21.05.2013 20:21 Merkliste 0

Merkel schließt Eurobonds aus: „Solange ich lebe“

27.06.2012 | 18:27 |  KARL GAULHOFER (Die Presse)

Eine so klare Absage an Eurobonds ist neu. Die überraschende Festlegung der Kanzlerin verrät ausgesprochen viel von der deutschen Linie in der Europolitik.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Berlin. Bei den Liberalen spricht es sich offenbar freier. Vor der FDP-Fraktion hat sich Angela Merkel zu einer Formulierung hinreißen lassen, die im Rest Europas auf Irritationen stößt. Zwei Tage vor dem nächsten Schicksals-Gipfel in Brüssel gelobte die deutsche Kanzlerin: Eine gesamtschuldnerische Haftung, etwa über Eurobonds, wird es nicht geben – und zwar „solange ich lebe“. Spontan riefen einige liberale Abgeordnete: „Wir wünschen Ihnen ein langes Leben“.

Eine so klare Absage an Eurobonds ist neu. Bisher lautete die deutsche Sprachregelung: Es kann sie später einmal geben, als letzter Schritt einer zentral kontrollierten Fiskalpolitik, mit Eingriffsrechten in nationale Budgets, wenn Vorgaben nicht eingehalten werden. Wer haftet, muss auch kontrollieren und strafen können, lautet das Credo. Doch in ihrer gestrigen Regierungserklärung nahm Merkel ihre Aussage nicht zurück, sondern erklärte sie eher: Eurobonds seien verfassungsrechtlich nicht möglich, und „ich halte sie auch ökonomisch für falsch und kontraproduktiv“. Sie fürchte, dass in Brüssel wieder viel zu viel über „eine gemeinschaftliche Haftung und viel zu wenig über verbesserte Kontrollen und Strukturmaßnahmen gesprochen wird“.

Das gibt die deutsche Linie nun klarer wieder als der konziliante Ton der letzen Monate. Tatsächlich setzt Berlin die Hoffnung darauf, dass Strukturreformen und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit den Euro-Krisenländern aus der Misere helfen – so wie sie auch Deutschland einen Wirtschaftsboom beschert haben. Weil das dauert, soll Zeit geschaffen werden – durch Rettungsschirme und eine Zentralbank, die ihr Mandat zumindest strapaziert. Erste Erfolge, etwa in Portugal und Irland, werden fast nur von deutschen Ökonomen gefeiert. Sie sollen zeigen, dass eine Angleichung der Wettbewerbsfähigkeit auch unter dem Korsett des Euro möglich sind, und zwar weniger schmerzvoll, als es die angelsächsischen Kassandra-Rufer vermuten, die fast täglich den Zusammenbruch des Euro verkünden.

Gar nichts hält Merkel, wie schon in der Finanzkrise, von schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen. Der „Wachstumspakt“ ist nur ein inhaltsarmes Zugeständnis an Frankreichs neuen Präsidenten Hollande. Und eine gemeinsame Haftung soll es nur gegen Abtrennung von Souveränitätsrechten nach Brüssel geben. Das würde Verfassungsänderungen erfordern, die das Volk per Abstimmung demokratisch legitimieren müsste. Dass so etwas in absehbarer Zeit und in allen Eurostaaten gelingen kann, mag Visionär Schäuble glauben. Merkel glaubt es nicht, sie hat ihren Finanzminister zurückgepfiffen. Das macht sie populär: 80 Prozent der Deutschen lehnen Eurobonds ab.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.06.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

77 Kommentare
 
12 3

Kurze Rechnung

Ein Staat zahlt 2 % Zinsen, der andere 27 %, für jeweils gleich viel Kapital. Macht im Schnitt 14,5 %.

Zwei Staaten haften solidarisch und bekommen den gemeinsamen Kredit für 7 %.

Was ist die bessere Lösung?

Die USA haben als Schuldenunion Variante 2 und fahren viel besser damit. Europa fällt zurück, wenn wir hier nicht zusammenhalten.

Re: Kurze Rechnung

Dann rechnen wir weiter: Ist einer der beiden Staaten AT, so hat sich seine Zinsbelastung grade locker flockig verdoppelt.

Mach 9 Milliarden EUR pro Jahr. Bitte um Information, wo Sie die herbekommen.

Antworten Antworten Gast: Tourist
28.06.2012 14:36
0 0

Re: Re: Kurze Rechnung

Sie sollten sich schon wenigesten ein Beispiel am Professor Sinn vom IFO nehmen. Der hat zumindest den gewichteten Durchscnitt verwendet um die Leute zum Narren zu halten.

@Michael
Deutschland wuerde moeglicherweise uerbhaupt nicht drauf zahlen.
1. Weil Deutschland groesser ist als Griechenland
2. Weil noch Liquiditaeteseffekte hinzukommen wuerden.
3. Auch wuerde das Riskiko insgesamt sinken, weil andere auch fuer Deutschland haften wuerden.

Und Oesterreich wuerde sogar noch ein paar Milliarden an Zinsen sparen.

Re: Re: Re: Kurze Rechnung

Naja, ich hab die Rechnung mit dem Durchschnitt ja nicht angestellt, oder?
Wie auch immer: Ich bin skeptisch. Wie übrigens jedesmal, wenn behauptet wird, etwas würde nur jedem Vorteile bringen.
In diesem Fall:
Der Norden profitiert ebenso wie der Süden, die Zinsen sinken wobei trotzdem die Banken profitieren, da auch das Risiko abnimmt.

Wenn es nur Vorteile gäbe, wäre es von Anfang an umgesetzt worden.

Vernebelung

Aber, der ESM hat ähnliche Risikopotentiale für die Mitglieder wie Eurobonds! Und, die Fiskalunion ist der Kern der politischen Union, denn ein Staat der seine Budgetrechte abgibt, ist kein Staat mehr.

2 1

Die größten Befeuerer der Krisenstimmung....

sind europäische Politiker, die einfach keine Ahnung haben, wann sie reden und wann sie auf gut Wienerisch "die Gosch'n halten" sollen.
Das gilt für Merkel Monti Draghi gleichermaßen und auch Fekter darf sich zum erlauchten Kreis der Wortattentäter rechnen.
Hätten sich die europäischen Politiker auf ein basales Reglement für dieses Krisenmanagement geeinigt und wären halbwegs vertrauensbildend aufgetreten, wäre die Krise wahrscheinlich schon beendet.
Aber so? Würden Sie von irgendeinem von denen einen Gebrauchtwagen kaufen? Also warum Staatsanleihen?
Finanzkrisen sind und waren immer auch Vertrauenskrisen. Da ist es Super, vor einem Gipfel "die Gosch'n aufzureißen".


Antworten Gast: Tourist
28.06.2012 11:46
1 0

Re: Die größten Befeuerer der Krisenstimmung....

Haette Merkel den Deutschen von Anfang an reinen Wein eingeschenkt und die Vorteile betont, anstatt gegen die anderen Europaer zu polemisieren, dann waere dass mit den Eurobonds gemeinsam mit Haushaltsdisziplin (ueber den Konjunkturzyklus!) jetzt auch moeglich.

Alternative wird es wohl kaum mehr geben. Sollten die Zinsen nach dem Gipfel fuer Italien steigen, wird es bald Hilfe vom Rettungsschirm beantragen muessen, und dann ist es aus, da Italien keinen Platz im Rettungsschirm hat. Die Investoren verfolgen ja alle den EU Gipfel und werden dementsprechend handeln.

Gast: Vogel Strauss
28.06.2012 09:05
1 0

Psychoterror nennt man das ...

... was nämlich die versammelten Club-Med-Länder mit Frau Merkel machen. Im übrigen bin ich sicher, dass sie sich das mit einem männlichen Kanzler nicht erlauben würden, das ist ja beinahe eine Hexenjagd. Pfui!!!

Gast: Hermann vom Gipfel
28.06.2012 07:53
0 5

Diktator auf Lebenszeit

nennt man soetwas. Imperialismus.

Gast: from another point of view
28.06.2012 07:37
4 0

Schuldenphilosophie real

Wer Schulden macht, muss diese auch bezahlen! Mit Eurobonds die Last auf viele (Staaten) zu verteilen, ist zwar sehr rührig, aber kontraproduktiv. Würde ein Privathaushalt die Schulden eines/mehrerer seiner Nachbarn übernehmen? Wohl kaum. Und so ist es auch im realen, europäischen Gefüge. Wer das anders sieht will nur für sich Nutzen aus Eurobonds ziehen. Manche Nationalökonomen uind Gutmenschen mögen mir verzeihen.

was ist die alternative zu eurobonds?

die problemstaaten müssen für ihre refinanzierung extrem hohe zinsen zahlen. zinsen, die das geborgte kapital nie und nimmer erwirtschaften kann.

es ergeben sich somit 2 möglichkeiten:

1.
via eurobonds 'zivile' zinssätze, die kredite für deutschland & co etwas verteuern (die teuerung wird ein paar zehntel-prozent betragen. jedenfalls viel weniger als das rechnerische mittel, da ein großer immer viel günstigere kredite bekommt als ein kleiner).

2.
mit transferzahlungen die strauchelnden staaten subventionieren.

die dritte möglichkeit (lassen wir gewisse staaten bankrott gehen) kann kein vernünftiger mensch wollen. denn -im falle griechenlands zb- das würde unweigerlich zu anarchie und/oder militärjuntas führen.
hat jemand lust auf krieg (wirtschaftlich oder gar militärisch) in europa???

da ein großer immer viel günstigere kredite bekommt als ein kleiner

Das ist leider eine ziemlich unzulässige Vereinfachung. Gegenbeispiel:
Spanien ist gross
Österreich ist klein

Gast: walter 2
28.06.2012 06:23
1 1

Vermutlich


wird Frau Merkel sich wieder emotional "einkochen" lassen und umfallen !!!

...solange ich lebe.

ich nehme nicht an, dass frau merkel von ihrem arzt eine schlechte nachricht über ihren gesundheitszustand bekommen hat. sie wird wohl noch länger leben...

daher hätte sie formulieren sollen: "...solange ich politisch noch lebe."

das ist allerdings nicht mehr lange. denn in etwas mehr als einem jahr ist bundestagswahl. und die union wird keine absolute mehrheit haben. auch nicht zusammen mit der fdp...

also keine eurobonds im lauf des nächsten jahres... danach ist angie politisch tot.

Gast: Tourist
28.06.2012 06:14
2 7

Ein anderer User hat es auf den Punkt gebracht:

Das lustige ist ja,
der ESM Schirm ist ja eine Art Eurobonds.
Der Unterschied zu richtigen Eurobonds ist, dass sich die Länder jetzt zusätzlich verschulden müssen um den Schirm zu finanzieren.
Bei richtigen Eurobonds müssten sie das erst dann, wenn einer der anderen zahlungsunfähig ist und sie für ihn zahlen müssen.

Die Frau hat echt einen Schaden und arbeitet hart daran den Euro scheitern zu lassen.

Re: Ein anderer User hat es auf den Punkt gebracht:

es gibt immer eine Alternative. auch zu eurobonfs. und zur Verschuldung: sie wissen schon, dass eurobonds Staatsanleihen sind? also werden sich die Staaten spätestens dann neu verschulden müssen, wenn sie diese zurückzahlen. nur so als kleiner Einwand zu ihrem
letzten Absatz.

Antworten Antworten Gast: Tourist
28.06.2012 09:54
0 0

nur so als kleiner Einwand

Das nennt sich Refinanzierung. Fuer den Laien auch "Umschuldung". Weil ein Staat nicht auf einen Schlag seine kompletten Schulden zurueckzahlen kann. Das ist voellig ueblich und hat mit Eurobonds an sich garnichts zu tun. Der ESM ist ebenfalls eine Form der Refinanzierung. So gesehen entbehrt Ihr Einwand jeglichen Inhalts.

gespannt

bin gespannt, was faymann darauf sagt.
war der nicht für eurobonds?

wie kratzt österreich die kurve richtung deutschland?

Re: gespannt

Na, die Angela wird dem Grinsekanzler ein paar auf den Hintern geben und Ruhe ist im Karton, gell!

Antworten Gast: Tourist
28.06.2012 02:18
0 8

Zu meiner Ueberraschung duefte der Faymann mehr Verstand haben als die Merkel

Der duerfte wohl mittlerweile auch erkannt haben, dass es der Merkel nur noch um deutsche EI(ndustriellen)geninteressen geht, sprich Profitmaximierung aus der Eurokrise durch niedrige Zinsen und Leistungsbilanzueberschuesse.

Da Oesterreich da nicht ganz so stark profitiert, hat er sich den anderen und nicht D angeschlossen.

Soviel oekonomischen Verstand haette ich dem und der Regierung nicht zugetraut.

Ich schließe mich den Liberalen an

und wünsche Frau Merkel ein langes Leben. Jetzt muß sie nur noch ihre alte Idee aufgreifen, daß bei einer Staatspleite grundsätzlich auch die Gläubiger mit den hohen Risikoaufschlägen mitzahlen müssen....Ob "die Märkte" das ernst nehmen, wir man morgen sehen, denn die Wahrscheinlichkeit das Frau Merkel bei der EU-Sozialisierung südlicher Schulden umfällt ist hoch. Sie wird nur sehr langsam umfallen! Warum langsam? Damit keine Panik entsteht! W.

Gast: Nr.200
27.06.2012 22:33
0 0

keine

Küchenschabe!!!!!

"Eine gesamtschuldnerische Haftung kommt nicht in Frage."

Im Währungskorsett haben die Einzelstaaten wirtschaftspolitisch ihre Handlungs-Freiheit verloren; die einen bereuen es schon, die anderen wissen es noch nicht; vor dem Euro war Geld nur Papier, nach derzeitiger Vertragslage ist es ein Götze, der nur im Konsens - also niemals - in Frage gestellt werden darf - der Euro, als Währung, die weder Wachstum noch Beschäftigung berücksichtigen darf, ist ein Konkursmassen-Beschaffer für die verhältnismäßig liquideren Staaten; eine Aasgeier-Politik ist aber nur solange gescheit wie es Ass gibt und sich Einzelstaaten zu selbigem machen lassen. Eine gesamtschuldnerische Haftung würde auf der Hoffnung für das Gedeihen der anderen beruhen - dass Merkel um ihr Leben nicht auf diese Hoffnung setzen will, muss alle Warnglocken schrillen lassen. Jeder vernünftige europäische nicht-deutsche Politiker müsste demnach danach trachten, sich schnellstmöglich aus der Abhängigkeit von D. zu befreien. Nur dumm, dass immer mehr europ. Staaten deflationäre Aasgeier-Politik betreiben wollen, weil sie selbst aufgrund demographischer und wohl auch techn. Einschränkungen von selbst nicht wachstumsfähig sind und auf fremdes Flucht-Kapital, fremde Arbeitsmigranten u.s.w. hoffen. Eine durch und durch verhängnisvolle Logik. Wir brauchen endlich wieder Politiker, die ihre Bestimmung in ihrer eigenen Nation sehen, und sich aus diesem Grund zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit anderen Staaten bekennen.

Gast: anderswo
27.06.2012 22:29
15 0

Affenzirkus


Den ESM, den die Medien weitgehend verstecken durchdrücken, und öffentlichkeitswirksam und theatralisch gg. Eurobonds auftreten.
Mei.

Eurobonds verfassungsrechtlich nicht möglich? Und ESM schon?

Frozzelei, das alles.

Grosses Theater. ..

... Der ESM ist die Einführung der Eurobonds. Sie heissen nur anders und werden nach der Salamitaktik eingeführt.
Die Antieurobond-Rhetorik ist "grosses Theater" für den deutschen Wähler.

Gast: Hardliner 1
27.06.2012 22:28
15 1

Die Deutschen zahlen und zahlen

Deutschland zahlt und zahlt und hat über zwei Billionen Euro (!) Schulden. Deutschland hat die billionenteure Wiedervereinigung noch nicht abgeschlossen, da schreien schon die PIGS-Staaten und wollen ebenfalls viele Milliarden. Es wird nicht mehr lange dauern und die Deutschen gehen auf die Barrikaden. Wer Schulden macht, der muss sie auch selber zurückzahlen. Und wer sich auf einer Spielbank in den finanziellen Ruin gezockt hat, der pflegte sich früher die Kugel zu geben. Heute fordern die Pleitiers Geld von anderen Staten. Das war niemals geplant für die Euro-Zone. Und daher sollte es beim "No-bail-out" bleiben.

 
12 3

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...