Kaufkraft: Vor 20 Jahren und heute


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Kaufkraft im Zeitraffer

Die Kaufkraft der Westdeutschen ist seit 1991 gestiegen. Ein Vergleich, wie lange ein Durchschnittsverdiener arbeiten muss(te), um eine Flasche Bier oder einen Herren-Anzug kaufen zu können. Ein Arbeitnehmer verdiente 2011 netto 15,20 Euro pro Stunde. 1991 waren es 10,50 Euro. Die Zahlen wurden vom Institut der deutschen Wirtschaft zur Verfügung gestellt.

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74 Kommentare
 
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Die Lebensmittelpreise sind defacto gesunken.


Durchschnittsgehalt?

15,20 /h * 38,5 h/Wo =
585,2 / Wo * 4,33 Wo/Mo =
2533,92 / Monat netto * 12 Mo/Jahr =
30407,- Nettogehalt / Jahr - unter Berücksichtigung der steuerbegünstigten Remunerationen komme ich auf ein Monatsbruttogehalt von ca. 3400,-.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das dem tatsächlichen österreichischen Durchschnittsverdienst entspricht. Da wird man doch etwas länger für das Zeitungsabo arbeiten müssen.


Re: Durchschnittsgehalt?

Wenn man die Gehälter von Bankdirektoren, Industriemanagern und Politikern, die ja auch Arbeitnehmer sind, berücksichtigt, kann das schon stimmen.

Handwerker

mich interessiert in diesem Zusammenhang, wie sich das Verhältnis bei Handwerkerleistungen geändert hat.

Heute ist es so, dass man als - sagen wir qualifizierter Elektrotechniker - für 1 Stunde eines Heizungstechnikers ca. 9,88 Stunden arbeiten muss.

Wie war das vor 20 Jahren?

Gast: Markus Trullus
20.09.2012 16:00
1 0

Ganz normal...

Leute, das kann auch nicht anders sein; wir dachten, dass man immer mit Lohnsteigerungen (siehe Gewerkschaft) rechnen kann; aber die echten Steigerungspotentiale ergeben sich aus den höheren oder steigenden Werterlösen der Arbeit. Der erwirtschaftete Mehrwert ist es, der echte Lohsteigerung ermöglicht; denn dann würden die Preise nicht automatisch mitziehen; das zeigtsich schön etwa beim Friseur: der kann nicht rationalisieren, kaum Werte höher als sonst erwirtschaften: der wird teurer!

Kluft zwischen Arm und Reich wächst gewaltig

War im November zu lesen.
...
Gehaltsschere in Deutschland: Kluft zwischen Arm und Reich wächst gewaltig - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/steuern/gehaltsschere-in-deutschland-kluft-zwischen-arm-und-reich-waechst-gewaltig_aid_690988.html

Gast: Petra
01.09.2012 00:50
1 1

Sehr aufschlussreich

Im wesentlichen Verschlechterung der Bilanz, wenn man mal von so offensichtlichen Dingen wie Fernsehern absieht - keine große Verbesserung (trotz der Produktivitätssteigerung), aber auch nichts Schlimmes.

Bedenkt man jetzt aber noch, wie weit die Einkommensverteilung auseinandergegangen ist, dass der Median im Vergleich zum Mittelwert heutzutage viel niedriger liegt, dass also viel mehr Menschen heute unter dem Durchschnitt verdienen als früher (weil eben auf der anderen Seite einzelne Großverdiener dazugekommen sind, die es so früher nicht gab), dann ist das ein erbärmliches Bild.

So abgedroschen das klingt, aber früher scheint wirklich einmal vieles besser gewesen zu sein. Das wird ja eine heitere Zukunft, die uns jungen Menschen da bevorsteht ...

4 0

lol

Monatsabo einer Tageszeitung

1991: 1 Stunde 09 Minuten

2011: 1 Stunde 41 Minuten

Ihr alten Abzocker :9

Antworten Gast: e.e.
25.08.2012 17:10
1 0

Re: lol

Da gratuliere ich Ihnen zur Ihrer Einkommenssteigerung in den letzten 10 Jahren;)

Gast: Arbeitnehmer
19.08.2012 21:15
1 2

Arbeitnehmer netto 15,20 Euro

Da bin ich aber paff,
Arbeitnehmer netto 15,20 Euro - kann das die Presse zumindest hausintern bestätigen ?
Werde ich mich morgen gleich bewerben !

Ich gehe noch immer davon aus, daß es auch intelligente Politiker gibt.
Der erschwindelte Beitritt von GR, ...
zum Euro wurde aber in Brüssel beschlossen.
Jetzt erzählt man uns, daß wir im Schnitt über 15,- netto bekommen.
In welcher Welt leben diese Herren und Damen?

Und dann kommt Stronach mit ohne Lösungen.

Antworten Gast: rechnen hilft
29.08.2012 15:23
1 0

Re: Arbeitnehmer netto 15,20 Euro

auf 15,20/h kommt man bei rund EUR 2.700 Monatsbrutto (8h pro Tag, 210 Arbeitstage pro Jahr).
Das ist ungefähr im Schnitt der Vollzeitbeschäftigten in Österreich

Antworten Antworten Gast: Gunnar2
17.09.2012 08:39
1 0

Re: Re: Arbeitnehmer netto 15,20 Euro

Selbst mit 3500 € Monatsbrutto, komme ich auf 1930 € Netto, sprich 13,80 € (140 Std/Monat wg. Urlaub)

2 0

Re: Re: Re: Arbeitnehmer netto 15,20 Euro

... und das 13. & 14. vergessen Sie geflissentlich.

Ist schon leicht, sich furchtbar arm vorzukommen.

Re: Re: Re: Arbeitnehmer netto 15,20 Euro

Von den 13 € gehen dann noch ca 3 € Mwst & ä raus, bleiben 10 €

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
20.09.2012 16:03
0 0

Re: Re: Re: Re: Arbeitnehmer netto 15,20 Euro

Richtig. und das sind dann die echten "solidarkosten": Lohnnebenkosten (Steuer, Versicherung, sonstiges des Arbeitgebers), dann Brutto auf Netto... und dann die Mwst. Macht im Schnitt weit über 60% (bis 78%!!!!). Bis auf die Million, die keine Arbeitnehmer- EKS bezahlen- der Arbeitgeber in jedem Fall.... sind aber auch über 30% Solidarkosten!

Gast: Peak Oil
18.08.2012 10:53
0 0

Kaufkraft in 20 Jahren

wird vermutlich stark zurückgehen. Von 2007 bis 2017 geht das Erdölangebot für Industriestaaten um 30% zurück. Die Folgen sind in den USA, in Griechenland, in Spanien schon jetzt zu sehen. In Deutschland und Österreich wird man sie in 3 Jahren sehen. Den Youtube Film
http://www.youtube.com/watch?v=UvyHZhYjFwQ
http://www.youtube.com/watch?v=iKkISqOCnVA
ist sehenswert.

Antworten Gast: BIG Oil
22.08.2012 11:26
0 0

Re: Kaufkraft in 20 Jahren

Durch Schieferoel & Gas werden Laender wie die USA und Polen zu NETTO-Exporteuren. Ihre Steinzeittheorien sollten sie vieleicht einmal ueberdenken. Oder sitzen sie auf einem Green-Job?

Also ich verdiente 2011

10 Euro die Stunde -

(14 Monatsgehälter berücksichtigt
- 40 Stunden-Woche)

- aber das sind ja nur 52% - da muss man nicht so kleinlich sein.

18 Jahre beim gleichen Arbeitgeber.

Gast: verärgerter Arbeitnehmer
08.08.2012 07:30
6 0

Arbeitnehmer netto 15,20 Euro ???????

das sind 2500,- netto als Arbeitnehmer ??
Durchschnittslohn ??
Da sind Piech Stronach Mateschitz und Graf in der Statistik

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Propaganda

In Reinkultur die lässt sich die EU auch was Kosten.
"" Wessen Brot du ißt den beißt man nicht """

Neue Geldanlage entdeckt:

Eier -- sind seit 20 Jahren wertstabil.

Antworten Gast: e.e.
25.08.2012 17:12
0 1

Re: Neue Geldanlage entdeckt:

nur wie lange halten die Eier?

Blödsinn

Für welchen Anzug? Einen aus China oder damals einen aus deutscher Markenproduktion. Das lässt sich doch so seriös gar nicht vergleichen. Außerdem sind Nebenkosten (Benzin, Steuern, Wohnen, Heizen usw) sooo gestiegen, dass sich der Durchschnitssbürger bald den billigen Chinaanzug auch nicht mehr leisten können wird.

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die StatistiK ohne wenn und aber, eine Augenauswischerei

. . . die Österreicher verbrauchen im Schnitt 2 Würstchen. Eins fressen die Reichen und eins geht vor die Hunde.
Dazu kommet die auseinanderklaffenden Einkommen. Die Reichen werden immer reicher.
Was zählt, wäre Demokratie, wenn Vernunft und soziale Gerechtigkeit herrschten.

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Schon komisch

Die presse behauptet der Wohlstand sei gestiegen.

Nur doof, das vor 2 Tagen im Spiegel zu lesen war:

Die Deutschen haben seit 1991 KEINE KAUFKRAFT hinzugewonnen. Die Kaufkraft von 1991 und 2011 seinen in der Summer identisch.
Zwar hätten sich manche Produkte verbilligt andere hingegen überdurchschnittlich verteuert.

Also was stimmt nun ????
Ich vermute mal beides nicht.
Die Kaufkraft wird real gesunken sein. Auch die Löhne sind in Deutschland im gleichen Zeitraum REAL GESUNKEN !!!!!!!!!!!1

Wir danken dem großen Bruder für die Erhöhung der Schokoladeration

und dem Ministerium für Liebe für die erhellenden Wahrheiten.

 
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