"In Österreich ist nicht mal Nachdenken erlaubt"

21.12.2012 | 18:39 |  MATTHIAS AUER UND JAKOB ZIRM (Die Presse)

Die unbegründete Angst vor Schiefergas bringt Europa 20 Jahre Wettbewerbsnachteil, warnt OMV-Chef Roiss. Lagert genug Gas im Schwarzen Meer, baut die OMV die Gaspipeline Nabucco West zur Not auch allein.

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Die Presse: Die Internationale Energieagentur erwartet, dass die USA zum weltgrößten Ölproduzenten und Nettogasexporteur werden. Alles dank der Vorkommen im Schiefergestein. Verpasst Europa eine Energierevolution?

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Gerhard Roiss: Ich glaube, dass Europa energiepolitisch in eine Sackgasse geraten ist. Amerika und Asien haben eine klare, langfristige Ausrichtung. Die EU ist nicht in der Lage, eindeutige Prioritäten zu setzen. Das ist ein Problem, das weit über die Energie hinausgeht. Es geht hier auch um den globalen Wettbewerb. Europa hat nicht nur die höchsten Lohnstückkosten sondern auch die höchsten Energiekosten.

Jaap Huijskes: Das ist nicht über Nacht gekommen. Amerika hat diese Entwicklung in die Energieunabhängigkeit vor 20 bis 30 Jahren eingeleitet. Das Problem ist, dass viele Leute verängstigt sind, wegen dem, was am Anfang in den USA passiert ist. Aber wir sind heute auf einem ganz anderen technischen Stand. Die Entwicklung in der Branche ist oft nicht sichtbar. Der Stephansdom ist fünf Kilometer von hier entfernt. Wir können heute so genau bohren, dass wir von hier die Türklinke der Krypta treffen.

Kann man deshalb auch Schiefergas ohne Umweltgefahr fördern?

Huijskes: Als Ingenieur ist die Antwort eindeutig: Ja. Es ist technisch sehr schwierig, aber nicht so viel anders als das, was wir täglich machen. Man muss einfach sicherstellen, dass es kein Leck gibt, bevor man mit dem berüchtigten Fracking beginnt. Und auch das gibt es in der Industrie seit 70 Jahren. Worüber ich mich wirklich ärgere ist, wenn behauptet wird, dass das Grundwasser verschmutzt wird. Zwischen der Schicht, wo man frackt, und dem Grundwasser liegen 3500 Meter Gestein. Es ist physikalisch einfach nicht möglich, dass es hierbei zu einer Verschmutzung kommt.

Sie sagen, Europa ist in einer Sackgasse, auch weil es beim Thema Schiefergas zu sehr zaudert. Warum hat sich die OMV dann vom Schiefergasprojekt im Weinviertel zurückgezogen?

Roiss: Wir haben dem Land angeboten, Schiefergas zu fördern. Die Bevölkerung hat sich dagegen entschieden. Das akzeptieren wir. Für uns ist das kein Problem. Wir haben genug Möglichkeiten, Schiefergas zu fördern, wenn wir das wollen.

Ist der Plan, gemeinsam mit der Universität Leoben eine umweltfreundliche Förderung von Schiefergas zu entwickeln, auch gestoppt?

Roiss: Ja. Ich bedaure sehr, dass man es in Österreich nicht schafft, zumindest Probebohrungen abzuwarten. Wenn ich sogar dafür jahrelange Umweltverträglichkeitsprüfungen brauche, dreht man so nicht nur Schiefergas ab, sondern auch die technologische Entwicklung. Es ist schade, wenn ein Land sagt: Ich erlaube nicht einmal mehr das Nachdenken.

Was wird dieses Zögern bei Schiefergas Europa letztlich kosten? Laut IEA wird Gas in den USA künftig um zwei Drittel billiger sein als in Europa.

Roiss: Man sieht schon jetzt, dass die USA in ihren Kraftwerken Gas statt Kohle verbrennen. Die Kohle kommt nach Europa und treibt den CO2-Ausstoß nach oben. Die USA holen sich so einen Wettbewerbsvorteil für mehr als 20 Jahre. Der stille Abschied der Industrie aus Europa hat schon begonnen. Das ist eine Tragödie. Man kann nicht nur ökologisch diskutieren, man muss auch nachdenken, was es für die Wettbewerbsfähigkeit bedeutet, wenn man nur noch Windräder baut. Die Diskussion ist zu einseitig und kurzsichtig.

Zwei Drittel der Felder der OMV sind sehr alt. Seit Sie die Exploration übernommen haben, hat die OMV die Öl- und Gasreserven stark ausgebaut. Warum funktioniert es plötzlich?

Huijskes: Eines der besten Dinge, die mir mein Vorgänger hinterlassen hat, war ein Führungsteam, das knapp vor der Pensionierung stand. So konnte ich eine neue Mannschaft aufbauen. Wir sind jetzt auch ein bisschen mutiger als früher. Zudem haben wir im Vergleich mit ganz Großen wie Shell oder Exxon Vorteile: Viele Projekte, die ihnen zu klein sind, sind für uns interessant. Und wir sind weniger furchteinflößend. Wenn wir zu Verhandlungen mit nationalen Ölfirmen kommen, sind es nicht die Amerikaner, die in die Stadt einfallen. Es bin nur ich mit einer Sachertorte.

Laut Transparency International sind die meisten ölreichen Länder auch in Korruptionsrankings ganz oben zu finden. Sind Sie schon damit in Berührung gekommen? Oder hat die Sachertorte immer gereicht?

Huijskes: Ich war persönlich nie mit Korruption konfrontiert. Und wenn ich es wäre, würde ich einfach woanders hingehen. Das ist nicht der Weg, wie wir Geschäfte machen. Ich bringe nur die Sachertorte. Wir haben schließlich einen Ruf zu verlieren.

Nehmen wir das Beispiel Libyen. Das Regime Gaddafi hat jahrelang von den Ölmillionen profitiert. Muss eine Ölfirma zwangsläufig dorthin gehen, wo politische Strukturen nicht ideal sind?

Huijskes: Es gibt Länder, in denen die Strukturen mit Europa einfach nicht vergleichbar sind. Dort können wir nur in unserer Einflusssphäre darauf achten, dass wir korrekt handeln. Wir können aber keine Regierungen ändern. Das sollten wir auch gar nicht probieren. Wenn ich 350.000 Fass am Tag von der Küste von Monaco fördern könnte, wäre das der Ort, wo ich hingehen würde.

Herr Roiss, wir haben noch einen Satz aus unserem Gespräch vor einem Jahr, den wir Ihnen gern vorlesen würden. Sie sagten damals: „Wir brauchen Nabucco und ich werde dafür kämpfen.“ Seither ist einiges passiert. Was ist der heurige Satz?

Roiss: Es ist die gleiche Antwort: Wir brauchen Gas in Europa. Das ist bekannt. Heute wissen wir aber, dass wir im Schwarzen Meer selbst große Gasvorkommen haben. Daher hat sich der Schwerpunkt unseres Interesses von Aserbaidschan in diese Region verlagert. Deswegen habe ich auch die verkürzte Variante der Nabucco – die Nabucco West – ins Spiel gebracht.

Das heißt, Sie würden die Gaspipeline Nabucco auch allein bauen?

Roiss: Wir sind keine Pipelinefirma. Aber für das Gas, das wir im Schwarzen Meer fördern wollen, brauchen wir eine Pipeline, um es zu den Kunden zu bringen. Ab 2014 wissen wir, wie viel Gas in Rumänien ist. Dann wissen wir auch, ob eine kleine Pipeline innerhalb Rumäniens reicht, oder ob wir ein Rohr bis nach Mitteleuropa brauchen. Der Wert von Nabucco ist die internationale Trasse, die von den beteiligten Ländern unterstützt wird. Diese wird in jedem Fall bestehen bleiben.

Zu den Personen

Gerhard Roiss ist seit April 2011 Vorstandsvorsitzender der OMV. Zuvor war der 60-Jährige Marketingvorstand des Konzerns.

Jaap Huijskes ist seit April 2010 Explorationsvorstand der OMV. Der Holländer war zuvor bei Shell für weltweite Großexplorationen zuständig.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.12.2012)

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153 Kommentare

Re: Re: Es ist völlig egal,

at der Konsument etwas von ihren Angaben?
nein

hat die Volkswirtschaft etwas davon? hell yeah.

Re: Re: Re: Es ist völlig egal,

w a p p l e r

Re: Re: Re: Re: Es ist völlig egal,

welch lyrisch formulierte Entgegnung

"Das ist eine Tragödie"!

Nach der VOEST sagt jetzt also auch die OMV Europa und besonders Österreich Ade und lässt hier alles einfach auslaufen! In die Zeitung kommen aber nur die ganz Großen, vom "stillen Abschied der Industrie aus Europa" merkt man im Moment noch nicht viel. Die Zukunftsaussichten für Europa bestehen aber damit nur in immer weniger Arbeitsplätzen. An der Sachgüterproduktion, die damit verloren geht, hängen ja auch die vielen Dienstleistungsarbeitsplätze, es kann ja kein Volk davon leben, dass sich die Leute gegenseitig massieren oder beraten, wenn die Industrie einmal weg ist, gibt es nur mehr immer größere Armut!

Der Weg, den unsere Gesellschaft jetzt geht, bietet unseren Kindern keine Zukunft, er führt zu nichts anderem als zu Not und Verzweiflung!

Re: "Das ist eine Tragödie"!

um es ganz klar zu sagen, es war zu erwarten. Das Problem ist, als wir das gesagt haben, hat es keiner geglaubt.
Es ist eine einmalige Chance Entwicklungen und Erfindungen aus der Taufe zu heben die schon lange in der Schublade liegen. Sie gehen immer dahin wo mehr Gewinne zu erwarten sind. Das ist einmal so. Aber andererseits hinterlassen sie ein hirachisch gewachsenes Wissen, dass sie nicht mitnehmen können, nämlich das eines ganzen Volkes. Das Beispiel der Chinesen ist hier bezeichnend dafür. Die kaufen Firmen, nach einer gewissen Zeit werden sie zugemacht, das Wissen nach China transferiert. Zurückbleiben Menschen die jederzeit eine Weiterentwicklung betreiben könnten.
Das Vakuum das hier hinterlassen wird, ist gleichzeitig eine unglaubliche Chance die so leicht nicht wieder kommt. Die die gehen, sollten davor viel mehr Angst haben als die, die bleiben.
Es ist nur die Chance zu nutzen.

Die Energiekosten sinken nur bei dezentraler Energieversorgung

andernfalls man ewig politisch verfilzte Oligopole hat die frech außerhalb der Rechtsordnung agieren können


Re: Die Energiekosten sinken nur bei dezentraler Energieversorgung

Ideologid.

Re: Die Energiekosten sinken nur bei dezentraler Energieversorgung

sagen auch Studien wie z.b von Lazard zur LCOE bitte googeln und sich selbst eine Meinung bilden und einfach den Konzernen keinen Glauben! Aber wer sich seine Energie und sein Essen selbst produziert zahlt keine Steuern bzw bringt dem Shareholder keine Rendite...

es ist ok etwas zu fürchten, was man nicht versteht

es gibt eine nette liste von über 160 Peer reviewed paper und Studien die zum Schluss kommen, fracken sei ungefährlich

die Universität Leoben hat den standpunkt, fracken sei ungefährlich

die Gesellschaft Nord-und südamerikanischer Geologen sagt, fracken sei ungefährlich

aber Youtube und ein pseudo"Dokumentar"Film sind anderer Meinung.

wem glaubt der Österreicher? "Gstudierte" oder Youtube?

Re: es ist ok etwas zu fürchten, was man nicht versteht

ja,ja die Studien,
laut Studien,sind auch die AKWs oder die Ölplattformen sicher und
die ganzen Zwischenfälle hätten einfach nicht passieren dürfen,theoretisch,
ABER wesentliche Aspekte können nicht vorhergesagt und damit in solche Studien mit einberechnet werden,nämlich MENSCHLICHES VERSAGEN oder UMWELTKATASTROPHEN.
Mit den Gewinnen werden vorwiegend die Aktionäre bedient,die Verluste zahlt der Steuerzahler.


Re: Re: es ist ok etwas zu fürchten, was man nicht versteht

übrigens, in "Hydraulic fracturing 101" wird eine risikoberechnung durchgeführt - von wegen geht nicht...

Re: Re: es ist ok etwas zu fürchten, was man nicht versteht

dann darf keine pharmafirma in osterreich existieren, Düngemittelfabriken, Werkstätten, aliminiumhutten, Bergwerke...

sie dürfen nie wieder Auto fahren (konnte ja bei 130 km/h kaputt werden), in den Urlaub fliegen...

dann durfen keine Gasleitungen mehr in betrieb sein, konnten ja kaputt gehen, keine Müllverbrennung, kein GAR NIX!

In Österreich ist nicht mal Nachdenken erlaubt"

Zusammenfassung:
1. die Technologiefeindlichkeit hat nichts mit der Feindlichkeit gegen Technik zu tun sondern kommt schlichtweg aus Erfahrung in der Vergangenheit. Wenn in einem AKW in Japan so einfache Dinge nicht funktionieren wie die Speisewasserpumpenversorgung die man unbedingt redundant aufbauen muß, dann stellt sich die Frage was ist mit den anderen AKW`s.
2. Die AKW`s in Frankreich stehen im Rhonetal, es wandert jedes Jahr ein paar Millimeter auseinander.
3. heute ist zu lesen, dass in einem AKW in Schweden festgestellt hat, die Notstromversorgung nicht funktioniert.
4. die Auswirkungen von Thernobyl auf Europa sind bis heute noch nicht absolut geklärt.
5. Das AKW Krümmel mußte vom Netz genommen werden. Feststellung überpropotionale Zunahme an Leukämie bei Kindern.
6. Es gibt Patente die das sogenannte Chinasyndrom verhindern können. Bis jetzt hat es meines Wissens niemand verwendet. http://www.patent-de.com/20070823/DE102004033701B4.html
7. Die Betreiber sind selbst schuld an der Antiparthie gegen AKW`s da Störfälle zum Teil nicht gemeldet werden. Viele dieser Störfälle sind für den Betrieb völlig ungefährlich, das muß man auch sagen.
8. Die Minderung von Stromkosten für den Einzelnen ist nur mit einer Dezentralisierung möglich. Die Erfindungen dazu sind da. Es ist ein Ratioeffekt bei den Betreibern, desto mehr Stromeinsparung betrieben wird, desto teurer wird der Strom. Es ist also kupft wie gsprungen.
Das zu durchbrechen, nur Dezentral möglich.

Re: In Österreich ist nicht mal Nachdenken erlaubt"

Acht schwachsinnige Statements auf einen Schlag ist schon eine besondere Leistung!

rhetorikkurs empfohlen

ein papagei gibt mit 12 wörtern bessere interviews als die peinlichen typen.

Antitechnologische Verblödung

Jahrzehntelange technologiefeindliche Verblödung, von Antikernkraft über Antigentechnik bis Antischiefergas trägt früher oder später ihre Früchte.
Die Kernkraftwerke stehen mit 10 Stück in der Schweiz und die Schweizer samt ihren so "verantwortungslosen" Politikern leben auch noch. Wir aber blechen mehr und mehr für Strom, der in Frankreich mit seinen 60 AKWs nur ein Viertel dessen kostet wie in Österreich.

die schweiz hat aber schon beschlossen ...

alle atomkraftwerke auslaufen zu lassen und auch keine neuen mehr zu bauen.

Re: Antitechnologische Verblödung

Tschernobyl, Fukushima, Three Mile Island. Wieviele hättens denn noch gerne?

Und so ganz nebenbei. Auch wenn die Technik noch so ausgereift ist, die Menschen die die Maschinen bedienen sind immer das größte Sicherheitsrisiko dabei.

Re: Re: Antitechnologische Verblödung

haben Sie jemals den Bericht der WHO zu Tschernobyl gelesen? Ganz offenbar nicht! Anzahl der Opfer in Fukushima? In Three Mile Island? Fakten stören offenbar beim Fürchten.

Re: Re: Re: Antitechnologische Verblödung

Allerdings können Sie zu jeder dieser Studien auch die entsprechende gegenteilige lesen. Was soll man also noch glauben? Alles unter dem Titel "wisenschaftlich". Das zeigt so ganz nebenbei auch das Niveau dessen, was man heutzutage unter "wisschenschaftlich" versteht. A priori glaubwürdig sind solche Studien kaum mehr.

Re: Re: Re: Antitechnologische Verblödung

Und nochwas: Was die WHO zu Tschernobyl schreibt können sie in die Tonne schmeißen. Solange die Russen die tatsächliche Anzahl der Opfer geheim hält, wird diese auch nie jemand wissen.

Re: Re: Re: Antitechnologische Verblödung

Ähem. Das ist jetzt aber nicht ihr Ernst oder? In Tschernobyl gabs keine Opfer? Und in Fukushima auch nicht? Zählt nur wer direkt bei der Katastrophe draufgegangen ist? Was ist mit den Leuten die in Tschernobyl zum Aufräumen reingscheschickt wuden und irgendwann später an Krebs starben? Gleiches gilt für Fukushima. Und bitte alle Spätfolgen mit einberechnen.

Und dass die Gegenden für die nächsten zig tausend Jahre verstrahlt sind ist wahrscheinlich auch Nebensache oder?

Bin gespannt ob sie auch noch so deppert daherreden wenn irgendwo mitten in Europa ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt.

Und "billig" ist der Atomstrom auch nur deshalb weil man sich um die Entsorgung der Abfälle nicht schert. Siehe Gorleben. Nach 30 Jahren undicht. Bezahlen darf das natürlich der Steuerzahler.

Ich bin wahrlich kein Feind von Technik. Aber manche Technologien hat man nicht im Griff. Beispiele habe ich drei genannt. Aber wenn einem ein paar hundertausend Menschen (direkt und Spätfolgen) egal sind, dann, ja dann, ist Atomenergie natürlich sicher.

Re: Re: Re: Re: Antitechnologische Verblödung

dann nennen Sie mir eine Technik, die ebenso lang in Gebrauch ist wie die Kerntechnik und die weniger Opfer gefordert hat.

Re: Re: Re: Re: Re: Antitechnologische Verblödung

Gießkannen vielleicht? Die gibts sogar viel länger. Worauf bitte wollen sie hinaus?

Wenn ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt dann gehen wahrscheinlich tausende Leute sofort drauf und ein paar Millionen durch Spätfolgen. Der radioaktive Dreck wird je nach Wetterlage günstig oder ungüstig verteilt. In Fukushima hatte Japan ganz einfach nur verdammtes Glück im Unglück, daß der Wind aufs Meer hinaus geweht hat.

Aber wozu verschwende ich hier eigentlich meine Zeit. Sie wollens ja sowieso nicht verstehen.

Re: Re: Re: Re: Re: Antitechnologische Verblödung

Wasserkraft länger in gebrauch und weit weniger Opfer

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Antitechnologische Verblödung

und trotzdem protestieren die Wiener grünen gegen ein Wasserkraftwerk in Tirol

Ich denke, mit der Leitung der OMV könnte man jeden tüchtigen Volksschüler betrauen

In diesem Unternehmen kann man nichts falsch machen. Öl und Gas wird dringend benötigt.

Sinken die Gewinnen kann man beliebig die Gas- Bezin- und Heizölpreis erhöhen.

Re: Ich denke, mit der Leitung der OMV könnte man jeden tüchtigen Volksschüler betrauen

"...mit der Leitung der OMV könnte man jeden tüchtigen Volksschüler betrauen."

Das heißt, SIE hätten nicht einmal als Nachtportier eine Chance!!!

Die Gas- Benzin- und Heizölpreise beliebig erhöhen, können Sie nur, wenn Sie keine Konkurrenz haben !!!

Die ÖMV

lebt von Öl und Gas, also kommen diese Argumente. Mich als Laien überzeugen sie nicht.
ich glaube der zukünftige Wettbewerbsvorteil wird bei denen liegen, die nachhaltig Energie erzeugen können.

Re: Die ÖMV

Ignoranz auch. es gibt eine nette liste von über 160 Peer reviewed paper und Studien die zum Schluss kommen, fracken sei ungefährlich

die Universität Leoben hat den standpunkt, fracken sei ungefährlich

die Gesellschaft Nord-und südamerikanischer Geologen sagt, fracken sei ungefährlich

aber sie, Youtube und ein pseudo"Dokumentar"Film sind anderer Meinung

Re: Re: Die ÖMV

In den meisten Fällen steht bei diesen wissenschaftlichen Studien das zu erreichende Ergebnis jedoch von Anfang fest und wenns dann doch nicht passt, gerät es eben in die Schublade, denn wie heißts so schön wer zahlt schafft an!

Re: Re: Re: Die ÖMV

woher wollen sie das wissen?

ist ihnen das Statement einer heimischen (!) Fachuniversität egal, oder wird die auch vom Bösen bezahlt?

was brauchen sie, um sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen? Soll Greenpeace öffentlich ihren Irrtum bekunden?
vorher friert die Hölle zu....

Re: Die ÖMV

das sehe ich genauso

weinviertel

bleibt weinviertel ... nicht alles muss man opfern

investiert lieber in bildung und in nachhaltige energie, dann brauchen wir das zeugs nicht.

und sollte die situation weltweit so schlimm werden, dass es nur mehr ums nackte ueberleben geht, koennen wir dieses zeug noch immer rauf holen.

btw, warum legt die omv die technologien fuer sauberea fracking nicht einfach offen. dann koennte man gutachten erstellen lassen und das pruefen. so kann man nur glauben ...

Re: weinviertel

Das liebliche Weinviertel wurde längst schon geopfert:
Das ehemals schöne und reizvolle Land hat jetzt schon die größte aller Landschaftszerstörungen, die es je gab über sich ergehen lassen müssen.
Von dem weiten Land ist durch die grünen Idioten u. die schwarze Gier fast nichts mehr übrig geblieben.
Ein paar Aufrechte kämpfen zwar noch dagegen an, die stehen aber auf verlorenem Posten solange die Raiffeisenmafia, die EVN und die anderen korrupten windigen Gauner mit den kriminell hohen Subventionen, die uns durch ein korruptes Ökostromgesetz aus der Tasche gezogen werden, jeden Widerstand niederwalzen können. Schau dich einmal um in der Gegend zwischen Mistelbach u. Zistersdorf.
Dort willst du nicht einmal mehr als Toter über einen Zaun gelegt werden.
Zu verdanken haben wir den Wahnsinn unserem verlogenen Milchbubi von Wirtschaftsminister und den Windkraftlobbyisten Pernkopf u. Pröll,
zusammen mit ein paar versoffenen und schwachsinnigen Bürgermeistern.
GottseiDank sind die Tage dieser korrupten Partie schon gezählt.

Re: weinviertel

weil es die Technologie für sauberes fracking noch nicht gibt,
es kann nie garantiert werden,dass nicht doch ein Leck entsteht

Re: Re: weinviertel

doch. vorher mit Packer auf 150 Bar Abdrücken.
fällt der Druck nicht, ist's dicht.

danach mit (Hausnummer) 120 Bar fracken.

wo ist ihr Problem?

submersible,

sie scheinen ja ein technokratischer fachidiot zu sein - gan wie der roiss.

Re: submersible,

ich erkläre ihnen bloß, wie man das wissen kann - haben sie ein gegenargument?

es ist in Ordnung und sogar wichtig, kritische fragen zu stellen. doch sollte man sich auch mit einer (fachlichen) Antwort zufrieden geben!

oder erklären sie ihrem Mechaniker, wie er ihr auto wartet, mit dem sie 130km/h fahren? sie Vertrauen ihm ihr leben an!

und mich grundlos zu beleidigen zeugt vom ihren Niveau.

BTW, weder roiss noch huiskjiess oder so sind vom Fach, ersterer kommt von der Raffinerieseite und zweiterer ist laut Lebenslauf im Internet eher von der BWLseite (Les ich so aus dem inet heraus, vlt. falsch)

deshalb bin ich bitte ein größerer... technokrat. wenn das heißt, ich habe mehr Ahnung davon als sie und kann eher ein Urteil dazu abgeben, bin ich sogar gerne ein technokrat.

solange sie sogar Universitäten mißtrauen, kann ihnen niemand mehr helfen. sie glauben, was sie glauben wollen. sie glauben, was ihnen passt. und von solchen Fanatikern halte ich nichts.


ich habe mehr Ahnung davon als sie ...

woher sie diese meinung nehmen? kann doch nur auf arroganz beruhen?

und arroganz ist gefährlich - denn sie ist schnell und dumm.

Gewinn

Wenn die OMV ordentlich gewirtschaftet und nicht mit der Nabucco pipeline ein Milliardengrab geschaffen hätte, stünde sie jetzt tip-top da.

Dann wäre auch so eine fragwürde Technik gar nicht notwendig!

Sie haben offensichtlich nicht verstanden,

wovon die Rede ist.

Re: Sie haben offensichtlich nicht verstanden,

Na warum geht es denn schon groß?

Die OMV ist klamm bei Kasse und versucht jetzt verzweifelt im Inland, wo ja genug "politische Anschieber" vorhanden sind, Geld zu verdienen.
Und das war meine Meinung dazu!

Technischer Fortschritt...

...wäre der Abschied von Öl und Gas. Was passiert eigentlich wenn der letzte Tropfen Öl / Gas gefördert wurde? Ich war Anfang des Jahres in den USA, unglaublich welche Werbebudgets die Öl und Gaslobby dort in Werbespots investiert. Auf allen Sendern in jedem Werbeblock mindestens einmal ein "American Energy for American People" Spot.

Sozialistisch heißt nicht sozial!

Das hat man bei der "Roten" BAWAG erkennen müssen, das ist bei der tiefroten OMV nicht anders.

Re: Sozialistisch heißt nicht sozial!

"...bei der tiefroten OMV nicht anders."

Sie sind einige Jährchen hinten !!!

Die Republik hat nur mehr 31,5 % der OMV-Aktien, der größte Teil ist im Streubesitz.
Schauen Sie sich den Vorstand der OMV an, 2 Österreicher, ein Engländer, ein Deutscher und ein Holländer, alles kompetentere Leute und sicher keine ständigen Parteischwadronierer wie Sie!

http://www.omv.at/portal/01/at/omv_at/Ueber_OMV/Konzerninformation/Vorstand

Re: Re: Sozialistisch heißt nicht sozial!

Und was ist darunter?

Alles tiefrot bis zum Portier!
Klima, Ruthensdorfer und Einem haben die OMV als "Rote Kaderschmiede" bezeichnet, das sagt schon alles.
(Und nicht die ÖBB)

Re: Re: Re: Sozialistisch heißt nicht sozial!

"...Klima, Ruthensdorfer und Einem..."

Ich sagte ja, dass Sie 20 Jahre hinten sind!

Re: Sozialistisch heißt nicht sozial!

"...bei der tiefroten OMV nicht anders."

Sie sind einige Jährchen hinten !!!

Die Republik hat nur mehr 31,5 % der OMV-Aktien, der größte Teil ist im Streubesitz.
Schauen Sie sich den Vorstand der OMV an, 2 Österreicher, ein Engländer, ein Deutscher und ein Holländer, alles kompetentere Leute und sicher keine ständigen Parteischwadronierer wie Sie!

http://www.omv.at/portal/01/at/omv_at/Ueber_OMV/Konzerninformation/Vorstand

Re: Sozialistisch heißt nicht sozial!

"...bei der tiefroten OMV nicht anders."

Sie sind einige Jährchen hinten !!!

Die Republik hat nur mehr 31,5 % der OMV-Aktien, der größte Teil ist im Streubesitz.
Schauen Sie sich den Vorstand der OMV an, 2 Österreicher, ein Engländer, ein Deutscher und ein Holländer, alles kompetentere Leute und sicher keine ständigen Parteischwadronierer wie Sie!

http://www.omv.at/portal/01/at/omv_at/Ueber_OMV/Konzerninformation/Vorstand

Re: Sozialistisch heißt nicht sozial!

"...bei der tiefroten OMV nicht anders."

Sie sind einige Jährchen hinten !!!

Die Republik hat nur mehr 31,5 % der OMV-Aktien, der größte Teil ist im Streubesitz.
Schauen Sie sich den Vorstand der OMV an, 2 Österreicher, ein Engländer, ein Deutscher und ein Holländer, alles kompetentere Leute und sicher keine ständigen Parteischwadronierer wie Sie!

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