Umsatzkönige 2011: Die 30 größten Unternehmen Österreichs

Platz 30: XXXLutz

Die Nachrichtenmagazine "Trend" und "News" ermitteln jährlich die größten Unternehmen Österreichs nach dem Kriterium Nettoumsatz - also der Umsatz abzüglich aller Steuern.

Das heurige Ranking eröffnet das Möbelhaus XXXLutz mit einem Umsatz von 2,8 Milliarden Euro.

(2010: Platz 27)

Platz 29: Henkel CEE

Die Henkel Central Eastern Europe, die ihren Hauptsitz in Österreich hat, setzte 2011 2,809 Milliarden Euro um .

(2010: Platz 23)Mark Keppler/dapd

Platz 28: Alpla

Nach außen hin tritt Alpla kaum in Erscheinung. Dennoch ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie schon einmal aus einer Plastikflasche des Vorarlberger Kunststoffverpackungs-Herstellers getrunken haben. Der Umsatz betrug im Vorjahr 2,84 Milliarden Euro - 11,4 Prozent mehr als 2010.

(2010: Platz 29)www.BilderBox.com

Platz 27: Swarovski

Mit ihrem Kristall- und Optikkonzern machte die Familie Swarovski im Vorjahr einen Umsatz von 2,871 Milliarden Euro - das ist 8,1 Prozent mehr als im Jahr davor

(2010: Platz 28)AP Photo/Itsuo Inouye

Platz 26: Porr

Der Porr-Konzern erwirtschaftete etwas mehr um als im Vorjahr. Nettoumsatz: 2,905 Milliarden Euro.

(2010: Rang 25)(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Platz 25: Wiener Stadtwerke

Immer weiter zurück im Ranking fällt die Wiener Stadtwerke Holding, die ganz im Besitz der Hauptstadt steht. Sie erzielte im Vorjahr einen Umsatz von 3,058 Milliarden Euro - annähernd gleich viel wie im Jahr 2010.

(2010: Platz 22)(c) Clemens Fabry

Platz 24: Novomatik

Des einen Sucht, des anderen Erlös: Der Glücksspielkonzern Novomatik erzielte 2011 einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro, das sind fast zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

(2010: Rang 24)(c) Novomatic

Platz 23: Heineken CEE

Heineken in Österreich? Ja, seit 2003 gehören durch die Eingliederung der Brau Union auch Zipfer, Gösser, Puntigamer & Co zur holländischen Brauerei. Dazu kommen alle Geschäfte in Zentral- und Osteuropa, die von Österreich aus geleitet werden. Der Nettoumsatz blieb mit 3,229 Milliarden Euro konstant.

(2010: Platz 21)(c) Clemens Fabry

Platz 22: Münze Österreich

Die Tochter der österreichischen Nationalbank beendete das Jahr 2011 mit einem Umsatzsprung von 64 Prozent auf 3,261 Milliarden Euro. Sie profitierte vom Goldboom, der Wiener Philharmoniker wurde weltweit nachgefragt.

(2010: Platz 40)APA/DPA/ULI DECK

Platz 21: Hofer

Der Diskonter bescherte seiner deutschen Konzernmutter Aldi einer KSV-Schätzung zufolge rund 3,3 Milliarden Euro Umsatz - das ist genauso viel wie schon im Jahr 2011.

(2010: Platz 18)(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Platz 20: Casinos Austria

Nach stagnierenden Zahlen im Jahr 2010 setzten die Casinos Austria im Vorjahr um 8,4 Prozent mehr um. Der Erlös betrug 3,471 Milliarden Euro

(2010: Platz 20)APA/ROLAND SCHLAGER

Platz 19: BMW Motoren GmbH

Ein Autobauer ist weiter auf der Überholspur: Mit einem Umsatzplus von 27 Prozent auf 3,587 Milliarden Euro erwirtschaftete BMW Österreich 16,3 Prozent mehr als im Jahr davor.

(2009: Platz 21)REUTERS/Michaela Rehle

Platz 18: Alpine

Im Jahr 2010 verlor der Baukonzern Alpine an Umsatz, im Vorjahr ging es dann wieder aufwärts: Der Erlös stieg um rund 13,1 Prozent auf 3,620 Milliarden Euro.

(2010: Platz 19)APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER

Platz 17: Verbund

Der staatliche Energieversorger leitete nach einem Rückgang im Jahr 2010 3,865 Milliarden Euro an Umsatz in seine Kassen - das ist ein Plus von 16,9 Prozent.

(2010: Platz 17)(c) APA (Roland Schlager)

Platz 16: Red Bull

Red Bull verlieh dem Umsatz im Vorjahr wieder einmal Flügel: Mit 4,253 Milliarden Euro erzielte der Energydrink-Hersteller ein Plus von 12,4 Prozent.

(2010: Platz 14)APA

Platz 15: Telekom Austria

Die Telekom verbuchte im Vorjahr einen Verlust von 253 Millionen Euro. Der Umsatz des Telekommunikationskonzern ging im Jahr 2011 erneut zurück und zwar um 4,2 Prozent auf 4,454 Milliarden Euro. Kein Wunder, dass der Vorstand bei der HV von einem "Jahr zum Abhaken" sprach.

(2010: Platz 13)APA-FOTO: HERBERT PFARRHOFER

Platz 14: Andritz

Die Grazer Maschinenbauer erwirtschaftete im Jahr 2011 einen Umsatz von 4,596 Milliarden Euro - im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 30 Prozent. Der Nettogewinn legte ebenfalls um fast 30 Prozent auf rund 231 Millionen Euro zu. Andritz-Chef Wolfgang Leitner wurde von anderen österreichischen Bossen im "Trend" auch heuer wieder zum beliebtesten Manager gewählt.

(2010: Platz 16)(c) APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER

Platz 13: Mondi

Der Verpackungshersteller erwirtschaftete 5,162 Milliarden Euro - damit gab es ein leichtes Umsatzplus von 6,4 Prozent.

(2010: Platz 12)(c) APA-FOTO: GERT EGGENBERGER

Platz 12: ÖBB

Die Bundesbahnen sind das größte staatliche Unternehmen im Ranking. Die ÖBB machten 5,271 Milliarden Euro Umsatz, etwas mehr als im Jahr davor. Die Bilanz ist nach wie vor tiefrot: Die ÖBB haben 2011 einen Verlust vor Steuern von 28 Millionen Euro eingefahren. "Wir sind noch längst nicht über den Berg", betonte ÖBB-Chef Christian Kern.

(2010: Platz 11)APA-FOTO: GEORG HOCHMUTH

11. EconGas

Die OMV-Gashandelstochter machte im Ranking einen gigantischen Sprung nach vorne, da der Absatz international stark angestiegen ist. Der Umsatz betrug 5,642 Milliarden Euro - das ist 75 Prozent mehr als im Vorjahr.

(2010: Platz 33)AP Photo/Thomas Kienzle

Platz 10: Borealis

Die Top 10 eröffnet heuer der Kunststofferzeuger Borealis, der zu 64 Prozent den Vereinigten Arabischen Emiraten und zu 36 Prozent der OMV gehört. 2011 erzielte das Unternehmen ein Umsatzplus von 13,2 Prozent auf 7,096 Milliarden Euro.

(2010: Platz 10)(c) Borealis

Platz 9: Magna International Europe

Die Berechnung, welche Teile nun zu Österreich zählen, ist bei einem internationalen Konzern wie Magna schwierig. Die rund 8,651 Milliarden Euro Umsatz (plus 25 Prozent) wurden in jenen Teilbetrieben erzielt, die von Oberwaltersdorf aus geführt werden.

Der Konzernumsatz stieg von 23,5 Milliarden Dollar auf 28,7 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn erhöhte sich mit 1,018 Mrd. Dollar gegenüber dem Rekordwert des Jahres 2010 um 15 Mio. Dollar.

(2010: Platz 7)(c) APA

Platz 8: Steinacher (Alumet)

Die Vorarlberger Metallhändler und Aluminiumproduzent hat im vergangenen Jahr 8,997 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.

(2010: Platz 8)(c) Alumet

Platz 7: Porsche Holding

Die Porsche Holding, die mittlerweile zu 100 Prozent zu VW gehört, erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von 11,3 Milliarden Euro. Das ist 8,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

(2010: Platz 7)Thomas Kienzle/AP/dapd

Platz 6: voestalpine

Trotz Umsatzrekords (11,729 Milliarden Euro) erlitt die Voest im abgelaufenen Geschäftsjähr 2011/2012 einen EBIT-Einbruch von 984,8 auf 704,2 Millionen Euro. Der Stahlkonzern musste nämlich 205 Millionen Euro für ein laufendes Kartellverfahren in Deutschland zurückstellen.

(2010: Platz 6)(c) voestalpine

Platz 5: Spar Gruppe

Es ist nach wie vor ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch Spar hat 2011 im Wettbewerb um Platz 1 im heimischen Lebensmittel-Einzelhandel einmal mehr den Kürzeren gezogen: Mit12,15 Milliarden Euro Umsatz bleibt die Gruppe die Nummer 2 ...

(2010: Platz 4)(c) EPA

Platz 4: Rewe Austria

... Rewe, die Mutter von Billa, Merkur, Bipa und Penny ist nach wie vor der größte Lebensmittelhändler Österreichs. Der Konzern machte im Vorjahr einen Umsatz von 12,38 Milliarden Euro Umsatz - 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

(2010: Platz 3)APA-FOTO: GUENTER R. ARTINGER

Platz 3: Strabag

Der Baukonzern erwirtschaftete im Vorjahr 12,1 Prozent mehr als im Jahr 2010: Der Nettoumsatz machte 14,326 Milliarden Euro aus.

(2010: Platz 2)APA-FOTO: HARALD SCHNEIDER

Platz 2: Gazprom Neft Trading GmbH

Der hohe Ölpreis katapultierte die Wiener Tochter des russischen Energieriesen Gazprom nach vorne. Sie erwirtschaftete im Vorjahr 14,532 Milliarden Euro - der gesamte Umsatz wurde allerdings im Ausland erzielt.

(2010: Platz 5)REUTERS (Gleb Garanic)

Platz 1: OMV

Die OMV lässt die anderen Unternehmen weit hinter sich. Die höheren Energiepreise - aber auch die erstmalige Vollkonsolidierung der türkischen Petrol Ofisi - brachten dem Konzern ein Umsatzplus von 46 Prozent. Der Erlös im Vorjahr betrug 34,053 Milliarden EuroDer Nettogewinn stieg um 30 Prozent auf 1,572 Milliarden Euro.

(2010: Platz 1)APA-FOTO: HANS KLAUS TECHT

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