Die vertrackte Ökonomie der Drogen

16.11.2012 | 17:31 |  Von Peter Huber (DiePresse.com)

40 Jahre "Krieg gegen die Drogen" zeigen: Das Verbot von Drogen funktioniert nicht. Prominente Ökonomen fordern die Legalisierung.

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Vor zwei Wochen berichtete DiePresse.com-Serie "Schattenwirtschaft" über die Alkohol-Prohibition und deren Auswüchse in den USA der 1920er Jahre ("Als Sauerkraut eine illegale Droge war"). Das Alkohol-Verbot scheiterte und wurde 1933 wieder aufgehoben. Heute gibt es die Prohibition vor allem in einem Bereich: der Drogenpolitik. Und wieder zeigt sich, dass diese nicht funktioniert. Der weltweite - mittlerweile 40 Jahre andauernde - "War on Drugs" hat zu einer Verschlimmerung des Problems geführt: Die Drogenumsätze sind gestiegen und die Drogenpreise langfristig sogar gefallen. Erhofft hatte man sich durch das Verbot das Gegenteil.

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Das Beispiel Drogenmarkt zeigt, dass die Ökonomie der Drogen ziemlich vertrackt ist. Der folgende Beitrag soll einen Einblick in die Logik des Drogenhandels und dessen volkswirtschaftliche Folgen gewähren.

Die verquere Logik des Drogenhandels

1990 kostete ein Gramm Kokain in Europa laut UNO rund 175 Dollar. Heute sind es "Handelsblatt" zufolge weniger als 100 Dollar. Die europäischen Ökonomen Claudia Costa Storti und Paul de Grawe haben die Gründe für diese Entwicklung zu entschlüsseln versucht. Ihr Ergebnis: Angebot und Nachfrage spielen auf "normalen" Märkten eine wichtige Rolle, am Drogenmarkt aber nur bedingt. Schlüsselfaktor ist demnach vielmehr die Handelsspanne der Dealer. Als Folge der Globalisierung sei wohl die Risiko-Prämie für Drogendealer gesunken. Das Angebot armer, niedrig qualifizierter Arbeiter, die sich als Händler verdingen, sei gestiegen.

Eine Tonne Kokain zu produzieren kostet rund 3000 Dollar, hat die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" im Mai errechnet. An die Konsumenten gebracht, bringt diese Tonne den Drogenhändlern zwischen 30 und 50 Millionen Dollar ein. Selbst spektakuläre Drogenbeschlagnahmen von 200 Tonnen Kokain durch Polizei oder Militär kosten also gerade einmal 600.000 Dollar in der Herstellung. Und: Sämtliche Störungen in der Drogen-Kette lassen die Preise steigen, die Gewinnspanne der Dealer wird größer und die Beschaffungskriminalität nimmt ebenfalls zu. Bleibt hingegen der Nachschub gesichert, dann sinkt der Preis. Eine mögliche Folge laut "FAZ": "Es lohnt sich für manche Bauern nicht mehr, Mohn anzubauen, man wechselt zu legalerem Gemüse."

Kosten des Drogenkonsums
Die Kosten des Drogenkonsums lassen sich in zwei Gruppen zusammenfassen:

Ausgaben des Gesundheitswesens für die Behandlung des Drogenmissbrauchs und dessen Folgen.

Andererseits kommt es aufgrund des Drogenkonsums zu einer verminderten Produktivität, die der Volkswirtschaft Schaden verursacht. "Dabei entstehen der Volkswirtschaft Kosten durch einen vorzeitigen Tod des Konsumenten und durch die verminderten Erträge der Konsumenten, die aufgrund des Drogenkonsums weniger arbeiten, geringere Gehälter erhalten oder stationär medizinisch behandelt werden", wie Benedikt Hüppe in seiner Studienarbeit "Besteuerung versus Verbote illegaler Drogen" (2007) schreibt.

"Verbot von Drogen verursacht die Probleme"

Eine Gruppe von Ökonomen rund um US-Nobelpreisträger Gary Becker kam daher bereits 2004 zu dem Schluss, dass es besser wäre, Drogen zu legalisieren. In "The Economic Theory of Illegal Goods" empfahlen sie, den Handel staatlich zu regulieren.

An der Sinnhaftigkeit des Drogenkriegs zweifeln auch Insider, wie der Veteran der US-Drogenbekämpfung (er war beim US-Grenzschutz, jagte in Südamerika Drogenbosse und war Stratege im Heimatschutzministerium) Terry Nelson: "In den 20er- und 30er-Jahren hatten wir Al Capone und seine Gangster, die auf unseren Straßen herumballerten. Heute profitieren Verbrecher-Banden, Drogenkartelle, die Taliban und al Qaida vom Rauschgiftverbot. Sie richten weltweit Schaden an. Das ist nicht nur ein amerikanisches, es ist ein universelles Problem. Drogen an sich verursachen keine Kriminalität. Die entsteht durch das Verbot von Drogen", sagte er in einem "Deutschlandradio"-Interview.

US-Autor Don Winslow wies kürzlich im "DiePresse.com"-Interview auf die zahlreichen Profiteure des US-Kriegs gegen die Drogen hin: "In erster Linie sind das natürlich die Drogen-Dealer, wie die mexikanischen Kartelle. Aber dann haben wir da auch eine große Anti-Drogen-Bürokratie, die jedes Jahr Milliarden von Dollar erhält. Zusätzlich haben wir Gefängnisse, die voll sind mit Drogen-Verurteilten. Drogen- und Anti-Drogen-Establishment sind symbiotische Kreaturen, die von der Existenz ihres Gegenübers profitieren."

"Legalisierung würde Gewalt beenden"

Der Harvard-Ökonom Jeffrey Miron ist einer der prominentesten Vertreter, die sich für die Legalisierung von Drogen einsetzen. Mit der Legalisierung aller Drogen könnte die US-Regierung pro Jahr 41,3 Milliarden Dollar einsparen, rechnet er vor. Zudem würden 46,7 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen in die Kassen gespült. Einer seiner Studien zufolge hat die Drogen-Prohibition zudem zwei unerwünschte Folgen: Die Kriminalität steigt und der Schwarzmarkt wächst. Denn umso konsequenter die Verfolgung durch die Behörden, desto weniger Möglichkeiten bleiben den Abhängigen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Miron erinnert an die Alkohol-Prohibition und empfiehlt, daraus Lehren zu ziehen: "Ein Grund, warum die Nation sich 1933 besann, war die Wirtschaftskrise, die Große Depression. Sie brauchten mehr Steuereinnahmen, der Alkohol brachte sie. Aber das ist nur ein Grund für die Legalisierung von Drogen. Viel wichtiger ist: Die Legalisierung würde die Gewalt beenden, die wir in Mexiko beobachten."

Miron hat dabei einen unerwarteten Mitstreiter gefunden: Mexikos ehemaligen Staatschef (2000 bis 2006) Vicente Fox. Dieser hatte nach Amtsantritt noch versprochen, den Drogenkartellen "die Mutter aller Schlachten" zu liefern. Heute gibt er sich bekehrt. Legalisierung sei der einzige Weg. "Prohibition hat schon im Garten Eden nicht funktioniert", sagt er laut "FAZ". Denn: "Adam aß den Apfel."

Legaler Rausch aus medizinischen Gründen

Indes ist bereits in 19 US-Bundesstaaten der medizinische Konsum von Cannabis legalisiert worden, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. 2010 hatten demnach 370.000 Patienten - der Großteil (69 Prozent) davon in Kalifornien - die Erlaubnis für den legalen Rausch. Die Staaten bewegen sich damit allerdings im Graubereich, denn ihr Handeln steht im Widerspruch zum Bundesrecht. Man vertraut darauf, dass Washington Mittel und Personal zum Durchsetzen dieses Recht fehlen.

Für die Staaten hat die Legalisierung gerade in finanziellen Krisenzeiten einen fiskalpolitischen Reiz. Allein der Staat Colorado verdiente laut "Süddeutsche" im Jahr 2011 rund 8,4 Millionen Dollar Unternehmenssteuer am Geschäft mit Marihuana. Das waren mehr als zehn Prozent der Gesamteinnahmen durch diese Steuer.

Es dürfte wohl auch der einzige Weg sein, über den es gelingen könnte, Drogen US-weit zu legalisieren: die Hintertür der Steuereinnahmen. Jährlich 6,4 Milliarden Dollar könnte eine Legalisierung von Marihuana bringen, rechnet Ökonom Miron. Weitere 13,7 Milliarden Dollar könnten durch die Aufhebung eines Verbots eingespart werden, so Miron.

Österreich gegen Legalisierung
Und wie steht Österreich dazu? Österreichs Drogenkoordinator Michael Dressel sagte 2010 zur "Presse", dass er Legalisierung in Österreich für keine gute Idee halte: Es gäbe mehr Konsumenten und höhere Gesundheitskosten, die am Ende der Steuerzahler trage. Auch bei Tabak und Alkohol seien die Folgekosten höher als die Steuereinnahmen. Legalisierung mache nur auf europaweiter Basis Sinn, sonst drohe eine Überschwemmung mit Drogentouristen wie in Holland.

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56 Kommentare
 
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Und ich wünsche mit den Weltfrieden


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unsinn pur

diese sogenannten promo ökonomen u, die poster hier schwadronieren lauter unsinn.
es geht um folgendes: wie kann ich junge menschen -kinder u. jugendliche von solchen sachen fernhalten ? das geht am besten mit gesetzlichen verboten , so dass nicht an jeder ecke drogen gekauft werden können. kinder u. jugendliche sind leicht beeinflussbar u. haben noch wenig sensorium auf die gefahren was drogen darstellen. wenn sich ein 50 jähriger die birne zudröhnt u. er macht einen abgang, ist er selber schuld. aber man sollte alles unternehmen , das kinder u. jugendliche nicht in abhängigkeiten von drogen kommen.

sie scheinen aber soetwas von weltfremd zu sein...

...oder irgendwo aus dem Hinterland stammen, denn in Wien bekommen die Jugendlichen bereits in jeder Ecke ihre Sachen. Die Legalisierung würde bei einer zentralen Abgabestation eher die Jugendlichen davor abhalten, da sie dann nicht mehr von der Anonymität des Schwarzmarkt profitieren können....
Die Legalisierung muss ja noch lange nicht mit einer gesellschaftlichen Akzeptanz einhergehen....

Re: unsinn pur

ich kenn einen, der kifft seit 1972, er is pumperlgsund , hat einen vernünftigen job und familie.
und er macht sicher in den nächsten jahren noch keinen abgang weil sportlich und ernährungsbewusst

Re: unsinn pur

ja, sicher, alterslimit - 22 jahre

Süchtig sind sie allemal unsre Pimpfes

Habsucht....
Machtsucht....
und wie es aussieht auch Sehnsucht in die Oposition zu gehen.

in Punkto Verwaltungsreform

sind unsre Pimpfes aber sowas von Eingekifft.
Wie soll man sich sonst diese Starre und Antriebslosigkeit erklären.

Nicht nur Ökonomen


Als Arzt und Suchtexperte vertrete ich den Ansatz der teilweisen Liberalisierung seitdem ich das Problem weitgehend verstanden habe.

Leider ist der Suchtbereich einer der letzten in den die Wissenschaft noch keinen Einzug gefeiert hat. Im Englischen nennt man das wag the dog.

Es ist in etwa so: Stellen sie sich vor sie haben Krebs und die Politik oder die Justiz entscheiden was für eine Behandlung sie kriegen.

Diejenigen die im Suchtbereich arbeiten sind leider in zu vielen Fällen nur an ihrem eigenen Fortkommen interessiert.

Gerade erst wurde ein prominenter Arzt, und mutmaßlicher Serienvergewaltiger von seinen 2 40 Stunden-Jobs bei der Gemeinde pensioniert, trotz meiner dringenden Forderung nach vorheriger Aufklärung. Wie ich hörte hat er das Land bereits verlassen, seine Arbeitsstellen wurden in windeseile aufgelöst.

Dieser Kollege hatte sich den Suchtbereich offensichtlich zur Befriedigung ganz eigener Interessen ausgesucht.

Ich habe in etwa 4000 Suchtbiographien erhoben. Ich fand ausschließlich entweder schwer psychisch Kranke oder Opfer schwerster Gewalt.

Die Angst mit der viele den Suchtkranken begegnen ist meines Erachtens völlig fehl am Platz.


Re: Nicht nur Ökonomen

sie haben Recht damit.
Lange Zeit war ich ein Alkoholiker.Bekam nichts auf die Reihe. Ein ernsthafter Versuch davon loszukommen scheiterte.
Es wird Sie nicht überraschen wenn ich ihnen sage das ein Therapeut mir nahe gelegt hat es mit Canabis zu versuchen.
das war vor 10 Jahren. Jetzt bin ich was Alkohol betrifft Trocken wie die Wüste Gobi.
Der Auslöser meiner Probleme war verdrängte Gewalt, beginnend vom Gitterbett weg. Es hat sich durchgezogen durch alles meine Lebensbereiche.


Re: Re: Nicht nur Ökonomen

Nachsatz.
Ich war 1 Jahr auch weg vom Canabis.
Aber ich kann diese Welt so wie sie sich zur Zeit zeigt nicht ohne Kiffen aushalten.

Re: Re: Re: Nicht nur Ökonomen

Oft denke ich - hätte ich nur weitergesoffen, das Kiffen hat die Errinnerungen hervorgebracht.

Waffenlobby

Die Legalisierung wird jedoch nie kommen, es profitieren zu viele Menschen davon. Waffenlobby, Pharmakonzerne die "Entzugsdrogen" (Methadonprogramm) und andere Medikamente (auch Drogen) verkaufen, die Kartelle selber die Milliarden machen und längst schwer in die Politik verstrickt sind und, und, und...

Gegen die Rüstungsindustrie hat niemand eine Chance, und genau die sind gegen die Legalisierung. Da geht's um Billionen...

Re: Waffenlobby

das glaube ich nicht! es gibt ein window of opportiunity (für den ersten schritt) bis zur wahl.
wir sind eine (wachsende) gruppe von menschen die sich diesbezüglich engagieren.
die demographie hilft, zwischenzeitlich gibt es so viele menschen ähnlicher ansicht dass die politik reagieren muß.
die partei die dies versteht wird 2013 die wahl gewinnen.

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Selbstverständlich...

...würde die Legalisierung aller Drogen fast alle Probleme auf einmal lösen. Zu glauben das sich die ganze Bevölkerung sofort Heroin in die Venen knallt und jeder in der Bar sich das Koks auf den Tresen legt, ist völlig realitätsfremd. Es wäre genauso gesellschaftlich geächtet oder in gewissen Maße toleriert, wie es jetzt der Fall ist. Aber der Reiz des verbotenen wäre weg, das würde es in gewissen Kreisen uncool machen und den Konsum dezimieren.

Und an alle die Karlsplatz Junkies vor Augen haben: diese Leute nehmen zu einem Großteil Tabletten und Heroin von allerletzter Qualität, hochgradig verunreinigt. Normale Leute trinken ja auch Wein aus Riedl Gläsern, und nicht literweise Tetrapack Wein und billigsten Schnaps dazu. Ein paar fallen halt immer durch den Rost, und die Junkies schauen so aus weil die Ware mit allen möglichen giftigen Substanzen gestreckt wird. Kein Wunder dass die wie Zombies rumlaufen...

Re: Selbstverständlich...

eine freie gesellschaft wuerde sich ihrer freiheit und verantwortung bewusst sein und auch mit solchen themen sehr liberal umgehen. die nanny-state verwoehnten mitteleuropaeer haben aber lieber einen staat, der ihnen genau vorschreibt, was man zu essen, trinken oder rauchen hat und wann gefaelligst aufs klo zu gehen ist

Re: Selbstverständlich...

Aus Ihrer Aussage spricht sowohl Vernunft als auch Hausverstand, zwei Dinge, die am Altar der Ökonomie ewigen Wachstums in einem begrenzten (Öko)System und ewigen Machterhalts der bereits Mächtigen geopfert wurden.

Ohne eine Veränderung der Machtstrukturen (zum Beispiel durch die Einführung echter Demokratie) wird sich hier leider nichts ändern.

R.I.P. Vernunft. R.I.P. Hausverstand.
Lang lebe der Profit aus diesem System legaler und illegaler Drogen!

Re: Re: Selbstverständlich...

dass die einführung "echter demokratie" die dinge besser machen würde, wäre eine längere diskussion wert. zu deren anfang natürlich geklärt werden müsste, was sie darunter verstehen.
könnte ein interessanter disput werden.

Re: Re: Re: Selbstverständlich...

Ich sag's einfach so: ich würde mir ein System wünschen, dass statt der heutigen Monopolisten (wenn es um staatliche Services geht) einen freien Markt an Service-Providern erlaubt, welche durch den Wettbewerb um Bürger gezwungen sind, unterschiedlichste Services anzubieten.

Ich persönlich würde dann mein Service Staat bei einem Provider buchen, der via Mechanismen direkter/liquider Demokratie organisiert ist (also quasi durch seine Bürger) und wo die Bürger gemeinsam als Community das Ziel hätten, diesen gemeinsamen Staat so schlank wie möglich zu halten (zum Preis, dann hohe Eigenverantwortung übernehmen zu müssen).

Zur Diskussion mache ich es mir daher einfach: ich hätte gern ein System, das so frei und offen ist, dass Sie genauso wie ich darin jene Form von Staat (jene Form von Demokratie, als Untermenge) finden, die wir uns jeweils wünschen.

Man könnte sich das System aussuchen, wo die Dinge nach subjektivem Massstab besser sind.

Zwischen den Systemen reicht i.m.h.o. eine gemeinsame Verfassung als kleinster gemeinsamer Nenner (Prinzipien wie Freiheit und Gleichheit wären dabei an sich hinreichend. Gleichheit generationenübergreifend = Nachhaltigkeit.)

da hamse recht - die einzigen die dagegen lobby-ieren sind die tabak-konzerne, alkohol-konzerne und kaffee-konzerne

weil deren "legale" drogen haetten dann auf einmal konkurrenzprodukte .... und das will man auf biegen und brechen vermeiden

drogenverbot = staatlich garantiertes drogenmonopol bzw oligopol fuer legale drogen

wie ueberall - der staat erzeugt monopole.

ein markt wuerde ein equilibrium herstellen. equilibrium - mein neues lieblinswort! lol :-)

Die Profite wind weitaus groesser als die der gesamten Erdoelbranche

Und die Profiteure sitzen in vielen Regierungen. Der Drogen"krieg" ist ein Bombengeschaeft. Natuerlich gaeb es weniger Suechtige, wenn man alles legalisieren wuerde, aber dann ist das Geschaft auch weg. Und der Waffenhandel wuerde auch zusammenbrechen! Die einzigen, die wirklich gegen Drogen vorgingen, waren die Taliban, und die haben das natuelich nicht lange ueberlebt.

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In Afghanistan bewachen Nato Soldaten Opiumfelder...

Also tun wir bitte nicht so als würde der Staat ,der das Verbot ausspricht, nicht davon profitieren.
Man hat ja auch an der US Grenze einen CIA Waffentransporter gestoppt der das südamerikanische Drogenkartell ausrüsten sollte. Und man muss dazu sagen, dass diese Kartell mindestens 2/3 ihrer Einnahmen mit Cannabis machen, dh. eine Legalisierung würde sowohl die Qualität kontrollierbar machen als auch den Kartells Einnahmen entziehen.

Haha

Die Drogenmafia laesst sich doch nicht von der Pharmaindustrie ihr Geschaeft wegnehmen!

Träumt nur weiter!

Interessanter Artikel!

Ganz interessant, dieser Artikel und die verschiedenen Argumente!! Bin neugierig, ob - zumindest sanfte Drogen - in Österreich je legalisiert werden. Das Argument, dass der Staat sich viel ersparen würde und sogar Steuereinnahmen machen würde, hat schon ziemliches Gewicht.

Die Verantwortung für sein eigenes Tun sollte ja doch bei jedem Menschen selber liegen. Warum also nicht Cannabis ab einem bestimmten Alter legalisieren? Es wird ja keiner dazu gezwungen, dass er kiffen muss! So, wie auch keiner gezwungen wird, Alkohol trinken zu müssen.

PS: Cannabis wurde im Übrigen in den US Bundesstaaten Washington und Colorado vollkommen legalisiert - also nicht nur medizinisch!!

da muss man sie leider enttäuschen,

denn unsere Innenministerin hat in den letzten Wochen erneut die restriktive Linie bekräftigt und fordert sogar die Verschärfung der Gesetze und die Schnelltestung soll in Zukunft über die Haare gehen, damit man gleich die letzten 6 Monate den Konsum zurückverfolgen kann. Auch die Substitution wird von ihren Frage gestellt, da ihr da eine Bestrafung sinnvoller erscheint !?!?
Armes Österreich....

Kuppelkalkulation

In einer Kokerei betragen die Gesamtkosten für die Herstellung von 50 000 Tonnen des Hauptprodukts Koks und 600 000 m3 des Nebenprodukts Gas insgesamt 3 600 000 EUR pro Monat. Das Gas verursacht zusätzliche Reinigungs- und Aufbereitungskosten von 0,03 EUR je m3 und erbringt im Verkauf 0,30 EUR je m3.

Aus wirtschaftslexikon24.de

ENCOD - Europäische Koalition für eine gerechte und effektive Drogenpolitik - Die Forderung von ENCOD an die Vereinten Nationen: Ändern Sie die Politik, öffnet euch für die Vorschläge der Bürger, die in die Drogenthematik verwickelt sind

und die daran arbeiten, die Situation zu bessern, statt sie zu verschärfen.
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Eine zunehmende Anzahl von BürgerInnen entwickeln ihre Alternativen zu dieser gescheiterten Politik, wie die Cannabis Social Clubs. Im kollektiven Anbau des Cannabis Clubs findet eine Kultivierung statt, die an einem Konsumenten orientiert sind, die keine kriminellen Organisationen unterstützen wollen. Die BürgerInnen wollen ein garantiertes und sauberes Produkt und den Zugang zu einer Pflanze, die seit tausenden von Jahren genutzt wird und noch nie jemanden getötet hat. Die Cannabis Social Clubs operieren in Spanien und in Belgien, die Entstehung ist in weiteren europäischen Ländern im Gange.

 
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