Thema: Alpine-Pleite

Alpine-Pleite kostet spanische Mutter über eine Milliarde

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Die Pleite in Österreich hat FCC tief in die roten Zahlen gerissen. Der spanische Baukonzern hält trotzdem an seinen Zielen fest.

Gutachter: Alpine bereits 2010 vor der Insolvenz

Alpine / Bild: REUTERS
Eine Wiener Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ortet Ungereimtheiten in den Jahresabschlüssen des insolventen Baukonzerns.|21 Kommentare

Alpine-Pleite: Acht von zehn Mitarbeitern haben Arbeit

AlpinePleite Acht zehn Mitarbeitern / Bild: (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
3919 der 4905 betroffenen Beschäftigten haben wieder einen Job, für die restlichen Mitarbeiter werden Arbeitsstiftungen eingerichtet. Den Insolvenzfonds kostet der Untergang des Baukonzerns mehr als 70 Millionen Euro.|6 Kommentare

Steiermark: K.E.M. Bau übernimmt Alpine-Tochter

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Auf den meisten steirischer Alpine-Baustellen kann unn weiter gearbeitet werden. Die Übernahme durch Hinteregger ist zuvor geplatzt.

Granit kauft steirische Alpine-Tochter Klöcher

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Ein Teil der Baustellen und 160 Jobs seien vorerst gesichert, teilte der Masseverwalter mit.

Früherer Alpine-Finanzchef: Schon 2012 fast pleite

Früherer Alpine-Finanzchef: Schon 2012 fast pleite / Bild: REUTERS
Der spanischer Mutterkonzern FCC half im Juni 2012 erst im zweiten Anlauf mit einer Geldspritze von 115 Millionen Euro aus.

Übernahme der Alpine Steiermark gescheitert

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Die Baufirma Hinteregger übernimmt die Alpine-Niederlassung doch nicht. Findet sich kein neuer Interessent, könnte sie zerschlagen werden.

Alpine-Pleite: Anleger ziehen gegen Manager vor Gericht

Alpine-Logo / Bild: EPA
Nach der Pleite des Baukonzers wollen Anleger ihr Geld via Gericht zurückholen. Der Vorwurf: Alpine-Manager sollen Zahlen geschönt haben.

Alpine-Pleite: Universale geht an Bahnbau Wels GmbH

Die Bautochter mit 150 Mitarbeitern und zuletzt rund 25 Millionen Euro Jahresumsatz wechselt den Eigentümer.

Alpine-Töchter werden zu Schnäppchen

Der Verkauf von Hazet Bau und Schauer brachte knapp fünf Millionen Euro. Die Firma, die 400 Mitarbeiter beschäftigt, wechselt Gerhard Weinhofer

Erste Alpine-Töchter verkauft

Die Verkäufe von Hazet Bau und Schauer Eisenbahnbau spielten fünf Millionen Euro ein. Rund 400 Mitarbeiter haben neue Arbeitgeber.

Alpine-Baustellen: „Jedes Projekt einzeln anschauen“

Nicht immer muss ein aufwendiges neues Ausschreibungsverfahren sein, sagen Experten. Mitunter kann die Neuvergabe auch rascher gehen.

Österreich geht es relativ gut – mit Betonung auf relativ

Laut Wirtschaftsbericht geht es Österreich „im Vergleich“ ganz gut. Bei der Präsentation gaben sich die zuständigen Minister betont wahlkampflustig.

Alpine-Anleihen: Leere Kilometer vermeiden

Schadenersatzansprüche gegen den Emittenten anzumelden, bringt derzeit wenig. Gegen Dritte, etwa Banken, könnte das erfolgversprechender sein.

Wirtschaftskrise liefert dem Pleitegeier in Europa fette Beute

Die Kreditversicherer Euler Hermes und Prisma erwarten heuer ein Fünftel mehr Unternehmenspleiten in der Eurozone. Auch in Österreich müssen mehr Firmen den Gang zum Konkursrichter antreten.

Alpine: Ist auch nach Verkauf eine Neuvergabe nötig?

Nicht einmal bei einem Share Deal ist die Weiterführung der Aufträge immer gesichert. Subunternehmer können eventuell eine Baustelle weiterführen.

Alpine Holding wird geschlossen

Laut dem Österreichischen Verband Creditreform ist eine Sanierung des Baukonzerns weder geplant noch möglich.

Eine verlustig gegangene Alpine-Tochter

Ein Tochterunternehmen des Baukonzerns Alpine wurde vor Kurzem von der spanischen Mutter herausgelöst. Jetzt soll die Transaktion rückgängig gemacht werden.

Alpine Bau GmbH: Konkurs statt Sanierung

Der Sanierungsplan ist gescheitert, die Quote für die Gläubiger sinkt unter zehn Prozent.

Haselsteiner: „Alpine-Pleite war seit einem Jahr klar"

Die Insolvenz der Alpine kommt allen anderen Bauunternehmen zugute, sagt Hans Peter Haselsteiner, der ehemalige Vorstandschef der Strabag.

Auffanglösung für Hälfte der Alpine-Arbeiter

Von den betroffenen 4900 Alpine-Mitarbeitern liegen für 2600 Lösungen auf dem Tisch.

Alpine: Hundstorfer hält bereits 2600 Jobs für gesichert

Der Gläubigerausschuss dürfte zwei neuen Regionallösungen zustimmen. Von den Arbeitern dürften sehr viele weiterbeschäftigt werden, so der Minister.

Alpine: Regionale Lösungen für Tirol und Salzburg erreicht

Die Hans Bodner Baugesellschaft hat ein Angebot für Baustellen der Alpine in Tirol sowie den Industriebau in Salzburg gelegt. Der Tiefbau in Salzburg soll an die G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft gehen.

Alpine: Habau, Swietelsky und Hinteregger dürfen übernehmen

Der Gläubigerausschuss nahm die Angebote der drei Baufirmen an. 1800 Arbeitnehmer dürfen auf Weiterbeschäftigung hoffen.

Strabag prüft Kauf der gesunden Alpine-Teile

Der größte heimische Baukonzern hat sein Interesse an allen Beteiligungen, Tochterfirmen, Asphaltmischwerken sowie den 1200 inländischen Baustellen des insolventen Konkurrenten angemeldet.

Alpine: Habau, Swietelsky und Hinteregger im Rennen

Der Insolvenzverwalter hat für mehrere Regionen in Österreich Auffanglösungen gefunden. 1800 Mitarbeiter können aufatmen.

Alpine: Aufteilung der offenen Baustellen in Zielgerade

Schon nächste Woche könnte auf den ehemaligen Alpine-Baustellen weitergearbeitet werden.

Strabag möchte Alpine-Töchter kaufen

Der Baukonzern Strabag hat Interesse an den Alpine-Töchtern Hazet Bau, Universale Bau und ARB Holding.

Alpine: Wie es nach der Pleite weitergeht

Nach der Schließung des insolventen Baukonzerns Alpine wackeln mindestens 4900 Jobs in Österreich. Wie Betroffene am besten vorgehen, erklärt "Die Presse".

Alpine-Mitarbeiter: „Wütend, enttäuscht und traurig“

Das von der Regierung geschnürte 1,5 Milliarden Euro schwere Konjunkturpaket komme zu spät, kritisiert die Belegschaft des insolventen Baukonzerns Alpine.

Leitl: "Entwarnung für 90 Prozent der Alpine-Arbeitnehmer"

Der Kammerpräsident sieht Probleme nur "für einige Hundert" Alpine-Beschäftigte. In einigen Bundesländern zeichnen sich bereits Lösdungen ab.

Alpine: Kurioses Auslandsgeschäft in China

Der Baukonzern Alpine ist in der Offshore-Leaks-Datenbank aufgetaucht. Es geht um den Bau einer Autobahn in China.

Alpine-Zerschlagung: Gläubiger schauen durch die Finger

Die Gläubiger dürften unter zehn Prozent ihrer Forderungen erhalten, Zeichner der Anleihen möglicherweise gar nichts, fürchtet der Kreditschutzverband.

Alpine-Betriebsrat: "Ich habe das Beste daraus gemacht"

Die Einstellung der Zahlungen kam für ihn "enorm überraschend", aber bei einem guten Controlling hätten die Defizite schon vor Jahren auffallen müssen.

Bei Alpine beginnt der Ausverkauf

Nach dem Scheitern der Auffanglösung wird der Konzern zerschlagen, die Baustellen sollen einzeln von kleineren Firmen weitergeführt werden.

Keynesianisches Löchergraben

Panik-Konjunkturprogramme wie das jetzt geplante haben meist nur eine Wirkung: mehr Staatsschulden.

Insolvente Alpine wird geschlossen

Die Rettung des zweitgrößten Baukonzerns Österreichs ist gescheitert. Die regionale Bauwirtschaft soll nun "möglichst viele Baustellen und Arbeitnehmer" der Alpine übernehmen.

Alpine-Pleite: Mutterkonzern sichert sich Alpine Energie

Tochter wurde der Alpine-Konkursmasse entzogen. Die spanische Mutter FCC behält damit das beste Stück für sich.

Alpine: Banken kommen mit blauem Auge davon

Die Auswirkungen der Alpine-Pleite auf die Banken sind gering. Die größten Kreditgeber sind Bank Austria und Erste Bank. Diese können aber einen Teil der Alpine-Risken auf den Steuerzahler abwälzen.

Alpine-Pleite gefährdet 1000 Zulieferer-Jobs "ernsthaft"

Der Masseverwalter spricht mit der heimischen Bauindustrie und nicht nur mit Porr. Die Insolvenz bringt in 80 Firmen zahlreiche Arbeitsplätze in Gefahr.

Alpine: Anlegerklagen sind sinnlos

Mit der Alpine-Pleite verlieren tausende Kleinanleger viel Geld. Eine Sammelklage wird es nicht geben, denn die Erfolgschancen sind gering.

„Wir haben ja keine spanischen Verhältnisse“

Arbeitsmarkt. Der Einfluss der Alpine-Pleite auf die heimische Arbeitslosenstatistik dürfte „nicht allzu groß sein“, meint IHS-Ökonom Helmut Hofer. Solange die Konjunktur nicht einbricht.

Auch deutsche Alpine pleite

Die Insolvenz betrifft auch die deutsche Tochtergesellschaft, die unter anderem an Stuttgart 21 arbeitet. Man versucht eine Sanierung.

Alpine: Viele Kleinanleger verlieren Millionen

Die Baufirma Alpine legte drei Unternehmensanleihen im Volumen von 290 Millionen Euro auf. Nun stellte die Wiener Börse den Handel vorübergehend ein.

Alpine-Pleite: Konkurswelle befürchtet

Alpine ist eine Insolvenz der Superlative: Die Überschuldung liegt bei 1,9 Mrd. Den Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent geboten. Das wirkt sich katastrophal auf Zulieferer aus.

Riesenpleite im Superwahljahr: Ganz schlechtes Timing

Aus der Alpine-Insolvenz könnte man durchaus Lehren ziehen – wenn man wollte. Angesichts herannahender Nationalratswahlen stehen die Chancen aber schlecht.

Alpine stürzt Pleitefonds in neue Schulden

Die von der ÖVP geforderte Senkung der Arbeitgeberbeiträge zum Insolvenzentgeldfonds ist angesichts der Großinsolvenz obsolet. Die Pleite des Baukonzerns kostet bis zu 30 Millionen.

Alpine: Auch deutsche Tochter meldet Insolvenz an

Die Alpine Bau Deutschland AG hat 1500 Mitarbeiter.

4900 Beschäftigte in Österreich von Insolvenz betroffen

Für die von der Pleite betroffenen Alpine-Mitarbeiter sollen Arbeitsstiftungen eingerichtet werden. So können sie bis zu drei Jahre lang Arbeitslosengeld beziehen.Ältere sogar noch länger.

Geschichte von Alpine: Kleiner Baumaschinenhändler

Geschichte. Die Alpine hat eine fast 50-jährige äußerst dynamische Expansion hinter sich. Seit 2006 ist sie spanisch.

Hundstorfer: "Alpine-Pleite kostet mindestens 2000 Jobs"

Gemessen an den Passiva ist die Insolvenz die größte seit Bestehen der Zweiten Republik. Beim Handelsgericht Wien wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Wie viele Stellen bei den Zulieferern wackeln, ist noch unklar.

Spaniens steinreiche Baulöwin dreht den Geldhahn zu

Die 40-jährige Esther Alcocer Koplowitz will den FCC-Konzern mit einem harten Sparprogramm sanieren.

Alpine-Mitarbeiter: "Keiner weiß, wer gehen muss"

Lokalaugenschein. Trotz der Hiobsbotschaft klammern sich viele Alpine-Mitarbeiter an die Hoffnung, dass zumindest Unternehmensteile bestehen bleiben.

"Alpine-Pleite könnte gesamter Regierung wehtun"

Politberater und Meinungsforscher rechnen damit, dass die Pleite des Baukonzerns auch negative Auswirkungen auf ÖVP und SPÖ haben wird.

Insolvenz: Baukonzern Alpine ist zahlungsunfähig

Österreichs zweitgrößter Baukonzern ist pleite. Dienstagabend wurden die Verhandlungen mit den Banken abgebrochen. Tausende Jobs sind in Gefahr: Die Alpine beschäftigt 15.000 Mitarbeiter, die Hälfte davon in Österreich.

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