Auch Irland braucht mehr Geld

29.05.2011 | 18:33 |   (Die Presse)

Der irische Verkehrsministers Varadkar, deutet erstmals an, dass die internationale Hilfe nicht ausreicht. Er ist das erste irische Kabinettsmitglied, das öffentlich das Ziel der Regierung in Zweifel zieht.

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Dublin/Reuters. Nach Griechenland tut sich in Europa eine weitere Baustelle auf. Auch Irland braucht nach Ansicht seines Verkehrsministers Leo Varadkar vermutlich weitere internationale Unterstützung zum Meistern der Schuldenkrise. Der Politiker sagte am Wochenende, er halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Irland im kommenden Jahr an die Kapitalmärkte zurückkehren könne. „Ich denke, dass es vielleicht ein bisschen länger dauert: 2013 könnte es möglich sein, aber wer weiß.“ Irland hatte von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) 85Mrd. Euro erhalten.

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Laut Varadkar sei „entweder eine Erweiterung des existierenden Programms oder ein zweites Programm“ möglich. „Ich denke, dass das allgemein die Meinung der meisten Leute ist.“

Der Minister ist das erste irische Kabinettsmitglied, das öffentlich das Ziel der Regierung in Zweifel zieht, im kommenden Jahr an die Kapitalmärkte zurückzukehren.

Ärger wegen hoher Zinsen

Irland verhandelt mit den Kreditgebern bereits über eine Reduzierung des Zinssatzes. In der Vorwoche hat sich der stellvertretende Ministerpräsident Eamon Gilmore über „Schwierigkeiten mit seinen Partnern“ beklagt. Irland muss für den Milliardenkredit jährlich 5,8Prozent an Zinsen zahlen. Andere Länder kommen günstiger davon. Von Griechenland wird für das 110Mrd. Euro schwere Hilfspaket ein durchschnittlicher Zinssatz von 4,2Prozent verlangt. Portugals Zins für das 78Mrd. Euro Paket soll dem Vernehmen nach zwischen 5,5 Prozent und 6,0Prozent liegen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.05.2011)

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5 Kommentare

Das ...

... ist aber eine Überraschung.
Aber wahrscheinlich nur für Feymann, den neuen ÖVPler (wie heißt er doch gleich) und den "Experten" Herrn Nowotny.

Gast: gast433
30.05.2011 13:09
0 0

Auch Irland braucht mehr Geld

halt ich brauch auch mehr geld!

Das einzige, das jetzt endlich einmal

gestopft werden sollte, sind die Lügenmäuler der korrupten Politikerbanden.

Die Iren sahnen dreifach ab!

Einmal kassieren sie direkte EU Subventionen.

Zusätzlich schaden sie den Geberländern durch extrem niedrige Steuersätze.

Als Krönung dürfen die bereits großzügig zahlenden Länder jetzt noch die Kredite übernehmen!

Danke liebe Iren!


Antworten Gast: Ausgroaster
30.05.2011 11:48
0 0

Re: Die Iren sahnen dreifach ab!

I woa a waal in IRE.
Mir hot damals ein Vertreter der Ö-Botschaft gsagt;
"In IRE sind über 40 Milliarden einfach verschwunden. Das ist mehr als in Griechenland (das war 2007)".
Die irischen Politiker sind noch korrupter als die Österreichischen. Und des is schon a Leistung ;D

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