Die schwache Konjunktur und vor allem die Rezession in den südeuropäischen Ländern setzen dem europäischen Nutzfahrzeugmarkt weiter deutlich zu. Während sich im Juli der Abwärtstrend abschwächte, beschleunigte sich die Talfahrt im August wieder merklich.
Im Juli kamen in der Europäischen Union gut 135.000 und damit 5,1 Prozent weniger Transporter, Lastwagen, Sattelschlepper und Busse neu auf die Straßen als im Vorjahresmonat, wie der Herstellerverband ACEA am Freitag in Brüssel bekanntgab. Im August verschärfte sich der Rückgang auf 12,4 Prozent, nur noch knapp 103.000 neue Nutzfahrzeuge wurden zugelassen. In den ersten acht Monaten betrug das Minus damit 10,3 Prozent.
Keine Entspannung in Sicht
Damit ist für die großen Nutzfahrzeughersteller weiter keine Entspannung in Sicht. Angesichts der eingetrübten Konjunktur schrumpft die Nachfrage nach Transportleistungen - Fuhrparkbesitzer und Speditionen halten immer länger an ihren Fahrzeugen fest. Im August brachen die Neuzulassungen auf allen großen Märkten ein, sowohl in Deutschland mit minus 6 Prozent, in Frankreich mit minus 15,5 Prozent und in Großbritannien mit minus 11,5 Prozent. Noch schlechter sah es aber in den südeuropäischen Staaten Spanien und Italien, wo die Zahlen um 25 Prozent und um 27,2 Prozent zurückgingen. Frankreich und Großbritannien konnten hingegen im Juli zulegen, alle anderen großen Märkten schrumpften auch in diesem Monat.
(APA/Reuters)
Städte-RankingWo die meisten Superreichen leben
KreativDie Welt der Werbung
Cash-KaiserDiese Firmen horten am meisten Bargeld
''Plagiarius''Dreisteste Fälschungen ausgezeichnet
UrlaubÖsterreicher im EU-Ranking voran