusch": Pannenserie ohne Ende bei Bank Austria

02.11.2012 | 13:09 |   (DiePresse.com)

Die IT-Umstellung auf das konzernweite EDV-System der italienischen Mutter Unicredit verläuft weiter problematisch. Der Unmut der Kunden wächst.

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Die große IT-Umstellung bei der Bank Austria auf das konzernweite EDV-System des italienischen Mutterkonzerns UniCredit ist weiter von Pannen begleitet. Und die Bank geht davon aus, dass es auch in der kommenden Woche noch zu dem einen oder anderen Fehler beim Online-Banking kommen wird. "Es gibt klare Verbesserungen der Stabilität und Performance, aber wir gehen davon aus, dass wir auch in der nächsten Woche das eine oder andere Fehlerbild sehen werden", sagte Bank Austria-Sprecher Martin Halama am Freitag. Das System sei derzeit verfügbar und jede Menge Leute seien drinnen. Einzelne Probleme, etwa beim Einloggen oder dass man unbeabsichtigt wieder aus dem System fliegt, würden immer wieder auftreten. Wenn ein Kunde eingeloggt ist, dann funktioniere es und die Transaktionen könnten getätigt werden und würden auch durchgeführt.

Seit vergangenen Montag sollte das neue IT-System eigentlich funktionieren. Seither machen zahlreiche Bank-Austria-Kunden ihrem Ärger über ihre Probleme über die Social Media-Dienste Facebook und Twitter Luft. "Bis jetzt a anziger Pfusch.." kommentierte auf Facebook etwa einer der vielen frustrierten Bank Austria-Kunden am Freitag am fünften Tag nach der Umstellung anhaltendende Systemausfälle beim Online-Banking der Bank Austria. Vorübergehend waren auch das Kontoauszugsservice und die Bargeldbehebung am Automaten nicht möglich, geht aus Postings der User hervor.

Kunden berichten von falschen Kontoständen

Nicht nur private Bank-Austria-Kunden sind von den Systemausfällen betroffen und können ihre Überweisungen und Daueraufträge nicht wie geplant und zeitgerecht durchführen oder berichten von falschen Kontoständen. Einige Arbeitgeber, die ihre Konten bei der Bank Austria haben, haben offensichtlich ihre monatlichen Gehaltsüberweisungen an ihre Arbeitnehmer nicht durchführen können, wie aus den zahlreichen Postings auf Facebook weiter hervorgeht.

Am Montag und Dienstag habe es unter anderem bei Überweisungen ein Problem gegeben, so der Bank-Sprecher. Datenfiles seien im System hängen geblieben. Diese habe man identifiziert. Alle seien bis Mittwochabend - das war der letzte Arbeitstag im Oktober - versandt worden. Diese Überweisungen sollten in der Zwischenzeit auch schon bei den anderen Banken eingetroffen sein und abhängig vom Buchungszeitpunkt heute sichtbar werden. "Sollte der eine oder andere Kunde in eine nachteilige Situation geraten sein, dann werden wir bei jedem Einzelnen eine individuelle Lösung finden", kündigte Halama an. "Wenn ein finanzieller Schaden entstanden ist, werden wir dafür gerade stehen". Die Höhe der möglichen Kundenschäden sei noch nicht abschätzbar. "Da müssen wir den heutigen Tag abwarten", so der Bank-Sprecher.

Eine der größte IT-Umstellungen

Kern aller Probleme sei die große Komplexität der Umstellung. Für die Bank Austria sei es die größte EDV-Umstellung ihrer Geschichte. Das gesamte System sei neu aufgestellt worden. Wahrscheinlich ist es auch österreichweit die größte IT-Umstellung. "Rund 10.000 Rechner und alle Applikationen laufen auf diesem System. Pro Tag werden mehrere Millionen Transaktionen durchgeführt", so Halama.

Nach der Freischaltung am Montag sei man zur Mittagszeit erstmals in Stabilitätsprobleme hineingelaufen. Es hätten sich Fehlerbilder gezeigt, die man in den Testläufen nicht gesehen habe. Auslöser seien die wirklich sehr hohen Zugriffszahlen gewesen. Das System sei zwar schon groß skaliert, aber habe trotzdem Obergrenzen. Das vergangene Wochenende habe man deswegen ausgewählt, weil es durch den Feiertag am Freitag einen zusätzlichen Tag gegeben habe.

"Habe kein Gehalt überwiesen bekommen!"

Der Unmut bei den Bank-Kunden war groß. "Ich selbst bin kein Bank Austria Kunde aber mein Arbeitgeber hat bei Ihnen nun mal seine Konten und so habe ich bis heute noch kein Gehalt überwiesen bekommen! Miete und sonstige monatliche Verpflichtungen sind natürlich trotzdem zu zahlen und so rutsche ich nun unverschuldet in ein saftiges Minus - tragen Sie dafür nun die Verantwortung und die mir zu Unrecht angelasteten Kosten? Ich kann Ihnen gar nicht beschreiben welchen unsagbaren Zorn ich auf Ihre Bank habe!", schreibt etwa Verena M. auf Facebook.

"Wer hat dieses System nur getestet und wer hat dieses System so abgenommen? Ich komme mir wie ein Alpha-Tester vor (Beta-Zustand kann man diesem System leider noch nicht mal bescheinigen)", so Dieter D. "Bei der Hotline wird einem geraten, einen anderen Browser zu verwenden. Ich hab glaubt ich spinn'. Ich soll "mein System" umstellen, weil ihr am Kunden vorbei programmiert und dieses "tolle System" nicht in den Griff bekommt! Ich bin schon gespannt auf die "unbürokratischen Lösungen, die für die entstandenen Nachteile angeboten werden", schreibt ein anderer Kunde.

"Wenigstens haben die eine Arbeit"

"WTF? Experimentiert ihr seit der IT-Umstellung mit Wurmlöchern?", fragt sich Twitterer Bernd, der von der Bank ein Mail bekommen hat, dass sein Anlegerprofil am 07.2.2011 abläuft. Das Problem mit den zeitweise wechselnden Sprachen sei bereits in Klärung, hieß es von der Bank zu einem der vielen anderen Kritikpunkte. "Hier geht es nicht darum 'an den Verbesserungen' zu arbeiten, hier geht es primär ausschließlich darum, ein funktionierendes System auf die Beine zu stellen", so Wolfgang P. auf Facebook, wo sich bis Freitag Mittag bereits knapp 300 Kommentar e zu diesem Thema fanden. "Der Umzug auf italienische Server der Unicredit war keine gute Idee", meint Jakob St. auf Twitter.

(APA)

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139 Kommentare
 
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Geht nicht, unsinnige Fehlermeldung, Hotline zum sperren überlastet

31.12.2012: Online banking am PC geht nicht. Unsinnige Fehlermeldung: "Login ist abgelaufen". Da man sich von einem Server einer Grossbank eine richtige Fehlermeldung erwartet (z.B. "Server derzeit überlastet") könnte es auch ein Traojaner auf meinem PC sein. Also will ich das Online Banking sperren lassen. Dafür gibt es eine Hotline: 050505-26100. Leider läuft dort nur ein Tonband "sobald Leitungen...".

Zum Glück kann ich mich mit der Handy-App noch einloggen, und meine PIN ändern.

Zwei Möglichkeiten:

1. Ich bin wirklich auf einen Trojaner reingefallen, und die Servicenummer war auch gefälscht. Dann entschuldige ich mich bei der BA (GC) recht herzlich.

2. Technische Probleme beim Server, aber eine unsinnige Fehlermeldung. Die Nummer zum Sperren im Notfall ist schwachsinnigerweise die normale Serviceleitung (Call Center in Indien?), und war daher logischerweise bei einem Systemausfall überlastet. Niemand bei der BA kam auf die Idee, SOFORT auf der Webseite oder auf dem Band der Serviceline eine aktuelle Meldung zu bringen. Dann wechsle ich am 5. Jänner die Bank, mein Vertrauen ist weg.

Falls ich auf einen Trojaner reinfalle, muss ich sofort die Möglichkeit haben, das zu prüfen. Sonst ist onlinebanking zu gefährlich.


IT

Mit Ende des Jahres 2012 gibt es keine IT'ler mehr hier in Österreich bei der Spaghettibank BA-CA Unicredit.
Wurde nun mit dieser Umstellung alles nach Italien ausgelagert!!! Daher war dies wahrscheinlich auch so "dringend".
Dort gibt es auch andere Datenschutzrichtlinien als in Österreich.

Was ist bei dieser Bank aufrecht ? Sie schmückt sich immer noch mit dem Austria Gütesiegel und ist doch eine italienische Sumpfbank.

Neben der Austria-Tabak war der Verkauf der BA-CA wohl eines der dümmsten Aktionen in den letzten Jahren der österreichischen Politk.
Die Frage stellt sich nun wirklich, wie sieht es hier mit der Einlagensicherung in Östrreich mit einer italienischen Bank aus sollte diese Pleite gehen?
Ich werde jedenfalls auch diese Spaghettibank BA-CA Uncredit verlassen.

Wo Italien draufsteht ist eben italien drin. Im Fußball lustig zum Anschauen, im Urlaub aufgrund passender Wetterlage und Kulturerbe erträglich, im Geschäftsleben gänzlich unbrauchbar.

OnLine-Banking bei der Unicredit-Offline-Spaghettibank funktioniert schon wieder nicht!!!

06.11.2012 - 11:05
Internal Server Error
The server encountered an internal error or misconfiguration and was unable to complete your request.
Please contact the server administrator, [no address given] and inform them of the time the error occurred, and anything you might have done that may have caused the error.
More information about this error may be available in the server error log.

"Service Temporarily Unavailable" - aber das wenigstens ziemlich stabil. ich haett auch gern das alte online-banking zurueck. einfach, schnell, unkompliziert...

Wir wünschen uns das alte system zurück !!! BITTE KOPIEREN UND POSTEN

Die Server stehen in Italien

Da werd ich mich jetzt aber schnell von der Spaghettibank BA-CA verabschieden.


Domain: online.bankaustria.at
IP Address: 193.193.172.129
IP Host: fw-pool-129.gruppocredit.it
Find IP Address Location for online.bankaustria.at
Continent: Europe (EU)
Country: Italy (IT)
State: Lombardia
City: Milan
ISP: UniCredito Italiano SPA
Organization: UniCredito Italiano SPA
Time zone: Europe/Rome
IP Address Lookup related for 'My IP' online.bankaustria.at
Continent Lat/Lon: 48.69083 / 9.1405
Country Lat/Lon: 42.83 / 12.83
City Lat/Lon: (45.4667) / (9.2)
IP Language: Italian
IP Currency: Euro(€) (EUR)
IDD Code: +39

Italienische Verhältnisse halt

Da braucht man doch dann nicht überrascht sein

Gast: Murglsoft GmbH
04.11.2012 01:30
3 0

OnLine Banking

Firefox: DER SERVER UNTER ONLINE.BANKAUSTRIA.AT KONNTE NICHT GEFUNDEN WERDEN.
Explorer: DIE WEBSEITE KANN NICHT ANGEZEIGT WERDEN.
...das ist das einzige, das bei der Bank Austria zuverlässig "funktioniert"

Was soll der Mist a la ich soll meine Probleme erörtern? Vielleicht noch einen genauen Fehlerbericht mit Log-Datei? Ich bin doch nicht Euer Beta-Tester!

Ich finde es wahrhaft schön zu sehen, dass auch systemkritische Institutionen offensichtlich von einer Riege von Entscheidern geführt werden, die jetzt schon nicht mal mehr basiselementare Zusammenhänge in der Wirtschaft erkennen können. Wenn ich eine solche Umstellung zu so einem Zeitpunkt mache, wo im Normalfall Gehälter angewiesen werden, brauche ich mich nicht zu wundern, dass auch nur bei kleinen Systemfehlern große Auswirkungen zu erwarten sind. Was hat also fachlich aus IT-Sicht und Unternehmens-Sicht für diesen Zeitpunkt gesprochen?

Gast: Murks&Glumpert
04.11.2012 01:28
3 0

Systemumstellung

Der Kunde als Problemlöser...neue Strategie der Bank Austria
Bekommen wir nun dafür nen Stundensatz als IT-Experte statt Kontoführungskosten zu bezahlen?

Eine Sauerei was hier die BA-CA mit ihren Kunden aufführt. Welche IT-Stümper sind denn hier am Werk? In jedem anderen Unternehmen würde diese IT-Mannschaft und die dafür Verantwortlichen sofort fristlos gekündigt werden. Nach fast einer Woche das Problem nicht in den Griff zu bekommen ist ein starkes Stück. Auf emails an socialmedia@unicreditgroup.at, info@unicreditgroup.at oder online.banking@unicreditgroup.at wird auch nicht mehr geantwortet. Ein richtiger Saftladen diese BA-CA UniCredit Bank Austria AG.

Die aktuell letzte Meldung zu Bank-Austria-Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko: "Nestroy 2012 – Red Carpet: Unmittelbar vor Beginn der 13. Nestroy-Verleihung trifft ORF-III-Moderatorin und Kulturexpertin Barbara Rett auf dem "Red Carpet" ... Bank-Austria-Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko..." http://programm.orf.at/?story=21950
Vielleicht sollten BA-Kunden hinpilgern und ihm ein Ständchen darbringen - das Lied vom faulen Willi (http://www.youtube.com/watch?v=CiRMQDLobrI)

Ich denke darüber nach mich als IT-Experte bei der Bank Austria zu bewerben, grundsätzlich bin ich zwar als Unternehmer in einer anderen Branche tätig. Bin jedoch inzwischen überzeugt davon es nicht möglich ist den Job schlechter zu machen. So etwas "Live" gehen zu lassen ist schlicht und einfach unverständlich!!

Gast: Quo Vadis Bank Austria
03.11.2012 20:43
6 0

Stylish?

Eines hat EuroSig (so die interne Bezeichnung dieses Meisterwerkes) nachdrücklich bewiesen: Dieses Unternehmen (Bank?) hat ein Selbstbestimmungsrecht einer toten Kuh und ist auf Gedeih und Verderb (wohl Zweiteres) rechtlos dem First truly European Chaotenhaufen südlich des Brenners ausgeliefert. Nur zahlen darf Wien (und damit die Kunden der BA).
OnlineBanking haben die Italiener allein und gegen den Willen der Schottengasse umgesetzt - und so schaut es auch aus. Schon das Sprachwirrwarr (das durch Programmierer entstand,die gar nicht wussten, wofür sie welche Meldungen kreieren) und die kreativen Feldbezeichnungen machen es dem Anwender schwer zu glauben, dass er wirklich auf einem Rechner der UniCredit ist und nicht einer Fake-Seite auf den Leim geht.

Wie professionell die Bank auch mit Fehlern umgeht, zeigt, dass selbst 4 Tage nach dem Einsatz noch immer nicht die Aufträge bei den Empfängerbanken gelandet sind (Warum die Bank selbst von einer Notorgantisation Abstand nahm, die sie ihren Kunden empfahl [USB-Stick u.ä Medien] wird wohl niemand recht verstehen; schon gar nicht die Kunden von den wirklich seriösen Banken in Österreich, die das Pech hatten, dass Ihre Arbeitgeber sein Konto bei Unicrdit hat.

In Österreich gibt es das ZaDiG, offenbar werden wir eine Lex Unicredit benötigen. Und es gibt eine FMA, die sich bei schwerwiegenden Störungen des Zahlungsverkehrs (und die hat Unicredit sicher hervorgerufen) einschalten sollte. Die Zeit wäre reif dafür.

Antworten Gast: Inuendo
04.11.2012 20:25
1 0

Re: Stylish?

Greetings to Milano:
We all can imagine, that introuducing Eurosig in Italy was a quantum leap into the future - for Italy.
Because 5.000 years are not so long ago than 10.000.

Gast: gast1010
03.11.2012 20:00
4 0

Von der chaotischen Spaghettibank...

...zur EASYBANK gewechselt. Dort funktioniert alles und ich zahle ein Eck weniger!

Re: Von der chaotischen Spaghettibank...

easy bank find ich auch sehr gut aber man kann eine virtuelle bank mit einer herkömmlichen nicht vergleichen. bei einer hast du filialen wo du mit einem berater reden kannst u nd bei der anderen funktionert alles nur am telefon oder online. Wenn man keine beratung in der filiale braucht dann ist es ok aber ich würde eine virtuelle bank mit einer normallen nicht vergleichen.

Antworten Gast: coyote ugly
03.11.2012 20:55
5 0

Re: Von der chaotischen Spaghettibank...

Die FMA wird erst staunen, wenn sie einen Jahresabschluss von der Bank Austria haben will. Die haben noch keine Ahnung, was dort vorgeht.

ineffizienz, pfusch , unfähigkeit bei einem PRIVATISIERTEN bankinstitut???



als langjähriger presse-leser wurde ich von dieser zeitung immer dahingehend instruiert, das derlei verfehlungen nur bei staatlichen institutionen, staatlichen banken, der staatlichen verwaltung vorkam. und wenn mal eine total gute und vollkommen perfekte (weil private) firma so etwas lieferte, dann war die staatliche überregulierung schuld.

und jetzt sowas bei der privatisierten, und daher super-guten bank austria??? ich bin entsetzt!

Antworten Gast: Quo Vadis UniCredit
03.11.2012 20:47
1 0

Re: ineffizienz, pfusch , unfähigkeit bei einem PRIVATISIERTEN bankinstitut???

Die Presse hat an sich recht, die BA allerdings darf nicht mehr selbstständig entscheiden sondern steht unter strengstem Kuratel Mailands. Duce-like kommen die Befehle aus dem Umfeld eines Ghizzoni (Federico il Grande, allerdings von Preussen). Selbst die Begründungen dürfen wir nur mehr übersetzen.

Gast: Bob from accounting
03.11.2012 18:13
2 0

Wir sollten das Fiasko als Chance sehen...

... unsere Einstellung den Banken gegenüber anzupassen - wir sind Kunden und keine Bittsteller.

... unser Vertrauen in die Technik und das Internet zu überdenken - ein kleiner Bargeldvorrat daheim schadet nicht, falls Bankomat- und Kreditkarte mal nicht funktionieren.

... unser persönliches Geldmanagement zu korrigieren, wenn schon der Ausfall EINES Monatsgehaltes das Konto ins Minus drückt - ein bis drei Monatsgehälter im Plus zu sein erspart Sollzinsen.

... nur einer Bank zu vertrauen, die ihre Fehler nicht schönredet sondern dazu steht und ihre Kunden voll entschädigt - es wird sich bald zeigen, ob die BA-CA-Unicredit so eine Bank ist.

Gast: ökono-mist
03.11.2012 14:51
2 0

"NöM" und die Waldviertler denken weiter (als die meisten österreichischen Bankkunden); Unternehmenssprecher auch...


Eine - mögliche(rweise bloß vorgeschützte?) Inkompatibilität der Systeme könnte möglicherweise auch ganz andere Ursachen haben. Ursachen, die sich einer Transformation ins Werbedeutsch beharrlich widersetzen...

Was für eine solche These spräche, ist die grundsätzliche Ähnlichkeit italienischer Verhältnisse mit österreichischen...

Doch auch dazu könnte es eine Gegenthese geben, nämlich das angeborene Last-Minute-Improvisieren (man könnte auch Schlampigkeit dazu sagen) bei österreichischen und italienischen Institutionen.

P. S.: Darüber hinaus können und wollen wir nicht spekulieren. Was hülfe es denn auch, wo doch die Korruptionsstaatsanwaltschaft heillos überlastet - und die Finanzmarktaufsicht erst unlängst mit der Postkutsche übers lange Wochenende ins Waldviertel gefahren - ist...

P. P. S.: Es gilt die Unschuldsvermutung. Auch für Österreich und Italien. So seltsam das in diesen beiden Ländern auch klingen mag...

Wer jetzt das Gras wachsen hört, ist womöglich selber schuld...

Gast: CA-Kunde_seit_1975
03.11.2012 14:16
2 0

Kundenvertreibungsaktion

Wenn irgendwann einmal die Umstellung erledigt sein wird, dann kommen erst die "kundenfreundlichen" Design-Fehler - ich hab schon einige erlebt (zB unangekündigter Time-Out).

Gast: 2ru
03.11.2012 13:14
9 1

Systemumstellung

Ich habe im Lauf meines Berufslebens 2 Systemumstellungen im eigenen Unternehmen mitgemacht (das war ein internationales Unternehmen mit etwa 80.000 Angestellten).
Die Umstellungen haben weltweit stattgefunden, am Wochenende, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, um halbwegs in allen Zeitzonen ausserhalb der Geschäftszeit zu liegen.
Freitag abend Büro verlassen mit altem System,
Montag früh Büro betreten mit neuem System.
Keinerlei Anlaufprobleme, alles reibungslos.

Und ich rede von zwei fundamentalen Umstellungen, weltweit.

Und diese Fuzzis schaffen es nicht einmal in einem Pimperlland wie Österreich......in einer Woche !!!!!!
Der richtige Ausdruck dafür lautet.......
Armutszeugnis, elektronischer Offenbarungseid.
Da kann die Marketingabteilung daherwappeln, was immer sie will, Tatsache ist, dass die Typen völlig unfähig sind.

Am Montag lös ich mein Konto dort auf. Ich habe zwar keinen Schaden erlitten, aber ein kluger Mensch lässt es ja gar nicht so weit kommen.


Antworten Gast: Scherbenhaufen
03.11.2012 20:16
4 0

Re: Systemumstellung

Dachten Sie etwa, die wollten etwa die italienische EDV in der BA ??? Es läuft jetzt nicht nur alles in Italien, es läuft auch wie in Italien.
Die Itaker schaffen es in einer Milion Jahren nicht, eine ausländische Bank elektronisch zu übernehmen, siehe HVB in De und siehe Cz.

Re: Re: Systemumstellung

Immerhin haben sie es bis zum em finale geschafft.
Spaß beiseite: Ich geh davon aus dass es in den nächsten tagen besser wird. Sonst muss man halt bis zur nächsten filiale gehen...aber das glaub ich nicht. Es kann doch nicht so schwer sein ein funktionierendes edv system auf die Beine zu stellen. Früher gab es ja auch eine funktionierende online pülattform und das müssen sie früher oder später wieder hin kriegen. Meiner meinung nach

10 0

Die hohe Kunst der manipulativen Kommunikation:


"Es gibt klare Verbesserungen der Stabilität und Performance, aber wir gehen davon aus, dass wir auch in der nächsten Woche das eine oder andere Fehlerbild sehen werden", sagte er BA-Sprecher.

Hut ab, diese Formulierung muss sich jede Marketinabteilung des Landes an die Pinwand pappen.

Einen - gerade für ein Finanzunternehmen - mittleren organisatorischen Supergau, so darzustellen, ist ein Komm.technisches Meisterwerk, den Betroffenen Kunden wird diese Formulierung aber die letzte Toleranz kosten.


Gast: Gösser und Co
03.11.2012 11:06
2 6

tja ....

also mich wundert das debakel nicht. ich erzähl euch mal was interessantes: mein nachbar, bank austria fuzzi seit jahren .. 15 uhr dienstschluss, 15.50 zu hause - umziehen und dann rann an den eiskasten und ein döschen gösser (oder halt was im angebot ist) nach dem anderen. bis er schlafen geht. am weekend fängt er schon vormittag an, mittagsschlaferl und weiter gehts ... soviel zum thema ;)

Gast: ndragenta
03.11.2012 10:25
6 1

wer noch immer Kunde einer italienischen M.fiabank ist

braucht sich nicht beschweren

Antworten Gast: Super Fuzzi
03.11.2012 20:18
1 0

Re: wer noch immer Kunde einer italienischen M.fiabank ist

Seit der Übernahme durch die Italiener braucht der auch den Alkohol !!!!

Gast: klasse
03.11.2012 09:39
7 0

loggin

...nach dem loggin erscheint bei mir zur zeit eine seite, die sagt: sie sind nicht mit dem internet verbunden :)
loggout butten: sie haben sich erfolgreich abgemeldet....
bravo ba-ca
03.11.2012
9:40

Gast: Paz
03.11.2012 09:08
12 1

Traurig

Es ist bedauerlich wie die einstmals renommierte Creditanstalt Bankverein ihr Ansehen auf das Spiel setzt.
Derartige Pannen sind bei diversen Softwareumstellungen bisher noch nie vorgekommen.
Es ist auch kein Wunder, es werden gute Unternehmen an das Ausland zu Lasten der Bürger verscherbelt.
Die damalige kleine Bank Austria (rot) hat auf einmal die größere CA (schwarz) übernommen und wurde diese in der Folge von der Unicredit gekauft.
Inwieweit dies mit rechten Dingen zugegangen ist, ist heute noch schleierhaft!!

 
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Hobbyökonom