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Rechnungshof: Kontrollor unter Beschuss

08.06.2012 | 22:29 |   (Die Presse)

Als oberstes Kontrollorgan der Republik ist der Rechnungshof eine Instanz - und ein Eckpfeiler der Demokratie. Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik.

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Er ist ein Mann mit einem gewissen Geltungsbedürfnis. So gesehen ist der Posten des Rechnungshof-Präsidenten für Josef Moser wie maßgeschneidert: Als oberster Kontrolleur der Republik darf er mahnende Worte kundtun, wenn mit öffentlichen Mitteln nicht sparsam umgegangen wird – was ja bekanntlich nicht so selten vorkommt. Auf Josef Moser wird also gehört. Er ist – wie seine Vorgänger auch – eine Instanz: der Sparsamkeit und der Objektivität verpflichtet.

Das ist auch eine gewisse Bürde. Die Prüfer des Rechnungshofs tragen eine hohe Verantwortung. Und ihr Präsident, über dessen Schreibtisch sämtliche Berichte gehen, erst recht. „Qualitätssicherung ist wichtig“, weiß Moser, „ein kleiner Fehler kann zu einer Staatsaffäre hochstilisiert werden.“

Umso schmerzhafter für ihn, dass der Rechnungshof neuerdings keine sonderlich gute Nachred' hat.

Begonnen hat es mit einer parlamentarischen Nachfrage der SPÖ-Abgeordneten Christine Lapp und Sonja Steßl-Mühlbacher mit dem wenig schmeichelhaften Titel „Auftragsarbeit des Rechnungshofes für FPÖ-Gemeindemandatare“. Das war Ende März.

Wenige Wochen später, im April, wurde der pensionierte Rechnungshofprüfer Gottfried Efler im Korruptionsuntersuchungsausschuss zur Causa Buwog befragt. Und gab dort Erstaunliches zu Protokoll: Die umstrittene Vergabe der Buwog-Transaktion an die Investmentbank Lehman Brothers durch Finanzminister Karl-Heinz Grasser sei seinerzeit vom Rechnungshof geprüft worden. Allerdings sei dieses Kapitel aus dem Bericht gestrichen worden. Ob dies sachlich gerechtfertigt gewesen sei? „Nein“, antwortete Efler. „Ich habe sehr viel für's Altpapier geschrieben.“

Und schließlich wurde unlängst publik, dass der Rechnungshof die Auslandsbeteiligungen des Stromkonzerns Verbund unter die Lupe nimmt. Was in einem unschönen Gerücht mündete: Offenbar spiele der Rechnungshof bei einer SPÖ-Intrige gegen den früheren Verbund-Auslandschef (und nunmehrigen ÖBB-Boss) Christian Kern mit.

Zu guter Letzt bekam die Abgeordnete Steßl-Mühlbacher unlängst auch noch einen Brief eines Rechnungshof-Mitarbeiters. Der beklagte sich über die grassierende Frustration seiner Kollegen. Verursacht durch „von oben“ umgeschriebene beziehungsweise redigierte Berichte „unter dem Deckmantel der Qualitätskontrolle“.

Auftragsarbeit für politische Spielchen, redigierte Berichte – das sind so ziemlich die schlimmsten Vorwürfe, die man einem eigentlich unparteiischen Kontrollorgan machen kann. Josef Moser ist entsprechend empört: „Die parlamentarische Anfrage fußt auf einem in einem Artikel unrichtig wiedergegebenen Sachverhalt“, sagt er – der Rechnungshof sei nie und nimmer auf Bitte eines FPÖ-Gemeinderates tätig geworden.

Heikler ist aber ohnehin die Frage, ob Prüfberichte in der Chefetage redigiert werden. Moser räumt dies ein – „allerdings werden die Streichungen immer dokumentiert und nach Absprache mit den Prüfern durchgeführt“. Für die Prüfer ist dies dennoch eine Zäsur: Unter Mosers Vorgänger Franz Fiedler seien die Berichte grosso modo anstandslos „von oben“ abgesegnet worden, heißt es.

Doch für Moser ist die „Qualitätssicherung“ das Um und Auf, wie er sagt. Und die seinerzeitige Passage über die Buwog-Abwicklung durch Lehman Brothers habe diesen strengen Standards eben nicht entsprochen. Schiefe Optik? Moser versteht die Welt nicht mehr: „Wir haben international eine hervorragende Reputation.“

Stimmt. Aber in Österreich laufen die Uhren halt anders – so gesehen hätte Moser das Ungemach kommen sehen müssen.

Schon seine Bestellung zum Rechnungshof-Präsidenten im Jahre 2004 verlief ganz anders als die seiner Vorgänger – nämlich unter lautem Protest der damaligen Oppositionsparteien. In der Ära von Schwarz-Blau galt die Postenbesetzung jedenfalls als erster großer Coup von Jörg Haider: Er verhinderte den Steuerexperten Werner Doralt, stattdessen kam Josef Moser. Und der war vor einem Intermezzo bei den ÖBB immerhin FPÖ-Klubdirektor. Das „Hirn der FPÖ“, wie viele sagten.

Halb so schlimm, könnte man meinen, die Rechnungshof-Spitze „blau“ zu besetzen ist immerhin so etwas wie Tradition. Doch Mosers Personalpolitik hat ihn angreifbar gemacht. Unter ihm haben sich im Rechnungshof einige frühere Mitarbeiter der Partei wiedergefunden: Den (mittlerweile verstorbenen) ehemaligen FPÖ-Klubdirektor Robert Prohaska nahm Moser gleich mit, um ihn in einer leitenden Funktion zu installieren. Als Prüfer im Rechnungshof fungiert Gerald Siebeneicher, ehemaliger Mitarbeiter im FPÖ-Klub. In Mosers Kabinett arbeitet Robert Sattler, einst Mitarbeiter im Kabinett von FPÖ-Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer. Von dort kam auch Helga Berger, die es unter Moser sogar zur Sektionschefin brachte. Berger wird von SPÖ-Rechnungshof-Sprecherin Christine Lapp als „Drehscheibe zur FPÖ“ bezeichnet. Auch solche Vorwürfe empören Moser ungemein. „Es gibt wenige in der Republik, die eine so nachvollziehbare Mitarbeiterauswahl haben wie wir“, sagt er. Diese werde von einer Begutachtungskommission und der Personalvertretung in Augenschein genommen – „Parteipolitik hat im Rechnungshof nichts verloren. Es zählt die Leistung.“

Was der frühere ÖVP-Staatssekretär im Finanzministerium, Alfred Finz,vermutlich anders sieht. Er hatte nach dem Ende seiner politischen Tätigkeit ein Rückkehrrecht in den Rechnungshof – wo er zuvor 34 Jahre lang gearbeitet hatte. Für ihn ließ sich keine Funktion finden. Wobei gerechterweise dazu gesagt werden muss: Nicht die ÖVP-Nähe von Finz war ein Hindernis. Wohl eher das Faktum, dass er als Vertrauter von Mosers Vorgänger Fiedler galt.

Denn nach außen hin legt Moser größten Wert darauf, streng unparteiisch zu agieren. Das sieht man schon an den Berichten, die der Rechnungshof im vergangenen Jahr veröffentlichte. Prüfungen, die in den Wirkungsbereich der SPÖ fallen, hielten sich mit jenen aus dem ÖVP-Reich streng die Waage.

Das kann aber auch nur ein Zufall sein.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.06.2012)

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25 Kommentare
 
12

Ein blauer Pruefer von SP/VP Malversionen ....

ja darf das sein??????

ausgewogen noch dazu ....!!!!!

ist ja ekelhaft!!

...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 10:

bzw.

Kapitel 32. Eine kritische Detailanalyse der Wahrnehmungsberichts

des Rechnungshofs „Verkauf von Bundeswohnbaugesellschaften"
» SFH-4312 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 32/1 von Dr. Lederbauer Stand 28.9.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5107&page=13

.

» SFH-4352 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 32/2 von Dr. Lederbauer Stand 28.9.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5108&page=13

.

» SFH-4353 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 32/3 von Dr. Lederbauer Stand 28.9.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5110&page=13

.

» SFH-4354 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 32/4 von Dr. Lederbauer Stand 28.9.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5111&page=13

...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 8:

Auszüge:

Seite 109:

Kommentar L 11.11.2011:

Aus dieser Darstellung ist klar zu erkennen, dass der RH im Zuge der Prüfung der BUWOG bzw der WAG – selbstverständlich – von der Ausschreibung des BMF über die damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen für den Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften in einem zweistufigen Verfahren wusste.

Es ist –wie schon erwähnt, nicht verständlich, dass der RH diesen Vorgang nicht im Anschluss an die Prüfung der BUWOG bzw der WAG prüfte. Dies wäre schon deshalb nahe liegend gewesen, da man offensichtlich vom Konzept des Einzelverkaufs der Wohnungen an die Mieter abgegangen war.

.

http://so-for-humanity.com2000.at


Re: ...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

Teil 9:

Kapitel 20. Eine kritische Detailanalyse des Wahrnehmungsberichts

des Rechnungshofs „BUWOG – Bauen und Wohnen Gesellschaft mbH",

Hinweise auf den Wahrnehmungsberichts des Rechnungshofs

„ WAG Wohnanlagen Gesellschaft mbH"

» SFH-4296 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 20 von Dr. Lederbauer Stand 28.9.2011
.

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5034&page=15


Re: ...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

Vielleicht liegt der Grund darin, das der Moser ein enger Haberer vom Immobilienmakler Detlef Neudeck ist. Die Zwei sind ja laut Insidern wie siamesische Zwillinge unterwegs. Gemeinsame Reisen -natürlich mit dem Roten Diplomatenpass -mit Waffenhändler Scheibner in arabische Länder inklusive. Der lässt sich seine Provisionen auch in die VAE überweisen wie die STA inzwischen weiß.

Re: ...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 7:

Zu: ....Verursacht durch „von oben" umgeschriebene beziehungsweise redigierte Berichte „unter dem Deckmantel der Qualitätskontrolle"

Ein mutiger Mann, der solche untragbaren Missstände aufzeigt. Wie wäre es mit einer vorläufigen Suspendierung ( von Dr. Moeser ) und einer endgültigen Suspendierung durch die " unabhängige " Disziplinarkommission im Rechnungshof?

Zu: ...die seinerzeitige Passage über die Buwog-Abwicklung durch Lehman Brothers habe diesen strengen Standards eben nicht entsprochen. Schiefe Optik?

Wenn das so ist, sollte sich der parlametarische Untersuchungsausschuss zB im Zuge einer Befragung von Dr. Moser mit dieser besonders sensiblen Frage beschäftigen.

Entspreche Fragen sind schon früh aufgetaucht:

Vgl.:

SFH-4440 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbauer Stand 11.11.11. 11.11 Uhr

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5223&page=3

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...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 7:

Zu: ....Verursacht durch „von oben" umgeschriebene beziehungsweise redigierte Berichte „unter dem Deckmantel der Qualitätskontrolle"

Ein mutiger Mann, der solche untragbaren Missstände aufzeigt. Wie wäre es mit einer vorläufigen Suspendierung ( von Dr. Moeser ) und einer endgültigen Suspendierung durch die " unabhängige " Disziplinarkommission im Rechnungshof?

Zu: ...die seinerzeitige Passage über die Buwog-Abwicklung durch Lehman Brothers habe diesen strengen Standards eben nicht entsprochen. Schiefe Optik?

Wenn das so ist, sollte sich der parlametarische Untersuchungsausschuss zB im Zuge einer Befragung von Dr. Moser mit dieser besonders sensiblen Frage beschäftigen.

Entspreche Fragen sind schon früh aufgetaucht:

Vgl.:

SFH-4440 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbauer Stand 11.11.11. 11.11 Uhr

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5223&page=3


...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 6:

SFH-4569 BUWOG-Affäre, Rechnungshof-Prüfungen laut Ex-Prüfer mangelhaft, Der Standard 27. November 2011 14:55, Antwort Dr. Lederbauer vom 28.11.2011 14.00 Uhr

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5279&page=2

.

SFH-4602 Pressestunde am 4.12.2011 mit dem Präsidenten des Rechnungshofs Dr. Josef Moser, Gegenäußerungen von Dr. Lederbauer vom 12.12.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5300&page=2

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5279&page=2

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SFH-4602 Pressestunde am 4.12.2011 mit dem Präsidenten des Rechnungshofs Dr. Josef Moser, Gegenäußerungen von Dr. Lederbauer vom 12.12.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5300&page=2

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5279&page=2

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SFH-4602 Pressestunde am 4.12.2011 mit dem Präsidenten des Rechnungshofs Dr. Josef Moser, Gegenäußerungen von Dr. Lederbauer vom 12.12.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5300&page=2

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...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 5:

...Allerdings sei dieses Kapitel aus dem Bericht gestrichen worden...

Na endlich wird klar, was wirklich geschehen ist. Das Kapitel wurde gestrichen...

Bemerkenswert ist dazu ua verschiedene Zeitungsartikel, in denen Dr. Moser den Rechnungshof bzw sich selbst - aufgeregt - verteidigt:

Vgl.:

SFH-4566 BUWOG: RH-Prüfer im Visier des Prüfers, Artikel vom 25.11.2011 14:00 | KURIER | Rainer Fleckl, Erich Vogl, Posting Dr. Lederbauer vom 25.11.2011 20.55 Uhr

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5259&page=2

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SFH-4567 "Vielleicht hätte man mehr prüfen können", Artikel vom 25.11.2011 14:00 | KURIER, Posting Dr. Lederbauer vom 25.11.2011 23.05 Uhr

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5260&page=2

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SFH-4577 Rechnungshof: Präsident wehrt sich, Mittagsjournal, 26.11.2011Audio als mp3 Externer Player Anselm Peer, Kommentar Dr. Lederbauer vom 3.12.2011 7.00 Uhr

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5274&page=2


Re: ...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 6:

SFH-4569 BUWOG-Affäre, Rechnungshof-Prüfungen laut Ex-Prüfer mangelhaft, Der Standard 27. November 2011 14:55, Antwort Dr. Lederbauer vom 28.11.2011 14.00 Uhr

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5279&page=2

.

SFH-4602 Pressestunde am 4.12.2011 mit dem Präsidenten des Rechnungshofs Dr. Josef Moser, Gegenäußerungen von Dr. Lederbauer vom 12.12.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5300&page=2

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5279&page=2

.

SFH-4602 Pressestunde am 4.12.2011 mit dem Präsidenten des Rechnungshofs Dr. Josef Moser, Gegenäußerungen von Dr. Lederbauer vom 12.12.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5300&page=2

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5279&page=2

.

SFH-4602 Pressestunde am 4.12.2011 mit dem Präsidenten des Rechnungshofs Dr. Josef Moser, Gegenäußerungen von Dr. Lederbauer vom 12.12.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5300&page=2

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5279&page=2

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SFH-4602 Pressestunde am 4.12.2011 mit dem Präsidenten des Rechnungshofs Dr. Josef Moser, Gegenäußerungen von Dr. Lederbauer vom 12.12.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5300&p

...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 3:

Kapitel 20. Eine kritische Detailanalyse des Wahrnehmungsberichts des Rechnungshofs „BUWOG – Bauen und Wohnen Gesellschaft mbH",

Hinweise auf den Wahrnehmungsberichts des Rechnungshofs „ WAG Wohnanlagen Gesellschaft mbH"

» SFH-4296 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 20 von Dr. Lederbauer Stand 28.9.2011
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» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5034&page=15


Re: ...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 4:

bzw.

Kapitel 32. Eine kritische Detailanalyse der Wahrnehmungsberichts

des Rechnungshofs „Verkauf von Bundeswohnbaugesellschaften"
» SFH-4312 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 32/1 von Dr. Lederbauer Stand 28.9.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5107&page=13

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» SFH-4352 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 32/2 von Dr. Lederbauer Stand 28.9.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5108&page=13

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» SFH-4353 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 32/3 von Dr. Lederbauer Stand 28.9.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5110&page=13

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» SFH-4354 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 32/4 von Dr. Lederbauer Stand 28.9.2011

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5111&page=13

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...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 2:

Zu: ...Die Prüfer des Rechnungshofs tragen eine hohe Verantwortung...

Das ist richtig. Die Letztverantwortung liegt ganz klar beim jeweiligen Präsidenten. Im konkreten Fall ( " BUWOG " ) bei Dr. Franz Fiedler bzw Dr. Josef Moser.

SFH-4440 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbauer Stand 11.11.11. 11.11 Uhr

Sachverhaltsdarstellung zur Causa BUWOG (PDF-Dokument)

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Zu...Qualitätssicherung ist wichtig", weiß Moser, „ein kleiner Fehler kann zu einer Staatsaffäre hochstilisiert werden."

Mit dieser Bemerkung hat Dr. Moser vollkommen Recht. Eine Staatsaffäre könnte entstehen, wenn sich herausstellte, dass es sich nicht um einen kleinen Fehler, sondern um eine untragbare Fehlleistung handelt.

Zu: ...Die umstrittene Vergabe der Buwog-Transaktion an die Investmentbank Lehman Brothers durch Finanzminister Karl-Heinz Grasser sei seinerzeit vom Rechnungshof geprüft worden...

Hier stellt sich die Richtigkeit der Strategie des paralmentarischen Untersuchungsausschusses heraus. Die Befragung von Prüfern des Rechnungshofs stand am Beginn. Diese Aussagen waren, wenn man sehr genau liest äußerst informativ.

Warum?

Weil von Anfang an klar war, dass in den Wahrnehmungsberichten des Rechnungshofs die entsprechenden Passagen fehlten.

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...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 1:

Dieser Artikel des Qualitätsmediums " Die Presse " ist äußerst interssant und wichtig. Darin werden einige elementare Probleme der Prüfungstätigkeit des Rechnungshofs und die Verantwortlichkeit der Präsidenten des Rechnungshofs beleuchtet.

Er gibt Anlass für einige brisante Bemerkungen:

Zu: ....Er ist – wie seine Vorgänger auch – eine Instanz: der Sparsamkeit und der Objektivität verpflichtet...

Die Verpflichtung zur Objektivität steht weder im Rechnungshofgesetz noch in der Bundesverfassung. Sie sollte allerdings selbstverständlich sein.

Der Rechnungshof ist bekanntlich Organ des Parlaments ( und der Landtage ). Es stellt sich nicht zuletzt aufgrund der Prüfungstätigkeit des Rechnungshofs über den " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften - in den Medien kurz " BUWOG " die grundsätzliche Frage, wer den Rechnungshof kontrolliert und wie die Verantwortlichkeit der Präsidenten des Rechnungshofs festgestellt bzw. wahrgenommen wird.

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Re: ...Unangenehmerweise wird er unter Präsident Josef Moser zusehends zur Zielscheibe der Kritik...

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Teil 2:

Zu: ...Die Prüfer des Rechnungshofs tragen eine hohe Verantwortung...

Das ist richtig. Die Letztverantwortung liegt ganz klar beim jeweiligen Präsidenten. Im konkreten Fall ( " BUWOG " ) bei Dr. Franz Fiedler bzw Dr. Josef Moser.

SFH-4440 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbauer Stand 11.11.11. 11.11 Uhr

Sachverhaltsdarstellung zur Causa BUWOG (PDF-Dokument)

.

Zu...Qualitätssicherung ist wichtig", weiß Moser, „ein kleiner Fehler kann zu einer Staatsaffäre hochstilisiert werden."
Mit dieser Bemerkung hat Dr. Moser vollkommen Recht. Eine Staatsaffäre könnte entstehen, wenn sich herausstellte, dass es sich nicht um einen kleinen Fehler, sondern um eine untragbare Fehlleistung handelt.

Zu: ...Die umstrittene Vergabe der Buwog-Transaktion an die Investmentbank Lehman Brothers durch Finanzminister Karl-Heinz Grasser sei seinerzeit vom Rechnungshof geprüft worden...

Hier stellt sich die Richtigkeit der Strategie des paralmentarischen Untersuchungsausschusses heraus. Die Befragung von Prüfern des Rechnungshofs stand am Beginn. Diese Aussagen waren, wenn man sehr genau liest äußerst informativ.

Warum?

Weil von Anfang an klar war, dass in den Wahrnehmungsberichten des Rechnungshofs die entsprechenden Passagen fehlten.

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http://so-for-humanity.com2000.at

Gast: chroniker
10.06.2012 01:14
0 0

Millionen im Plastiksack - das Format berichtete 2001

Die Geschichte spielt da wohl auch wieder eine Rolle

http://wikilegia.com/wiki/index.php/Millionen_im_Plastiksack

Und wieder

ein zeter und mordio zwischen den Parteien. Gibt es eine Institution in Österreich, in der nicht ein politisches Hickhack veranstaltet wird? Dem denkenden Bürger gegenüber machen sich die Parteigranden, egal welcher Farbe, nur mehr lächerlich.

Gast: LegendIn
09.06.2012 11:58
2 2

Höchste Zeit dass der Rechnungshof wieder einen rot-schwarz-großkoalitionär-kammerfilz-affinen, aftergängigen Präsidenten bekommt!

Siehe Burgenland, dort wird der Landesrechnungshof mit einem hochrangigen Mitarbeiter des alleinregierenden Landeshauptmannes besetzt.

Wo kämen wir denn da hin wenn die Kontrolle dem Einfluss/Zugriff der Regierung entzogen würde?

Gast: Der Notar
09.06.2012 07:21
2 1

Oh, interessant

was will uns dieser Artikel wirklich sagen? Der Blaue gehört weg. Sie brauchen den Job für Rot-Schwarz-Grün!

Klingt ein bisschen wie Politik der verbrannten Erde....

Nachdem die ÖVP hoffnungslos im Korruptionssumpf steckt, versucht man halt noch die Kontrollore nach Möglichkeit mit in den Sumpf hinein zu ziehen.
Ich kann jedenfalls in vorliegendem Artikel keinen Vorwurf erkennen, der das Gerüchteniveau überschreitet.

Re: Klingt ein bisschen wie Politik der verbrannten Erde....

Dass sich Fiedler eine ganz besonders hohe Reputation erarbeitet hat ist richtig. Aber wohl genau deshalb wird er ja von der ÖVP nicht mehr als würdig für eine Bundespräsidentschaftskandidatur betrachtet.
Schade!

Instanz Moser????????

Ist das nicht der,der für Haider mit dem Billa Plastiksackerl Geld einsammeln ging. Wer sind seine Spezis???? Neben seiner Helga Berger,gib es da noch einen gewissen Herbert Scheibner und Detlef Neudeck.Alle haben natürlich mit dem Eurofighter Sumpf genausowenig zu tun,wie die Susi Riess-Passer.
Der Rechnungshof und sein Präsident waren eine Instanz,nämlich unter Präsident Fiedler.

Antworten Gast: Rumpi
09.06.2012 17:56
0 0

Re: Instanz Moser????????

Den Scheibner hat es schon erwischt.Das war der erste Streich,Susi,Jomo und Co folgen gleich.

Re: Instanz Moser????????

Aus dem Kaffeesatz gelesen?

Antworten Antworten Gast: uburoi
09.06.2012 16:54
0 0

Re: Re: Instanz Moser????????

nein, es war wie so oft das klassensalz.

 
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