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SuperMarkt: Österreich zittert mit Europa

14.05.2011 | 18:01 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Nicht nur taumelnde Eurostaaten brauchen dringend Milliarden, um "flüssig" zu bleiben. Auch Österreich braucht 100 Milliarden Euro und muss hoffen, rasch Geldgeber zu finden.

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Im Zuge des finanziellen Niedergangs von Griechenland ist dem politischen Führungspersonal Europas wohl eine Menge vorzuhalten. Eines freilich nicht: halbherziges Engagement, wenn es darum geht, das kleine Land mit den großen Denkern vor dem Bankrott zu bewahren. Die Regierung in Athen ist nun doch nicht in der Lage, mit den bereits zugesagten 110 Milliarden Euro die hereinflatternden Rechnungen zu bezahlen? Kein Problem, schon werden von den Partnerländern die nächsten 60 Milliarden Euro lockergemacht.

Den verdutzten Bürgern in den Geberländern wird der in ihrem Namen geleistete Beistand damit erklärt, dass es immer noch die günstigste Lösung sei, frisches Geld in den verzweifelten Süden zu schicken. Alle anderen Optionen – wie Schuldenerlass oder Bankrott – wären schrecklich. Die Staaten müssten neuerlich ausrücken, um ihre Banken zu retten, dieses Mal jene, die groß in die Finanzierung der griechischen Misswirtschaft eingestiegen sind. Deshalb meinte der deutsche Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter Donnerstagabend im ZDF: „Ich bin nicht bereit, jetzt schon aufzugeben.“ Auch Österreichs Neo-Finanzministerin Maria Fekter gibt sich eisern, von einem Schuldennachlass will sie nichts hören. „Das bringt überhaupt nichts, sonst gibt es keinen Druck für Reformen.“


Die Legende von den edlen Helfern. Nun ist es schon richtig, dass ein Schuldenschnitt den Reformeifer in Athen dämpfen und europäische Großbanken schwer belasten würde. Das ist aber nur die halbe Wahrheit: Wenn sich die Regierungen von Deutschland und Österreich für neue Kredite an das sonnige Krisenland aussprechen, dann tun sie das im ureigenen Interesse. Sie verwalten nämlich Staaten, die selbst über beide Ohren verschuldet sind und die vor horrendem Geldbedarf stehen. In den nächsten Jahren laufen reihenweise Staatsanleihen aus, die zurückgezahlt werden wollen.

Mangels Überschüssen sind die alten Schulden nur über die Aufnahme neuer abzudecken. So müssen die Euroländer heuer rund 1,3 Billionen aufnehmen, um ihren Geldbedarf zu stillen, 302 Milliarden Euro davon entfallen allein auf die Bundesrepublik Deutschland. In so einer Phase macht es sich nicht besonders gut, wenn ein Mitgliedstaat der Eurogruppe gerade eine aufsehenerregende Pleite hinlegt oder seine Geldgeber zum Forderungsverzicht mittels „Haircut“ bittet. Das würde das Vertrauen der internationalen Geldgeber in den gesamten Euroraum erschüttern, weshalb auf den Märkten selbst guten Schuldnerstaaten plötzlich deutlich höhere Risikoprämien (Zinsen) abverlangt würden.


Österreich braucht 100 Milliarden Euro. Nicht zuletzt für Österreich wäre das ziemlich ungemütlich. In den nächsten vier Jahren werden 60 Milliarden an Staatsanleihen fällig, der Höhepunkt wird 2014 erreicht. Das ist jenes Jahr, in dem das Land 21 Milliarden Euro auf den Kapitalmärkten auftreiben muss, um angehäufte Altschulden bedienen zu können. Nicht eingerechnet sind die bis dahin anfallenden Budgetdefizite – wie dem Strategiebericht des Finanzministeriums zu entnehmen ist, hat die Republik in den nächsten vier Jahren in Summe 40 Milliarden Euro an Abgängen eingeplant.

Bis Ende 2014 muss sich Österreich also knapp 100 Milliarden Euro ausleihen, um auslaufende Anleihen und anfallende Defizite finanzieren zu können. Das ist die Hälfte des aktuellen Schuldenstandes. Verteuerte sich das Kreditportfolio des Staates auch nur um einen Prozentpunkt, erhöhten sich die jährlichen Finanzierungskosten um zwei Milliarden Euro. Das ist, um ein Gespür für die Größenordnung zu bekommen, mehr als die Hälfte der jährlichen Ausgaben für die Hochschulen.


Heute ausgeben, morgen zahlen. So bequem es für Regierungen ist, mit neuen Schulden jene von gestern zu begleichen, so ungemütlich kann diese Praxis werden, wenn das Umfeld nicht passt. Die Zinsen für die gesamte Laufzeit der Anleihen werden bei deren Ausgabe festgelegt, womit Phasen großer Unsicherheit kein guter Zeitpunkt für die Umschuldung staatlicher Kredite sind.

Nun ist eine höhere Fremdkapitalbelastung in Höhe von einem Prozent schon wegen der geänderten Zinspolitik alles andere als unrealistisch. Obwohl Politiker und Wirtschaftsforscher der Bevölkerung gern erzählen, dass es eigentlich keine nennenswerten Preissteigerungen gibt, haben die Zentralbanker in Frankfurt die Gefahr einer galoppierenden Geldentwertung längst erkannt und sich neuerdings entschlossen, die Niedrigzinspolitik aufzugeben. Ausweg: Höhere Zinsen sollen Geld auf Sparkonten umleiten und so den Inflationsdruck bremsen.

Schlittert dann aber noch ein Euromitglied in die Pleite, würden die Geldgeber selbst Österreich und den anderen fünf Triple A-Ländern der Eurozone ganz andere Risikoaufschläge abverlangen. Sofern sie überhaupt noch genügend Geld geben. Aber in diesem Fall druckte man einfach welches. Inflation ist, wie Politiker in zahlreichen Talkshows gern erklären, zum Glück ja überhaupt kein Thema.

(c) Die Presse / GK

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franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.05.2011)

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37 Kommentare
 
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Maier.M
30.06.2011 12:39
0 0

Dieses wirtschaftliche System...

...ist ohnehin nicht mehr lange tragbar. Auch uns wird es spätestens in ein paar Jahren noch sehr hart treffen.

Gast: Konsens
16.05.2011 10:32
2 0

Reich

Was wird mir von diversen Politikern über die Medien immer wieder ausgerichtet?

"Österreich ist ein reiches Land."

Reich an Phantasie, oder was?

Egal, welche Art von Koalition in diesem Land regiert; egal, wie kommende Koalitionen aussehen werden - für eine einzige Partei wird es sich ja nicht ausgehen - sie sind alle gleich: hilflos. Aber wenn man ein bisschen regieren darf, dann kann man auch ein bisschen abkassieren. Die eigenen Schäfchen ins Trockene bringen, alles andere sollen die Nachfolger machen. Dazwischen fährt/fliegt man zu Konferenzen, deren Ergebnis ist, dass es kein Ergebnis gibt, aber was soll's: man hat zumindest in einem schönen Palais gut essen können; die Rechnung bekommt der Steuerzahler.

Was unterscheidet die Machthaber von jenen vor z.B. 200 Jahren? Sie sind keine Adeligen mehr, aber sie gebärden sich genauso. Selbst nehmen, wo sich die Gelegenheit ergibt, und das Geld der anderen beim Fenster rausschmeissen.
Verantwortung? Brauch' ma ned, es genügt, die Fehltritte der anderen Parteien aufzuzeigen - und damit haben alle genug zu tun.

Gast: Febobo
15.05.2011 17:01
2 0

Wir haben kapiert,

dass dieses System nicht mehr zu retten sein wird. Was kommt aber danach?

Wenn wieder durch nichts gedecktes Geld eingeführt wird, dass nur durch Schulden geschöpft werden kann, dann wird in einigen Jahrzehnten Europa und die Welt erneut vor einem nicht mehr bewältigbaren Schuldenberg stehen.

Daher: Nehmt den Privatbanken deshalb die Bank, Giralgeld selbst zu schöpfen. Wenn ich Geld nur als Schuld ausgebe und auch noch Zinsen darauf verlange, dann ist dieses System langfristig nicht tragbar.

Gast: hansi 0 12
15.05.2011 17:00
1 0

guter artikel

danke für den artikel

Iason
15.05.2011 16:32
5 0

Österreich ist reich ?


Reich an Schulden.

Ich schlage vor den Namen zu ändern... Österarm

Natürlich ist Österreich so wie die anderen EU Staaten de facto genauso pleite wie Griechenland. Nur die großen Probleme werden sich etwas verzögert bemerkbar machen.

Antworten Gast: Eurokaputt
12.06.2011 14:30
0 0

Re: Österreich ist reich ?

Österarm, sehr gut, hat mir ein Schmunzeln abgerungen. Mir fällt leider kein Pendant zu Deutschland ein. Ah jetzt, Deutschblank, nicht so schön wie Ihres, aber gut.

Gast: Denkerin
15.05.2011 12:42
3 0

Wir sollten ihnen die Stirn bieten ...

Es ist wirklich ein Pech! Anscheinend verstehen unsere Politiker das Deficit-spending-Modell nicht richtig, das da besagt, dass zwar in Wirtschaftsabschwungsphasen mehr Geld durch den Staat ausgegeben werden soll, in Aufschwungsphasen diese Defizite aber durch Staatsüberschüsse ausgeglichen werden soll(t)en. Tatsache ist, dass unsere Staaten jahrelang Defizite erwirtschaften - in guten wie in schlechten Zeiten. Sollten sie doch (zufälligerweise) einmal ein ausgeglichenes Budget erwirtschaften, dann nur durch Lukrierung einmaliger Erlöse durch Privatisierungen!

Würde ein kleiner Privathaushalt so wirtschaften wie unsere Volkswirtschaften - z. B. € 2000,-- einnehmen/erwirtschaften und permanent € 2200,-- ausgeben - dann ist das Ende der "Flüssigkeit" schnell in Sicht und tiefe Einschnitte im (Konsum-)Verhalten des kleinen Bürgers wären zwangsläufig die Folge!

Nicht so bei unseren "Repräsentanten" - Was kümmert sie das Morgen - der Blick reicht max. bis zum eigenen Hemd!

Gast: Gastname
15.05.2011 12:26
0 0

Ueberschrift

Wahrscheinliches Szenario: Kreditgeber sagen den Staaten, dass Menschenrechte und Gesetze einzuhalten sind, falls nicht Kuendigung der Beschaeftigten fristlos und nicht Extrabezahlung fuer Uebergriffe und Verbreitung von Anleitungen zu Straftaten, daher bankrott Oesterreichs, da sich die Politik schon seit Jahren nur mehr Verbrecher einstellen laesst um nicht abgeschoben zu werden und weil man unfaehig ist zu erkennen, dass Oesterreich deshalb niemand Geld leiht, weil es hier zugeht wie in einem mittelalterlichen Staat, was mit Geld haben nichts zu tun hat, denn in den geschuetzten Bereichen werden 85% der Menschen fuer das Nichtstun und Nichtswissen und Nichtskoennen und fuer Propagierung von Straftaten bezahlt. Rehabilitierung der Migranten und Arbeitslosen, da die Faelschung der Studien nicht durchzuhalten ist. Enteignung des von den Reichen zusammengestohlenen Vermoegens und Entzug der Pensionen fuer die Straftaten. Ist immer so...

Gast: HJB
15.05.2011 11:35
3 0

Europa sollt' die Politiker zum Teufel jagen

. . . und die Wissenschaften, Universitäten der Union hätten eine demokratische Gemeinschaft autonomer Kulturländer zu schaffen, wo Wissenschaft und Kompetenz regiert.

Gast: Hmmmm
15.05.2011 11:32
2 0

ein wahrscheinliches szenario.....

Möglich wäre:
Infaltion anheizen, so auf 90% und mehr, und das wöchentlich-
Zinsen langsam nachsetzen, da die Bürokratie nur langsam reagiert, im Ausmaßvon maximal 2%, -
damit ergibt sich sehr rasch ein Abbau der Schulden auf Kosten aller Bürger, die zwar vor dem Nichts stehen, aber die Staatsschulden sind in 1 Jahr weg.
Profiteure: Alle, die ihre Millionen in Sachwerten angelegt haben und nicht irgendeiner STuerbehörde in der EU unterstehen...z.B. mit einem lieben kleinen Domizil wie so manche unserer Bänkster und Politiker auf den Cayman Islands......
Dann beginnt das Spiel von vorne.....

Gast: im Ernst
15.05.2011 11:09
1 0

sollte die Rot-Schwarze Bande bei Kollegen, Bamten, Kernschichtwählern zu sparen beginnen würde sich das Problem von alleine lösen


Antworten Gast: pensionär
15.05.2011 16:29
0 0

Re: sollte die Rot-Schwarze Bande bei Kollegen, Bamten, Kernschichtwählern zu sparen beginnen würde sich das Problem von alleine lösen

Auseinander dividieren - darauf warten doch die Ober-Abzocker!
Lieber Gast, das ist nur für die Wirtshaustheke.

Gast: gast gast
15.05.2011 11:02
0 3

da fragt man sich warum

ist dieser schellhorn nicht politiker der weiß doch alles besser der ist wie der strache große worte spucken und nichs dahinter

Antworten lurch
15.05.2011 11:45
2 0

Re: da fragt man sich warum

Welche großen Worte? Da wird doch lediglich aufgezählt was unsere Republik in den nächsten Jahren zu zahlen hat!

Wenn diese Aufzählung falsch ist, dann schreiben Sie das, wenn nicht dann ist Ihr Kommentar überflüssig.

periskop
15.05.2011 10:30
1 0

Schuldennachlass allein bringt wirklich nichts!

Ein "Haircut" betrifft ja nur die in der Vergangenheit gemachten Schulden. Das muss zwar auch kommen, weil Griechenland seinen Schuldenberg niemals abtragen kann, entscheidend ist aber, dass Griechenland aufhört über seine Verhältnisse zu leben! Politisch ist das nicht erreichbar, man sieht es daran, das es schon jetzt einen Generalstreik gibt, der alles nur noch schlechter macht.
Deshalb ist seit eh und je der einzig mögliche Weg für überschuldete Staaten die Abwertung der Währung bzw. Inflation! Wenn Griechenland keine eigene Währung sondern den Euro hat, dann müssen eben alle Euroländer Inflation bekommen.
Immer mehr Hilfsgelder für Griechenland sind verloren und können das bittere Ende höchstens aufschieben aber nicht verhindern!
Zinserhöhungen der EZB werden zwar die Wirtschaft abwürgen, aber an der unausweichlchen Inflation (die auch Österreich hilft, seine Schulden loszuwerden) nichts ändern!

Gast: Sand
15.05.2011 10:08
0 0

Strache, das Super-Euro-Genie!

Wieso? Noch gestern konnte man in den Medien lesen, dass Strache mit Österreich als Vorreiter den Super-Euro einführen wollte. lol

Antworten lurch
15.05.2011 11:52
2 0

Re: Strache, das Super-Euro-Genie!

Sie haben schon recht, auch Strache wird unsere finanziellen Schwierigkeiten nicht lösen!

Aber SPÖVP ganz sicher auch nicht. Dieser Artikel läßt eigentlich nur einen Schluß zu, daß unser Staat schön langsam finanziell am Ende ist. Möglicherweise wird das dann offiziell so begründet, daß man sich auf irgend welche anderen Staaten ausredet aber an den Tatsachen wird das nichts ändern und wie wertloses Geld verarbeitet wird haben wir ja nach zwei Weltkriegen erfahren! Möglicherweise wissen Sie darüber nichts, aber es gibt genug historisches Material, das über die schreckliche Armut der damaligen Bevölkerung Auskunft gibt!

Gast: 1. Parteiloser
15.05.2011 10:03
5 0

Aktuelle Zahlen von 2011 aus dem BMF!

Schauen wir mal auf die Homepage des BMF wie sich die Finanzen 2011 so entwickeln!

1. Quartal 2011:
https://www.bmf.gv.at/budget/akthh/2011/201103hauptueberblicke.htm

In den ersten 3 Monaten 2011 konnten die Einnahmen um lässige 11,2% gesteigert werden. Da spielt einerseits die kalte Progression eine große Rolle, aber auch die erfolgten Steuererhöhungen. Das Volk stöhnt unter der sehr hohen Abgabenleistung.

Die Sparmaßnahmen der Regierungskasperl zeigten auch die erwarteten "Einsparungen". Die Ausgaben, aus der Sicht des BMF, sind um coole 5,4% gestiegen, obwohl keine Bankenhilfe zu buchen war.

Im 1. Quartal hatte Österreich, nur aus der Sicht des Bundes, also Einnahmen von 13.998,4 Mio. Euro aber Ausgaben in der Höhe von 18.802,7 Mio. Euro. Das ergibt ein 3-Monatsdefizit von coolen 4.804,3 Mio. Euro.

Dazu kommen noch die ausgelagerten Defizite, die Länder und Gemeinden, aber auch die gewaltigen Leasingverbindlichkeiten von Österreich.

Die Versager der Regierung samt den Versagern in den geschützten Bereichen machen aber nichts, gar nichts, was die strukturellen Disbalancen verringern könnten. Im Gegenteil, die füllen die prallen Budgets weiter und bedienen sich als gäbe es kein Morgen.

derpradler
15.05.2011 09:59
2 2

die EU

treibt die Nettozahler in den Ruin!Raus aus der EU!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
15.05.2011 10:05
5 1

Re: die EU

Die Finanzprobleme Österreichs sind eindeutig ein internes Problem und allein durch schlechtes Regieren und sehr schlechtes Wirtschaften verursacht.

Das hat nun mit der EU, welches sich nur noch selbst braucht, aber wirklich nichts zu tun.


Gast: Weib Nr. 1
15.05.2011 09:39
0 0

So. DAS war jetzt der zweite laute höhnische Lacher

den mir heute DIESER Artikel bescherte...


at.spam
15.05.2011 08:43
0 0

passend ....

zum Start von Basel III, braucht gleichzeitig der Staat ebenso Geld. Hmmm wieviel Geld wird da wohl wieder gedruckt werden müssen.

Gast: BeobachtergottseidanknichtmehrinOesterreich
15.05.2011 04:55
0 0

Schulden sind die Steuern von morgen....

Wie hoch wird der Steuersatz dann sein? 97%? 102%? Alles ist moeglich. Die Konsequenz jedoch der Buergerkrieg.

Antworten Gast: Bärenfalle...
15.05.2011 09:55
4 0

Re: Schulden sind die Steuern von morgen....

Wieso sollen sich die "Opfer" des Systems gegenseitig "bekriegen" ?

Das wäre der Traum der Bonzen ... naja, eventuell wurde ja aus diesem Grund die Migration so gefördert ... damit ein "Sündenbock" da ist wenn es knallt.

Das Problem beginnt schon damit:

Die an den Staat zu entrichtenden Tribute sind nur mittels dem Produkt der Banken zu bedienen.
Das Finanzamt will "offizielles Zahlungsmittel" sehen, kein Gold, kein Silber, keine Kuhhäute.

In den Besitz des "offiziellen Zahlungsmittels" gelangt man nur durch "verdienen" welches wie im Wortschatz ersichtlich das Wort "Dienen" enthält.

Für ihre "Dienste" erhalten sie dann "Geld" welches lustig aus dem Nichts herbeigezaubert wurde.

Die Gelderzeuger erhalten sprichwörtlich "something for nothing" ... und in unseren Schulbüchern wird noch immer das römische Sklavengesellschaftssystem kritisiert .. als ob die Abstrahierung desselben durch zusätzliche Komplexität etwas am Prinzip ändern würde ...

Politiker als Teil des Staates und Banken stecken damit unter einer Decke und jetzt raten wir mal wer hier der große Gewinner ist ...

Aber ja, der Bürger ist schuld, die Sozialsysteme sind schuld, die Rentner, die Raucher, die Fetten .. divide et impera.

Steininger
15.05.2011 03:20
1 0

Unbegrenztes Wachstum - in begrenzten Systemen

ist zum Scheitern verurteilt!

Gast: Den Kredit hamma
15.05.2011 00:09
0 0

Auch Österreich braucht 100 Milliarden Euro und muss hoffen, rasch Geldgeber zu finden.

Die Big Bang Mitzi verpfändet Niederösterreich und Österreich bekommt dafür sicher einen günstigen Kredit von der Erste Bank.
.-))

 
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