Athen: Polizei nimmt streikende U-Bahn-Fahrer fest

25.01.2013 | 14:19 |   (DiePresse.com)

Am neunten Tag wurde der Streik der U-Bahn-Fahrer beendet. Die Polizei führte Dutzende Gewerkschaftsmitglieder ab, ließ sie aber sofort wieder frei.

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Bereitschaftspolizisten haben Freitag früh die Besetzung des Athener U-Bahn-Depots durch streikende U-Bahn-Fahrer beendet. Bei der Aktion kam es zu keinen Zusammenstößen, wie die Polizei mitteilte. Dutzende Gewerkschaftsmitglieder wurden abgeführt, aber dann sofort wieder freigelassen. Am Vortag hatte die Regierung in Athen die U-Bahnfahrer nach acht Tagen Streik zum Dienst verpflichtet. Aus Solidarität zu den Fahrern legten andere Gewerkschafter am Freitag die Arbeit nieder.

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Der öffentliche Nahverkehr in Athen war am Vormittag lahmgelegt. Wie Augenzeugen berichteten, fuhren am Nachmittag wieder die ersten Züge. Dies bestätigte auch ein Sprecher der Bahnen von Athen. Mit der völligen Normalisierung des Bahnverkehrs rechnet man aber erst am Wochenende.

"Volk wird von morgens bis abends gequält"

Am Vorabend hatte der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras klargestellt, die öffentlichen Verkehrsmittel gehörten nicht den Gewerkschaften. Diese hätten nicht das Recht, "das Volk von morgens bis abends zu quälen", sagte Samaras. "Klare Worte: Ein für alle Mal müssen es alle verstehen."

Die Gewerkschaften setzten auf eine volle Konfrontation. "Es ist eine Junta. Die werden uns hier tot rausholen", sagte der Chef der U-Bahn-Fahrer, Antonis Stamatopoulos, im Fernsehen. Dutzende Mitglieder der Gewerkschaft hatten sich am Donnerstag in der Zentralbahnhofsgarage der U-Bahn versammelt und verbarrikadiert.

Verkehrschaos in Athen

Die Streiks hatten in den vergangenen Tagen ein Verkehrschaos in der griechischen Hauptstadt ausgelöst. Beim Sparprogramm der Regierung drohen den U-Bahn-Fahrern nach Gewerkschaftsangaben Gehaltskürzungen von bis zu 25 Prozent. Bisher gehörten sie zu den privilegierteren Angestellten im staatlichen Bereich.

(APA/Reuters)

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12 Kommentare

Polizei in Athen stürmt besetztes U-Bahn-Depot

Griechische Verfassung in deutsch
lesenswert.

http://www.verfassungen.eu/griech/verf75.htm
Artikel 74. (1) Begründungsberichte fehlten, siehe Geheimhaltungsverinbarung
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/03/39309/

IV. Abschnitt – Schlußbestimmung
Artikel 120. (1)Verfassung letzter Absatz


Die grich. Gewerkschaften

tragen nicht zur Verbesserung im Land bei, ganz im Gegenteil.

http://www.srf.ch/news/international/griechische-polizei-stuermt-u-bahn-depot

Streik

Ich möchte die Reaktion sehen, wenn bei uns wer auf 25% des Gehalts verzichten müsste.
Ein Posting ist schnell geschrieben, aber wenn es einen selbst betrifft,na dankeschön. Ich erkläre mich nicht mit den griechischen Beamten solidarisch, es war nur mal so ein Gedanke.

Re: Streik

Ich möchte gar nicht daran denken, wieviel die U-Bahnfahrer vorher schon verdient haben.
Ich denke, daß die 25% ihnen gar nicht so weh tun

Re: Re: Streik

1000 Euro netto. Hab ich aber nur gelesen, nicht gehört.

Aber es ist leichter Streikende zu verhaften, als den Steuerhinterziehern das Vermögen zu konfiszieren. Obwohl Volker Pispers recht vielversprechende Methoden dargestellt hätte...

Drama im Modewelt! Hat ihr schon gehören?

Berühmte modedesigner Marc Jacobs terrorisiert ein junge Maedchen aus Ungarn. Sie heisst Angel Barta. Er hat vor 5 Jahren lass ihr nicht allein gewesen. Bitte lesen sie den Artikel und wenn sie ihr helfen können dass die wahrheit zur Veröffnetlichung sein. "angelstyleparis.blogspot. hu"

EU 2.0

Normal wird ein illegal(!) Streikender gekündigt.
In der zweiten Eskalationsstufe werden Streikende verhaftet.
Und final kommt die EMRK §2, Abs 2 zur Anwendung.

Wir wünschen einen Guten Tag und viel Freude bei der Arbeit.

die eu/euro u linken bankenlobbys zerstören den sozialen wohlstand der arbeitenden völker und alten menschen in europa


Es war angekündigt.

Dieser Streik ist illegal, insofern hat die Polizei endlich Ihre Pflicht erfüllt. Wann wid diese in wien Ihre Pflicht erfüllen? In der Votivkirche gäbe es genügend Arbeit!

recht so

Die Arbeitslosen haben sicher auch viel Verständnis für die staatlich fix Angestellten, die nix zur Staatsgesunund leisten wollen

Erpresser

Die Arbeitslosen haben sicher viel Verständnis für diejenigen mit sicherem Job, die keinen Beitrag zur Staatgesundung leisten wollen

Tja,

. . . alle EU-Länder sind auf einem guten Weg. :)

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