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Felderer: Österreichs „Triple A“ wackelt

10.11.2011 | 11:27 |   (Die Presse)

Wegen der Probleme in Italien gerät auch Österreichs Topbonität in Gefahr, warnt IHS-Chef. In zwei Wochen kommen Vertreter von Moody's nach Wien. Regierung soll eine gesetzliche Schuldenbremse einzuführen

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Wien/Höll. Nach Nationalbank-Präsident Claus Raidl schlägt jetzt auch Bernhard Felderer, Chef des Instituts für Höhere Studien (IHS), Alarm: Wegen der Probleme in Italien sieht er Österreichs Spitzenrating gefährdet. Verschlechtert sich die Kreditwürdigkeit eines Landes, verteuert sich auch die Geldaufnahme für Banken und Firmen – und damit indirekt für Privatpersonen. Felderer forderte die Regierung am Mittwoch auf, rasch eine gesetzliche Schuldenbremse einzuführen: Das wäre ein Signal an die Finanzmärkte und würde Schutz vor einer Ansteckung durch die Schuldenkrise in Italien bieten. In Rom spitzte sich die Situation trotz der Rücktrittsankündigung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi zu: Die Renditen für Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren sind erstmals seit der Euro-Einführung über die Marke von sieben Prozent gestiegen – so viel muss die Regierung in Rom zahlen, wenn sie Geld an den Kapitalmärkten aufnimmt.

Rettungsschirm reicht nicht aus

Am Nachmittag kletterten die Renditen auf 7,5Prozent. Ab einer Marke von sieben Prozent wird es für ein Land gefährlich. „Wenn es auf sieben Prozent geht, dann befindet man sich in einer Region, in der eine Rettung notwendig wird“, hatte jüngst Irlands Finanzminister, Michael Noonan, erklärt. Zwar kauft die Europäische Zentralbank seit Wochen im großen Stil italienische Staatspapiere auf, doch die Maßnahme brachte wenig. Die Währungshüter sitzen bereits auf Anleihen gefährdeter Staaten im Wert von 183 Mrd. Euro. Wie viele davon auf Italien entfallen, wird nicht bekannt gegeben.

„Die EZB kann nicht dauerhaft einspringen“, warnt Felderer. Auf Spekulationen, ob nach Griechenland auch in Italien ein Schuldenschnitt droht, wollte er sich nicht einlassen. Auch wenn der europäische Rettungsfonds EFSF durch einen Hebel auf eine Billion ausgedehnt werden soll, reiche dieser laut Felderer bei Weitem nicht aus, um der drittgrößten Volkswirtschaft in der Eurozone zu helfen.

Österreichs Wirtschaft ist eng mit dem südlichen Nachbarland verwoben. Alleine die heimischen Banken geben ihre Außenstände gegenüber Italien mit 16,5 Mrd. Euro an. Schafft es die Regierung in Rom nicht, hätte auch Österreich ein Problem, meint Felderer: „Es kann passieren, dass auch österreichische Anleihen dann seltener gekauft werden, was auch hierzulande hohe Zinsen für die Staatsschuld bedeutet.“ In der Eurozone gibt es noch sechs Länder, die über eine Spitzenbonität (TripleA) verfügen. Deutschland, Finnland, Luxemburg und die Niederlande werden ihr gutes Rating behalten. Die gefährdetsten Länder seien Frankreich und Österreich „aufgrund der Schulden- und Budgetsituation“, hatte Raidl in der Vorwoche gewarnt. Seinen Berechnungen zufolge wird sich der Anteil die österreichischen Staatsschuld bis 2012 um weitere zwei Prozentpunkte auf mehr als 74 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erhöhen. Rechnet man noch Positionen wie Bahn oder Spitäler dazu, seien es aktuell 85Prozent und im kommenden Jahr 87Prozent. In der EU sind aber nur 60 Prozent erlaubt.

Fekter gegen Raidl und Felderer

Raidls Äußerungen wurden von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) zurückgewiesen: „Das Triple-A-Rating ist nicht gefährdet.“ Ob dem so ist, wird sich bald zeigen. Laut Felderer kommen in den nächsten zwei bis drei Wochen Analysten der Ratingagentur Moody's nach Wien. Felderer schloss nicht aus, dass Österreich bei dieser Überprüfung ein „negativer Ausblick“ bescheinigt werden könnte: „Österreich sitzt nicht so sicher auf seinem TripleA, wie wir das gerne hätten.“ Von allen Triple-A-Ländern in Europa zahlen Österreich und Frankreich bei der Geldaufnahme bereits die höchsten Zinsen.

Um die Ratingagenturen zu beruhigen, will die ÖVP nun schnell eine „Schuldenbremse“ in der Verfassung verankern. Die SPÖ zeigt sich verhandlungsbereit, doch der ÖVP-Entwurf enthalte offene Fragen.

>>> Karte: Welche Länder noch ein "AAA" besitzen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2011)

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162 Kommentare
 
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Gast: gieriger
11.11.2011 08:35
0 0

In zwei Wochen kommen Vertreter von Moody's nach Wien.

sofort bei ankunft inhaftieren

Gast: alter Schilling
10.11.2011 17:56
0 0

Bundesbank druckt bereits D-Mark

…dies sagt heute zumindest der Manager eines der besten europäischen Aktienfonds…und dem kann man durchaus auch glauben.
Er geht allerdings nach wie vor von einer Rettung der EUR-Zone durch Geld drucken aus.

Er sitzt auf einem Berg von Cash – und wartet auf seine Chance. Frank Fischer, Manager eines der besten europäischen Aktienfonds, sieht eine Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise, die letztlich in einer Rally der Märkte enden könnte.
Der Vorstand von Shareholder Value Management und Manager des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, der seit Jahresbeginn fast 20 Prozent zugelegt und vor allem in der Krise gewonnen hat, ist auf der Lauer. „Wir sind in einer kritischen Entscheidungssituation, die Bundesbank bereitet sich vor, und druckt D-Mark, wie ich aus sicherer Quelle weiß“, sagt Fischer. „Beides ist möglich: ein Aufbrechen der Währungsunion wie auch ihre Rettung.“ Eine Rettung sei allerdings nur durch massive Liquidität und Geld drucken zu schaffen. Davon geht er aus: „Zurzeit herrschen deflationäre Tendenzen, die Inflation kommt später, also wird gedruckt“, lautet seine Einschätzung. Greift dieses Szenario kommt es zu einer massiven Rally. Fischer wartet ab. Die Cashquote seines Fonds beträgt zurzeit 40 Prozent.
Hier das Video dazu:

http://www.daf.fm/video/euro-alarm-bundesbank-druckt-bereits-d-mark-50149282-DE000A0M8HD2.html

consulent
10.11.2011 14:59
4 0

Die Staatsschulden steigen stündlich

und ständig werden neue Gesetze beschlossen, die mit Kosten verbunden sind. Die politischen Parteien haben nicht das Wohl Österreichs im Auge, sondern schielen nur auf den nächsten Wahltag.
Während andere Länder in der EU ihre Schulden reduzieren, ist bei uns schon jetzt eine Ausweitung der Schulden für die Jahre 2012 und 2013 "geplant". Und die Frau Finanzminister schämt sich gar nicht.

billicat
10.11.2011 14:29
2 1

Integration: 10,7-Mio.-€-Förderpaket für 2012

Das könnte schon gespart werden.

Hirschmugl
10.11.2011 12:52
0 0

verstehe ich nicht.

Wir müßten nicht nur Tripple A, sondern fünf A's haben? Die Banken wissen doch, daß wir Steuerzahler auch für den letzten cent Schulden aufkommen müssen ?

Gast: gast1984
10.11.2011 12:40
1 0

"Wegen der Probleme in Italien gerät auch Österreichs Topbonität in Gefahr..."

Die Probleme liegen nicht in Italien, sondern bei unseren heimischen Banken und Versicherungen, die Italienische Staatsanleihen gekauft haben!

Antworten Gast: Markus Trullus
10.11.2011 13:17
2 0

Re: "Wegen der Probleme in Italien gerät auch Österreichs Topbonität in Gefahr..."

neee. auch nicht. die Probleme liegen ´bei mir und bei Ihnen.
Geiz ist Geil, darfs a bissal mehr sein....
Das hat uns das Genick gebrochen!!!!!!
Vor allem, wenn's um staatliche Leistungen geht... Stichwort Umverteilung!

Antworten Antworten Herman
11.11.2011 11:10
0 0

Re: Re: "Wegen der Probleme in Italien gerät auch Österreichs Topbonität in Gefahr..."

der Haken . . . die Umverteilung nach oben, die Einkommensschere.

Gast: Pflichtfeld
10.11.2011 11:41
5 0

Was mir Sorgen macht ist,...

...daß Frau Fekter sagt: "Das AAA Rating ist nicht gefährdet".

Das heißt soviel wie das AAA ist weg.


Gast: finac
10.11.2011 10:05
5 0

Dass es das "Toprating" überhaupt noch gibt, spricht ja

nicht gerade für die Ratingagenturen. Bei solcher Verschuldung, solchem ReformUnwillen, solcher Korruption und solch Dreistigkeit den Schuldenstand anzuheizen durch Gehaltsforderungen im öff.Bereich, das wird Österreich noch teuer zu stehen kommen.

Lupus.67
10.11.2011 09:59
2 0

FALSCH herr felderer

die "glaubhaften signale" an den finanzmark, unter jeder mißachtung der realwirtschaft, haben uns ja zu dem punkt gebracht wo wir sind.

jedes kleinkind lernt wenigstens durch versuch und irrtum.

DIE hätten schon lange erkannt, dass man glaubhafte signale an die realwirtschaft senden muss,..................... und der finanzmarkt völlig wurschft ist, weil eh moodys und co damit spielen wie es ihnen passt.

aber unsere "wirtschaftsexperten" im elfenbeinturm leben in einer derartigen scheinwelt, und sind derartig aufs zocken an den börsen fixiert, dass sie nicht merken wie die reale welt um sie herum zusammenbricht, völlig egal wie und was sie bei den finanzmärkten herumbasteln.

Antworten Gast: biserl
10.11.2011 20:59
1 0

Re: FALSCH herr felderer

Nun ja, die Finanzwirtschaft ist es die momentan das Defizit finanziert.

Und ehrlich gesagt, 1% vom BIP? Cool, d.h. im Zweifelsfalle tricksen wir mit den Daten bis 1% vom BIP die richtige Zahl hergibt (siehe Griechenland)

Die einzige Zahl die man einfach und halbwegs gut überwachen kann wäre keine Neuverschuldung.

Die ganze Aufregung passiert ja nur weil die Politiker nicht auf den Boden der Realität zurück wollen. Ist viel lustiger Wahlzuckerl verteilen, als dem Volk mitteilen das kein Geld mehr da ist.

Antworten Gast: elbeastoh
10.11.2011 10:58
2 2

Re: FALSCH herr felderer

wer im elfenbeinturm sitzt ist fraglich. zu glauben real hat nix mit finanz zu tun ist auf jedenfall unwissend oder ideologisch verblendet.

Antworten Antworten Gast: nestbeschmutzer
10.11.2011 13:18
1 2

Re: Re: FALSCH herr felderer

Aber sie haben die Weisheit mit'n großen Löffel gefressen, oder?

Gast: unhold
10.11.2011 09:54
1 1

AAA

fragt sich halt nur mehr, wem aller unsere poitiker in den anus kriechen haben müssen, damit mia das 3er a überhaupt kriegt ham? da hat sich's sicher um ein paar "kapitale" anüsse gehandelt!

consulent
10.11.2011 09:21
1 0

Die Staatsschulden steigen stündlich


Antworten Lupus.67
10.11.2011 10:01
0 1

Re: Die Staatsschulden steigen stündlich

wie soll es auch anders sein, wenn ein paar finanzzocker abkassieren, und gleichzeitig jeder erschaffene cent umgehends in chinesische billigstimporte umgesetzt wird, oder von diesen finanzzockern sofort außerhalb europas transferiert wird?


Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
10.11.2011 13:33
2 0

Re: Re: Die Staatsschulden steigen stündlich


Es gibt viele Finanzzocker, welche genau meinen Sie?

Die Stadt Linz mit den kranken Swaps.

Die Stadt Wien mit der kranken "Privatstiftung"?

Land NÖ mit den Wohnbaugeldern?

Stadt Wien mit den SFR Finanzierungen?

Stadt Wien / ÖBB / etc. mit dem Verkauf wichtiger Ö Infrastruktur an ausländische Interessen (CBL)?.

Land K mit dem HGAA Mist?

Den Grasser mit seinen vielen Privatstiftungen in Lichtenstein´?

Die Kommunalkredit mit den kranken Investitionen in ausländische Staatsanleihen?

Die Telekom mit den versenkten Geldern in Weißrussland?

Den Verbund mit seine Geschäftln in Frankreich / Türkei, etc.?

Die Raiffeisengruppe, welche ohnehin schon im Prozess der Verstaatlichung (staatliches Partizipationskapital wird hartes Eigenkapital!) ist?

Die Zocker beim BMW, welche in Österreich einen Paradebetrieb aufgebaut haben?

Den Zocker Stronach, welcher viele Unternehmen der Realwirtschaft nach Ö gebracht hat?

Vielleicht auch die ÖBB mit den versenken 100erte Millionen in Ungarn?

Den ORF mit seinem Bulgarien Abenteur?

Oder meinen Sie die Österreichische Staatlichkeit, welche sich mit einem Korruptionschaden zwischen 3 und 6 Mrd. jährlich wichtig macht und diesen vermutlich ins Ausland bringt?

Wer sind die Finanzzocker, welche Österreich schädigen?

Es würde mich sehr interessieren die Namen und deren Tätigkeiten zu erfahren.

Danke im Voraus

Antworten Antworten gambler
10.11.2011 11:01
2 0

Re: Re: Die Staatsschulden steigen stündlich

Ihnen ist aber schon aufgefallen, dass die Republik seit Jahrzehnten mit der größten Selbstverständlichkeit mehr Geld ausgibt als sie einnimmt?

Antworten Antworten Antworten Lupus.67
10.11.2011 11:12
0 1

Re: Re: Re: Die Staatsschulden steigen stündlich

ist genauso selbstverständlich:

man presst den einkommensbeziehern (der mehrheit) immer mehr ab, während die zocker, spekulanten und leistungslosen einkommensbezieher immer MEHR geschont werden...........daher wrden auch die transferzahlungen immer größer, weil ja diese mehrheit immer mehr genauso von den transferzahlungen, die sie eh selber aufbrint , abhängt................die typische katze, die sich in den schwanz beißt.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
10.11.2011 13:39
2 0

Re: Re: Re: Re: Die Staatsschulden steigen stündlich

Die Pflichtversicherten zur Arbeitslosenversicherung bringen pro Jahr eine Beitragsleistung von über 5.000 Mio. Euro. Wenn diese Menschen diese Versicherung in Anspruch nehmen müssen, dann bekommen diese, bei einer Gesamtbetrachtung, aber nicht einmal die Hälfte wieder heraus.

Es versickern nur in diesem Fall also gewaltige 2.500 Mio. Euro pro Jahr in der Kotzstaatlichkeit.

Über die gesamtstaatliche Finanzgebarung betrachtet muss es sich um einen irren Schaden für Österreich handeln. Dieser Sozialstaat hat jährliche Gesamtausgaben von 152.091 Mio. Euro (Plan 2011), also 42.000.- Euro pro Haushalt. Und, trotzdem gibt es mehr als 1 Mio. Menschen, welche offiziell als Armutsgefährdet gelten. Das kann kein Problem sein, welches von Zockern und Spekulanten kommt, oder doch?

Bitte um genauere Information zu den Zockern / Spekulanten in Österreich und auch zu den leistungslosen Einkommensbeziehern (die Ruhegenießer?).

Gast: Wutbürger
10.11.2011 08:57
12 0

Nein


Nicht Italien ist Schuld an der österreichischen Misere.

Die Schuldenlast ist rein hausgemacht durch geldgierige Politiker und Gewerkschafter und deren Freunderlwirtschaft.

So schaut's aus.
Der österreichische Saustall gehört ausgemistet.

Antworten Gast: nestbeschmutzer
10.11.2011 13:20
2 0

Re: Nein

Lieber Wutbürger
Voll bei ihnen, poste ich auch immer, nur niemand nimmt uns das ab! Immer ist der andere schuld!

fireone
10.11.2011 08:43
7 0

Ich bin gespannt,

was der Herr Gouverneur von der Nationalbank dazu sagt. Bisher hat er uns immer erklärt, wie gut Österreich dasteht. Das uns das niemals passieren kann. Vielleicht hat er immer alles durch eine dunkelrote Brille gesehen. Das verschleiert den klaren Blick.

Gast: 1. Parteiloser
10.11.2011 08:40
16 1

Muahaha, jetzt soll Italien Schuld sein und Gesetz am Papier die Lösung?

Die Entscheidungsträger, welche die Verantwortung in den letzten Jahren hatten, die sollen plötzlich keine Schuld haben?

Der Felderer war doch auch einer der Entscheidungsträger und ist für die irren Staatsschulden mitverantwortlich!

Entwicklung VPI, Verbraucherpreisindex
2011:......214 %
2005:......196 %
2000:......178 %
1995:......166 %
1990:......141 %
1985:......127 %
1980:......100 %

Die Entwicklung der Staatsausgaben:
2011: 152.091 = 404 %
2005: 121.934 = 321 %
2000: 107.830 = 284 %
1995: 98.188 = 259 %
1990: 70.139 = 185 %
1985: 54.848 = 145 %
1980: 37.905 = 100 %

Staatsschuldenentwicklung (Werte mit Ausgliederungen)
2011: 210.000 = 777 %
(250 Mrd.= 925%)
2005: 155.753 = 576 %
(200 Mrd.= 740%)
2000: 142.598 = 528 %
1995: 138.040 = 511 %
1990: 119.207 = 441 %
1980: 27.002 = 100 %

Staatsausgaben pro Einwohner in USD
1) Österreich:.....24.255
2) Frankreich:.....22.039
3) Deutschland:..18.939
4) Italien:..........17.251
5) Griechenland:.13.996
6) Spanien:.......13.545
7) Portugal:.......10.790
8) Tschechien:.....8.513

So wie der Hr. Felderer nun in die Öffentlichkeit geht ist das nur Realitätsverweigerung. Entweder ist er wirklich so unfähig oder seine Persönlichkeit entspricht einem Lulu!

Die Regierung wäre für die notwendigen Korrekturen verantwortlich, sonst kann es ja keiner tun. Nur, die Totalversager machen weiter wie schon immer. Auch für 2012 sind wieder knapp 10.000 Mio. neue Schulden geplant, auch die Schuldenerhöhung bei der ÖBB sind wie immer.

Antworten Gast: xy$$$xy
10.11.2011 13:30
2 0

Re: Muahaha, jetzt soll Italien Schuld sein und Gesetz am Papier die Lösung?

Ohne die Tatsache schmälern zu wollen, dass auch hierzulande die Hausaufgaben nicht gemacht wurden, ist zu bedenken, dass in den Jahren vor 2008 so ziemlich alle Staaten der EU rückläufige Defizite auswiesen (den Griechischen zahlen vertraue ich nicht unbedingt) aber zusätzlich:

...mit der Immobilienblase bis zu 7000 Mrd $ abgezockt wurden , 2/3 in Europa, 1/3 in Asien, und das genau das Geld ist , das uns nun fehlt. Zwar hat auch EU, wie die Fed, die Druckmaschine angeworfen, aber die Fed (in privater Hand) gibt seit langen keine Zahlen über die Menge des gedruckten Geldes mehr bekannt...
Clinton gab die Devise aus: "Jedem Amerikaner sein eigenes Haus", und Bush jun. hat das forciert... und jetzt reden sie uns ein, das wäre alles nur ein "hoppala" gewesen!
Nicht Rettungsschirm! So besorgt man sich Geld!
Zur Verschleierung des Ganzen werden dann die Europäer zum Hauptverantwortlichen gemacht, z.B. als Obama 12 Stunden vor der offiziellen Zahlungsunfähigkeit der USA mit dem Finger auf die "weltbedrohende Krise aus Europa" deutete.

Siehe auch
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,604619,00.html

 
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