Sieben Tipps für nachhaltiges Sanieren

Mit einer thermischen Sanierung wird langfristig Geld gespart und der Wert des Hauses gesteigert. Wer sich an unsere Tipps hält, holt das Optimum heraus.

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(c) EVN

Bei älteren Häusern sind Sanierungsmaßnahmen ab einem gewissen Alter unvermeidbar, sonst wird das Wohnen darin ungemütlich, der Wert der Immobilie sinkt und die Betriebskosten steigen. Eine thermische Sanierung ist somit wichtig, um für die nächsten Jahre vorzusorgen. Dabei kommt es auf richtige Planung und Ausführung an, sonst wird das Geld beim Fenster hinausgeworfen.

Mit den folgenden sieben Experten-Tipps machen Hausbesitzer beim Sanieren von Anfang an das Richtige:

1. Richtige Planung. Wild drauflos sanieren ist keine gute Idee – die Maßnahmen müssen individuell für das jeweilige Gebäude maßgeschneidert werden. Neben den grundsätzlichen Informationen über die technischen Möglichkeiten muss auch abgesteckt werden, welcher finanzielle Rahmen und wieviel Zeit zur Verfügung stehen.

2. Bauteile beurteilen. Wichtig ist eine Analyse der Energieverluste der einzelnen Bauteile inklusive Gebäudehülle. Dabei gilt: Nach oben geht stets mehr Energie verloren, knapp ein Drittel der Wärme kann durch das Dach beziehungsweise die oberste Geschoßdecke entweichen. Im Einzelfall kann die Erstellung von Wärmebildern (Thermogramme) hilfreich sein, um den Gesamtzustand des Hauses in Sachen Energie zu erkennen. Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte BlowerDoor-Messung, mit der Luftundichtheiten in der Gebäudehülle erkannt werden – dazu wird Luft mit einem Ventilator aus dem Haus gesaugt und undichte Stellen werden identifiziert.

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 Mit dem nötigen Fachwissen können Sie auch ein altes Gebäude in ein modernes Schmuckstück verwandeln. Entscheidend für den Erfolg sind Art und Umfang der Saniermaßnahmen sowie der Einsatz von passenden Materialien.

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3. Sparpotenzial berechnen. Im Regelfall sind spätestens alle 15 bis 20 Jahre Maßnahmen für eine thermische Sanierung zu machen, diese können aber auch früher sinnvoll sein. Mit Hilfe von Experten und entsprechenden Beratungsprojekten sollte herausgefunden werden, was für das jeweilige Haus geeignet ist – vom Fenstertausch bis zur Dämmung von Außenwänden und Dächern. 

4. Über Förderungen informieren. Die gute Nachricht: Für Maßnahmen in diesem Bereich lässt der Staat Geld springen. Es ist aber gar nicht so einfach, da den Überblick zu bewahren – Experten helfen dabei. Die Förderungen sollten dann in den Finanzierungsplan einfließen und ermöglichen größere finanzielle Flexibilität. 

5. Varianten vergleichen. Eine Gegenüberstellung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen, der entstehenden Kosten, der Fördervarianten und des Sparpotenzials zeigt, was am meisten bringt, um das Haus auf Vordermann zu bringen.

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6. Materialien auswählen. Damit nicht vergeblich gedämmt, gedichtet und verputzt wurde, braucht es hochwertige Materialien: Profis achten bei der Auswahl auf Qualität, Umweltverträglichkeit und Investitionssicherheit.

7. Maßnahmen kombinieren. Die beste Fassadendämmung bleibt sinnlos, wenn durch die Fenster erst recht wieder Wärme verloren geht. Daher sollten Maßnahmen sinnvoll verbunden werden, zudem kann eine Sanierung gleich zur optischen Verschönerung des Hauses genutzt werden – auch das steigert dessen Wert.

(Red.)

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