Norweger haben beste Berufsbildung

Österreich laut Studie auf Rang zehn von 130 Ländern.

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Symbolbild Norwegen/Nordlicht.
Symbolbild Norwegen/Nordlicht. – (c) imago/blickwinkel (H. Baesemann)

Genf. Norwegen, Finnland, die Schweiz und die USA belegen beim „Human Capital Report 2017“ des Schweizer Weltwirtschaftsforums die vordersten Plätze. In der Studie wurden die Kerngebiete der Entwicklung von Humankapital untersucht: die Aufnahmefähigkeit der Bildungseinrichtungen, die Anwendung und Erweiterung der Fähigkeiten im Job sowie die Aus- und Weiterbildung künftiger Arbeitnehmer.

In dem Report wurden 130 Staaten untersucht, Österreich befindet sich auf Platz 10. Schlusslichter sind Mauretanien und der Jemen.

Laut der Studie scheitern viele Staaten vor allem bei der Vorbereitung der Menschen auf den Arbeitsmarkt. Lediglich 62 Prozent des „Humankapitals“ würden, global gesehen, voll ausgeschöpft. Grund hierfür seien vor allem das Fehlen von Weiterbildungsangeboten für Beschäftigte, ineffiziente Vermittlung von Kenntnissen und die Vernachlässigung zukunftsfähiger Fertigkeiten. Investitionen in die Bildung führten zu selten zu hoch qualifizierten, gut bezahlten Arbeitnehmern. Dies verschärfe dann auch die Einkommensungleichheit, warnt das WEF.

 

„Globale Talentkrise“

„Die vierte Industrielle Revolution verändert nicht nur die Arbeitswelt, sie erzeugt auch enormen Bedarf an neuen Fähigkeiten. Damit steht uns eine globale Talentkrise ins Haus. Wir brauchen ein neues Denken und eine echte Revolution, um unsere Bildungssysteme auf die Anforderungen der Zukunft einzustellen“, sagte Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums. (ag)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.09.2017)

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