Nach deutscher Wahl könnte es TTIP-neu geben

Die US-Handelskammer in Deutschland sieht weiter Chance für Abkommen.

Proteste gegen TTIP und CETA in Frankfurt.
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Proteste gegen TTIP und CETA in Frankfurt.
Proteste gegen TTIP und CETA in Frankfurt. – imago/Hannelore Förster

Frankfurt. Nach der deutschen Bundestagswahl könne es zu einer Wiederaufnahme von Verhandlungen über den Freihandelsvertrag TTIP zwischen der EU und den USA geben. Das glaubt zumindest die amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany). „Ich bin sicher, dass das Thema Transatlantisches Freihandelsabkommen nach der Wahl wieder auf den Tisch kommt“, sagte Präsident Bernhard Mattes. „Die Tür ist immer noch offen.“

Auch unter US-Präsident Donald Trump seien neue Gespräche über das umstrittene Abkommen zwischen der EU und den USA möglich, so Mattes. „Möglicherweise unter anderem Namen.“ Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel (CDU), habe Trump bei ihrem Besuch im März die Dringlichkeit von Freihandel mit Europa deutlich gemacht. „Trump hat verstanden“, sagt Mattes dazu. Am internationalen Handel hingen 40 Millionen Jobs in den USA. Die im Juli 2013 aufgenommenen Verhandlungen über TTIP hatten sich zuletzt als zäh erwiesen, zum erhofften Abschluss im vergangenen Jahr kam es nicht. (DPA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.05.2017)

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