AUA braucht Sparpaket: Jobabbau und Gehaltsverzicht?

01.12.2011 | 16:37 |  von Hedi Schneid (Die Presse)

Sanierung. Die Fluglinie erhält von der Mutter Lufthansa keinen Cent und muss die Rückkehr in die Gewinnzone aus eigener Kraft schaffen.

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[Wien] 100 Mio. Euro wird die AUA heuer einsparen - zu wenig, um wie geplant in die Gewinnzone zu kommen. Vor allem aber ist es zu wenig, um die AUA angesichts der von der Eurokrise ausgelösten neuen Wirtschaftskrise nicht noch tiefer in die roten Zahlen abstürzen zu lassen. Der Hoffnung auf frisches Geld von der Mutter Lufthansa erteilte Konzernchef Christoph Franz bei seinem Besuch am Montag in Wien indes eine deutliche Abfuhr. Weshalb sein Statthalter, AUA-Präsident Stefan Lauer, bei der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch über die Alternative keinen Zweifel ließ: Die AUA muss ein neues, substanzielles Sparpaket schnüren.

Details sind noch nicht fix, die soll der neue AUA-Chef Jaan Albrecht jetzt erarbeiten. So viel ist klar: Die Maßnahmen werden alle Bereiche - vom Personal über Arbeitsprozesse bis zum Streckennetz - betreffen. Was das Personal betrifft, stehen Gehaltsverzicht, Kurzarbeit und Teilzeitmodelle genauso im Raum wie längere Arbeitszeiten. Franz hat kürzlich ein entsprechendes Ansinnen geäußert und gemeint, auf Dauer seien 38,5 Stunden pro Woche zu wenig. Zudem ist ein Personalabbau, den die Vorstände Peter Malanik und Andreas Bierwirth noch im Oktober in Abrede gestellt haben, nicht mehr tabu.

Keine Weihnachtsfeiern

Der Brief, den die AUA-Spitze gestern, Donnerstag, den Mitarbeitern sandte, enthält keine Frohbotschaft: „Die volkswirtschaftlichen Annahmen, von denen wir noch im September ausgehen konnten, gelten nicht mehr. Wir werden daher nun eine neue Planung entwickeln - mit konkreten Maßnahmen auf der Kosten- und Erlösseite", heißt es in dem der „Presse" exklusiv vorliegenden Brief. Man habe in den vergangenen zwei Jahren viel geschafft, das reiche aber nicht aus. Deshalb „geht es nun neben kurzfristigen Maßnahmen vor allem darum, unsere Kosten- und Erlösstruktur nachhaltig zu verbessern". Die Weihnachtsfeiern wurden jedenfalls gestrichen.

Nach der Übernahme durch die Lufthansa wurde der Personalstand von 8500 auf rund 6000 Mitarbeiter reduziert. Außerdem haben die Beschäftigten schon einem Gehaltsverzicht von fünf Prozent zugestimmt, der in fünf Jahren 150 Mio. Euro bringt. Deshalb dürfte die Umsetzung des neuen Sparpakets auf Widerstand des Betriebsrats stoßen. Es gebe keinen Speck mehr, der Personalstand sei notwendig, um den Flugbetrieb zu gewährleisten, lautet das Argument der Belegschaftsvertretung.

Die AUA, die in den Jahren 2001, 2005, 2006, 2008, 2009 und 2010 kumuliert weit mehr als eine Mrd. Euro Verlust angehäuft hat, ist gleich von mehreren externen Faktoren hart getroffen:

► Die Natur- und Atomkatastrophe in Japan hat die Reiselust im ersten Halbjahr in viele asiatische Länder beeinträchtigt.

► Die politischen Unruhen in den arabischen Ländern treffen die AUA besonders stark, weil der Nahe Osten und Nordafrika zu ihren Kernmärkten zählt. Die Flüge nach Damaskus sind ausgesetzt.

► Der hohe Öl- und damit Kerosinpreis belastet die Fluglinien trotz Absicherung durch Hedging.

► Zugeständnisse in Form von Tarifreduktionen vom Flughafen Wien und der Austro Control fielen viel niedriger aus als erwartet. Diese Erleichterungen werden außerdem durch die Ticketsteuer wieder aufgefressen.

► Die Forderung, dass die Regierung diese Abgabe wieder zurücknimmt, blieb bisher ungehört.

► Ab 2012 sind europäische Fluglinien in den Emissionshandel eingebunden. Das bedeutet für die AUA Zusatzkosten im zweistelligen Millionenbereich.

► Billig-Airlines wie Air Berlin und „Niki" sowie die Golf-Airline Emirates, die zweimal täglich Wien-Dubai fliegt, verschärfen den Konkurrenzdruck. Eine Erhöhung der Ticketpreise ist nicht möglich.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 2. Dezember 2011)

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70 Kommentare
 
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Gast: Oman Air
05.12.2011 19:20
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Sehr harte Zeiten kommen auf die AUA zu!

Ohne schmerzhaften "Schnitt" kann die AUA nicht überleben!
Als Beispiel SWISSAIR --->SWISS: die Flotte wurde für einen "Neustart" stark verkleinert und dann nach und nach wieder vergrössert. Ich denke, dass sich das Resultat heute sehen lassen kann. Auch die Schweizer sind ihrem Erfolg treu geblieben, das Motto heisst "KLEIN aber FEIN".
Ich würde es in Austria auch mal so probieren, denn die momentane Situation mit "gross, noch grösser, ganz gross, neue Flugzeuge, viele Triple-Seven etc." funktioniert so nicht. Auch eine AUA wird sich - was die Flottenharmonisierung innerhalb des LH-Konzerns anbelangt - anpassen müssen.
Es wird keine "Sonderwünsche" mehr geben, der vorgegebene Weg heisst in diesem Fall auch für AUA Airbus. Das macht Sinn, alles andere ist überheblich!
Übrigens, was die Arbeitszeiten anbelangt: ich arbeite bei einer CH Verwaltung, mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 42 Stunden. So unrecht hat der Herr Franz nun auch wider nicht, schliesslich hat er auch mal in der Schweiz gearbeitet.

Re: Sehr harte Zeiten kommen auf die AUA zu!

Swiss hatte den "Vorteil" des Konkurs, das würde bei der AUA aber nicht viel bringen, denn dieselben Versager die im Management die letzten beiden Jahrzehnte versagt haben würden das neue Unternehmen wieder in den Abgrund führen. Wollte LH das machen müßte das gesamte Managementpersonal ausgetauscht werden, das könnte man aber auch so machen und dabei die völlige Verunsicherung der Passagiere und aller Angestellten vermeiden.
Der Flottenumbau kostet Geld, neue oder auch gebrauchte 330/340 gibt es nicht so rasch und die aktuellen 767/777 sind auch nicht so leicht loszuschlagen.
Ich nehme an als Verwaltungsangestellter sind ihre Arbeitszeiten den Bürozeiten angepaßt, nicht dem Flugplan einer Airline? Wenn sie Technik und fliegendem Personal mit den vielen Nachzeiten nicht ausreichend Erholungsmöglichkeit geben haben sie über kurz oder lang ein riesiges Problem mit gesundheitlichen Vorfällen bis hin zu burn-out im großen Stil. Bei der AUA ist das gerade äußerst aktuell!
Swiss ist nicht klein aber fein, sondern expandiert massiv! Aus dieser Aussage schließe ich auch, dass sie nicht in der Luftfahrt tätig sind, vor Allem weil sie nicht wissen wer von den beiden Unternehmen wie viele und wie große Flugzeuge bekommen hat.
Der schmerzhafte Schnitt, der bei der AUA nötig wäre ist der durch den Verwaltungsapparat, der sich aus zwei gemergten Flugbetrieben zusammen setzt und das Unternehmen lähmt.

Antworten Antworten Gast: Oman Air
09.12.2011 07:17
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Re: Re: Sehr harte Zeiten kommen auf die AUA zu!

Noch einen Nachtrag zu meiner Arbeitszeit, die wie folgt aussehen kann: von 06.00 bis 15.00, oder von 12.00 bis 09.00, oder von 18.00 bis 03.00. Das gibt im Endeffekt diese angesprochene 42 Std.-Woche. Mindestens so viel arbeiten Angestellte von LX. Wenn jetzt die LH und OS Angestellten auch so viele Stunden leisten werden wird sich die "Lage" sichtlich verbessern. Noch was zum Thema Burn-Out: persönlich kann jeder und jede sehr viel dazu beitragen dass es nicht soweit kommen kann! Und ich bleibe bei meiner Meinung, dass sie SWISS klein, fein und übersichtlich ist und es auch bleiben wird. Und um den "schmerzhaften Schnitt" wird die AUA so oder so leider nicht drumherum kommen.

Re: Re: Re: Sehr harte Zeiten kommen auf die AUA zu!

Sie scheinen nicht der typische Verwaltungsangestellte zu sein.
Die Arbeitszeit ist vermutlich auch gleichzeitig die Abwesenheitszeit und hier fängt es an unterschiedlich zu werden, wir sind sehr viel abwesend in allen möglichen Ländern und Zeitzonen, auch auf der Mittelstrecke. Bei der AUA werden Früh-, Spät und Nachtarbeit in einem Einsatz, also bis zu sechs Tagen, gemischt, bei Anderen ist das wöchentlich oder sogar monatlich derselbe Belastungsablauf. Das Planungschaos mangels entsprechendem tool, wir bedanken uns beim Management, wirkt sich direkt auf die Gesundheit aus und kann nach mehreren Jahren nicht mehr von Allen aufgefangen werden.
Es liegt also weniger an den angesprochenen 42 Stunden als an deren Verteilung.
Swiss hat sich gewaltig entwickelt, also klein und fein ist Anischtssache. Wenn man den prozentuellen Anteil an Verwaltung dem Flugbetrieb gegenüberstellt nehme ich an, dass ihre Meinung zutreffend ist, der Verwaltungsspeckgürtel ist sowohl bei LH als auch OS zu hoch, aber wer soll das ändern? Oder sollen Alle verzichten um einen Verwaltungsapparat zu erhalten der in dieser Form unnötig ist? Das produktive Personal können sie nicht damit motivieren die Verwaltung erhalten zu wollen. Ernsthafte Einsparungen waren bei OS in der Tintenburg aber nicht zu sehen und der Organbisationsplan zeigt nach wie vor ein breit aufgestelltesd Management mit unzähligen VP & Co.
Meine Frage lautet daher, was stellen sie sich unter "schmerzhaftem Schnitt" vor?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Oman Air
09.12.2011 19:37
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Re: Re: Re: Re: Sehr harte Zeiten kommen auf die AUA zu!

Daraus wird sich der "schmerzhafte Schnitt" - und das ist Realität - entwickeln und herauskristallisieren.

http://www.travelinside.ch/travelinside/de/notdArchiv.php?we_objectID=21365

Strecken werden gekürzt, ev. muss Personal abgebaut werden, allfällige Lohneinbussen, längere Arbeitszeiten. Alles Faktoren die umgesetzt werden müssen. Wie ich bereits erwähnt habe, wird und muss die AUA verkleinert werden, bevor dann, in noch nicht absehbarer Zeit wieder expandiert und ausgbaut werden kann. Es braucht mit Sicherheit sehr viel Zeit bis alles wieder einigermassen "aufgegleist" werden kann, aber es ist machbar.

Re: Re: Re: Re: Re: Sehr harte Zeiten kommen auf die AUA zu!

Ihr Artikel verweist auf Weihnachtsfeiern, die es aber bisher nie gab!
Oder auf das Zudrehen eines Geldhahns, der nie offen war.
Dass die AUA bereits massiv reduziert hat, nämlich u. A. acht Langstreckenflugzeuge, haben sie ebenfalls bereits vergessen.
Was für ein Diskussionsniveau soll das sein?
Der Eigentümer, also ÖIAG vorher und LH jetzt hat seine Hausaufgaben sräflichst vernachlässigt und läßt eine Bande "Manager" ihren Apparat weiterbetreiben als würden Kosten keine Rolle spielen.
Die AUA würde am Besten fahren, wenn LH die Verwaltung gleich mitmacht, da könnten glatt 1000 Angestellte eingespart werden.
Es würde aber reichen die Ebenen im Management zu verschlanken, umbenennen reicht nicht, das hatten wir schon.

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10.12.2011 09:56
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Hartnäckig !!!

Gerne würde ich jetzt wissen wann das war mit den acht Langstrecken-Jets (die Jahresangabe genügt mir)!
Wir sprechen im Moment von der Gegenwart und nicht von der Vergangenheit.
Auf Deine Antwort bin ich nun wirklich gespannt. Freundlicher Gruss

Übrigens: das Diskussionsniveau finde ich ok!

Re: Hartnäckig !!!

Das war 2006/2007, als vier A 330 und vier A 340 weggingen. Zwei 340-300 übrigens zu Swiss!
Aber auch aktuell gibt es einen Unterschied, Swiss stellt regelmäßig neue Flieger in Dienst, die AUA nicht.
Das entsprechende Personal ist natürlich auch gegangen, mit hoher Abfertigung eine Menge Kapitäne und zur bedeutend besser zahlenden LH die Masse der Kopiloten.
Liebe Grüße in die Schweiz

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11.12.2011 13:25
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Re: Re: Hartnäckig !!!

Das ist mittlerweile auch schon einige Jahre her! Die finanzielle Situation war vor 5 Jahren auch nicht die allerbeste und man hat sich anscheinend bis heute nie mehr richtig erholen (finanziell) können. Was hat sich eigentlich während dieser Zeit geändert? Ich habe so ein mulmiges Gefühl dass die AUA "seit vielen Jahren auf bessere Zeiten" wartet? Immer sollen die andern (NIKI, AB, Emirates etc.) an diesem AUA-Desaster schuld sein, vielleicht sollte man den oder die Fehler bei sich selber suchen!?
Ohne Fleiss kein Preis.
Aus diesem Grund muss sich in rascher Zukunft bei der AUA etwas ändern, sonst ist deren Zukunft wirklich gefährdet.
Ausmisten und reorganisieren heisst das, dann kann auch AUA künftig wieder regelmässig neue Flieger einflotten.

Re: Re: Re: Hartnäckig !!!

Es hätte sich schon lange sehr viel tun müssen, aber der Untergang begann mit dem erzwungenen Kauf der völlig überschuldeten Lauda Air und der daraus resutierenden Größe der AUA. Letztere wurde im Flugbetrieb angepaßt, dummerweise waren die Lauda Flieger schlecht finanziert und unverkäuflich, wodurch mit dem Abgang der Überkapazitäten (A 330/340) gleichzeitig auch die Qualität für den Passagier gesenkt wurde. In weiterer Folge gab es mehrere Fehlentscheidungen in dieser Richtung.
Durch den Vertrag Laudas mit Do & Co war die AUA langfristig an einen teuren Fettverarbeiter gebunden und ist es vermutlich immer noch.
Die AUA wartet nicht sondern ist gespalten und führungslos. Wir haben nur Sesselkleber im Management und zahlen für Vorstände ohne Sinn für Führung, meist länger als sie anwesend sind, von Arbeiten will ich da gar nicht reden (Sörensen, Ötsch und deren Kumpane).
Niki war und ist ein Problem das leicht verhindert hätte werden können, einfach in den Übernahmevertrag eine Sperrklausel für den Geldvernichter reinschreiben, aber wer hätte das tun sollen, seine Freunde aus der Politik oder diejenigen in unseren eigenen Reihen?
Von LH hätte ich mir erwartet aufzuräumen und das Unternehmen entsprechend zukunftsorientiert zu positionieren, aber dort scheint man kein Interesse an der AUA haben. Anscheinend hat aber LH selber seid Weber keinen Visionär mehr am Ruder und Verwalter haben noch nie ein Unternehmen erfolgreich in die Zukunft geführt.
Fleiß braucht Vision und Führung

Gast: Realwirtschaftler
02.12.2011 16:04
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Na wenn das mal gut geht meine deutschen Freunde

ich halte etliche dax-werte,habe vertrauen(natürlich kein blindes) in die deutsche autoindustrie,den maschinenbau,"die deutsche bank" u. diverse privatbanken uvm. , aber was bitte um alles in der welt hat die lufthansa "geritten" so einen ......- haufen sich einzuverleiben,gerade deutsche manager hätten bzgl. gewerkschaft u. noch dazu staatsbetrieb doppelt aufhorchen müssen ??! da es in österreich noch so ein paar "prachtexemplare" gibt die eventuell verkauft/verschenkt werden müssen sollten sich diesbzgl. internationale unternehmen um einen scout bemühen der mit den gegebenheiten vorort vertraut ist,ich selbst bin leider zu beschäftigt,sorry!! ps: natürlich nichts gegen österreichs privatunternehmer u. ihre angestellten(top- fachkräfte) ---> denn ich habe durchwegs nur gute erfahrungen mit österreichs privaten mittelstands u. auch kleinunternehmen/nischenplayern gemacht !!

Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.12.2011 19:02
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Re: Na wenn das mal gut geht meine deutschen Freunde

Naivling! Die Lufthansa hat sich natürlich bzgl. der Gehalts- und Pensionsobligationen abgesichert: Wie üblich übernahm die Republik Österreich die Staatshaftung für Pensionsansprüche u.ä. --- Sonst wäre sie den Sauhaufen nie losgeworden.

Antworten Antworten Gast: Chefpilot
03.12.2011 22:07
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Re: Re: Na wenn das mal gut geht meine deutschen Freunde

Na da liegt der Herr ASVG aber ziemlich falsch oder hat noch nie etwas von einer Pensionskasse gehört die sich die Belegschaft teuer erkauft hat. Die Staatsgarantie für Pensionen gab es in D für Lufthansa, nicht Österreich.

Re: Re: Na wenn das mal gut geht meine deutschen Freunde

ad: Wie üblich übernahm die Republik Österreich die Staatshaftung für Pensionsansprüche u.ä. --- Sonst wäre sie den Sauhaufen nie losgeworden.

Ich nehme an, sie können das belegen?

Gast: GASTi
02.12.2011 13:17
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Die AUA sucht IHRE Fehler immer und immer bei den anderen...

wie wäre es mal, den unnötigen oloch am boden und die freunderwirtschaft zu stopen?

warum das grauslich essen wo do&co drauf stehen muss (freundesdienste?), wenn andere no names viel billiegeres und vor allem besseres essen servieren?

warum hat die AUA im vergleich zu anderen airlines viel zu viele typen vor allem im mittleren management herumsitzen?

usw..... einfach bei sich selbst beginnen, liebe AUA, und nicht immer die fehler bei den anderen suchen.

Gast: ocCupy
02.12.2011 13:02
1

Unterehmen sollten der Gesellschaft dienen

. . . die steurliche Verschachtelung ist Betrug an der Gesellschaft.

Gast: Pepi99
02.12.2011 12:46
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Was für die AUA gut war, kann doch für die ÖBB nicht schlecht sein!

Bekanntlich hat der ehemalige SPÖ Bundeskanzler Klima die hochprofitable OMV verkauft.

Seit die AUA um 500 Mio Mitgift verschenkt wurde, kosteten dort die "wohlerworbenen Rechte" dem Steuerzahler keinen Cent.

Auf einmal nimmt keiner mehr das Wort Streik in den Mund.

Gast: frequentflyer
02.12.2011 12:31
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Vielleicht sollte...

...die Aua einfach mal Ihre Servicequalität verbessern. Viele Firmen buchen seit langem die Flüge bei anderen Fluglinien, da die Qualität der Business Class bei der AUA schon lang nicht mehr dem Status Quo entspricht (vgl Emirates).
Auf längere Sicht wird die AUA einfach eine Zubringerfluglinie zu den HUBs großer Airlines werden. Ich find das auch nicht schlecht, steige lieber in Frankfurt um und hab top Service, als ich flieg direkt von Wien in einer AUA MAschine die am Stand von 1995 stecken geblieben ist...

Antworten Gast: Managerman
02.12.2011 14:24
0

Da von Frankfurt keine gute Airline

wegfliegt - LH ist völlig unzumutbar, vor allem für Business Reisende - steht zu hoffen, dass das Angebot ex Wien erhalten bleibt. Oder dass Umsteigeflüge über andere Hubs verbessert werden.

Antworten Antworten Gast: GASTi
02.12.2011 16:13
0

Re: Da von Frankfurt keine gute Airline

ich weiß echt nicht was ihr business-schnösel immer für besondere ansprüche im flieger haben müsst???
Und passen tut euch ja sowieso nie etwas, egal was man auch macht.

ich selbst bin beruflich sehr viel unterwegs und buche immer economy und man möge es kaum glauben, ich lebe immer nocht.

es gibts nicht lästigeres auf flügen, also diese business-class schnösel die glauben sie sind was besseres und auf ziemlich arrogante art ihr wahres ich zeigen.

und noch etwas: ECHTE ANGEBER fliegen FIRST CLASSS ;-) und lassen sich das nicht von der firma bezahlen sondern vom privaten börserl.

und jetzt, ihre lieben business schnösel, viel spaß beim weiter snobben im nächsten flug.

Antworten Gast: Plach2
02.12.2011 12:48
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Auch bei der AUA

wurden jahrelang Parteigünstlinge mit einen hochbezahlte, sicheren Job versorgt. So nebenbei hatten sie auch noch eine Monopolfluglinie.

So etwas git es heute nur mehr beim ORF und der ÖBB.

Na was ist jetzt mit Streik?

Die Herren Piloten hatten ja früher ein viel grösseres Mundwerk!

Antworten Gast: Plach2
02.12.2011 12:51
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SPÖ+ÖVP haben sich im Proporz aufgeteilt:

Die tiefrote ÖBB zur SPÖ,
die Bauern zur ÖVP,
die Piloten ("trotz wohlerworbener Rechte") vielen durch.

Gast: GS
02.12.2011 11:51
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AUA

......Deshalb „geht es nun neben kurzfristigen Maßnahmen vor allem darum, unsere Kosten- und Erlösstruktur nachhaltig zu verbessern". Die Weihnachtsfeiern wurden jedenfalls gestrichen........

Sehr geehrter Vorstand, sehr geehrter Aufsichtsrat der AUA !

Dass Restrukturierungsmaßnahmen auch dementsprechende Opfer und Einschnitte mit sich bringen, speziell in einer für die AUA sehr schwierigen Phase, ist für jedermann klar.

Ob diese vom Management verlautbarte nachhaltige Verbesserung der Kosten und Erlösstruktur jedoch mit der Streichung von Weihnachtsfeiern erzielbar ist, erscheint mir sehr zweifelhaft und lässt auch an den dementsprechenden Managementqualitäten zweifeln.

In einer Zeit von Restrukturierungsmaßnahmen ist es notwendig das eigene Personal von wichtigen Maßnahmen zu überzeugen und es auf seiner Seite zu haben, um die erforderlichen Restrukturierungsschritte gemeinsam und erfolgreich durchziehen zu können und das auch dementsprechend persönlich (nicht nur per email) zu kommunizieren (eine gemeinsame Zusammenkunft erscheint mir dafür der geeignete Rahmen, auch wenn es eine Weihnachtsfeier ist).

Mit der Streichung von Gratisleistungen an die eigenen Mitarbeiter, welche kostenmäßig keinerlei Relevanz haben, ist man sicherlich auf dem falschen Weg.

Anscheinend nimmt sich das neue Management der AUA eine Anleihe bei unserer derzeitigen Regierung: Maßnahmen auf Nebenschauplätzen, aber die ursächlichen Probleme werden nicht angegangen.
MfG

Gast: gutso
02.12.2011 11:40
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Leider

Leider müssen alle Berufgruppen in den sauren Apfel beißen.Aber es geht zur Zeit nicht anders.Es wäre aber äusserst wichtig geschützte Betriebe wie die ÖBB und den ORF ebenfalls in dei Pflicht zu nehmen den hier verschwinden Milliarden und das schon zu Schilling Zeiten!!!Und ohne Krise!!!

Gast: Grieg, Liszt & Händel
02.12.2011 10:46
2

Der Unterschied

von AUA zu anderen Fluglinien ist evident.
Man fliege mit der AUA nach Washington und dann weiter mit der UAL nach San Francisco.

Dann hat man eine Ahnung, warum die AUA tiefrot wie die Kostüme ihrer Luftkellnerinnen ist und die UAL tiefschwarz.

 
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