Europa quält sich aus der Krise

27.03.2013 | 18:14 |  von Nikolaus Jilch (Die Presse)

Der europäische Weg ist holprig, schmerzhaft und chaotisch – aber erstmals gibt es Grund für ein bisschen Optimismus: Der Euro funktioniert. Eine Analyse.

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Wien. Krise? Ja, diese findet schon statt – so viel ist klar, darauf können sich auch die allermeisten Ökonomen einigen. Und sonst? Auf nicht sonderlich viel. Dass vier Ökonomen acht Antworten auf eine Frage parat haben, ist ja nichts Neues. Aber was sonst eine akademische Übung in Uni und Journalen bleibt, wird in dieser Krise tatsächlich zur Überlebensfrage. Wie machen wir es richtig? Müssen wir sparen, um aus den Schulden wieder herauszukommen? Oder können wir einfach mehr Schulden machen – und aus der Krise „herauswachsen“?

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Europa hatte eigentlich nie eine Wahl. Es wird zwar viel debattiert und protestiert. Es werden allerlei Vorschläge gemacht, die meist auf eine Vergemeinschaftung der Schulden hinauslaufen sollen (Beispiel „Eurobonds“) – aber all das ist bisher an der europäischen Realität gescheitert. Stattdessen wird versucht, die Defizite tatsächlich zu reduzieren. Und siehe da, es funktioniert. Zumindest ein bisschen, zumindest langsam.

 

Steuererhöhungen sind keine Lösung

Der europäische Sonderweg wird zwar von den Kommentaren hunderter Politikerstimmen begleitet und versinkt manchmal – siehe Zypern – im kompletten Chaos, aber er zeigt erste, winzige Blüten. So ist das strukturelle (also konjunkturbereinigte) Defizit in der Eurozone von 4,5 Prozent im Jahr 2009 auf rund 2,1 Prozent im vergangenen Jahr gesunken. Und auch das nominelle Defizit schrumpft. Von 6,3 Prozent des BIPs 2009 auf 3,5 im Jahr 2012 und wahrscheinlich weniger als drei im Jahr 2013.

Freilich: Viel hiervon wurde von den nationalen Regierungen durch Steuererhöhungen erwirtschaftet – die eigentlich nicht Teil einer Gesundschrumpfung überschuldeter Staaten sein sollten. Aber die damit erzielten Zahlen geben Hoffnung. In der Debatte um eine Alternative zum (ohnehin nur widerwillig umgesetzten) sogenannten Sparkurs (die Staaten sparen nicht, sondern drosseln bisher lediglich die Wachstumsgeschwindigkeit ihrer Ausgaben) wird viel zu oft impliziert, es gäbe einen schmerzfreien Weg aus der Krise, obwohl es diesen nicht gibt.

 

2014 soll sich Schuldenstand stabilisieren

Das spiegeln auch die von der EU offiziell gesetzten Ziele wider. So soll sich der Staatsschuldenstand in der Eurozone erst 2014 stabilisieren – und zwar auf 90 Prozent der Wirtschaftsleistung. Eine Sanierung ist das noch nicht. Aber durch die Konzentration auf strukturelle Defizite sollen die Problemländer mehr Zeit bekommen – für die Liberalisierung der Arbeitsmärkte beispielsweise.

Die Debatte über den anderen Weg, die „Mehr Schulden, mehr Wachstum“-Strategie, ist in der Eurozone eigentlich unsinnig. Denn der Euro ist gebaut worden, um kurzfristigen Politikerbegehren standzuhalten. Die unterschiedlichen Interessen der 17 Mitgliedstaaten schaffen der EZB eine Unabhängigkeit, die keineswegs perfekt, aber trotzdem unendlich größer ist als bei ihren Pendants in Washington, Tokio oder Peking. Bei aller berechtigter Kritik an den unorthodoxen Maßnahmen der EZB in der Krise (Langzeitkredite an Banken, Kauf von Staatsanleihen) muss man zumindest zum aktuellen Zeitpunkt sagen: Die Zentralbank hat ihr Mandat strapaziert, ja. Aber dass die Ankündigung des EZB-Chefs Mario Draghi, „notfalls unbegrenzt“ Staatsanleihen kaufen zu wollen, den Euro zwar „gerettet“ hat – die EZB seitdem aber genau null Staatsanleihen kaufen musste, zeigt auch, dass auf den Märkten das Vertrauen in die Euro-Zentralbank intakt ist.

Gleichzeitig hat die EZB den Reformdruck auf die Regierungen erhöht. Rom und Madrid wissen: Hilfe von der EZB gibt es nur bei gleichzeitiger Akzeptanz der ESM-Auflagen – und diese wären bei der Bevölkerung gelinde gesagt unpopulär. Seit Zypern wissen die Regierungen zusätzlich: Geld von EU und IWF gibt es nur, wenn die Sparer geschoren werden. Das ist fraglos noch unpopulärer.

Ja, Europa ächzt unter den Umstellungen, die der Euro mit sich gebracht hat. Die Gemeinschaftswährung, deren Zentralbank nach Vorbild der legendär kompromisslosen Deutschen Bundesbank gestaltet ist, führt den Völkern die Misswirtschaft ihrer politischen Elite nämlich schonungslos vor Augen.

 

USA machen weiter wie bisher

Wo frühere Regierungschefs in Italien, Spanien, Griechenland oder Zypern einfach zum Modell „unsichtbare Enteignung“ via Inflation greifen konnten, sind ihre Nachfolger dazu gezwungen, Fehler einzugestehen und (schmerzhafte) Reformen anzugehen. Gleichzeitig müssen die Politiker der Hartwährungsländer ihrer Bevölkerung eine kurzfristig erhöhte Inflation zumuten.

Das ist zumindest die Theorie – die in der Praxis leider immer noch sehr holprig aussieht. Die übrige schuldengeplagte (westliche) Welt geht aber den komplett anderen Weg. Allen voran die USA. Dort wird nicht gespart. Dort wird noch nicht einmal das Defizit gedrosselt. Man verlässt sich auf das Privileg, die Weltwährung Dollar zu drucken, und blickt – allen voran der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman – mit Verachtung und Entsetzen nach Europa.

Aber Währungen leben von Vertrauen. Und während permanent von der „Eurokrise“ geredet wird, wenden sich China, Brasilien, Russland und Indien immer deutlicher vom Dollar ab. Das ist freilich nicht automatisch ein Vertrauensbeweis für den Euro. Aber der alte Kontinent versucht zumindest, Fehlverhalten der Vergangenheit, das in diese Krise geführt hat, nicht zu wiederholen. Und der vielfach angekündigte Eurokollaps ist bisher ausgeblieben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.03.2013)

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163 Kommentare
 
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Europa quält sich, aber aus der Krise?

Es gehört schon sehr viel Optimismus dazu, den Griechen zuzutrauen, dass der Budgetsaldo heuer von - 15 % des BIP auf ca. -4,5 % sinken soll. Das griechische BIP fällt selbst jedes Jahr um ca. 4,5 % und da müsste sich der Budgetsaldo sogar um etwa 15 % bessern? Wer soll an so ein Wunder glauben?

Das “strukturelle Defizit“, über das sich Jilch freut, ist nur eine Behauptung für den Fall, dass die Welt nicht so wäre, wie sie wirklich ist. Das ist nichts!

Der Euro hat durch eine Preisexplosion die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Südens vernichtet. Seither können diese Staaten nicht mehr auf eigenen Füßen stehen und müssen durch Bail-Out vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt werden. Weil das verboten ist, kommt das Geld nicht direkt von der EU, sondern von den Banken, die dann durch “Rettung” entschädigt werden. Diese unzähligen Rettungsmilliarden, die da endlos verpulvert werden, gelten nicht als Staatsschulden, weil die Staaten ja “nur” haften, es gibt aber niemand anderen, der bezahlen könnte.

Dieses gigantische Täuschungsmanöver muss aber ein Ende nehmen, wenn die Geldgeber spüren, dass nun mehr ausgeborgt wurde, als die Eurostaaten leisten können. Dann muss das ganze Euro-Lügengebäude zusammenbrechen und der Euro sein Ende finden!

Nach dem unvermeidlichen Zusammenbruch kann dann der Süden vielleicht seine eigene Währung abwerten, wieder wettbewerbsfähig werden und der Krise entkommen!

Europa geht keinen Weg aus der Krise, sondern einen Weg in den gemeinsamen Untergang!

Europa quält sich aus kleinen Krisen in immer größere


Jetzt ist die Zeit zum Handeln

Leider quält sich Europa - bzw. deren Entscheidungsträger - noch zu wenig. Tatsächlich sind drastische Schritte in der Sanierung der Haushalte jetzt notwendig. Was viele nicht bedenken: die Situation wird durch Hinausschieben nicht besser!
Neben unabdingbarer notwendiger Einsparungen geht es auch darum, die Regierungsorganisationen effizienter zu machen, d.h. den gleichen Nutzen mit weniger Aufwand zu erreichen. Mehr dazu hier: http://goo.gl/M5Y6i

Europa - ein Gefühl gut

Eine Bürgerinnennahe Hochburg an Kompetenzträgerinnen nach dem One-Stop-Shop Prinzip, so wird die Union von uns Bürgerinnen wahrgenommen.

Daniela, 19 aus ...., ist besonders stolz auf die EU und dass sie nun Trägerin des Friedennobelpreises ist! Sie sagt:"He, da bin ich doch auch Frieden und eine Trägerin". Gut kompiniert!

In einem soziale Gebilde wie der Union wo jeder den anderen respektiert, gibt es immer Mitsozialesisten die lieber Ihrer Gier refektiv folge leisten. So wie die Zypanerin. Da aber kümmert sich die EU und bringt alles wieder in Ordnung.

Für uns bedeutet dies: Full Service! Die EU arbeitet für uns, und wir müssen uns um nichts kümmern. Wir können unsere Arbeit nachgehen, während die EU Lösungen für diese Kriesenländer erarbeitet und mit Erfolg umsetzt.

EU - da lebe ich gerne.

Europa quält sich nicht aus der Krise

sondern reitet sich immer weiter rein und findet keinen Ausweg, das wäre die zutreffende Beschreibung.

GELD IST KEINE WARE,SONDERN,

Die Bestätigung, für geleistete geistige oder manuelle Arbeit. Für diese Leistungsscheine, Geld genannt, kann man am Warenmarkt, Güter nach freier Wahl kaufen. Alles Andere, wie Zins und Zinseszins, Spekulationen usw. Sind Diebstahl, an der arbeitenten Bevölkerung.
Geldeinnahmen ohne Leistung sind BETRUG.
Das sind die Ursachen, der jetzigen Probleme.
BEWEIS:
Die Zinsschuld Österreichs im Jahre 2012 betrug
8.172.117.658 EUR
Das sind je Erwerbstätigen
1.964 EUR
Im Klartext, ist das SKLAVENARBEIT FÜR DIESEN BETRAG. UND FÜR WEN??? FÜR DIE
INTERNATIONALEN FINANZKONZERNE. WIE LANGE LASSEN SIE SICH NOCH FÜR DUMM VERKAUFEN???

LÖSUNG DER PROBLEME

warum wird kein arbeitskreis von professoren aller wirtschaftsunis gebildet und endlich eine brauchbare lösung für eu und euro von dem gremium erarbeitet?????-- wer könnte es besser als diese leute--

Re: LÖSUNG DER PROBLEME

Die PolitikerInnen natürlich!

Re: LÖSUNG DER PROBLEME

Die Expertengremien gibt es doch eh, das Problem daran ist, dass kein Politiker fähig und willens ist, deren Vorschläge umzusetzen, denn dann werden sie ja nicht wiedergewählt - siehe Monti!

Der Presse-Leser quält sich durch diesen Beitrag

Die Uneinigkeit der Ökonomen liegt darin begründet, dass es nicht nur um ökonomische Sachfragen geht, sondern um eine Weltanschauungsfrage, nämlich: soll Europa eine riesige Umverteilungsmaschinerie werden? Wer die Frage bejaht, wird wie Herr Jilch nichts dabei finden, den Norden mittels Inflation zugunsten des Südens zu schädigen, damit weiterhin 80% der Spanier, Italiener und Griechen ein Eigenheim besitzen im Vergleich zu weniger als 40% in Deutschland und Österreich.

der euro funktioiniert eben NICHT

er wird lediglich durch milliardenschwere transferzahlungen künstlich am leben erhalten bis gar nichts mehr geht. in der privatwirtschaft nennt man das konkursverschleppung, in der politik alternativlos. das problem ist, dass die meisten europäer durch den jahrzehntelangen umverteilungswahnsinn in ihren eigenen staaten schon gar nichts mehr daran finden, wenn politiker so mir nicht dir nichts milliarden an steuergeldern, die sie selbst gar nicht haben, an irgendwelche pleitestaaten überweisen.

Endlich

Endlich mal ein neutraler Faktenbericht über die Eurozone. Natürlich hat so ein großexperiment seine Probleme aber ohne dieser Vereinigung würden Missstände in diversen Regierungen nie aufgedeckt werden. Die Hypo alpe adria zb. Oder Zypern ganz aktuell. Ohne Kontrolle durch die EZB wäre es erst aufgefallen wenn sie komplett am sand wären und die Reichen wären geflohen und die Armen verhungert.
Man kann nicht immer nur Schlechtreden und Austreten und allein bin ich besser drann (Mauerbauen). Ich würde mich freun über mehr neutrale berichterstattung wie in diesem artikel.

Fragen Sie den Supermarkt!

Wenn Ihre Thesen auch nur annähernd stimmen würden, dann müsste der Markt dies mit einem steigenden Wechselkurs zum Dollar honorieren.

Das Gegenteil ist der Fall, im derzeitigen Kurs dürfte eine Menge "Prinzip Hoffnung" eingepreist sein...


Tja...



EZB karrt tonnenweise Euro's nach Zypern!

So siehts aus...!

Die Wirtschaft wir brummen,....und die EU lächelt.....sowie die Banken ebenfalls!

Deutschland: Anti-Euro-Professoren stürmen in die Politik

E
rstmals könnte eine deutsche Partei Erfolg haben, die eine Auflösung der Eurozone fordert: Die "Alternative für Deutschland".

Berlin. Die neue Partei ist erst eine Woche alt, aber sie lehrt den etablierten schon das Fürchten: Laut Umfragen kann sich ein Viertel der Deutschen vorstellen, bei der Bundestagswahl im Herbst die „Alternative für Deutschland“ zu wählen.

Deren erklärtes Ziel: die Eurozone kontrolliert und rechtskonform aufzulösen. Am Ende sollen wieder nationale Währungen stehen.

Re: Deutschland: Anti-Euro-Professoren stürmen in die Politik

Auf den ersten Blick kingt das ja recht vernünftig, aber sehen wir den Tatsachen in die Augen: es gibt kein geordnetes zurück! Wir sind schon viel zu weit gegangen. Eine AUflösung der Eurozone würde Konflikte und Agressionen bringen, die unsere europäische Politikerschar nicht bewältigen könnte.

Re: Re: Deutschland: Anti-Euro-Professoren stürmen in die Politik

Wie machen es eigentlich die Skandinavier, die Polen, die Tschechen und Engländer? Die haben es auf alle Fälle besser, Sie brauchen nichts für die Eurorettung arbeiten und bezahlen. Noch besser sind die Schweizer und Norweger dran, die brauchen auch nichts nach Brüssel überweisen.

pro eine starke eu, gegen das euro-desaster ....


ist die position von frank stronach.

wir werden den euro neu verhandeln, in letzter konsequenz ist auch eine rückkehr zum schilling eine option.

zuerst aber solle man die option eines starken (nord) euro und eines schwächeren (süd) euro ins auge fassen.

bereits seit jahresbeginn arbeitet ein team von experten (uniprofessoren) an diesem thema. dabei sind auch "bekennende euroskeptiker", die wir vom offenen brief an frau merkel kennen.

seine konzepte hiezu wird uns frank mitte april vorstellen.

Re: pro eine starke eu, gegen das euro-desaster ....

Nicht böse sein, aber mir gehen mittlerweile ihre gebetsmühlenartigen Franz Strohsack "Produktplatzierungen" schon ziemlich auf die Nerven...


Re: pro eine starke eu, gegen das euro-desaster ....

Frank Stronach mag ja in Ordnung sein, aber mit DIESEM Team ist er leider für mich unwählbar.
Es ist nun mal eine Ein-Mann-show und ich frage mich was draus wird, wenn Frank einmal nicht mehr da ist.

der frank bekommt im herbst mindestens 15% der stimmen, mehr als die grünen ....


damit kann er dann 28-30 mandate besetzen, von denen jetzt gerade mal erst 6 (er und der klub mit 5) feststehen.

die ersten 5 hat er also abgeworben, alternative auswahl wird für ihn erst bei der kandidatenliste für den herbst möglich.

frank stronach - wird uns alle noch überraschen !!

Re: pro eine starke eu, gegen das euro-desaster ....

Es braucht keine Trennung was sich sowieso nicht mehr trennen lässt. Deshalb ist Nord und Süd-Euro einfach wieder ein Rückschritt. Was es braucht ist ein Referendum der Eurozone über mehr politisches Zusammenarbeiten in der Eurozone.

der weg, den sie da aufzeigen ....


und den uns die politiker von spövp einreden, führt zu einem einzigen großen, zentralistischen bundesstaat.

da fällt es dann gar nicht mehr auf, daß regionen aus "kulturellen gründen" steuern hinterziehen, und die braven dafür doppelt so viel zahlen.

daß die südländer "in der sonne liegen" und siesta machen, und wir im norden hackeln, und auch noch hohe heizkosten haben.

so wie die integration schon bei uns in wien nicht funktioniert, wird sie in einem vielfältigen großen europa schon gar nicht gelingen.

daher war der euro von beginn an eine fehlkonstruktion. die bürger europas wollen selbstbestimmte staaten und nicht eine zentrale europa-verwaltung.

die schert sich dann um demokratie sicher nicht, wie auch jetzt bei der griechenland- & zypern-krise.


Re: der weg, den sie da aufzeigen ....



Ich persöndlich hab da nicht so ein großes Problem in einem 250-500 Mio. Staat zu leben...sollte es ein Bundesstaat werden. Das Regionen Steuern hinterziehen ist ein Problem der Politik. In Staat und Bundesländer wird eben auch Geld verpulvert und das macht ja nichts - der große Schirm der EU ist ja oben...
Die Integration wird gelingen. Da es eine Vielvölkergemeinschaft ist die an einem Strang dann zieht. Die nächsten Generationen werden es mal normal ansehen, das alles Eines ist.
Das diese vielen Verhandlungspartner Troika der EU, Zypern und Griechenland sich nicht auf den Grundsätzen von Demokratie bewegen, weise ich einfach zurück.
Als 2/3 der Österreicher Ja zu einem gemeinsamen Österreicher gesagt haben und den Politkern der Auftrag gegeben haben - achja, war ja nicht so - die wurden ja wieder betrogen und dann schon wieder (...so ein Mist aber auch...) in eine EU-Diktatur gezungen.

seppi, seppi, das wär schön ....

ja, so haben wir 2/3 uns das auch vorgestellt. und obwohl die eu noch nicht richtig funktioniert, ist nicht sie das problem, sondern der euro.

wird eben auch Geld verpulvert und das macht ja nichts - der große Schirm der EU ist ja oben...

der schirm sind du und ich, nicht irgendeine große eu. das werden wir jetzt leider sehr bald schmerzlich spüren.

bis dato haben wir nämlich elegant immer nur ungedeckte schecks ausgestellt - aber die werden auch mal fällig.

und demokratisch ist am iwf gar nichts, auch nicht bei der "zypern-rettung". das parlament wurde gar nicht befaßt. entscheiden tun die finanzminister der zahlenden (haftenden) staaten. mit der eu hat das eigentlich nichts zu tun.

dänemark ist das beste beispiel dafür ...


daß es auch ohne euro geht.

mitglied der eu, nicht beim euro !!

die dänen stimmten bereits 1992 gegen den maastrichter vertrag und haben dann im jahr 2000 klargestellt, daß sie den euro nicht wollen (volksentscheid).

 
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